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Warum ist ein Welpe bloß so teuer.... Eine Erklärung

Dieses Thema im Forum "Augen auf beim Welpenkauf !" wurde erstellt von cherry80, 26. September 2014.

  1. Snowflakes

    Snowflakes Stammuser

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    Ein guter Hund aus einer guten Zucht kostet auch entsprechend sein Geld. Ein seriöser Züchter der über lange Jahre eine ordentliche Zucht aufbaut, kann nicht für Billigpreise verkaufen, da sonst die Qualität der Zucht leidet. Rechnet doch mal hoch was das alles kostet, bis ein gesunder Welpe geboren u. verkauft ist mit allem was dazu gehört.

    Ich habe alle meine Tiere direkt vom Züchter gekauft, keins war günstig, sondern kostete der Qualität entsprechend u. alle sind gesundheitlich u. charakterlich einwandfrei. Wenn ich ein Schnäppchen machen will, geh ich zum Aldi einkaufen, aber ich kaufe mir kein Tier.
     
  2. Benutzer585

    Benutzer585 Gast

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    Es fällt nur auf, das die gefragten bzw. die angesagten Teuer sind, die anderen Rassen kosten nur einen Bruchteil davon. Deswegen glaube ich die Story vom armen Züchter nicht mehr-
     
  3. Snowflakes

    Snowflakes Stammuser

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    Ich weiß nur dass zb. "meine" Züchter vom weißen Schäferhund zusätzlich Arbeiten gehen. Ich denke nicht, dass sie das tun würden, wenn sie es finanziell nicht müssten. Ich glaube man unterschätzt das schnell was alles an Kosten (man muss auch die Zeit rechnen) aufläuft, bis ein Welpe verkaufsbereit ist.
     
  4. Mona77

    Mona77 Stammuser

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    Viele Leute sind sich nicht bewusst, was eine seriöse Zucht kostet. Wenn man für einen Welpen zwischen 1000 und 1500 € ansetzt, kommen die meisten Züchter nach der Welpenabgabe auf 0 € raus. Und da ist die Arbeitszeit nichtmal mitberechnet.
     
  5. Micha369

    Micha369 Newbie

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    Was ist an einem 2000 € Welpen aufwendiger als an einem 500 € Welpen? Beide mit Papiere.
     
  6. Mona77

    Mona77 Stammuser

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    Rhodesian Ridgeback
    Ich weiß, dass man bei einem 500 € Welpen nicht die zuchtrelevanten Kosten decken kann.

    Was in der ganzen Diskussion noch vergessen wurde, dass jede Rasse andere Zuchtanforderungen hat.
    Das jede Hunderasse ihre eigene Zuchtordnung hat, dass die Voraussetzungen für die Zucht sich zum Teil sehr stark unterscheiden.
    Soweit ich weiß, darf in einer Schäferhundzucht die Hündin bei jeder zweiten Läufigkeit gedeckt werden. Auch die Anzahl der Würfe ist höher als zum Beispiel bei einem Ridgeback. Dort darf die Hündin grundsätzlich nur alle 2 Jahre einen Wurf haben und bei maximal 4 Würfen ist dann Schluss.
    Allein dabei ergeben sich schon Unterschiede, denn gewisse Fixkosten sind halt immer da und nicht beeinflussbar.

    Der Faktror "Hunderasse" wird halt allzugern vergessen, und stattdessen schert man alles über einen Kamm und regt sich darüber auf, dass ein Welpe so teuer ist.

    Der Punkt ist doch der: Viele Leute wollen gern einen Rassehund, sind aber nicht bereit dafür den entsprechenden Preis zu bezahlen.
    Alles, was über 500 € ist, ist für viele unverständlich. Dabei muss man sich allein mal die "Gesundheitskosten" rund um einen Wurf anschauen. Das wurde ja im ersten Eingangspost schon gut dargelegt. Und da sind nichtmal alle Kosten gelistet, die tatsächlich anfallen, bzw im Vorfeld und zwischendurch anfallen, z. Bspl. die Zeit bis zur ZZP und durchgehende Unterhalstkosten zwischen den Würfen)

    Wenn Züchter 2000€ für ihre Welpen nehmen, dann kommt natürlich ein gewissen Betrag X als Überschuss heraus. Und selbst dieser Betrag wäre vermutlich noch in Ordnung, wenn der Züchter seinen Zeit- und Arbeitsaufwand mit eingerechnet hat.
     
  7. Benutzer559

    Benutzer559 Gast

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    Nicht ganz Mona77, wie ich weiter oben schrieb sind im SV drei Würfe pro 24 Monate erlaubt. Je nach Zyklus also jede Läufigkeit, vllt. muss nach Dreien eine ausgesetzt werden. Die Zahlen sind also noch extremer.


    Ich versteh sowieso nicht, was daran so verwerflich ist, wenn Geld für den Züchter über bleibt. Er sorgt schließlich dafür, dass ich einen Hund bekomme, der meiner Wunschrasse entspricht.

    Aber wahrscheinlich wollen die Billigheimer eh nur billig ein Statussymbol. Rasseeigenschaften egal, oder bis zur Perversion karikiert. Da gibt es hier im Forum ja ein paar schöne Beispiele wo Wesenskrüpel als "rassetypisch" deklariert werden.
     
  8. Micha369

    Micha369 Newbie

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    Natürlich soll der Züchter auch etwas verdienen für seine erbrachte Leistung. Ich wollte nur wissen was es für Gründe gibt für die hohen Preisunterschiede.

    Und das weiß ich jetzt. Vielen Dank für die Erklärungen.

    Gruß,

    Micha
     
  9. Mona77

    Mona77 Stammuser

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    Rhodesian Ridgeback
    Ach ich dachte, dass du die erste Seite vom Thema gelesen hattest. Da steht ja gut aufgeschlüsselt, was an Kosten anfallen.

    Was man auch noch bedenken muss:
    Bei einem Preis um die 2000 € handelt es sich meistens um spezielle Gebrauchshunderassen. Ein Jagdhundzüchter hat einen größen Aufwand als ein normaler Züchter. Sollen die Hunde später als richtige Jagdhunde geführt werden, werden die Welpen von Anbeginn entsprechend geprägt.
    Da wird auch schon mal das eine oder andere frische Rehbein rangeschafft und der Welpe spielerisch da ran geführt. Da wird mit der Reizangel, an dem eine Vogel oder Kaninchenfell hängt, gearbeitet usw.
    Das rechtfertigt für mich in diesen besonderen Fällen auch einen erhöhten Welpenpreis.

    Deshalb sollte man auch genau hinterfragen, wenn jemand erzählt, was ihr Welpe gekostet hat.
    Bei einem Ridgeback wären für mich zwischen 1200 und 1800€ ok. Für einen gut geprägten Jagdhund auch mehr.
    Bei anderen Rassen, muss man dann einfach genauer hinschauen und hinterfragen.
    Eine kleine Rasse frisst nunmal nicht so viel Futter und braucht keine 2m große Wurfkiste, wie eine große Rasse, mal so als Beispiel.
     
  10. Benutzer585

    Benutzer585 Gast

    Beiträge:
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    Ja das sind dann die Ausflüchte von Züchtern die dann kommen.
    Dabei verschweigt man das auch in der gehobenen Zucht, Wesenskrüpel existent sind.
     
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