Einmal decken lassen - aus gesundheitlichen Gründen

Sanshu

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VERSCHOBEN AUS: http://www.hundeforum.com/forum/threads/261-Einmal-decken-lassen-so-zum-Spaß

Zur Begründung warum die Besitzerin Ihre Hündin werfen lässt, ist folgendes zu sagen:
Sie sagte mir sie mache das nur weil Ihre "Tiffy" sonst ständig diese Scheinschwangerschaften hat und um dem vorzubeugen macht sie das,
Alleine wegen der Aussage würde ich kein Welpe holen.

Warum hast du dich dafür entschieden?
Was für "Vorteile" hast du, dass du da ein Welpe hast?
Wie lief der Kauf ab?
Was war danach?
Was davor?

Was ha der Hund gekostet ( falls man fragen darf?)
 
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TinaH

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Zur Begründung warum die Besitzerin Ihre Hündin werfen lässt, ist folgendes zu sagen:
Sie sagte mir sie mache das nur weil Ihre "Tiffy" sonst ständig diese Scheinschwangerschaften hat und um dem vorzubeugen macht sie das,
und zum Thema "ein Züchter nimmt Ihn eventuell wieder zurück"

Ich muss sagen, dass das für mich tatsächlich eine Ausrede ist.
Nicht nur, weil hier ja schon erwähnt wurde, dass Scheinschwangerschaften normal sind (jede Hündin hat sie mehr oder weniger ausgeprägt).
Eine Hündin kommt nicht wie wir Menschen in die Wechseljahre, sie wird auch noch mit 12, 13 16 Jahren läufig.
Was lange will die Dame ihre Hündin denn decken lassen, um die Scheinschwangerschaft zu umgehen?
Ein Rassezüchter in einem Verein unterliegt hier Auflagen und Regeln, was die Anzahl der Würfe einer Hündin betrifft, dem Mindest- und Höchstalter (auch wenn die Regeln nicht überall in jedem Verein gleich und perfekt sein mögen).

Regeln und Anforderungen kann natürlich ein Züchter/Vermehrer/Privatmensch außerhalb umgehen.
Das macht nicht jeder, aber gerade bei Rassehunden finde ich es schon manchmal verwunderlich, warum man dann nicht im Verein züchtet.
Als Beispiel Labrador:
Ein Mensch macht Würfe mit seiner Labbihündin und nimmt auch wirklich immer Labbirüden, züchtet also Labradore (auch, wenn sie ohne Papiere nicht als reinrassig gezählt werden).
Warum tut er das außerhalb eines Vereins?
Vereine für Labbis gibt es genügend, ob innerhalb der FCI oder in der Dissidenz. Dort gibt es auch andere Züchter, man kann sich austauschen, hat schneller Zugang zu Fortbildungen und Seminaren, bekommt oft Sonderkonditionen bei Gesundheitsuntersuchungen (Gentests) - und das für mich Wichtigste: Man kann so das Zuchtziel verfolgen, einer Rasse wirklich zu helfen und in Gesundheit und Genvielfalt zu unterstützen (wenn ich meine Rasse liebe, dann tue ich das doch gern). Denn wenn die Hunde mit Papieren gezüchtet werden, kann man Krankheiten in Linien besser Rückverfolgen, Inzucht kontrollieren, die Genvielfalt der Population beachten, Verpaarungen mit dem Ergebnis neuer Blutlinien planen und davon Welpen in die Zucht nehmen,....alles Dinge, die nicht nur dem Züchter mit dem Verkauf seiner Welpen zu Gute kommt, sondern die für die gesamte Rasse gut sein kann.

Ich frage mich halt, warum das Menschen nicht wollen?
Was ist das Ziel?
Welchen Grund gibt es, nicht in eine Verein zu gehen und mit anderen Rasseliebhabern zusammenzuarbeiten?
Würden die Hunde nicht zuchttauglich geschrieben werden?
Hat man keine Lust, die teuren Gesundheitsuntersuchungen machen zu lassen?
.....

Mir hat neulich mal jemand gesagt "Kontrollierte, verantwortungsvolle Hundezucht ist der beste Tierschutz".
Vielleicht stimmt das?
Natürlich gibt es auch hier schwarze Schafe (wie in jeder Berufssparte, Sportvereinen,...), aber kontrollierter ist es auf jeden Fall.
Und in den meisten Fällen hat hier jemand ein Auge auf die Zuchthunde, Züchter,...
Ich denke einfach, wenn es außer Rassezucht und Tierschutzprojekten kaum Privatwürfe und Händlerkäufe gäbe (nur mal ein wirklicher Ups-Wurf), dann würde der TS mehr unterstützt werden und alles würde etwas kontrollierter und hoffentlich eher zum Wohle der Tiere ablaufen.



Das tut Sie auch!
Sie hat das angeboten für den Fall das es nicht klappen Sollte mit dem Welpen, Allergie etc. Sollen wir bitte ihr das "Vorverkaufsrecht" lassen, so steht es auch im Vertrag drin.
Du meinst sicher das Vorkaufsrecht. :zwinkern2:
Das finde ich natürlich gut.

Ich hoffe, ich bin sachlich geblieben....
 

skow

Newbie
Alleine wegen der Aussage würde ich kein Welpe holen.

Warum hast du dich dafür entschieden?
Was für "Vorteile" hast du, dass du da ein Welpe hast?
Wie lief der Kauf ab?
Was war danach?
Was davor?

Was ha der Hund gekostet ( falls man fragen darf?)

Also, ich habe mich für Sie entschieden weil ich eben keinen Züchter für diese Mischlingsrasse gefunden habe,
Ich hab mit mehreren Privatleuten die diese Rasse "züchten" Kontakt aufgenommen und bin schließlich bei Ihr hängen geblieben,
Sie war mir einfach am sympathischsten und ich hatte bei ihr auch das Gefühl Sie möchte die Welpen nur in Gute Hände abgeben (Alles nur Gefühl!)
Außerdem haben mir Ihre Welpen am besten Gefallen, schöne Nasen, schöne Farben, auch die Umgebund wo Sie geboren wurden.

Der Kauf lief folgendermaßen ab:

Sie hat in Ebay kleinanzeigen eine Wurfankündigung gemacht worauf ich mich gemeldet hatte.
Wir haben uns gleich gut verstanden und ab und an telefoniert, als es dann soweit war und die Geburt kam, hat sie mir noch in dieser Nacht Bescheid gesagt
das 9 Welpen das Licht der Welt erblickt hat mir ganz bald bilder geschickt,
Wir haben uns dann die Welpen angeschaut, einen ausgesucht und 50% angezahlt.
Bis zur Abhabe haben wir immer Kontakt gehabt und ich habe Bilder bekommen,

Mit 12 Wochen durften wir Sie dann abholen 2fach geimpft und entwurmt,
gezahlt haben wir insgesammt 800 euro.

Geschrieben hatten wir erst gestern miteinandern, wie gesagt wir sind nach wie vor in Gutem Kontakt und ich schick Ihr ab und zu Bilder von der Kleinen wie Sie sich entwickelt.
 

Mestchen

Stammuser
Erster Hund
Kiara, 14.5 J.
Zweiter Hund
Caro, 8 J.
Ich finde, 800 Euro sind nicht gerechtfertigt.
Auf die Fragen, welche Untersuchungen die Elterntiere denn haben kam keine Antwort, also gehe ich mal von keiner Untersuchung aus.
800 Euro x 9 Welpen = 7.200 € Einnahmen für den Wurf. Untersuchungen und Decktaxe sind vielleicht bei 300 Euro insgesamt.
Es gibt natürlich auch laufende Kosten (Futter, Waschmaschine, Zewa z.B.), aber diese rechtfertigen den Preis nicht.
 

foxymaus

Stammuser
skow;806016]Also, ich habe mich für Sie entschieden weil ich eben keinen Züchter für diese Mischlingsrasse gefunden habe,
Einen Züchter wirst Du auch nicht für Mischlinge finden. Es sind nun mal keine Züchter.

Mit 12 Wochen durften wir Sie dann abholen 2fach geimpft und entwurmt,
gezahlt haben wir insgesammt 800 euro.
Jetzt ist mir fast die Kaffeetasse aus der Hand gefallen. Na ja, muss jeder selbst wissen.
 

Mustlovedogs

Stammuser
Ich finde, 800 Euro sind nicht gerechtfertigt.
Auf die Fragen, welche Untersuchungen die Elterntiere denn haben kam keine Antwort, also gehe ich mal von keiner Untersuchung aus.
800 Euro x 9 Welpen = 7.200 € Einnahmen für den Wurf. Untersuchungen und Decktaxe sind vielleicht bei 300 Euro insgesamt.
Es gibt natürlich auch laufende Kosten (Futter, Waschmaschine, Zewa z.B.), aber diese rechtfertigen den Preis nicht.

Was ist denn dann ein "gerechtfertigter" Preis für einen Mischlingswelpen? Letztendlich bestimmt immer Angebot und Nachfrage denn Preis. Dabei ist es relativ egal, wie hoch die "Produktionskosten" liegen. Es gibt sehr nachgefragte Produkte, da liegt der Verkaufspreis beim zehnfachen (oder noch mehr) des Herstellungspreises - man denke an die neuesten und coolsten Smartphones.

Ich würde durchaus 800 Euro für einen super aufgezogenen und gut sozialisierten Mischlingswelpen zahlen, der aus (nachweislich) gesunden Elterntieren kommt. Wenn dieser Mix eben genau das ist was ich haben will - warum auch immer (z.B. hinsichtlich Optik, Charkter, vermuteten "Rasse"-Eigenschaften).

Es wird immer Menschen geben, die Hunde"zucht" nur betreiben, um sich eine goldene Nase zu verdienen. Egal ob mit Rassewelpen oder mit hippen Modehunden/Hybriden. Und gerade viele anerkannte VDH-Züchter haben über Jahrzehnte hinweg Rassen so gezüchtet (z.B. DSH mit Fließheck, Englische Bulldogen die kaum noch laufen können...), dass von einer wohlüberlegen und der Gesundheit verpflichteten Zucht wohl nicht mehr zu reden war/ist. Trotz teurer Papiere und "Kontrolle" durch Zuchtwarte etc. Vielleicht schafft gerade dies den Markt für die zur Zeit so angesagten Mixe/Hybriden aller Art. Und letztendlich bleibt zu bedenken, dass die Rassen, die wir heute haben, aus Mixen entstanden sind. Was heute noch ein Mix ist, ist in 20-50 Jahren ev. eine anerkannte Rasse.

Natürlich gibt es genug Hunde weltweit. Dann müssten wir ALLE nur noch Tierschutzhunde/Straßenhunde aufnehmen. Das vorhandene "Material"reicht für die nächsten 1000 Jahre gefühlt. Damit wäre die Rassehundezucht (außer für ein paar wenige Spezialaufträge wie Jäger, Polizei, Zoll, Blindenhunde etc.) überflüssig wenn wir ehrlich sind.

Achja, ich züchte nicht und habe es auch nicht vor. Weder Rassehunde noch Mixe. Aber ich sehe keinen Unterschied, ob ich als "Züchter" gesunde Rassetiere gleicher Rasse miteinander verpaare oder gesunde Hunde verschiedener Rassen. Die Tierheim sind voll mit Rassehunden und Mixen. Und es gibt immer Liebhaber für jede Konstellation. Sei es der reinrassige DSH oder der süße Pudelmix, der so an Boomer erinnert.
 

foxymaus

Stammuser
=Mustlovedogs;806054]Was ist denn dann ein "gerechtfertigter" Preis für einen Mischlingswelpen? Letztendlich bestimmt immer Angebot und Nachfrage denn Preis. Dabei ist es relativ egal, wie hoch die "Produktionskosten" liegen. Es gibt sehr nachgefragte Produkte, da liegt der Verkaufspreis beim zehnfachen (oder noch mehr) des Herstellungspreises - man denke an die neuesten und coolsten Smartphones.
Man kann ein Lebewesen doch kaum mit einem Smartphon vergleichen. Produktionskosten? Was fällt da an für einen Mix? Billig gekaufte Eltern, die werden dann meistens miteinander verpaart (geplante Billigzucht), Futterkosten für 4 Wochen, Impfen (wenn man Glück hat), Strom.

Ich würde durchaus 800 Euro für einen super aufgezogenen und gut sozialisierten Mischlingswelpen zahlen, der aus (nachweislich) gesunden Elterntieren kommt.
Wie will man das bei Mischlingen nachweisen?
Wenn dieser Mix eben genau das ist was ich haben will - warum auch immer (z.B. hinsichtlich Optik, Charkter, vermuteten "Rasse"-Eigenschaften).
Dass wird sich erst lange nach dem Kauf zeigen.

Es wird immer Menschen geben, die Hunde"zucht" nur betreiben, um sich eine goldene Nase zu verdienen.
Bei Mischlingen sehe ich keinen anderen Grund.
Egal ob mit Rassewelpen oder mit hippen Modehunden/Hybriden. Und gerade viele anerkannte VDH-Züchter haben über Jahrzehnte hinweg Rassen so gezüchtet (z.B. DSH mit Fließheck, Englische Bulldogen die kaum noch laufen können...), dass von einer wohlüberlegen und der Gesundheit verpflichteten Zucht wohl nicht mehr zu reden war/ist. Trotz teurer Papiere und "Kontrolle" durch Zuchtwarte etc.
Weshalb werden Eigentlich immer bei Mixwürfe Rassehunde zum Vergleich gestellt? Das sind 2 Paar verschiedene Schuhe und rechtfertigen noch lange keine Mischlingsvermehrung.

Vielleicht schafft gerade dies den Markt für die zur Zeit so angesagten Mixe/Hybriden aller Art.
Vor allem schafft es einen lukrativen Markt für Vermehrer und Händler.

Und letztendlich bleibt zu bedenken, dass die Rassen, die wir heute haben, aus Mixen entstanden sind. Was heute noch ein Mix ist, ist in 20-50 Jahren ev. eine anerkannte Rasse.
Dann sprechen wir uns doch in 20-50 Jahren zu diesem Thema wieder.

Natürlich gibt es genug Hunde weltweit. Dann müssten wir ALLE nur noch Tierschutzhunde/Straßenhunde aufnehmen. Das vorhandene "Material"reicht für die nächsten 1000 Jahre gefühlt. Damit wäre die Rassehundezucht (außer für ein paar wenige Spezialaufträge wie Jäger, Polizei, Zoll, Blindenhunde etc.) überflüssig wenn wir ehrlich sind.
Überflüssig wäre erst mal die ganzen Vermehrerzuchten, die sollten erst mal eingestellt werden.Wo kommen denn die ganzen Straßenhunde und Tierschutzhunde her? Vom anerkannten Züchter nicht.

Achja, ich züchte nicht und habe es auch nicht vor. Weder Rassehunde noch Mixe. Aber ich sehe keinen Unterschied, ob ich als "Züchter" gesunde Rassetiere gleicher Rasse miteinander verpaare oder gesunde Hunde verschiedener Rassen. Die Tierheim sind voll mit Rassehunden und Mixen. Und es gibt immer Liebhaber für jede Konstellation. Sei es der reinrassige DSH oder der süße Pudelmix, der so an Boomer erinnert.
Ich züchte auch nicht, aber ich sehe einen großen Unterschied zwischen züchten und vermehren.
 
Zuletzt bearbeitet:

Sanshu

Stammuser
Erster Hund
Alcantha/Aussie
Zweiter Hund
Aiden im Herzen
Dritter Hund
Baasies/Border
Vierter Hund
Jaano/Border
Also, ich habe mich für Sie entschieden weil ich eben keinen Züchter für diese Mischlingsrasse gefunden habe,
Ich hab mit mehreren Privatleuten die diese Rasse "züchten" Kontakt aufgenommen und bin schließlich bei Ihr hängen geblieben,
Sie war mir einfach am sympathischsten und ich hatte bei ihr auch das Gefühl Sie möchte die Welpen nur in Gute Hände abgeben (Alles nur Gefühl!)
Außerdem haben mir Ihre Welpen am besten Gefallen, schöne Nasen, schöne Farben, auch die Umgebund wo Sie geboren wurden.

Der Kauf lief folgendermaßen ab:

Sie hat in Ebay kleinanzeigen eine Wurfankündigung gemacht worauf ich mich gemeldet hatte.
Wir haben uns gleich gut verstanden und ab und an telefoniert, als es dann soweit war und die Geburt kam, hat sie mir noch in dieser Nacht Bescheid gesagt
das 9 Welpen das Licht der Welt erblickt hat mir ganz bald bilder geschickt,
Wir haben uns dann die Welpen angeschaut, einen ausgesucht und 50% angezahlt.
Bis zur Abhabe haben wir immer Kontakt gehabt und ich habe Bilder bekommen,

Mit 12 Wochen durften wir Sie dann abholen 2fach geimpft und entwurmt,
gezahlt haben wir insgesammt 800 euro.

Geschrieben hatten wir erst gestern miteinandern, wie gesagt wir sind nach wie vor in Gutem Kontakt und ich schick Ihr ab und zu Bilder von der Kleinen wie Sie sich entwickelt.

Da hat sie wenigstens vorher schon geschaut...
Ab wann waren alle weg?
Vor dem Wurf?
Was machen die Geschwister?
Wie geht es den Wurf vorher?
Was macht Opa oder Uroma oder Onkel, oder halb Bruder...?

Wie sind sie aufgewachsen?
Was für Untersuchungen gab es?
Wie oft gab es Bilder usw?
Wie oft habt ihr jetzt Kontakt?


Ich finde 800 Euro eine Menge Geld
 

lina27

Stammuser
Erster Hund
Rex / Chihuahua
Zweiter Hund
Jasmin/Yorkiemix
Anscheinend wurden die Eltern der Welpen ja nicht untersucht, oder?
Dafür find' ich 800 Euro echt eine Frechheit.
 

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