Erfahrungen zu Aussie und/oder Nova Scotia Duck Tolling Retriever

Das ist so nicht richtig ! Den Toller sehe ich durch seine Seltenheit in Deutschland nicht direkt als Modehund an...

Der taucht aber oft in den typischen Threads auf "welche Rasse könnte zu mir passen".
Dann werden immer die gleichen Modehunde aufgezählt, die dem Themenstarter gefallen.

Ich weiß auch nicht wie du zu dem Schluss kommst, dass ich einen Mischling ausschließe.

Weil du immer nach bestimmten Rassen fragst, das ist schon der 2. Thread.

Meine Frage bezog sich lediglich spezifisch auf die genannten Rassen, weil es bei einem Rassehund nun mal bestimmte Gene gibt die vielleicht häufiger durchschlagen, als ein Mischling der jedes mal ein Überraschungsei darstellt. Da macht es wenig Sinn nach Erfahrungswerten zu fragen weil das zu unterschiedlich ist in meinen Augen.

Da gibt es auch Erfahrungswerte. Ich hatte mein ganzes Leben fast nur Mischlinge.
Meine Mischlinge waren und sind originell, umgänglich und unkomplizierte Begleiter.

Warum suchen Anfänger immer die großen Herausforderungen, die mit einem Arbeitshund verbunden sind?
Warum braucht man einen Hund mit viel "Will to Please" und einem hohen Arbeitswillen, wenn man gar keine Arbeit für den Hund hat?
Gehts nicht eine Nummer kleiner?

Diese Aussage finde ich auch etwas kritisch zu treffen, wenn man nichts genaues dazu weiß..

Was ich weiß: Du bist 20 Jahre jung, berufstätig, hast einen Partner, mit dem du die Aufgabe Hund teilen musst, ihr seid beide Hundeanfänger.
Solltet ihr euch mal trennen, was in dem Alter häufiger vorkommt, habt ihr ein Betreuungsproblem.
Ja, ich weiß, der Hund kann mit auf die Arbeit.
Aber auch das kann sich schnell ändern.
Wenn man dann noch einen sehr speziellen Hund hat, wird das Betreuungsproblem größer.

Mir ist bewusst, dass ich vielleicht nicht die Erfahrung mitbringe, wie manche welche von euch die ihr Leben lang Hunde hatten. Dennoch meine ich zu behaupten, dass ich mich teils mehr mit bestimmten Themen auseinandergesetzt habe wie manch ein Hundebesitzer der meint er weiß eh alles und müsse nichts mehr lernen.

Mit Themen auseinandersetzen ist nicht das gleiche wie mit Hunden leben.
In der Theorie können alle Leute einen Welpen erziehen, sie haben mehr über Welpen gelesen als ich jemals lesen würde.
Wie das in der Praxis aussieht, ist dann eine andere Geschichte.
Der Welpe hält sich nämlich so gar nicht an das, was man gelesen hat.

Ich würde dir raten, erstmal Gassigängerin in einem Tierheim zu machen oder alte Menschen mit ihrem Hund zu unterstützen. Ich würde einfach mal eine Anzeige aufgeben und Hilfe bzw. Spaziergänge anbieten.
Dann bekommst du schon mal ein Gefühl für die Realität mit Hunden und vielleicht läuft dir da die große Hundeliebe über den Weg.
 
Weil du immer nach bestimmten Rassen fragst, das ist schon der 2. Thread.
Da gibt es auch Erfahrungswerte. Ich hatte mein ganzes Leben fast nur Mischlinge.
Meine Mischlinge waren und sind originell, umgänglich und unkomplizierte Begleiter.
Ich weiß was du meinst aber vielleicht konnte ich meine vorherige Antwort bezüglich Mischlinge nicht verständlich formulieren...
Mir ist bewusst,dass es natürlich (vorallem ) zu Mischlingen viele Erfahrungen gibt, aber wie du bereits sagst : Meine Mischlinge waren und sind originell ... jeder Hund ist anders da ist es auch egal ob Rasse oder nicht, ich habe jedoch den Eindruck das bei Rassehunden einige Eigenschaften rein von der Genetik einfach vorhersehbarer sind als bei den Überraschungseiern Mischling.
Deshalb hab ich nach Rasse und nicht Mischling gefragt, weil was helfen mir die Erfahrungen eines Mischlings der vielleicht das komplette Gegenteil meines Hundes in Spe ist...
Mit Themen auseinandersetzen ist nicht das gleiche wie mit Hunden leben.
Das ist sowieso klar. Blöder Vergleich aber bei mir auf der Arbeit plane ich auch täglich Tagesabläufe und Angebote und im Endeffekt läuft alles dann meist ganz anders und man muss schauen wie man mit plötzlich aufkommenden Problemen umgeht. Das wird hier vermutlich auch öfter mal passieren. Aber das passiert mir egal ob ich jetzt einen Rassehund oder auch einen Mischling vor mir sitzen habe..
Ich würde dir raten, erstmal Gassigängerin in einem Tierheim zu machen oder alte Menschen mit ihrem Hund zu unterstützen.
Danke für den Vorschlag, die Idee hatte ich tatsächlich sogar selbst :) Momentan habe ich 2 Tierheim Hunde mit den ich regelmäßig Gassi gehen darf und betreue nach Bedarf die Französische Bulldogge von Freunden. Ich bin also fleißig dabei mich auch praxisnah für mein Fellknäuel vorzubereiten :D
 
Hallo,
Ich habe eine Mini - Aussie -Hündin und kenne keine der genannten Probleme, wie dem Wachtrieb , oder einem unruhigem Verhalten ,
auch kann ich nicht erkennen, dass bei der Beschäftigung ein besonderer Anspruch besteht .
Meine Hündin ist recht leichtführig und kann auch gut alleine bleiben .
Ich hatte schon die Gelegenheit verschiedene andere Hunde, unterschiedlicher Rassen kennenzulernen .
Als ich Kind war, hatten wir einen Schäferhund ,später gab es auch einen Feldspaniel in meiner Familie .
Vor dem Mini - Aussie , hatte ich schon eine Kooikerhondje -Hündin , diese beiden Hündinnen , habe ich schon vom Welpen-alter an
und habe sie dann, nach meinen Vorstellungen erzogen .

Diese beiden Hunderassen sind Arbeitshund , der Aussie ein Hütehund , der Kooiker ein Jagdhund .
Beide Hunde waren für mich sehr umgänglich und unkomplizierte Begleiter , die ich auch als Besuchshunde, in Altenheimen ,
oder für Gruppen mit behinderten Menschen eingesetzt habe .
Der Jagdtrieb ist bei beiden Hunden kontrollierbar, beim Wachtrieb beschränken sich die Hunde auf ein verbellen ,
oder in extremen Situationen , gibt es auch mal Scheinangriffe .
Die Hunde reagieren gut auf alle Kommandos und sind sehr vielseitig einsetzbar .
Meine Mini - Aussie -Hündin ist besonders anhänglich, wie körperbezogen und spielfreudig ,
davon sind auch kleine Kinder , mein Kater , oder anderen Hunde nicht ausgenommen .
Aber ein gutes , regelmäßiges Training, wie Sozialisierung ist immer wichtig , wenn ein Hund, auch zum Traumhund werden soll .

Besonders der Mini - Aussie ist ein Hund , den ich gut empfehlen kann , auch für Hundeanfänger .
 
Zuletzt bearbeitet:
Erster Hund
Arek 7J.
ich habe jedoch den Eindruck das bei Rassehunden einige Eigenschaften rein von der Genetik einfach vorhersehbarer sind als bei den Überraschungseiern Mischling.
Das ist schon richtig so - andernfalls würde Rassehundezucht ja auch kaum Sinn ergeben.

Aber ein erwachsener Hund (egal ob Mix oder Rasse) ist immer weniger Ü-Ei als ein Welpe.
Denn jeder Hund besteht ja auch aus mehr als aus seiner Genetik.
Das Wesen wird auch bestimmt durch die ersten Lebensmonate - wie ist der Hund aufgewachsen.

Und das sehe ich wie Bubuka - viele Hundeanfänger machen einfach gravierende Fehler im Umgang mit einem Welpen.
Vor allem die jenigen, die sehr jung sind, alles richtig machen wollen, sich übers Internet viel Wissen aneignen wollen, seit 2 Jahren die "perfekte" Rasse suchen.
Verseteh mich nicht falsch, ich will dir keinen Strick draus drehen dass du dich gut vorbereitest und rational an die Entscheidung "Hund" gehst. Das ist wichtig und richtig! Ich habe das Gefühl, wir beide sind uns von der Herangehensweise recht ähnlich ;) Und ich bin relativ verkopft an die Sache "Hundehaltung" herangegangen. Das sehe ich jetzt bei dir auch.
Meine "Souveränität" im Alltag, mein Bauchegfühl, meine Sicherheit - so dass ich nicht bei jedem Pups fremde Leute im Forum fragen muss - kamen so nach dem 1. - 2. Jahr Hundehaltung.
Ich habe damals als Ersthundehalter sehr von einem bereits erwachsenen Hund profitiert - so souverän, so sicher, so ausgeglichen wie Arek vom Wesen ist als er bereits zu uns kam, so hätte ich damals nie einen Welpen aufs Leben vorbereiten können.

Aus der Ferne kann niemand sagen ob das bei euch auch so sein wird. Noch weniger kann hier jemand in die Zukunft sehen und sagen, ob ihr dem Welpen wirklich das geben könnt was er zum Aufwachsen braucht.
(Und das ist keine Auslastung - das sind vor allem Dinge, die man sich nicht anlesen kann - wie Sicherheit, Souveränität, Verständnis, Humor, Geduld, Struktur, Einfühlungsvermögen, ...)

Seit Jahren bin ich aktiv in Hundeforen und immer wieder sind es die selben "Probleme" an denen Welpenhalter/Junghundehalter verzweifeln.
(Ich gebe mal ein paar Besipiele aus einem anderen Forum - weil da einfach viel mehr los ist als hier ,) )
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(sind vielleicht nicht die passensten beispiele - habe aber nur im Monat März geguckt)

Und ich sehe die Wahrscheinlichkeit als recht hoch an, dass die Welpen- und Junghundezeit für euch deutlich problematischer wird als ihr es euch jetzt vorstellen könnt.
Was blöd für den Welpen wäre (der nachhaltig darunter leiden kann)
und auch für euch kein entspanntes schönes Zusammenleben mit Hund bedeutet, wie ihr es euch erhofft. Deswegen rate ich einfach zu einem second-hand-Hund. Aber ich kann hier nur vermuten und meine Meinung äußern - wie jeder andere auch. Entscheiden müsst ihr ;)


Als hilfreich sehe ich tatsächlich an, dass du Erzieherin bist und mit Kleinkindern arbeitest.
Du musst dich an Bedürfnissen orientieren, deine Erwartungen und Ziele dem individuellen Kind anpassen, beobachten und umdenken.
Du musst deine "Erziehungsziele und Alltagsregeln" umsetzen - die Kinder dürfen dir nicht auf der Nase rumtanzen - weißt aber dass du durch Druck, Härte und Unfairness nicht zum Ziel kommst. (Zumindest nicht, wenn das Ziel auch "glückliches Kind" beinhaltet)

Du weißt dass es unwichtig ist ob sich das Kind nach dem Mittagschlaf alleine anzieht oder nicht, wenn es gerade einen Alptraum hatte.
Du weißt das es wichtig ist die persönlichen Grenzen (wenn es "Nein" sagt) zu respektieren.
Ich bin immer gut damit gefahren, meinen Hund wie (m)ein Kind zu behandeln. (Natürlich mit dem Unterschied dass er hündische Bedürfnisse hat, keine menschlichen)
Einen Welpen würde ich wie das behandeln was er ist - ein Baby/Kleinkind.

Und hier lese ich in vielen "Welpen-Problem-Threads" immer von normalen Welpenverhalten, welches als Problem empfunden wird.

"Mein 4 Monate alter Welpe ist immer noch nicht stubenrein, wie bekomme ich das in den Griff?"
Kein Elternteil würde es als "Problem" bezeichnen wenn der 2 Jährige Sprössling noch nicht zuverlässig trocken ist.

"Morgen zieht mein Welpe ein - wie gewöhne ich von Anfang an das Beißen ab?"
Keine schwangere Frau verschwendet einen Gedanken daran, wie sie ihrem Baby beibringt, dass es bitte nicht zu fest zugreifen soll.

"Welpe nimmt alles ins Maul und reagiert nicht auf Nein!"
Eltern kommen gar nicht auf die Idee den 1.5 Jährigen im Museum frei laufen zu lassen und ständig hinter ihm herzurennen und "Nein, nein, nein" zu sagen. Da wird ne Kleinkind-sichere Umgebung geschaffen, wo alles angefasst werden darf, und gut ist.

Ein Kind ist nicht einfach ein kleiner Erwachsener.
Und ein Welpe ist nicht einfach ein kleiner Hund.
Weder Kind noch Welpe sind "unfertige Produkte" die man nur frühzeitig richtig erziehen muss.
(Huch, nun bin ich aber ganz schön vom Thema abgekommen ...)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Erster Hund
Casha, OEB (5)
Zweiter Hund
Hermann, MiniPin (4)
Würde ich mich bewusst auf die Suche nach einem Hund machen, den ich als Begleithund in meine pädagogische Arbeit einbinden kann, würde ich definitiv einen Welpen nehmen. Und zwar vom verantwortungsvollen, seriösen Züchter.
Ein Züchter, der mich ausführlich beraten und begleiten kann und der sowohl seine Hunde als auch seine Welpen gut kennt.

Ob ich dafür allerdings einen Aussie wählen würde weiß ich nicht. Nicht, weil es "ach-so-komplizierte-Arbeitshunde" sind, die in Anfängerhänden nichts zu suchen haben (ich bitte euch 🙄 ) sondern weil ich erwachsene Aussies als eher reserviert gegenüber Fremden kennengelernt habe.
 
Ich finde es schon ganz lustig, dass hier Border, Aussie und Toller als komplizierteste Rassen dargestellt werden. Hätte sie nach X Herder oder Akita gefragt, würde ich das ja verstehen, aber Toller und Aussies zu führen ist nun wirklich kein Hexenwerk.

@Minuray
Wenn du wirklich wissen willst, welche Rasse besser für dich geeignet ist, dann such dir Leute, die diese Rasse selbst halten, im Bestfall mehrere Individuen von verschiedenen Züchtern. Da wirst du deutlich mehr erfahren, als von Leuten, die mal gehört oder gelesen haben, dass....

Geh in Rassehundegruppen in Facebook und lies viel mit. Frag nach Leuten, die beide Rassen haben/hatten. Schreib Leute an, die viel positives in ihren Beiträgen berichten, aber auch die, die von Probleme berichten. Frag unbedingt auch immer nach, aus welcher Zuchtstätte die Hunde kommen, so kannst du direkt "aussieben", welche Zucht zu dir passt und welche nicht.
 
Ich finde es schon ok, das sie sich für einen Rassehund interessiert und auch, das es ein Welpe sein soll.
Bei einem Rassehund kann man doch die Eigenschaften etwas mehr einschätzen, als bei einem Mischling.
Jedoch, wenn es eine Liste gäbe der aufwendigsten, kompliziertesten und schwierigsten Hunderassen, dann sollte man als Einsteiger doch zumindestens die Hunde aus der Top Ten dieser Liste auslassen.
Ich zb bin aus Unwissenheit mit einem Arbeitslinien Schäferhund angefangen. Aus vermehrer Hand, beim seriösen VDH Züchter hätte ich keinen Bekommen.
Und dieser Hund hat mich 14 Jahre sehr, sehr eingeschränkt.
Er hat mir auch Freude gebracht, ohne Frage, er war klug und wissbegierig.
Aber er hat mir auch „Jahre meines Lebens“ gekostet und ich habe mir 14 Jahre etwas unkompliziertes und einfaches gewünscht.
Ich wollte, so wie andere, gemütlich am Hundestrand sitzen und mein Hund tollt glücklich umher.
Mit diesen Hund? Ausgeschlossen.
Ich wollte in Urlaub, aber mit diesem Hund? Ausgeschlossen. Der hätte das Hotelzimmer zerlegt und die Putzfrau gebissen.
Da kann ich noch viele mehr aufzählen.
Deshalb rate ich euch dringend, überlegt euch, was wollt ihr im Alltag?
Was ist euch privat das wichtigste?
Der Hundesport usw macht vielleicht 3h die Woche aus, der Rest ist zusammen leben mit dem Hund.
Mit was könnt ihr Leben,mit was auf gar keinen Fall
Zb bei mir war es so, das ich auf gar keinen Fall mehr mit Revier verteidigen und Wach Trieb leben wollte.
Das war für mich nach dem Schäferhund das schlimmste und für mich kamen nur Rassen in Frage, wo das nie vorkommt.
Andere wiederum würden auf gar keinen Fall mit übermäßigen jagdtrieb klar kommen, andere wiederum wollen unbedingt einen reservierten Hund.
 
Wenn Aussie und Toller in der Top Ten, der aufwendigsten, kompliziertesten und schwierigsten Rassen sind, wo sind denn dann sämtliche HSHs, viele Asiaten und einige Schäferhund- und Terrierrassen?

Ein Aussie oder Toller vom seriösen Züchter ist zum Glück nicht mit einem gestörten Schäferhund vom Vermehrer zu vergleichen.
 
Ich glaube man kann auch alles zerdenken.
Die perfekte Rasse, mit dem perfekten Hund gibts eh nicht.
Irgendwas ist immer.
Man sollte mein groben Rahmen haben mit "Hätte ich gerne" und "Möchten wie so gut es geht vermeiden".
Und dann muss auch irgendwann ne Entscheidung her. Dann darf auch endlich der Bauch, die Intuition mitentscheiden.

Zb:
Was ich an meiner Rasse/meinen Rassen toll finde, ist auch gleichzeitig etwas das mich nerven kann.
Ich mag Spaniel. Es ist völlig egal wann ich was von meiner Hündin will, zu welcher Uhrzeit, ob wir grade erst reingekommen sind oder sonst was. Wenn ich aufstehe ist sie sofort aufmerksam, mache ich die kleinste auffordernde Geste ist sie sofort angeknipst und bereit was auch immer mit mir zu tun.
Für ein Molosser Gemüt, wie zb Casha von @Bullerina , hätte ich keine Nerven.
Ich möchte einen Hund der immer und sofort Bock hat mitzuarbeiten, egal was ich mir für einen Tinnef einfallen lasse.
Bedeutet aber andrerseits auch das ich Ruhe in unsere Übungen bringen muss, weil sie sich vor lauter Eifer selbst im Weg steht und sich nicht unbedingt Zeit nimmt nachzudenken.
Bedeutet auch, dass der Hund sich ständig angesprochen fühlt, auch wenn ich sie jetzt nicht gemeint ist.
Bedeutet auch, dass es ihr sehr schwer fällt zu warten, wenn ich mit dem Rüden was mache.

Ich kann keinen Hund mit Wach- oder Schutztrieb gebrauchen. Ich wohne in der Großstadt, in einem Mehrfamilienhaus. Ich habe zwei Kinder, die haben Freunde usw.
Haben die Spanielrassen wirklich null.
Bedeutet aber auch dass sie in Situationen dir mir unangenehm sind, zb Besoffene im Dunkeln, exakt garnicht helfen. Die würden nicht knurren, nicht bellen, nix.
Nem Einbrecher würden sie noch die Wertgegenstände apportieren.

Trotzdem für mich die richtige Rasse, weil ich lieber Ruhe reinbringe als mich Motivationsmäßig zum Affen zu machen. Weil ich eher Menschfreunde als reservierte Hunde mag und brauche.
Weil ich mit dem Jagdtrieb umgehen kann, bzw ihn brauche/nutze, weil mein favorisierter Hundesport Dummy und Fährte ist.
 
Erster Hund
Rosie/Yorkie-Pinscher-Mix
Zweiter Hund
Ali/AmStaff
Kurze Frage, wieso willst du denn überhaupt so einen schwierigen und komplizierten Hund?
Wieso hast du ausgerechnet die 3 kompliziertesten Hunde zur Wahl gestellt?
Fehlt nur noch Mali, Weimaraner und Dtsch Jagdterrier in deiner Liste?
Hast du nicht mal über eine etwas einfachere zu führende Rasse nachgedacht?

Hundeerfahrung ist nicht alles. Man kann auch an seinen Aufgaben wachsen. Oder 20 Jahre Hunde gehalten haben und trotzdem nichts auf die Reihe kriegen.

Ich will jetzt keineswegs direkt zuraten, zu (angeblich) komplizierten Rassen. Aber wenn man sich im Klaren ist, was der gewünschte Hund wahrscheinlich für Eigenschaften mitbringt, mit diesen leben kann und will, warum nicht?

Ich habe selbst mit Rassen angefangen, die nicht grad als "Einsteigerhund" gelten. Kenne auch andere engagierte HH, bei denen es ebenso ist.

Ebenso kenne ich Leute, die bereits den 3. oder 4. Hund haben und trotzdem keine Ahnung.
 
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