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Die wichtigsten Kommandos in eurem Alltag

Dieses Thema im Forum "Hundeverhalten & Erziehung" wurde erstellt von Liz, 15. Januar 2011.

  1. sandra8877

    sandra8877 Stammuser

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    129
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    weiblich
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    Erster Hund:
    Pucsu (8 Jahre)
    "Aus" aber das klappt nur sehr schlecht und dabei wäre es so wichtig...
     
  2. GroberWestfale

    GroberWestfale Stammuser

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    Rosi Mix(4)
    Er/Sie hat seinen/ihren eigenen Kopf. Standardausrede für Hunde die gar keine Kommandos beachten.
     
  3. Karojaro

    Karojaro Stammuser

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    Ich bin mir bei meinen Hunden zu 100% sicher, dass sie nicht in jeder Situation hundertprozentig auf Kommando hören können. Für solche Situationen gibt es die Leine.
     
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  4. Julia1

    Julia1 Stammuser

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    Chihiro hört sehr wohl sehr gut, aber auch sie hat Momente, wo sie eben nicht will bzw. mich verarschen möchte und wenn Madame Diva jetzt nicht will, dann hilft nur eine Portion Humor ;) Und das hat nix mit fehlender Erziehung zu tun sie hat eben auch ihre eigene Meinung zu allem.
    Das sieht man ihr dann auch an. Sie überlegt dann genau, ob sie das Kommando jetzt ausführen sollte und nochmal hinterfragt, ob das sein muss.
     
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  5. FriedasHerrchen

    FriedasHerrchen Stammuser

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    Da ist Frieda genau so. Im Grunde hört sie. Aber es gibt eben auch die kurzen Momente des "Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt"

    Unsere häufigsten Kommandos:
    Fein
    Bleib
    Pfui
    Los
     
  6. Skjoni

    Skjoni Stammuser

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    Eigentlich gibt es zwei Gründe weswegen Hunde "nicht hören".
    Entweder hat man sein Signal nicht gut genug trainiert und der Hund ist sich nicht so sicher ob das jetzt gerade im Moment auch wirklich gilt oder ob er sich nicht doch verhört hat. Oder das Stückchen Trockenfutter als Belohnung ist ihm das Kommando jetzt einfach nicht wert. Ist beim Jagen oft so. Wenn ein Hund was gesehen hat und hinterher will und ich sage "Sitz" wird der Hund die ersten Male denken mit mir würde irgendwas nicht stimmen. Kann ja nur Unsinn sein, sich hinzusetzen, so funktioniert jagen ja nicht. Und Spaziergänge sind sowas wie ne gemeinsame Jagd.
    Zweitens wäre zu große Ablenkung. Wenn der Hund über den Punkt hinaus ist und zu gestresst ist, keine Kontrolle mehr hat, der Reiz zu hoch. Dann hab ich auch hier zu wenig trainiert oder nicht langsam genug aufgebaut.

    Aber der Hund denkt sich unter Garantie nicht jetzt irgendwen verarschen zu wollen oder "nö heute nicht." Dafür gibt es immer einen Grund. Macht es euch nicht so einfach hier und einfach raus reden ;)
     
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  7. Betty

    Betty Stammuser

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    Die wichtigsten "Kommandos" bei mir:

    *Warte - auf der Stelle wie angewurzelt stehen bleiben, EGAL was drumherum passiert

    Ist wohl das bei mir am häufigsten eingesetzte Kommando - und natürlich die entsprechende Auflösung dazu: weiter oder lauf.

    *das nonverbale Nein - also: e e , oder m m - das Geräusch, wenn man "nein" quasi ohne Worte signalisiert, ich hoffe, man weiß was gemeint ist - heisst: was immer du gerade tun wolltest, mach das nicht (zum anderen Hund laufen, ein Stöckchen aufheben, Katze ärgern...……)

    *hier lang - im Freilauf den Anschluß behalten, ist aber auch kaum noch nötig, Hund achtet von selber drauf

    Dann gibt es noch ein paar körpersprachliche Dinge, von denen mir viele wahrscheinlich gar nicht so bewußt sind, aber zB mit der Hand seitlich auf den Oberschenkel klopfen: bleib bei mir, geh neben mir, wenn ich stehenbleibe, bleibst du auch stehen…….

    Im Alltag sind mir die gängigen Kommandos wie Sitz, Platz, Fuß völlig unwichtig- wenn der Hund irgendwo bleiben soll, ist mir persönlich egal ob im sitzen stehen oder im Kopfstand - und das "korrekte" Fuß auf Kniehöhe mit "Anhimmeln" brauch ich auch nicht.

    Ach, eins fällt mir noch ein:

    *ran - vorwiegend in öffentlichen Verkehrsmitteln oder irgendwo, wo es eng mit vielen Menschen ist, dann parkt Frau Hund zwischen meinen Beinen und ist somit platzsparend untergebracht;)
     
  8. FriedasHerrchen

    FriedasHerrchen Stammuser

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    Lucy, Katze (*2016)
    Sehe da nur eins: Hunde sind ebenfalls Individuen mit eigenem Kopf.
    Es sind (glücklicherweise) keine Maschinen, die man mittels Training bis zum Abwinken zum "fehlerlosen" Funktionieren bringen kann. Und das ist auch gut so. Du bestätigst dies mit deinen eigenen Worten. (wenn das Leckerli gerade unwichtiger ist, als die Situation drum herum, dann ist dies ein Zeichen eines eigenen Willens - oder?! )
    (und natürlich gibt es Rassen, die besser hören und welche, die einen stärkeren Dickkopf haben)
     
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  9. Julia1

    Julia1 Stammuser

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    Dann Frage ich mich, wie es sein kann, dass sie diese Kommandos draußen bei Wilddichtung ausführt, oder auch sonst bei großer Ablenkung, dann aber ab und zu zu Hause sagt "nö jetzt nicht" und nur rumalbert. 10 Minuten später kann sie s in der gleichen Situation wieder. Und sie weiß genau was zu tun ist.

    Du sprichst ja damit allen Hunden ihren eigenen Willen ab und das bezweifle ich sehr stark.
     
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  10. Skjoni

    Skjoni Stammuser

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    Natürlich haben Hunde einen eigenen Willen. Und ihr habt meine Ausführungen nicht richtig verstanden wenn ihr jetzt sagt ich hätte das geleugnet.
    Hunde sind Opportunisten.
    Welchen Sinn genau hat es wenn ein Hund sich sagt nö jetzt gerade nicht? Das ergibt einfach keinen Sinn.
    Wie gesagt, es gibt diverse Gründe dafür, dass er so etwas sagt. Leckerchen blöd, zu viele andere Sachen die besser sind, müde, satt oder oder oder.
    Aber: ein Hund sagt das niemals ohne Grund. Menschen machen das, im Sinne von "hab jetzt keine Lust auf dich" aber Hunde nicht.
    Ziel des Trainings ist es doch, dass meine Signale möglichst zuverlässig ausgeführt werden oder nicht?
    Was bringt einem der eigene Wille wenn der sich ständig überlegt "ne heute nimmste Mal kein Futter"? Das ist völlig kontraproduktiv für das Überleben. Auch hier - kann Krankheitsbedingte oder hormonelle oder oder oder Gründe haben. Aber nicht keinen.
     
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