Zwergpudel 12 Wochen alt

Ich gehöre anscheinend eher zur lässigen Fraktion.

Für keinen meiner Hunde hatte ich einen festen Platz, auf den ich ihn schicken konnte, um dort zu bleiben. Einfach weil ich es nie für nötig erachtet habe.

Klar ist ein Hund auch mal im Weg. Auch wir haben gelegentlich bspw. Möbel aufgebaut. Dann wurde dem Hund/den Hunden gesagt "geh mal weg". Und sie haben sich woanders hin begeben. Aber eben nicht an einen festgelegten Platz.
Ebenso beim staubsaugen oder überhaupt putzen.

Wenn Handwerker kommen, ja dann wird die Tür zugemacht. Handwerker arbeiten meist lieber ohne wachsame Hundeaufsicht. Auch wenn der Hund auf seinem zugewiesenen Platz liegt.

Wenns an der Tür klingelt - ja, dann wetzen die an die Tür. Das einzige, was ich konsequent geübt habe: sie dürfen nicht raus laufen, auch wenn die Tür offen ist.

Besuch. Der muß damit klar kommen, daß bei mir Hunde leben. Die Hunde sind soweit erzogen, daß sie Besuch nicht belästigen, nicht unterm Tisch hocken und betteln. Und wenn die Hunde genug haben vom Trubel, gehen sie freiwillig in einen ihrer Körbe oder in ein anderes Zimmer.

Ich hatte auch nie ein Problem, wenn ich die Hunde irgendwohin mitgenommen habe. Z.B. ins Restaurant oder sowas. Die gucken, halten ein bißchen die Nase in die Luft (um die leckeren Essensgerüche aufzusaugen 😉 ) und legen sich dann einfach hin. Ohne Kommando.
 
Ist halt jeder Hund verschieden. Unserem mussten wir schon beibringen irgendwo zu bleiben oder hinzugehen. Deswegen hatten wir immer eine leichte Decke dabei. Das war dann sein Platz wo er zu bleiben hatte.
Als wir nämlich zum ersten Mal nach der Adoption in einen Biergarten gegangen sind hat er erst zwei leere Bänke umgeworfen und ist dann auf einen Tisch gesprungen um sich einen besseren Überblick zu verschaffen.
War zwar lustig anzusehen aber kein entspannter Bg. Besuch und wir mussten ein bisschen Ordnung reinbringen. "Decke" kannte er schon von der Hundeschule. Beim zweiten Besuch klappte es schon ganz gut. Ohne so große Aufmerksamkeit zu erregen 🤗
 
Aha tun wir das? Bezeichnest du deswegen so oft anderer Leute Aussagen mit Quatsch und Blödsinn?

Es ist ein gravierender Unterschied ob man Aussagen von Personen angreift oder Personen und deren Leben angreift. Aber hey, den Unterschied kennst du, wie dein Beitrag zeigt, offensichtlich nicht!

Wir wissen auf jeden Fall, das jemand der lediglich mal einen Hund hatte,

aber hunderte mehr geführt hat. Im Gegensatz zu, denk ich, allen anderen hier im Forum.


der er fünf Jahre nach seinem Tod immer noch bis in den Himmel lobt und fürchterlich perfekt findet

Wusste nicht das es ein Ablaufdatum dafür gibt seinen Hund toll zu finden. Jack lob ich auch und der ist, letzte Woche war Jahrestag, sogar schon 11 Jahre Tod. Bei Momo sind es 20 Jahre und die war supertoll und Lucy, gut da weiß ich nicht wann sie gestorben ist und ehrlich auch nicht mehr genau wenn ich sie das letzte Mal gesehen hab aber es waren jetzt locker 10 Jahre.😢


und sich natürlich an jede Einzelheit bis ins Detail noch erinnern kann,


Ich erinnere mich sogar noch mal mehr mal weniger detailliert an aberdutzende Hunde aus dem Tierheim von vor 25 Jahren. Leila, die aller erste Hündin überhaupt die ich im Tierheim geführt hab damals mit meinen 14. Schwarz, lockig, Schäferhundartig. 0 Bock zu laufen. Nach ihr war ich echt frustriert weil ich zu ihr gar keinen Draht bekommen hab.
Judy, die niemanden zu ihre Welpen gelassen hat außer mir, Kläffer, der DSH-Schäferhund-Mix. Neben Judy der Hund den ich am häufigsten ausgeführt hab. Dazu dutzende wo ich die Namen vergessen hab. Fast alle hatte ich nur genau ein einziges Mal.

Was ist daran so schlimm sich an sowas erinnern zu können?🤔


wirklich wenig Erfahrung hat

Ja? Wer hat hier den mehr Hunde an der Leine gehabt als ich? Ausbildung da schlagt ihr mich vielleicht so gut wie alle. Zumindest an Erfahrung. Am Ergebnis - naja ich weiß nicht. Da Zweifel ich immer mehr. Alltag einige wenige (weil viele hier sind noch bei ihrem ersten oder maximal 2. Hund). Aber mit unterschiedlichen Hunden, vom kleinsten bis zum größen, vom jüngsten bis zum ältesten, von Hunden die sofort maximal eskaliert sind zu Hunden die zusammen gebrochen sind wenn man zu laut geatmet hat usw. an der Leine geführt? Wer hat da mehr Erfahrungen?



Jo frag doch mal alle Trainer bei denen wir in den ersten Jahren waren, wie locker-flockig das bei Luke lief. Oder bei den Leuten die Luke sein Leben lang kannten und ihn nach seinen hunderten Anfällen erlebt haben. Bei den Tierärzten die ihn stationär betreut haben und meinten das sie es für absolut unmöglich halten diesen Hund in einem privaten Umfeld zu halten.
Im Vergleich zu Luke vor Epi sind die allermeisten Hunde hier im Forum locker-flockig und Luke mit seinem Epi-Verlauf und allen Auswirkungen davon ist alles was hier im Forum rumläuft locker-flockig.


Genau, weil wir ja alle wissen, das viele Restaurants und Cafes und Hotels nur darauf warten, das sich ein mittelgroßer Hund völlig frei zwischen den anderen, natürlich völlig hundefreundlichen Gästen bewegt. Manchmal frage ich mich, ob du dir deine Geschichten eigentlich selbst glaubst.

Ich brauch sie nicht zu glauben. Ich weiß das sie wahr sind weil ich dabei war und ich weiß wer noch dabei war und sie bestätigen könnte. Und ja es gab auch andere Situationen wie das Ausflugsboot an der Ostsee wo Luke aufs Boot durfte aber weder unter/zwischen die Sitze passte, aber auch nicht auf dem Gang liegen durfte. Hat keinen der anderen Mitfahrenden gestört außer den Kapitän. Hat mich vor den ganzen Passagieren des Todes zusammen geschissen. Ja gabs die Situationen auch. Und was bringt es die zu erzählen?Da hätte auch ein Deckentraining zuhause nichts geholfen. Und ja Luke war in 99% der Fälle im Restaurant ganz normal angeleint, unterm oder neben dem Tisch und lag auch irgendwann mal. Wenn er das wollte.
Am Schluss saßen Luke und ich übrigens draussen, ich hab gefroren wie ein Schlosshund weil ich keine Jacke dabei hatte, und Luke wurde von den beiden Damen in der Reihe vor uns immer mal wieder beknuddelt. Locker-flockig.

oder sowas hatten wir auch

Als wir nämlich zum ersten Mal nach der Adoption in einen Biergarten gegangen sind hat er erst zwei leere Bänke umgeworfen und ist dann auf einen Tisch gesprungen um sich einen besseren Überblick zu verschaffen.

Als Luke mit der Leine noch in der Lernphase war, hatte Papa ihn mal an seinen Stuhl gebunden in einem, puuh weiß nicht mehr (ja auch ich vergess Dinge), Cafe, Ausflugslokal irgendsowas. Nun Luke sah einen Hund und rannte los. Mit Stuhl hinten dran und mitten durch. Da war was los.
Auf nen Tisch konnte er nicht mehr springen, die meisten lagen in der Gegend rum. Und ja Luke fand den hinter ihm herfliegenden Stuhl und ganzen umkippenden Möbel eher uncool weshalb es erst Recht chaotisch wurde. Gut war nur das es größtenteils noch unbesetzt war.
Ja manchmal hat man mehr Glück als Verstand.

Luke lernte das Leine, Leine heißt und wir lernten das wir die Umwelt mindestens genauso im Blick haben müssen wir Herr Hund. Was ich eh schon tat nach locker-flockig-Jack. Aber in dem Fall war ich kurz weg vom Tisch gewesen.


"Decke" kannte er schon von der Hundeschule. Beim zweiten Besuch klappte es schon ganz gut. Ohne so große Aufmerksamkeit zu erregen 🤗

Ist halt einfach nur eine Form eines Platzkommandos gegen das überhaupt nichts einzuwenden ist.
Hat aber mit auf Decke schicken Zuhause nicht wirklich was zu tun.


Ich gehöre anscheinend eher zur lässigen Fraktion.

Für keinen meiner Hunde hatte ich einen festen Platz, auf den ich ihn schicken konnte, um dort zu bleiben.

Soweit ich mich erinnere hattest du auch nur locker-flockig-Hunde?

*AbsolutundgarkeineIronie*


Wenn Handwerker kommen, ja dann wird die Tür zugemacht.

Wenn Handwerker kamen und Papa war allein MUSSTE er die Tür sogar zu machen weil Luke da keinen Spaß verstanden hat. Eine Tatsache von der ich über den ach so tollen Luke auch schon mehrfach berichtet hab. War ich Zuhause war das zwar kein Thema, aber trotzdem blieb er dann in dem Zimmer in dem er sein wollte.

Ich kann ja wenns gewünscht wird mal ne Liste machen was an Luke nicht so toll war. Nur damit ihr euch besser fühlen dürft. Aber eigentlich gibt es die meisten davon hier im Forum wohl schon. Weil geschönt hab ich nie irgendwas. Einfach nur die Tatsachen.
 
Soweit ich mich erinnere hattest du auch nur locker-flockig-Hunde?
Kann man so sagen.😉 Die hatten ihre "Baustellen", vor allem, was Artgenossen anging. Und fremde Katzen.
Aber wenn man weiß, worauf man achten muß, läufts im allgemeinen trotzdem locker-flockig.😄
 
Es ist ein gravierender Unterschied ob man Aussagen von Personen angreift oder Personen und deren Leben angreift. Aber hey, den Unterschied kennst du, wie dein Beitrag zeigt, offensichtlich nicht!
Solltest vielleicht nicht von dir auf andere schließen.

aber hunderte mehr geführt hat. Im Gegensatz zu, denk ich, allen anderen hier im Forum.
Glaube ich nicht, aber wenn du meinst. Nur so aus eigener Erfahrung, es ist ein himmelweiter Unterschied, Hunde lediglich auszuführen oder mit ihnen zusammen zu leben.
Was ist daran so schlimm sich an sowas erinnern zu können?🤔
Nicht schlimm, nur unglaubwürdig.

Ja? Wer hat hier den mehr Hunde an der Leine gehabt als ich?
Weiß nicht, willst du ein battle drauß machen? Aber wie oben schon erwähnt, das ist nicht wirklich von Belang. Hunde auszuführen ist das eine, es ist aber was völlig anderes mit ihnen und den eventuell vorhandenen Baustellen zusammen zu leben. Von daher kannst du dir ja gerne was drauf einbilden, nur sagt es halt leider auch gar nichts aus. Aber wenn es dir hilft... 🤷‍♀️

Jo frag doch mal alle Trainer bei denen wir in den ersten Jahren waren, wie locker-flockig das bei Luke lief
Wieder gehts nur um Luke, aber das war gar nicht der Sinn meiner Aussage. Deine Tips die du hier abgibst, ohne Hund und Mensch genauer zu kennen, sind Marke locker-flockig. Dabei verkennst du, das es eben bei manchen Hunden schlicht nicht funktioniert, egal wie gerne du das hättest. Da wird nicht mal in Betracht gezogen, das es der falsche Weg sein kann und jeder der was anderes sagt, redet natürlich wieder Quatsch, weil bei Luke...
 
Ich finde es gar nicht schlimm, wenn der Hund lernt sich auf den Platz schicken zu lassen.
Ich finde es auch gar nicht schlimm, wenn ein Hund nicht lernt sich auf den Platz schicken zu lassen.
Wenn man das im persönlichen alltäglichen Zusammenleben so einfach nicht braucht, dann ist das doch vollkommen ok.
Wenn man das im persönlichen alltäglichen Zusammenleben nutzt und braucht, dann ist das ebenfalls vollkommen ok.

Ich persönlich sehe allerdings große Vorteile darin, dass ein Hund sowas lernt und kennt.
Nicht nur um den Hund mal aus den Füßen zu haben, denn selbst mein Mali mit Albert Einstein IQ, kann nicht Gedanken lesen und wissen ob er im Weg steht oder nicht und wohin genau er jetzt weggehen soll um nicht mehr im Weg zu stehen.
Beide Hunde kennen "Geh ab!" und mussten auch lernen das vom Kind als Befehl zu akzeptieren, was allerdings nur bedeuetet sie sollen gerade aus dem Dunstkreis der betreffenden Person verschwinden.
Der Mali hat über einen zugewiesen Platz erst so richtig gelernt im Familienalltag einfach anwesend zu sein und dass er nicht der Geschäftsführer unserer Firma ist und Geschäftsprozesse aus der Nähe überwachen oder verwalten muss. Und ja, der war anfangs sehr oft auf seinem Platz und musste da bleiben. Erst als er gelernt hat, dass es reicht wenn er uns mit seiner Anwesenheit beglückt, aber nicht mit seinem Kontrollwahn, wurde das nach und nach weniger und er wird nur noch selten dorthin geschickt.
Die Blume musste es lernen, weil sie als Junghund so überzeugt war dem Mali in den Arsch kriechen zu müssen und der Mali entgegen seiner eigentlichen Charakterzüge nicht ein einziges Mal selber dafür gesorgt hat dass die Arschkriecherei aufhört. Und ja, der Mali durfte sich dann frei bewegen und der Collie musste auf dem Platz liegen.
Die Plätze wurden bei beiden positiv verknüpft und sind deshalb auch Safe Spaces im Urlaub, im Auto, im Restaurant usw.

Genauso kennen sie es auch aus dem Raum aus- oder in einen Raum eingesperrt zu werden ohne Panik zu bekommen.

Und beide Hunde kennen es im Zwinger zu sein. Bei Blume aus keinem besonderen Grund.

Haben unsere Hofhunde z.B. alles nicht gekannt (außer Zwinger) und es hat trotzdem funktioniert mit denen.
 
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