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Hund möchte einfach nicht zuverlässig alleine bleiben

Dieses Thema im Forum "Hundeverhalten & Erziehung" wurde erstellt von Darki90, 11. Februar 2019.

  1. Wirbelwind

    Wirbelwind Stammuser

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    Erster Hund:
    Grizu Shih Tzu * 10.04.2015
    Zweiter Hund:
    Freki Shih Tzu * 02.06.2016
    Stimmt @marita , ich hab ja zum Glück nur zwei "Couchpotatos", mit Kira würd ich am Stock laufen :D
    Das ist aber das Risiko das man eingeht wenn man sich einen Mischling holt, das meinte ich mit "Streng nach Schema", das geht beim Mischling 3 Mal nicht.
    Da ist nix mit Ruhe lernen, der genetische Bewegungs- und Arbeitsdrang muss zur Zufriedenheit des Hundes gestillt werden um einen ausgeglichenen Hund zu haben.
    Die Allermeisten "nur in den Garten" Hunde haben, zum Nachteil der Hunde und zum Glück für die Besitzer, einfach aufgegeben.
    Da hat man dann fette, kaum zu motivierende Würste in der Wohnung liegen, und die Leute prahlen noch damit wie wenig Auslauf der Hund braucht :(
    Da braucht man sich meiner Meinung nach aber keinen Hund anschaffen, die sind genetisch Lauftiere mit zusätzlich angezüchteten zusätzlichen Fähigkeiten und Bedürfnissen, je nach Rasse.
    Und es gibt soooo viel das man mit Hund zusammen machen kann, Dummyarbeit, Fährte, Agility, Tricks üben und und und, und alles stärkt die Bindung und das Selbstvertrauen des Hundes.
     
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  2. RosAli

    RosAli Stammuser

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    Ich möchte nur mal in die Runde werfen, das es Hunde gibt, die schlecht generalisieren.

    Da können Dinge mehrfach hintereineander super klappen und dann auf einmal, alles zurück auf Null. Da kann man nicht erwarten, das irgendwann irgendwas mal wirklich zuverlässig klappt.

    Ich hab das ja mit Ali. Zwar jetzt nicht das allein bleiben, aber bspw. Hundebegegnungen. Wir trainieren schon lange. Und manchmal denke ich, JETZT hat ers endlich wirklich gecheckt. Bis dann wieder ein Rückschlag kommt.

    Grundsätzlich zum allein bleiben. Ich powere keinen meiner Hunde früh wirklich aus. Auch die früheren nicht. Löserunde und gut.
    Ich hatte immer Hunde, die nach zuviel Bespaßung erstmal immer noch weiter machen wollten. Nach einer ruhigen Runde haben die sich hingepackt und Ruhe war.

    Und, Rosie ist der erste Hund, bei der ich alleinbleiben wirklich zu verschiedenen Tageszeiten üben mußte. Vormittags - alles okay. Und wir wollten abends mal weggehen, da hat sie gezetert. Nicht durchgehend, aber immer wieder mal.
     
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  3. T S
    Darki90

    Darki90 Newbie

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    @weltbesde Das ginge generell schon... Sie kann nur seit einiger Zeit plötzlich kein Auto mehr fahren. Daher meiden wir es so gut es geht und da es aktuell noch dunkel frühs ist... bleiben Morgens nur 2-3 verschiedene Dorf-Runden die wir immer wechseln. Aber das ist natürlich nicht der Hit. Vor allem da aktuell ja Nachmittags auch der Freilauf gestrichen ist,weil sie angefangen hat richtig zu jagen.

    @Wirbelwind: Wenn ich ehrlich bin... soviel habe ich dazu gar nicht beigetragen das sie Ruhe hält.
    Ich habe mich halt darauf verlassen das sie mir zeigt, Wenn es ihr zu wenig ist. Ich hatte schonmal eine Phase da hat sie es mir gezeigt und dann habe ich auch gesteigert. Sie stand da ständig vor der Tür, hat Zuhause keine Ruhe gehalten und wollte uns ständig zum spielen auffordern. Als wir dann mehr und länger mit ihr raus sind,hat das sofort aufgehört. Bisher hat sie das Verhalten nie wieder gezeigt und daher bin ich davon ausgegangen das ihr das reicht wie es ist.

    Hallo @RosAli ... Mhh müsste ich das dann nicht auch bei anderen Dingen merken? Oder wie kann ich das testen wenn sie schlecht generalisiert? Aber bei nichts anderem ist mir das bisher aufgefallen. Egal was ich ihr beigebracht habe sie konnte es meistens dann überall ausführen und sehr schnell. Das einzige was echt wochenlang gedauert hat war ihr "bring"beizubringen.

    Und genau das haben mir halt wirklich viele gesagt,dass sie kaum vor dem alleine lassen etwas mit ihrem Hund machen damit er nicht aufdreht. Aber im Prinzip ist es genau wie du sagst... wenn die eine Tageszeit bei Coco klappt,heisst es noch lange nicht das es zur anderen auch klappt und bisher gab es meistens immer nur einem Rückschlag, Wenn halt irgendwas anders war. Z.b sie war krank, wir sind am Wochenende zusammen raus... jetzt war mein Freund krank geschrieben und hat es trainiert. Das sind alle minimale Abweichungen.

    Ich weiss halt echt nicht woran es liegt :( ich werd morgen einfach mal mehr mit ihr machen und den Kong geben... das ist zwar eine Abweichung vom Training... aber schlimmer kann es ja kaum werden
     
  4. Wirbelwind

    Wirbelwind Stammuser

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    Sie hat jetzt etwas über ein Stunde was zu tun am Tag, damit ist ein junger Hund bei weitem nicht ausgepowert!
    Mit auspowern ist gemeint einen Hund so zu fördern und zu fordern das er auch wirklich platt ist!
    Was macht ihr denn sonst noch mit ihr außer an der Leine um den Block oder ein paar Minuten toben lassen?
    Wie fördert ihr sie Kopfmäßig?
    Habt ihr die Grenzen schon mal ausgetestet?
    Sie hat ein Problem so wie es gerade ist, ob es einfach an 23 Stunden Langeweile oder einem generellen Problem mit dem alleine bleiben liegt findet man nur durch Ausschluss raus.
    Alleine bleiben baut man am besten in Minischritten auf, erst nur Ausgehfertig machen aber nicht gehen, wenn der Hund dann sicher genug ist Haustür auf und wieder zu, und so weiter.
    Wenn der Hund anfängt zu jammern war es zu lange, dann ist das Problem nämlich schon da.
    Aufgebaut weden muss die Sicherheit das man nicht erst jammern muss damit die Familie wieder kommt.
     
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  5. T S
    Darki90

    Darki90 Newbie

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    Guten Morgen,

    also das mit den Minischritten habe ich definitiv gemacht. Soviel Zeit wie ich hatte, hat ja normalerweise keiner und die habe ich auch genutzt. Am Anfang hab ich mich angezogen und direkt wieder rein. Nach 1 Woche 2-3min ... nächste Woche 5... und immer so weiter. Und es hat immer geklappt. Ich war immer zurück bevor die unruhig wurde oder gewinselt hat. Aber wie gesagt,wenn halt mal etwas anders läuft als in der Routine, fällt sie komplett zurück. Obwohl es Monatelang gut lief.

    Wegen des auspowerns, ich habe sie noch nicht an ihre Grenzen gebracht, also glaube ich zumindest nicht. Hab ich so bisher auch noch nie gehört, dass ich meinen Hund platt machen und an seine Grenzen bringen soll. Das klingt für mich eher so das ich den Hund einfach nur stupide Müde machen soll das sie schläft und umfällt. Wichtig wäre doch viel eher eine sinnvolle Auslastung,sowohl geistig als auch körperlich das sie zufrieden ist. In einem Buch hatte ich noch von rassenspezifischer Auslastung gelesen, aber dass habe ich bisher noch nicht herausgefunden was das bei ihr ist und mein Trainer meinte ich solle bis zum 2. Lebensjahr so wenig wie möglich aber genug mit ihr machen. Daran habe ich mich natürlich gehalten, wenn mir ein Trainer das sagt.

    Das mit Frühs und Abends um den Block gehen,ist nur aktuell so, weil sie im Dunkeln nicht so richtig mag und der Trainer meinte ich soll sie dann halt nicht zwingen, wenn sie zu Unsicher ist. Aber haltet euch jetzt bitte nicht zu strikt an meinem geschriebenen Plan ^^ Ja es gibt Tage wo sie nur 1,5h draussen unterwegs ist. Aber jeden 2. Tag kommt ja noch der Hundekumpel dazu. Am Wochenende gehen wir längere Strecken und woanders hin. Vor paar Monaten sind wir noch jeden Sonntag in die Hundeschule, wollte auch Dogdancing anfangen, aber dann wollte sie kein Auto mehr fahren. Werde mal eine Möglichkeit suchen, ob ich das irgendwie Zuhause anfangen kann. Aber weiss noch nicht wie.

    Ansonsten Kopfmässig,machen wir Dummyarbeit, suchspiel mit ihren Essen in Wohnung oder Terrasse. Kommandos kann sie viele und bringe ihr auch immer neue bei,Hütchenspiel hab ich jetzt seit paar Tagen mit ihr gemacht.
    Problem bei ihr ist... draussen interessiert sie gar nichts! Sie will da einfach nur stöbern... schnüffeln,buddeln und rennen. Egal was ich mitnehme.. es lässt sie links liegen,nicht mal in der Wohnung interessiert es sie lange. Egal ob Ball,Frisbee,Seile...Geweih... das erste was sie jetzt bissle mehr interessiert ist wirklich der Dummy. Das habe ich jetzt aber erst in der Wohnung beigebracht und bald nach draussen verlagern. Mal sehen ob sie Interesse daran hat.

    Aber Fakt ist ich werde das Pensum steigern. Möchte ich ja auch und werde das annehmen was ihr gesagt habt. :) deswegen hab ich mich ja hier abgemeldet um Erfahrungen und Verbesserungen anzunehmen. man sollte sich halt manchmal nicht immer an die Trainer halten :/ eigtl traurig..
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Februar 2019 um 07:33 Uhr
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  6. weltbesde

    weltbesde Stammuser

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    Ich denke, @Wirbelwind das in die Richtung gemeint: Sinnvolles auspowern und auch MAL an die Grenzen gehen. Zumindest solltest du ihre Grenzen kennen, da kannst du dich rantasten. Beim rantasten wirst du auch mal drüber kommen bis du das richtige Gefühl hast, das ist aber nicht so tragisch. Ich habe die Grenzen am WE getestet, einfach weil ich dann auch Zeit hatte, mal einfach so 30 Minuten Pause zu machen.

    Was dein Trainer gesagt hat, das ist im Prinzip richtig - das Problem ist die momentane Auffassung vieler (neu-) Hundehalter… Meistens hat der Welpe zu wenig Auslastung oder er hat einen Tagesplan, da flackern einem die Ohren... Das Zwischending ist wichtig, ausreichend und mal an die Grenzen, aber nicht den ganzen Tag Dauerfeuer.

    Wenn sie unterwegs alles interessanter findet (ist bei mir genauso) dann kannst du versuchen, neue Sachen auf den Strecken mit ihr zu erkunden. Hier lag z.B. letztens ein Luftballon auf der Wiese... Du kannst auch versuchen, ob sie Leckerchen auf Stämmen sucht, das klappt bei uns meistens noch ganz gut. (bitte nur ganz nah am Wegrand, das Wild fängt in den nächsten Tagen mit dem Nachwuchs an)

    Den "Rest" machst du dann zu Hause. Da hast du ja schon was. Ich würde auch sowas wie Hütchenspiele immer nur zu Hause machen, dann hast du was falls ihr mal nicht raus könnt (krank, etc.).

    Was ich aber wichtig finde: Sie muss auch mal richtig flitzen können!
    Ja, mit Jagdtrieb ist das schwer. Ich hatte das erst und meiner geht nur auf Sicht, ist auf freien Flächen wo er flitzen kann also nochmal doofer. Also zusammen laufen und toben... Ich muss das Spielzeug alle drei Tage wechseln, sonst ist es egal...

    Du kannst auch mal versuchen, wie gerne sie beobachtet. Enzo mag das sehr. Dabei ist die Stelle recht egal, ich mache das halt gerne im Wald - oder auf Flächen, wo man gut weit schauen kann. Ich hocke mich hin und er setzt sich dann neben/auf mich. Durch die Geräusche im Wald und die ganzen Gerüche ist er da dann locker 5-10 Minuten beschäftigt. Auf der freien Fläche sieht er dann immer mal was (Spaziergänger etc.) und kann die beobachten. Dabei kann man auch auf die Ferne ein bisschen Impulskontrolle üben.

    Vom Gefühl her würde ich ihre Beschäftigung so auf 2,5-3 Stunden ausbauen. Ich gehe 7-10km am Tag, Enzo sicherlich mehr ;) Dazu noch etwas Training zu Hause, je nach dem, was gerade anliegt.

    Kannst du deine Wegstrecke tracken? Ich gehe ungern nach der Zeit. Manche Strecken sind hier so, dass ich 4km in 45 Minuten gehe oder 10km in einer Stunde... Da kann man sich schnell täuschen, macht für den Hund aber einen großen Unterschied.

    Ich hier würde ich mir eine Bank oder so suchen und sie beobachten lassen. Enzo hatte das auch mal, ich bin dann einfach zur nächsten Wiese im Ort und wir haben uns da 15 Minuten hingehockt. Dann über den Winter immer mehr aus dem Licht der Straßenlampen raus ins dunkle. Wenn der Hundekumpel Zeit hat und keine Angst im Dunkeln, dann könnt ihr auch zusammen gehen, das hilft den meisten Hunden sehr gut.
     
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  7. marita

    marita Stammuser

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    Also das mit den Couchpotatoes glaube ich bei dir ja nicht so ganz.;)
    Ich bin gerade dabei dein Thema über Grizu und Freki zu lesen und finde, die zwei machen schon ganz schön viel.

    Nach Kira wird's bei mir definitiv auch ein bisschen "ruhiger" und daher lese ich die Geschichten über deine zwei wirklich gern.
    Weil die allermeisten kleinen Hunde, die ich hier so treffe einfach nur kläffen und auf gar nichts hören.
    Ich vermute, das liegt daran, dass die Halter meinen, zweimal um den Block reicht und Erziehung ist bei so kleinen Hunden unnötig.
    Wirklich schade für die kleinen Hunde und wenn ich dann bei dir sehe, wie sie "richtig Hund" sein dürfen, finde ich das super.

    Übrigens war das nicht meine Idee, den Hund körperlich platt zu machen, damit sie Ruhe gibt.
    Eher hat Kira mir von Anfang an gezeigt, was genau sie von "draußen" erwartet.

    Im Haus war sie von Anfang an ruhig und bescheiden, manchmal könnte man denken, hier wohnt gar kein Hund.
    Ich habe dazu gar nix getan, das hat sie von allein so gehalten.
    Auch wenn es mal eine Woche aus irgendwelchen Gründen wenig Programm gibt, ändert sich das nicht.
    Sie fordert ihr "Auspowern" niemals ein, indem sie unruhig wird oder Blödsinn macht.
    Stattdessen liegt sie dann weiter stundenlang ruhig irgendwo im Haus und wartet auf bessere Zeiten.:D

    Erlebt man sie im Haus, dann würde man meinen, das ist ein super ruhiger Hund, komplett unaufdringlich und allein bleiben konnte sie von Anfang an mit genau gar keinem Training.
    Geht sie über die Schwelle nach draußen, dann wird allerdings der Schalter umgelegt.
    Volle Power und das, wenn Zeit ist, stundenlang.
    Ich hab's ja schon öfter geschrieben, Kira läuft nicht wie normale Hunde, sie rennt. Wenn man sie lässt, stundenlang.
    Egal, ob sie an den Tagen vorher viel oder wenig draußen war, egal ob wir kopfmäßig viel oder wenig machen.
    Rennen ist für sie so wichtig wie die Luft zum Atmen und wer sie nur im Haus sieht, glaubt das nie im Leben.

    Das ging so weit, dass ich anfangs dachte, da muss ein Windhund drin sein, also bin ich mit ihr in den Windhundauslauf gefahren.
    Böser Fehler, denn die anderen Windhunde gefielen ihr überhaupt nicht und sie war die ganze Zeit nur damit beschäftigt, vor denen zu flüchten.

    Sie kopfmäßig auszulasten ist auch nicht gerade leicht, weil sie überhaupt nicht spielt, außer körperlichem Toben mit uns.
    Nicht zu häufig und v.a. mit wechselndem Ambiente sind Suchspiele ganz in Ordnung.
    Irgendwann habe ich dann mal versucht, sie das machen zu lassen, was nach dem Rennen ihre zweite Leidenschaft ist, nämlich Spuren suchen.
    Selbst gelegte Spuren sind allerdings nur mäßig verlockend, sie macht dann "mal mit", aber wirkliche Begeisterung kommt nicht auf.

    Also haben wir irgendwann angefangen, den Spuren nachzugehen, die sie selbst findet und für interessant befindet. An der langen Leine geht's dann über Wildwechsel und Trampelpfade, teils über kleine Bäche. Und da ist sie voll in ihrem Element.
    Ab und an verharren wir dann, beobachten gemeinsam, manchmal gibt's eine kleine Rast auf einem Baumstamm, inklusive Leckerlie.
    Ist bisschen unkonventionell, aber das Einzige, was ihr wirklich Spaß macht und die einzige Möglichkeit, wie sie kontrolliert ihren Jagdtrieb ausleben kann.

    Müsste Kira überwiegend durch's Dorf latschen, dann würde sie irgendwann nicht mehr weitergehen bzw. bocken.
    Das lohnt sich für sie nicht, dann will sie lieber nach Hause.

    Durch's Dorf gehen wir tatsächlich nur auf den Abendrunden, solange es dann bereits dunkel ist.
    Ansonsten durch Feld und Wald und ein asphaltierter Weg ist bereits eine entsprechende Zumutung für sie.
    Ebenfalls Wege, wo viele Hunde unterwegs sind. Interessant ist nur die Einsamkeit und entweder Rennen oder Spuren suchen.
    Ich habe das weder forciert noch mir gewünscht, aber so ist sie eben und so muss ich sie akzeptieren und das Beste draus machen.

    Ich würde natürlich nicht einen Hund extra platt machen, nur damit er Ruhe im Haus gibt.
    Da hat Wirbelwind recht, man muss rausfinden, wie der eigene Hund tickt und was genau er braucht. Da gibt's leider keine allgemeingültige Gebrauchsanweisung.

    Aber tendentiell hab ich schon den Eindruck, dass die Auslandshunde mehr körperliche Auslastung brauchen, einfach weil sie es vermutlich als Arbeitstiere über Jahrhunderte so gewohnt sind. In der Regel sind das ja keine liebevoll vom Züchter aufgezogenen Familienhunde, sondern Gebrauchstiere, die sich ihren Partner meist selbst aussuchen.
     
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  8. T S
    Darki90

    Darki90 Newbie

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    Alsooo ich wollte euch mal berichten... von dem ersten Tag der Wahrheit... obwohl es die letzte Woche durch die Veränderung mit meinem Freund nicht gut lief und gejault hat.... lief es heute überraschend super gut! Ich fühlte mich wie auf heißen Kohlen.
    Ich konnte sie auf Arbeit ein wenig über die Kamera beobachten und die ersten 1,5h hat sie geschlafen wie ein Stein.. danach hat sie eine halbe Std ca. wach dagelegen.... die letzten 15Minuten wurde sie unruhig und ist bisschen hin und her gelaufen... deswegen bin ich Heim gerannt um zu vermeiden das sie sich reinsteigert. Sie hat ihren ersten kurzen winsler gelassen und ich war da! Gott sei Dank. Aber das ist halt genau mein Problem, dass ich mich darauf leider nicht verlassen kann. Heute gut Morgen schlecht... ich bin gespannt. Bevor ich gegangen bin, war ich aber 1,5h mit ihr draußen auf den Feldern :) Deswegen würde ich generell schon sagen das sie es kann. Auch wenn aktuell ihre Grenze bei 2h liegt. ( Zumindest Nachmittags)Jetzt schläft sie wieder, wenn ich da bin -.- ^^

    @marita ja eben... coco ist halt in der Wohnung so ruhig.. deswegen wäre ich darauf nie gekommen, dass sie vielleicht unterfordert wäre. Ich dachte immer ein Hund der unterfordert ist.. würde es mir schon eindeutig zeigen, egal ob er alleine ist oder wir Zuhause sind und er sich das dann einfordert.
    Das Coco absolut keinen Spieltrieb hat, kann ich wirklich unterschreiben. Nur mit dem Herrchen wird gerne mal gekampelt. Alleine beschäftigen mit irgendeinem Spieli ist nicht möglich. Aber so eine Rennlust wie deine Maus hat Coco aufjedenfall nicht.. und ich dachte Coco ist schon schlimm^^

    @weltbesde Das habe ich schon probiert und ist auch so ziemlich das einzige was sie annimmt. Also das mit dem Leckerli verteilen. Ich verteile sie dann in einem Baumstamm oder abgegrenzten Bereich auf einer Wiese und lasse sie Suchen. Ansonsten kann ich das aber echt vergessen.

    Ja Zuhause habe ich eigentlich viele Dinge für die geistige Auslastung und wie Z.b. Das Hütchenspiel wird auch nur drinnen gemacht.

    Richtig flitzen konnte sie bis vor ca 2 Wochen noch, da hatte sie jeden Nachmittag den Freilauf, bisher hatte ich ihren Jagdtrieb im Griff, sie ist mal kuuuurz hinterher, hat sich aber abrufen bzw stoppen lassen. Aber vor 2 Wochen kam ein ganzes Rudel von Rehen und sie war sowas von weg...der Schock meines Lebens! Musste sogar passanten Fragen ob ein Hund mit Rehen vorbei gekommen ist... hab sie Gott sei Dank wieder gefunden 2 Felder weiter. Das passiert mir nicht noch einmal. Deswegen lieber Schlepplein aktuell.

    bzgl der Strecken hast du wirklich Recht, vor allem weil Coco wirklich schnell läuft. Ich kann gar nicht einschätzen wie viel wir gelaufen sind. Das kann ich wirklich mal überprüfen wie Weit das wirklich war.

    OT: Ich wollte ja wie gesagt mit Dogdancing anfangen, leider bietet es nur eine Hundeschule hier an und die ist zu Weit und Coco mag kein Autofahren. Alles in der Nähe bietet es nicht an. Kennt sich da Jemand mit aus? Wie fängt man das am Besten an? Ganz viele Tricks lernen und dann zusammenfügen passend zu einem Lied? Ich glaube da ist es besser mit Clicker zu arbeiten oder?
     
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  9. weltbesde

    weltbesde Stammuser

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    Mhm, ich sage es mal so (auch wenn Enzo ein ganz anderer Charakter ist): ihn den ganzen Tag in der Wohnung haben und mal zum lösen in den Garten lassen ist kein wirkliches Problem. Er macht dann nichts, außer mal dezent abzufragen, ob nicht doch mal einer spazieren möchte - deshalb kann man sich leider nicht so ganz drauf verlassen. Er hat von Anfang an gelernt, dass in der Wohnung Ruhe ist und hält sich dann daran.

    Wenn du es zeitlich schaffst, dann geh einfach vor der Arbeit eine gute Runde und rechne noch so 30 Minuten Zeit zum runterkommen und fertigmachen ein.

    Zum Dog dancing gibts bestimmt einen Beitrag ;) Ansonsten würde ich mal YouTube schauen... solange du das zum Spaß für euch machst (also nicht irgendwann auf Wettbewerbe möchtest) musst du dich an keine Regeln halten - solange ihr Spaß habt :cool:

    Zum jagen: viele sehen das anders, aber ich habe sehr guten Erfolg damit, dass Enzo beobachten darf. Es kommt vor, dass ich Wild vor ihm sehe (die 13 Jahre Jagdhund vor ihm haben geprägt), dann zeige ich es ihm bewusst und wir beobachten es. Genauso wenn er was sieht, er steht vor und bleibt stehen (den Rückruf kann er dann nicht). Ich komme neben ihn und wir beobachten das Wild weiter. Rennen die Rehe hinter einer Hecke, dann zeige ich ihm wo die wieder raus kommen...

    Momentan ist es aber vollkommen richtig, sie dann nicht frei laufen zu lassen. So könntest du es aber (wenn dir der Plan gefällt) versuchen. Erst mit der Schleppleine, mittlerweile kann Enzo auch ohne).
    Unter Hundeerziehung gibt es noch einen guten Beitrag, da habe ich mir z.B. abgeschaut, dass er nicht alleine vom Weg runter darf ;)
     
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  10. T S
    Darki90

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    Also ich weiß nicht ob man nach 2 Tagen da jetzt schon sagen kann "Es liegt nicht in der Auslastung" oder ob das ein bisschen dauert.. aber aufjedenfall ändert es nichts daran das es Frühs nicht klappt^^ Gestern Nachmittag wie gesagt lief eigtl bis zu den 2h alleine lassen echt Top. Aber Heute Früh... obwohl ich: Gassi war mit Unterordnung zwischendurch, beim Hundekumpel im Garten, Apportieren UND ihr ein neues Kommando beigebracht habe. Habe diesmal nicht detailiert auf die Uhr geschaut, aber wir sind 6:15Uhr ca los und 7:50Uhr hab ich mich hingesetzt und war fertig. Also war ca 2h Aktion. Aufjedenfall ist sie nachdem ich sie hab 20Minuten dösen und runterkommen lassen, als ich raus bin sofort aufgestanden und hat gewinselt, auch wenn sie sich danach direkt wieder hingelegt hat. Bin aber nach 5minuten wieder rein, weil ich Nachmittags ja dann eh wieder weg bin. Weiß gar nicht wann ich jetzt Frühs und Abends trainieren soll, will sie ja nicht so oft alleine

    Aber warum klappt es Nachmittags viel besser, zwar auch nicht jeden Tag, aber zu 90% und Frühs und Abends nicht? Vielleicht die Dunkelheit draußen (aber ich lasse ja schon Licht an) Dennoch hat es Frühs und Abends noch nie super geklappt das sie einfach weiter pennt. Irgendwas ist da. Wie kann es sein, das es so UNTERSCHIEDLICH immer ist. Entweder sie kann es.. oder nicht :/

    @weltbesde ich glaube wenn ich das paar Tage mache, würde Coco auch nichts meckern. Aber ich denke nach mehreren Tagen würde sie schon sehr fiepen und zeigen das sie raus möchte.

    Klar schaff ich das zeitlich und wenn nicht wird sich das eingerichtet^^ habe ja jetzt auch extra meine Arbeitszeit von Frühs auf Nachmittags verlegt, weil es da ja wie gesagt nicht gut klappt. Irgendwie muss man es ja managen.

    Nee kein Wettbewerg, ich glaube das wäre weder für Coco noch für mich etwas. Einfach für den Spaß, Kontakt.. Teamarbeit :). Youtube habe ich schon geguckt... gibt zwar paar tolle Beispiele, aber keine richtigen Erklärungen dazu. Ich schau später mal ob ein Thema dazu hier schon erstellt wurde :)

    Naja das fällt für uns Flach, da wir uns nicht nur auf dem Weg aufhalten. Also wir gehen auch mal wirklich tief in den Wald rein oder rennen über Felder und Wiesen. Glaub da kann ich vergessen ihr beizubringen das sie bei mir auf dem Weg bleibt^^ Aber das mit dem beobachten werde ich mal probieren, wenn sie jetzt eh an der Schleppleine ist. Habe mir auch eine Reizangel bestellt, um es damit vielleicht gezielt in den Griff zu bekommen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Februar 2019 um 09:41 Uhr
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