Was tun bei "Qualzucht" und "Hinterhofvermehrer"...

Merida

Stammuser
Erster Hund
Belgier (4)
Zweiter Hund
Belgier (2)
Dritter Hund
Belgier/Husky (1)
Ich kenne ein paar "Auslandis" und darunter sind 2, die wirklich überhaupt gar nichts mit uns Menschen am Hut haben (möchten). Dennoch wird versucht, sie in "menschliche" Grundsätze zu pressen. Das finde ich furchtbar. Solche Hunde leben wirklich oft besser da, wo sie herkommen und es kennen. Voraussetzung ist hier, dass sie medizinisch und futtertechnisch versorgt sind... Aber das ist halt in manchen Ländern so ne Sache...

Für die 2 tut es mir ernsthaft leid. Wirklich.
 

kingbangkaew

Stammuser
Erster Hund
Thai Bangkaew
Zweiter Hund
Thai Bangkaew
Dritter Hund
Thai Bangkaew
Vierter Hund
Thai Bangkaew
Das ist aber Umgedreht auch nicht anders,ich kenne hier einige Deutsche die z.B. ihren DSH, auch andere Rassen, von 3 Jahren, oder mehr Jahren, mitgebracht haben die noch nie in Deutschland krank waren, hier wurden Sie es schon nach kurzer Zeit.

Bei Welpen mag es ja noch gehen, aber wenn Sie schon älter sind halte ich das auch nicht für eine gute Idee.

Klar wer Auswandert der nimmt Natürlich auch seinen Hund mit, aber d muss ds Klima in dem Land auch in etwa für den Hund passen und nicht so wie das hier eben ist das die Durchschnittstemperaturen bei 35 C liegen, das ist einfach zu viel dann für einen Hund, der aus einen Land mit nur 20 C im Durchschnitt kommt.

Hinzu kommt noch das viele klein Getier, was z.B. Einheimische-Hunde alles kennen, denn von wo sollte z.B. ein DSH eine Giftschlange von einer Ungiftigen unterscheiden können, das kann der nicht, also wird Er zum Opfer.

Einheimische-Hunde und vor allen Straßenhunde kennen diese gefahren sehr genau und machen eben einen großen Bogen um das Viehzeug und so gibt es noch viele Sachen die für Auslands-Hunde egal woher Sie kommen, die sind einfach nicht für die Tropen geeignet und Umgekehrt, ein Straßenhund z.B. aus Thailand, der am Strand geboren und da groß wurde, für den wäre das die Hölle wenn der von jetzt auf gleich mit Leine und Halsband durch eine Gegend Laufen müsste die Er gar nicht kennt und zum Schluss auch noch in einer Wohnung leben müsste und auch mit dem besten Futter und aller erdenklichen Liebe und Pflege, der Hund würde Krank werden.
 

marita

Stammuser
Erster Hund
Kira, Mix (9)
Und nein, ich sehe keinen Gewinn für den rumänischen Strassenhund, der Zeit seines Lebens als Freigeist lebte, gut durchs Leben kam und dann nach Deutschland "gerettet" wird und sich hier den Gegebenheiten anpassen soll.
In Bezug auf die wenigen Hunde, egal ob in Rumänien oder sonstwo, die tatsächlich draußen geboren und aufgewachsen sind, die "Zeit ihres Lebens" frei laufen durften und zurecht kamen, in Bezug auf diese Hunde gebe ich dir hundertprozentig Recht.
Allerdings sind das auf keinen Fall die meisten der Auslandshunde, die vermittelt werden (sollen).

Viele Auslandshunde werden vielleicht draußen auf dem Hof /im Gelände geboren, wachsen aber mit losem Menschenkontakt auf, werden ab und an gefüttert und irgendwann verkauft.
Werden als niedliche Welpen angeschafft, machen irgendwann Arbeit und werden dann auf die Straße gesetzt.
Da sind die meisten erst mal mehr oder weniger verloren, werden Opfer des Straßenverkehrs, werden vergiftet, von Menschen, teils von Kindern, mißhandelt.

Das sind keine Straßenhunde im eigentlichen Sinn, auch wenn sie draußen aufgegriffen werden und das ist die Mehrzahl der Auslandshunde.
Haben sie "Glück", landen sie in irgendeinem überfüllten, provisorischen Tierheim, meist von Privatleuten betrieben, die selbst nicht genug zum Leben haben.
Und die wenden sich, wann immer es möglich ist, an überregionale Vermittler, Deutsche, Österreicher, usw., weil sie so wenigstens einem kleinen Teil der Tiere eine Zukunft ermöglichen können.

Genau diese Situation trifft auf die meisten Auslandshunde zu, es sind nur wenige, die lange selbständig, einigermaßen gut auf der Straße leben konnten. Das ist allerdings das Lieblingsargument derjenigen, die, aus welchen Gründen auch immer, pauschal gegen Auslandshunde sind.
Hört sich ja logisch an, dass ein Straßenhund hier im Haus nicht glücklich wird und ruckzuck ist jedes Problem erklärt.

Nur dass die wenigsten waschechte Straßenhunde sind und dass "auf der Straße eingefangen" keinesfalls gleichzusetzen ist mit "Straßenhund" in seiner eigentlichen Bedeutung.

Auch Kira wurde auf der Straße eingefangen und in die Tötungsstation gebracht.
Selbst mir unerfahrenem Ersthundehalter war ziemlich schnell klar, dass Kira alles war, aber garantiert kein Straßenhund, der draußen auf der Straße auch nur irgendwie zurecht gekommen wäre.
Sie war offensichtlich losen Menschenkontakt gewöhnt, nicht unbedingt das Leben im Haus, aber ziemlich sicher das Leben auf einem Hof.
Sie hatte panische Angst vor Straßenverkehr, dagegen hat sie sich im Haus ruckzuck an alles gewöhnt und die Annehmlichkeiten von Couch und Bett sehr schnell zu schätzen gewußt.

Und wenn euch die Hutschnur hochgeht, wenn ihr nur das Wort Auslandshund hört, dann geht sie mir hoch, wenn ich diese Pauschalurteile höre, noch dazu von Menschen, die noch nie mit "so einem" Auslandshund zusammen gelebt haben.

In meinem direkten Umfeld leben, neben Kira, vier weitere Hunde aus dem Ausland, schon seit Jahren.
Zwei aus Spanien, einer aus Rumänien, einer aus Griechenland.
Zwei als Welpen mit jeweils 3 Monaten hierher gekommen, zwei im selben Alter wie Kira mit etwa einem Jahr hierher gekommen.
Wir alle hatten das ein oder andere Problem, genau wie jeder andere Hundehalter, der seriöse Züchterhunde hat auch.
Wir alle haben das in den Griff bekommen und sind glücklich mit unseren Hunden.

Und wir sind genau so stellvertretend wie all die unglücklichen Auslandshalter, die ihr zitiert.

Dagegen kenne ich einige Hundehalter mit Hunden entweder aus dem deutschen Tierschutz oder sogar vom Züchter, die gravierende Probleme haben, unter anderem mit Aggression. Soll ich jetzt zu dem Schluss kommen, dass alle Hunde aus dem deutschen Tierschutz oder vom Züchter auf jeden Fall schwierig sind?
Das wäre eben solcher Unfug wie das, was ich hier in jedem zweiten Post lese.

Das Einzige, was wichtig ist, ist, dass man sich selbst vorher darüber im Klaren ist, was man will und leisten kann.
Und das Tier entsprechend aussucht.
Woher es dann letztendlich kommt, von wirklichen Vermehrerfarmen mal abgesehen, ist tatsächlich piepegal.
 

Ruhrpottlocke

Stammuser
Zweiter Hund
Femi, Pudel (07/12)
Dritter Hund
Donna, Pudel (04/13)
Vierter Hund
Maivi, Pudel (02/15)
Vielleicht habe ich nicht gründlich genug gelesen, aber ich kann dem Urteil, dass in jedem zweitem Beitrag generell gegen Auslandstierschutz gewettert wird nicht ganz folgen?

In den letzten Beiträgen ging es doch vor allem eben um die richtigen Straßenhunde.

Und das von Leuten, die sehr wohl schon den ein oder anderen Auslandshund beherbergen dürften.
 

marita

Stammuser
Erster Hund
Kira, Mix (9)
Das Problem nach meiner Meinung ist, dass es so dargestellt wird, als ob es sich bei einem Großteil der Auslandshunde um richtige Straßenhunde handeln würde. Was ich für falsch halte.
 

Ruhrpottlocke

Stammuser
Zweiter Hund
Femi, Pudel (07/12)
Dritter Hund
Donna, Pudel (04/13)
Vierter Hund
Maivi, Pudel (02/15)
Wo liest du das?

Un woher weißt du, dass die Kritiker nie selber Auslandshunde hatten oder immer noch haben? 🤔
 

Ruhrpottlocke

Stammuser
Zweiter Hund
Femi, Pudel (07/12)
Dritter Hund
Donna, Pudel (04/13)
Vierter Hund
Maivi, Pudel (02/15)
Dann nutz doch bitte weniger die Worte "euch" und die Mehrzahl "Menschen", wenn es dir speziell um Bullerina und ihre Meinung zum Thema geht.

Ich kann verstehen, dass das Thema emotional bedeutsam ist, wenn man selber einen Hund einer gewissen Gruppe hält, der hier in der Kritik steht, ich sehe allerdings nicht, wo dies eben in der Mehrzahl geschehen sein sollte, zumindest nicht in der pauschalen Art wie du nun selbst die Kritiker zusammenwirfst.

Wie gesagt vielleicht hab ich auch was überlesen, ich meine es auch nicht böse.
Aber ich finde es sehr schade, wenn Kritik nicht geäußert werden kann.
 

Bullerina

Stammuser
Erster Hund
Casha, OEB (4)
Zweiter Hund
Hermann, MiniPin (4)
Ja, und?

Das war die Antwort auf dieses Zitat:
Sorry, aber diese Problemchen haben all die anderen Menschen mit Welpen aus hochklassigen, "gesunden", deutschen Zuchten auch!

Denn das Problem - deshalb sind ja bereits die Welpenkurse so voll - hängt am anderen Ende der Leine.
Und da die Aussage des Zitierten eben ist, dass die von hermelin genannten Probleme und Schwierigkeiten auch "siehe oben" erwähnte ich, dass meine beiden Welpen vom Züchter diese oder ähnliches eben nicht gezeigt haben/zeigen. Gut gezogene und bestens sozialisierte Hunde in der Tat.

Richtig. Keine Auslandshunde. Das wird auch so bleiben.
Ja, ich bin kritisch dem AST gegenüber.

Ach nein.. so ganz stimmt das nicht:
als wir auf der Suche nach einem Zweithund waren, wurde uns im TH ein Bulgare vorsgestellt. Perro, Mix, 8 Jahre. Hätte es (Achtung jetzt kommt es!!) bei diesem DIREKTEM KENNENLERNEN (nix mit über Foto und ich sah in seine Augen wusste/fühlte/erkannte, DAS ist mein Herzenshund blabla) gefunkt, wäre es dieser kleine Bulgare geworden.
Dieses TH nimmt öfter "Ausländer" aus einem befreundeten TH auf, da hätte ich kein Problem, einen solchen bei mir aufzunehmen.
 

marita

Stammuser
Erster Hund
Kira, Mix (9)
Dann nutz doch bitte weniger die Worte "euch" und die Mehrzahl "Menschen", wenn es dir speziell um Bullerina und ihre Meinung zum Thema geht.
Es ging/geht mir gar nicht speziell um Bullerina, es ging mir vor allem um den doch sehr allgemein gehaltenen Ausganspost von @Hermelin :

Das betrifft jetzt natürlich nicht nur die Plattnasen, obwohl es bei ihnen natürlich zunächst am offensichtlichsten ist.
Das betrifft auch die vollkupierten umweltunsicheren Dobermänner, die als Welpen von einem ganz tollen Züchter aus dem Ausland geholt wurden, dann ihr liebevolles Zuhause jedoch bereits im Welpenalter aufgrund ganz unglücklicher und dringlicher Umstände sofort wieder verlassen mussten (die Brüder übrigens auch alle..) und so Woche für Woche an Dreifachgeschirr und doppeltem Halsband unter Einsatz von zwei Menschen angekarrt werden.
Oder all die Rumänen oder Spanier oder Griechen, die Woche für Woche von den komplett überforderten Frauchen eine Stunde lang aus irgendwelchen dunklen Ecken heraus komplimentiert werden. Oder es wird wenigstens versucht.
Da kann ich persönlich keine großartige Differenzierung erkennen.
Zumal Kira sich genauso verhalten hat, wie oben beschrieben, aber weder ein Angsthund ist noch ein Straßenhund, für den es besser gewesen wäre, weiter "in Freiheit" zu leben, was dort gar nicht erlaubt gewesen wäre, wie bei vielen anderen Straßenhunden auch.

Ich denke, ich habe deutlich gemacht, dass ich da nicht pauschalisiere, sondern anerkenne, dass es einige wirkliche Straßenhunde gibt, die tatsächlich besser bleiben wo sie sind. Das ist aber mitnichten die Mehrheit, wie es in oben verlinktem Post den Anschein erweckt.

Und ich bin mir relativ sicher, dass auch @Hermelin noch keinen Auslandshund hatte.

Wie gesagt vielleicht hab ich auch was überlesen, ich meine es auch nicht böse.
Aber ich finde es sehr schade, wenn Kritik nicht geäußert werden kann.
Ich meine es auch nicht böse 😉, möchte aber ebenfalls meine Kritik an den sehr allgemein gehaltenen Äußerungen bezüglich Auslandshunden anbringen.
 



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