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Was sagt ihr zu CESAR MILLAN ?

Dieses Thema im Forum "Hundebücher & Hunde im TV / Kino" wurde erstellt von Benutzer122, 8. April 2010.

  1. lina27

    lina27 Stammuser

    Beiträge:
    7.022
    Ort:
    Österreich
    Erster Hund:
    Rex / Chihuahua
    Zweiter Hund:
    Jasmin/Yorkiemix
    Schon erstaunlich, dass immer wieder mit denselben "Pro"-Argumenten gekommen wird, obwohl diese längst entkräftet wurden im Laufe des Threads...


    Zwischen Hunden und Menschen gibt es keine Rangordnung. Ich bin ein für meinen Hund wohl sehr wichtiger Sozialpartner, aber sicher nicht "Alphatier", "Rudelführer" oder sonst so ein Quatsch.

    Quelle: http://www.kyno-logisch.ch/wissenswertes/die-dominanztheorie-mythos-und-wirklichkeit/
     
  2. Benutzer585

    Benutzer585 Gast

    Beiträge:
    18.100
    Günter Bloch hat sich auch revidiert und hat geschrieben das das mit dem Alphatier nicht zutrifft, ebenso Dorit Federsen Petersen.
     
  3. Manfred007

    Manfred007 Stammuser

    Beiträge:
    2.249
    Erster Hund:
    Arek/Mischling (5 J.)
    Toll! Danke dafür!
    Ich fidne es super wenn sich jemand durch gute Argumente "überzeugen" lässt und seinen "Irrtum" eingesteht.
    Alle anderen CM-Fans die ich bisher gelesen habe stellen auf Durchzug, werden beleidigend, schalten ab oder leiern immer dieselben, nichtssagenden "Abers" herunter.

    Das klingt jetzt irgendwie überheblich - sry.
    Aber ich finde es wirklich stark was du mit deinem Post gerade gezeigt hast.
    Du hattest eine Meinung/Duskussion angefangen.
    Und das gesamte Forum hat dagegen gehalten - gegen dich.

    Mit guten Argumenten, ja, aber wikrlich freudnlich geht auch anders ^^

    Und du stehst weiter da und sagst "Ok, ihr hattet Recht, ich war falsch informiert, danke dass ihr mich eines besseren belehrt habt!"
    Ganz ehrlich, so ein "Fehler Eingeständnis" habe ich bisher in keiner forums-Diskussion lesen dürfen.
    Ich fidne es wirklich stark!!
    (Ein "Fehler" war es ja nun auch nicht - tut mir leid wegen der komischen Ausdrucksweise.
    Du hast lediglich eine meinung noch mal überdacht und geändert)


    Rangordnung ...
    Also, jein - ich bezeichne es ungerne so, aber man kann die Beziehung Mensch-Hund durchaus so bezeichnen.
    Und dass es einen "Führer" geben sollte - ja, eigentlich auch.
    Leider sind diese Begriffe aber oft sehr steif, militantisch besetzt.
    Daher verbidnen die meisten Rangordnung und "Wer ist der Boss" halt mit Unterdrückung und Machtkämpfen.
    Udn das hat im Umgang mit Hudnen nichts verloren.

    ich persönlich vergleiche die Mensch-hund-beziehung am liebsten mit einer eltern-Kind-Beziehung.
    Auch dort gibt es einen "höheren" - einen der mehr "Macht" hat und Tonangebend ist.

    Auch Eltern müssen ihre Kinder erziehen. Mein Kind darf nicht einfach abhauen, andere Leute anspucken oder Sachen stehlen.
    Und umd as zu erreichen brauche ich auch keine Schläge, keinen Stock, keine "stille Treppe", keine kalte Dusche oder sonst welche veralteten Erziehungsmethoden.

    Ich bin die letzten zwei jahre sehr gut damit Gefahren, meinen Hund so zu behandeln, wie ich ein Kind behandeln würde.
    Das heißt NICHT dass mein Hund am Tisch sitzt, aus der Tasse trinkt, Matschsachen angezogen bekommt ode rim Kinderwagen durch die gegend gefahren wird.
    Das heißt:
    ich versuche mich in ihn hineinzuversetzten, versuche ihn zu verstehen, WARUM macht er das gerade?
    Ich passe meine Erziehung/mein Training seinem Entwicklungsstand an.
    ich lehre ihn Dinge durch Freude und Motivation. Nicht durch Druck und Gewalt.
    Ich lehre in SEINEM Tempo.
    Ich schaue was seine Bedürfnisse sind und erfülle sie.
    Ich schaue was er leisten kann und passe die "Trainingssituation" an.
    (Einem Kind das Lesen in einer Disko beizubringen, ist genauso kontraproduktiv wie das erste mal Leinentraining in einer Fußgängerzone ...)
    Ich gestehe einem Kind Rechte zu - genauso wie auch mein Hund Rechte hat (z.B. das recht auf Ruhe, Bewegung, Schnüffeln ("Zeitung lesen" ;) ), Fressen, körperliche und geistige unversehrtheit)

    Ich bin fair und berechenbar.
    Ich bin echt. (Ich verstehe CMs Ernergiegedöns nicht - würde ich es anwenden, wäre ich nicht "echt")
    Ich bin nur ein Mensch und nicht unfehlbar - ich mache Fehler in Kinder-und Hundeerziehung. Also muss ich meinen umgang hinterfragen, überdneken, anpassen. Fehler eingestehen und daraus lernen.

    Ich gebe meinem Hudn die Möglichkeit, selber Erfahrungen zu machen, entscheidungen zu treffen und zu gewinnen. Ich halte ihn nicht "klein".
    Natürlich bin ich "besser" im Spiel - aber kein Kidn würde mit mir spielen wollen, wenn es immer gegen mich verliert.
    Wie frustrierend muss es für Hudne sein die niemals gewinnen dürfen.
    Und nur weil Kinder mal gewinnen, reißen sie auch nicht die macht im haus an sich ;)
    genauso wenig wie mein Hund - den ich öfters im Zerrspiel gewinnen lasse.
    ist gut für Bindung und selbstvertrauen.
    Er vertraut mir und hört auf mich - ich muss ihn dafür nicht unterdrücken udn den ihm immer wieder zeigen, dass er ganz unten steht.

    Vieleicht vermenschliche ich meinen Hund dadurch - aber es tut ihm gut.
    menschen die der meinung sind, der Hund will die macht an sich reißen, will mich veralbern, mich austricksen, ist dominant und nutzt jede meiner Schwächen - diese Leute vermenschlichen Hunde auch. Denn das alles ist menschliches verhalten - nicht Hündisches.

    menschen sind oft dominant, laut, Machtbesessen, Streitsüchtig, agressiv und in der Regel stets auf ihren eigenen vorteil bedacht.
    Hunde sind oft sozial, anpassungsfähig, glieder sich ein und wissen,d ass sie nur gemeinsam überleben können. Konflikten gehen sie normalerweise aus dem Weg (wenn sie den Platz haben)
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. September 2016
  4. Lichterflug

    Lichterflug Stammuser

    Beiträge:
    9.270
    Probier ein Teletakt mal selbst aus. Vielleicht kennst du jemanden der sowas benutzt. Stell es auf irgendeine etwas höhere Stufe ein (z.B. 6 von 10) und probier es am Arm aus. Je nach Modell tun die Teile höllisch weh.
     
  5. Lerelaia

    Lerelaia Newbie

    Beiträge:
    89
    @Manfred, ich würde meinen Hund wohl auch mein baby nennen ;) man liebt ihn schließlich doch zu sehr :D
    Ich finde deine Einstellung sehr gut und hoffe mir ein wenig davon abschneiden zu können ;)
    Ich hab auch mal gehört das man sie beim spielen gewinnen lassen soll zumindest ab und an eben wegen des selbstbewusstseins und so weiter :)
    Ich sagte ja das ich mich gerne eines besseren belehren lasse... und ich stehe auch immer dazu wenn ich mich irre, ich finde das sollte man auch - schließlich macht man halt fehler, das macht uns zu menschen :)
    Ich finde es auch wichtig das man nett bleibt, so kann man doch viel besser über Dinge sprechen, schließlich sind wir doch alle (zum größten Teil :D) erwachsen; oder nicht?
    @Lichterflug, ich sprach eig auch von den niedrigen stufen... aber das hat sich ja jetzt wohl hoffentlich erledigt.
    Und an alle anderen, tut mir leid, das ich jetzt nicht mehr auf alles eingehe...
     
  6. TinaH

    TinaH Stammuser

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    Ich finde es super, dass der Link dir helfen konnte.
    Ich fand ihn auch toll geschrieben und viel verständlicher, als so manch anderes Kauderwelsch.

    Und du solltest dich nicht verrückt machen.
    Ich habe anfangs auch gar nicht gesehen, was CM da mit den Hunden tut und mir hat imponiert, wie gut er sie anscheinend im Griff hat.
    Richtig gesehen habe ich das (Gott sei Dank) recht früh, indem ich eine seiner "Erziehungsmethoden" in Zeitlupe sah.
    Das war damals dieser arme, ich glaube Husky, den er mit seinem Erziehungshalsband fast bis zur Bewustlosigkeit würgte.
    Und dann hatte noch jemand mal gesagt (war es Betty hier?), man sollte die Videos unbedingt auch mal ohne Ton sehen.
    Auch das öffnet einem die Augen.
    Denn egal wie leise und ruhig CM mit dem Hund redet, er hat dabei fast immer eine aggressive Körpersprache.

    Die Tritte (oder Stupser, wie manche sie nennen) tun tatsächlich weh, denn sie gehen immer in den ungeschützten Unterbauch, direkt nach den Rippen. Da sitzen die Nieren.

    Von Energie halte ich nicht viel, vielleicht, weil ich das nicht verstehe - ich bin aber auch kein Anhänger von Bernsteinketten und Krankheitsanalyse durch Post verschickte Fellprobe, wo mir dann auch anhand der Haare gesagt wird, was meinen Hund bedrückt.....

    Ich halte aber viel von Stimmung und innerer Ruhe, auch wenn ich es schon oft umsonst versuche, ich bin ein impulsiver Mensch.
    Meine Hunde verzeihen mir das aber, denn sie wissen, dass ich kein Hund bin und ich selbst lerne daraus für mich.
    Mein Rüde ist sensibel - habe ich aus irgendeinem Grund schlechte Laune, läuft er schon von selbst hinter mir und starrt mir auf den Hintern.
    Wenn meine Hunde bellen und ich sie irgendwann anbrülle weil sie nicht aufhören, belle ich mit.
    Werde ich hibbelig, werden sie es auch.
    Also versuche ich ruhig zu sein, konsequent (wenn ich die Geduld dafür habe), liebevoll, sogar bestrafend (schimpfend, festhaltend,..),....aber ruhig.
    Dann bin ich eher ein Rudelführer, als würde ich meine Hunde unterdrücken.
    Und ich bin dann nicht nur ein (einigermassen akzeptierter) Rudelführer, ich bin ein Lebensgefährte, ein geschätzter Mensch, ein Freund.
    Das ist mir mehr Wert, als dass bei mir und meinen Hunden alles perfekt sein und sie wie Maschinen immer hören und funktionieren müssen.
     
  7. blackbetty2168

    blackbetty2168 Stammuser

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    Hallo,

    sicher tut ein Stromstoß, wenn er stark genug ist, entsprechend weh.

    Darum geht es im Grunde aber gar nicht. Aversive Mittel entbehren jeglicher Grundlagen der Lerntheorie. Nehmen wir mal an, ich habe ein Ziel vor Augen, erwarte von Dir ein ganz bestimmtes Verhalten, welches Du gar nicht kennst. Ich möchte beispielsweise, daß Du die Zimmertür schließt. Nun bekommst Du ein Teletakt angelegt und immer, wenn Du etwas falsch machst, löse ich es aus. Also dann, wenn ICH MEINE, daß Dein Verhalten falsch ist. Du sollst jetzt LERNEN (also herausfinden), was ich von Dir verlange, indem ich das Falsche wegstrafe. Der Stromstoß muß nicht wehtun. Es reicht, wenn Du Dich erschreckst.

    Im Laufe des Experimentes wird Deine Herzfrequenz steigen, Du beginnst zu schwitzen, bist angespannt und Deine Konzentration läßt immer weiter nach. In Erwartung des Schreckreizes bist Du bald nicht mehr lernfähig. Vielleicht kommst Du irgendwann auf die Lösung, weil der Reiz ausbleibt, wenn Du Dich Richtung Tür bewegst und ich sofort wieder auf den Knopf drücke, wenn Du Dich von der Tür entfernst. Aber angenehmes Lernen sieht für Dich ganz bestimmt anders aus.

    Dazu gibt es ein sehr gutes Video. Einer soll eine Aufgabe lösen, indem er aversiv mit dem Teletakt gezeigt bekommt, was FALSCH ist. Eine Frau wird mittels positiver Bestärkung durch die Aufgabe geführt. Sie löst es wesentlich schneller und entspannter. Ich finde den Link bei YouTube gerade leider nicht. Hier im Thread wurde es aber auch schon verlinkt.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja
     
  8. Hanca

    Hanca Stammuser

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    Das ist wirklich ganz toll beschrieben! :zustimmung2:
     
  9. Benjamin170607

    Benjamin170607 Newbie

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    Wer ist eigentlich weltweit Platz 2 in Berühmtheit als Hundetrainer? Was die Anzahl an FB-Followern angeht, war - nachdem was ich gesehen habe - Cesar Millan mit ca. 9.000.000 Fans Platz 1, ich denke es ist unumstritten, dass er weltweit der berühmteste ist. Im deutschsprachigen Raum ist z.B. Martin Rütter noch beliebter - wie es international aussieht, kann ich aber nicht beurteilen.
    Deshalb die Frage ;-)
     
  10. Manfred007

    Manfred007 Stammuser

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    2.249
    Erster Hund:
    Arek/Mischling (5 J.)
    Ich glaube, zumindest in den USA ist Victoria Stilwell durch ihre sendung noch sehr bekannt geworden - neben CM.
    Aber ob das Weltweit so ist, kann ich nicht sagen.
     
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