Aussie Welpe Hüteverhalten

Dann haben auch meine Hühner Kommandos befolgt.
Wie habe ich das nur geschafft, Hühnern Kommandos beizubringen?
Also, wir hatten früher auch Hühner auf dem Hof und die sind nie gekommen, wenn ich gerufen habe.
Wenn meine Oma gerufen hat, dann sind die Hühner gekommen. Aber meine Oma hat die Hühner auch gefuttert und das Kraftfutter mochten die Hühner anscheinend lieber als das Gras. Die Stimme meiner Oma verbanden die Hühner anscheinend immer mit Kraftfutter. So etwas nennt man "Locken".
 
Hallo,
eine wohl den meisten bekannte Trainingsmethode :
Hunde , oder auch andere Tiere können mit positiven Reizen gelockt , oder motiviert werden , z.B. einem Lekerli .
Darauf beruht das lernen und er Erfolg beim Training .

Nach häufigen Wiederholungen und der Verknüpfung mit einem Lockruf , oder dem Kommandowort ,
gelingt es auch ohne die Belohnung , das ein Tier nur auf das Kommandowort reagiert .

Man spricht allgemein von den Kommandos , die ein Hund bekommt wenn er bestimmte , erlernte Aufgaben erfüllen soll .
Von mir aus kann , wer möchte dieses auch als Lockruf benennen , ich empfinde es ziemlich kleinlich ,sich über die Bezeichnung zu streiten .
Häufig sind auch diese "Anweisungen " mit Aufgaben verknüpft , welche bei dem Hund gleichzeitig positiv belegt sind ,
wie bei der Jagt , dem Treiben und Hüten , im Hundesport oder anderen Aufgaben , die ein Hund gerne mag .
Viele Hund sind begeistert wenn sie zusammen mit dem Hundeführer Aufgaben erfüllen können und freuen sich merklich über jedes Kommando .

Hunde haben wehrend der langen Zeit ihrer Evolution und Anpassung an den Menschen gelernt auf Menschliche Laute , wie Gesten zu reagieren
und können so auch besonders leicht Kommandos erlernen .

Hermann .
 
Zuletzt bearbeitet:
Erster Hund
BalouDackelMix8.3.11
Zweiter Hund
Mogli, JRT,21.10.12
Dritter Hund
HermanPodiMix16.6.14
Dann haben auch meine Hühner Kommandos befolgt.
Wie habe ich das nur geschafft, Hühnern Kommandos beizubringen?
Hühner sind sehr intelligente Tiere und es gibt Clickersminare für Hundetrainer, Manager und alle die viel mit Menschen und Tieren zu tun haben . Hühner lernen 4 Kommandos innerhalb von 10 Minuten. Das schafft so mancher Hund nicht.
 
Häufig sind auch diese "Anweisungen " mit Aufgaben verknüpft , welche bei dem Hund gleichzeitig positiv belegt sind ,
wie bei der Jagt , dem Treiben und Hüten , im Hundesport oder anderen Aufgaben , die ein Hund gerne mag .
Ich finde es eigentlich schon sehr wichtig einen Unterschied zwischen Kommandos und Alltags"befehle" zu machen.

Befehle sind Sitz, Platz, Fuss, Bleib, Steh usw. aber wenn ich sage, "geh da weg" oder "was machst du da?" oder "wo steckst du denn?" hat das null mit einem Kommando zu tun. Trotzdem wird es vom Hund ausgeführt.
Bei z.B "wo steckst du?" kommt er.
Da ändern sich auch. je nach Situation, immer wieder die Auswahl der Worte
Und das hat auch nichts mit "Aufgaben ausführen" zu tun.

Hunde führen die gegebenen Kommandos aus (eben weil es Kommandos sind), egal ob sie es gerne oder ungerne machen.
Das wurde ihnen mit viel Übung und Training so beigebracht.

Das genau ist wohl auch der Unterschied.
In meinen Beispielen führen sie alles freiwillig und tatsächlich gerne aus, weil sie an mir interessiert sind - und nicht, weil ich festgelegte Worte ausspreche!
Viele Hund sind begeistert wenn sie zusammen mit dem Hundeführer Aufgaben erfüllen können und freuen sich merklich über jedes Kommando
Arbeitshunde sind einfach nur froh, wenn sie etwas tun können, da spielt es keine Rolle, ob ich Kommandos gebe.

Größere Begeisterung zeigen meine Hunde bei gemeinsame Unternehmungen, Spazierengehen oder miteinander raufen, bei Zerrspielen usw.
Hauptsache, der Hund wird beschäftigt, wie es seiner Art entspricht, aber das geht auch völlig ohne Kommandos.

Hunde haben wehrend der langen Zeit ihrer Evolution und Anpassung an den Menschen gelernt auf Menschliche Laute , wie Gesten zu reagieren
und können so auch besonders leicht Kommandos erlernen .
Laute/Gesten und Kommandos befolgen sie auch meist nur von dem, dem sie sich in diesen 3 Punkten verbunden fühlen:
Gegenseitiger Respekt vor dem Wesen, gegenseitiges Vertrauen und gegenseitige Bindung

Ich würde etwas gründlich falsch machen, wenn einer meiner Hunde auf eine Gestik/Laut oder auf ein Kommando von einem völlig fremden Menschen reagieren würden.

Auch wenn Hunde, wie du meinst, besonders leicht Kommandos erlernen können (ich sehe das unterschiedlich, je nach Individuum) , finde ich sie nicht nötig im Alltagsgebrauch
Kommandos nutzen sich auch nach einer gewissen Zeit ab, wenn ich sie dauernd wiederhole.

Der Mensch sollte in der ewig langen Zeit der Evolution und dem Zusammenleben mit Hunden auch gelernt haben, was die Hundesprache aussagt, dass man auch Respekt vor dem Hund und seiner ganzen Art haben sollte und es ohne eine gegenseitige Bindung und gegenseitigem Vertrauen nicht geht - denn ohne diese Voraussetzungen kann kein wirkliches Team entstehen.

Aber vor allem auch, wie sich das Zusammenleben am besten gestalten lässt, sonst steht der Mensch ja weit hinter dem Hund zurück, wenn man sagt, der Hund hat gelernt den Menschen zu deuten aber der Mensch nicht den Hund zu deuten.....


Mein jüngster Hund ist mir zugelaufen.
Er war so etwa 1/2 Jahr alt.
Die ersten 4 Wochen hatte er keine Leine/Halsband um, wenn es raus ging
Trotzdem blieb er meist in einem Radius von ca. 15-20 m in der Nähe und kam, wenn er sich angesprochen fühlte und das gerne und sogar recht flott.
Dabei hatte er noch nicht mal einen Namen in dieser Zeit.
Da wurde nichts geübt oder trainiert oder Leckerchen gegeben, damit er zu mir kommt.
 
Erster Hund
Alcantha/Aussie
Zweiter Hund
Aiden im Herzen
Dritter Hund
Baasies/Border
Vierter Hund
Jaano/Border
Baasies magst du dich auf die seite legen?

Oh, du wolltest dich lieber überfahren lassen, dein Pech... Nächster Hund bitte
 

Bubuka

Gesperrt
Hühner sind sehr intelligente Tiere
Das weiß ich auch ohne ihnen Kommandos beizubringen.
Ich hatte zu der Zeit 2 Kinder, 2 Hunde, 5 Katzen, 15 Hühner (im Sommer mit Küken), 5 Pfauen und einige Meerschweinchen und freilaufende Kaninchen.

Das friedliche Zusammenleben aller Tiere kann man nicht mit dem Trainieren von Kommandos erreichen. Das wäre vom Zeitaufwand auch unmöglich gewesen.
 
Hallo,
manchen Hunden genügt auch schon die Gesellschaft, fremder, ihnen zugewandter Menschen , um auf ihre Zeichen und Laute,
aus einer ihnen wohl völlig fremden Sprache zu reagieren .
Dieses konnte ich mit Straßenhunden im Urlaub erleben , welche mich gerne begleitet haben , nur weil ich ihnen Aufmerksamkeit entgegen gebracht habe .
Obwohl diese Hunde keine an trainierten und konditionierten , festen Kommandoworte kannten , konnten sie meine Gesten und Laute deuten
und haben darauf regiert . Sicherlich war ich nicht der erste Mensch dem sie gefolgt sind und die Gesten und Worte der verschiedenen Menschen gleichen sich bestimmt .
Entscheidend ist aber, die Gesellschaft und die Aussicht auf eine Belohnung war Anreiz genug,
damit die Hund solche Gesten als Hinweise , oder Kommandos akzeptierten .

Nun werden einige wohl einwenden , die Hunde hätten dieses völlig freiwillig gemacht ,
doch auch eine bewusste und Ziel gerichtete -Konditionierung bei einem Training, ist freiwillig und Trieb wie Futter gesteuert ,
oder durch den Spaß , mit seinem H Führer etwas spannendes zu machen, motiviert .

Vom Ergebnis sehe ich keinen Unterschied , ob die Konditionierung nur vom Hund aus geht ,
oder durch ein gezieltes Training mit Unterstützung vom Menschen erfolgt .

Dieses ist auf jeden Fall nichts Negatives , was bei dem Hund einen Schaden hinterlassen würde ,
nur das ein " gehorsamer " Hund der das Vertrauen des HF besitzt, mehr Freiheiten bekommen kann .

Natürlich können auch andere Tiere konditioniert werden , auch wild lebende, in der Freiheit,
aber die Fähigkeit und Bereitschaft mit dem Menschen zusammen zu arbeiten, ist nur bei Hunden so ausgeprägt .
Die domestizierten Hunde erkennen auch andere, artfremde Tiere als Familienangehörige an ,
und verteidigen diese sogar , das ist ein Teil einer bewussten Zuchtauslese .


Hermann.
 
Zuletzt bearbeitet:
manchen Hunden genügt auch schon die Gesellschaft, fremder, ihnen zugewandter Menschen , um auf ihre Zeichen und Laute,
aus einer ihnen wohl völlig fremden Sprache zu reagieren .
Dieses konnte ich mit Straßenhunden im Urlaub erleben , welche mich gerne begleitet haben , nur weil ich ihnen Aufmerksamkeit entgegen gebracht habe .
Hunde können sehr gut ohne den Menschen leben.
Wenn da nicht das Futter wäre....

Aber solange sie noch etwas jagen können, sind sie keineswegs auf den Menschen angewiesen, weder brauchen sie die Aufmerksamkeit des Menschen noch das Futter von ihnen.
Jagdbares Wild gibt es noch ausserhalb der Städte, sonst würde ja keine Jagden stattfinden.
Die Jagdsaisonen finden meist in den Wintermonaten statt.
Warum sollten diese Hunde aber nicht auch bequem sein und sich ihr Leben erleichtern, wenn es immer wieder Menschen gibt, die ihnen etwas zu futtern geben? Schliesslich müssen sie ja auch ihre Kräfte einteilen.

Entscheidend ist aber, die Gesellschaft und die Aussicht auf eine Belohnung war Anreiz genug,
damit die Hund solche Gesten als Hinweise , oder Kommandos akzeptierten .
Siehste: war nicht wegen der Aufmerksamkeit oder Gesellschaft, sondern weil du ihnen Futter angeboten hast.
Straßenhunde sind eigentlich immer hungrig.....

Nun werden einige wohl einwenden , die Hunde hätten dieses völlig freiwillig gemacht ,
doch auch eine bewusste und Ziel gerichtete -Konditionierung bei einem Training, ist freiwillig und Trieb wie Futter gesteuert ,
oder durch den Spaß , mit seinem H Führer etwas spannendes zu machen, motiviert .
Vll. solltes du noch mal nachlesen, was genau Konditionierung ist und wie lange diese dauert kann?
Wenn man hungrige Hunde Futter anbietet, und selbst denkt, dass sie wegen der Aufmerksamkeit etwas machen, dann läuft etwas falsch

Ich persönlich finde es traurig, wenn du für deine Selbstbestätigung Strassenhunde konditionieren möchtest bzw. ihnen Kommandos beibringen und mit ihnen trainieren willst. Und das alles mit Hilfe von Futter.....
Und dir dabei keinerlei Gedanken machst, welche Folgen es für diese Hunde hat, wenn du nicht mehr vor Ort bist.


Und eigentlich sind Strassenhunde sehr vorsichtig und weichen in der Regel den Menschen aus, weil sie kaum gute Erfahrungen mit ihnen gemacht haben, vor allem Männer weichen sie aus....sie sind wohl während der Urlaubszeit an den Hotels und div. Läden zu finden, aber dem einzelnen Menschen der etwas von ihnen will, weichen sie aus. Sie kennen es meist, dass sie dann eingefangen werden.

Von daher gehe ich eher davon aus, dass dein Bericht eher einem Wunschdenken als der Wahrheit entspricht.
So verhalten sich Strassenhunde nicht
 



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