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Züchter - Mixe - Vermehrer- Dissidenzzüchter - Hundemafia

Dieses Thema im Forum "Mein erster Hund & Hundekauf" wurde erstellt von Lunchen, 23. Februar 2011.

  1. Lunchen

    Lunchen Stammuser

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    Hallo, liebe Leute,

    das Thema wird ja oft heiß diskutiert, und nachdem ich die Beiträge in "Augen auf beim Welpenkauf" gelesen habe, möchte ich das hier noch mal aufgreifen.

    "Vermehrer" sind Leute, die verantwortungslos unter schlimmsten Umstände Hunde vermehren.

    "Züchter" ist - wie im anderen Thread schon erwähnt - kein geschützter Begriff.

    Der VDH kommt auch mir vor wie eine überdominante Organisation, und dort ist sicher nicht alles Gold, was glänzt.

    Und Lexa schrieb: "Und zu Mixen zähle ich auch Rassehunde ohne Papiere. Das ist in meinen Augen genauso gut nur vermehrt."

    DAS finde ich völlig daneben. Es gibt viele - ich zähle dazu - die einen "Rassehund" ohne Papiere haben. Bei mir war es so, dass Lunas Mama einmal gedeckt werden sollte. Und sie wurde von einem ebenso "reinrassigen" Golden-Rüden gedeckt. Von "Mix" kann also keine Rede sein.
    N.B.: Ich habe hier die Anführungszeichen ganz bewusst gesetzt.
    Als wir auf der Suche nach einer Fellnase waren, waren wir auch im TH und haben dort ganz wundervolle Mixe gesehen. Leider war keiner dabei, bei dem es "Zoom" gemacht hätte, sonst hätte ich auch einen Mix.

    Und ich finde solche Äußerungen schon ziemlich übel gegenüber denjenigen, die einen Mix haben. Mir wäre ein gesunder Mix tausendmal lieber als ein herzkranker CKC, dessen Kopf zu klein für sein Gehirn ist oder ein anderer "Rassehund", der sonst irgendein angezüchtetes Gebrechen hat.

    Ich breche hier also ganz bewusst und von Herzen gern eine Lanze für die Mischlinge! Und da alle Hunde vom Wolf abstammen, sind alle Hunde irgendwo Mischlinge. Wer was anderes behauptet, kommt dem im übertragenen Sinne sehr nahe, was vor 60 - 70 Jahren über die "Rassereinheit" in Deutschland verbreitet wurde. Das war genauso ein Schwachsinn.

    LG, Almut mit Lunchen
     
  2. Caro89

    Caro89 Stammuser

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    Naja ich denke dass da jeder seine eigene Meinung dazu hat.

    Ein Züchter ist für mich jemand der einen eingetragenen Verein angeschlossen ist (nicht zwangsläufig dem VDH sonder auch einen Dissi-Verein), seine Welpen mit Papieren abgibt und züchtet, um die Rasse zu erhalten bzw zu verbessern. Schwarze Schafe gibts da auch, die lasse ich jetzt mal außen vor bzw gibts die ja in jeder Sparte.

    Alles andere sind für mich Schwarzzüchter oder auch Vermehrer. Klar gibts dort auch Leute die alles für ihre Hunde tun und sie untersuchen lassen... Aber da frag ich mich immer was da so schwer ist nen anerkannten Verein anzutreten und die geforderten Zuchtzulassungen und Untersuchungen zu machen bzw nen Züchterseminar zu besuchen.

    Zwei Rassehunde die Welpen ohne Papiere zur Welt bringen sind für mich keine Mixe sondern schlicht weg "Rassehunde ohne Papiere", aber vom Schwarzzüchter produziert...

    Ich hab nichts gegen Mischlinge, hatte selber einen, aber ich finde die nicht zwangsläufig gesünder als Rassehunde. Man kann ja an jeden Rassehund was ausetzen, beim Schäfer die HD, bei der Dogge das Herz, beim Mops die Kurzatmigkeit (nur als Beispiel). Kauft man beim Züchter der auf die Gesundheit achtet dann hat man die Probleme meiner Meinung nach im Griff, wir haben seit Jahren Rassehunde und noch nie ist ein Hund an irgendwelchen speziellen Rassekrankheiten gestorben.
    Ich will damit sagen, dass es nen Mix genauso treffen kann wenn die falschen Eltern verpaart werden, es wird ja nicht nur das gute der beiden Mixe vererbt...

    Soo, jetzt ist es doch länger geworden als ich eigentlich wollte :)
     
  3. Lexa

    Lexa Stammuser

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    Da du mich hier zitierst, will ich auch gleich antworten.

    Ob du die Aussage daneben findest oder nicht ist egal, sie stimmt rechtlich auf jeden Fall. Wenn du keine Papiere hast, hast du keinen anerkannten Rassehund.

    Ausserdem habe ich geschrieben, dass ich selber einen Mix habe. Also brauchst du nicht so zu tuen, als wenn ich gesagt hätte, das Mixe nichts taugen, im Gegenteil.

    Aber, um bei deinen Worten zu bleiben, finde ich dieses "mein Hund soll mal Welpen haben also darf Nachbars Goldie mal ran" völlig daneben.

    Was ist denn so toll an den beiden Hunden, dass man sie vermehren wollte. Waren sie zuchttauglich, haben sie alle Gesundheitschecks bestanden, waren sie vom Wesen einwandfrei und passten zusammen. All das habe ich bei einem seriösen Züchter. Aber all das kostet Zeit und Geld und mehr Geld ist definitiv mit den anderen Würfen zu verdienen!

    Warum hast du dir denn deinen "Rassehund" nicht mit Papieren geholt, wenn du einen Goldie haben wolltest. Wo lag das Problem?

    Du magst ja recht haben, wenn du sagst das viele "Vermehrer" ihren Wurf gut aufziehen, die Hunde auch gut sozialisieren und ich möchte sie auch nicht in einen Topf werfen mit den üblen Vermehrern auf den Hundemärkten, trotzdem finde ich dass diese Würfe überflüssig sind, und man sollte diesen Leuten ihre Hunde nicht abnehmen.

    Und was die Gesundheit von Mixen in Bezug auf Rassehunde mit Papieren (bitte keine Qualzuchten dagegen setzten) angeht, zeigt die Statisik, dass der Rassehund gesünder ist.

    LG
     
  4. Promise

    Promise Stammuser

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    Ich kann mich Caro und Lexa nur komplett anschließen.

    Für mich ist jeder ein Vermehrer, der Hunde nicht in einem Verein und unter gewissen Auflagen züchtet.

    Natürlich gibt es die vermeintlich guten Vermehrer und eben die ganz üblen Vermehrer. Warum die guten sich dann aber keinem Verein schließen, erschließt sich mir auch nicht.

    Weiterhin gibt es natürlich die ganz fürchterlich gezüchteten Rassehunde wie Mops, Basset, Englische Bulldogge, CKC usw. Aber die muss man ja nicht unterstützen. Ich würde mir nie im Leben so einen Hund kaufen.

    Dass Mischlinge schlechtere Hunde sind würde ich auch nie sagen, aber letztlich ist es nunmal so, dass unwissende Leute mal eben einen Rüden und eine Hündin zusammen kommen lassen, und das braucht es eben nicht.
     
  5. amystar

    amystar Stammuser

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    so nun melde ich mich auch mal zu wort als STOLZE mischlingsbesitzerin
    also ich bin schon seit ich klein bin mit einem super mischlingshund "stolch" groß gewurden, der diesen April übrigends 16 wird...
    meine Amy ist auch ein Mix, warum ich keinen reinrassigen hund mit papieren habe? eben weil die alle gleich aussehen, sorry aber ich bin eben der meinung dass mischlinge wunderbare hunde sind die in ihrem Charakter und Aussehen eben ganz Hund sind..und nicht so wie es der Züchter will.

    Ich finde man sollte schon zwischen Züchter und Vermehrer unterscheiden, da ich finde das für Mischlings... weder das eine noch das andere wort passt.

    vermehrer sind für mich Polenmärkte, Leute die ihre Hunde mit 6 wochen für 50 eu abgeben etc.

    mein Mischlings"vermehrer" hat mir meine süße erst mit 10 wochen gegebn , eben weil er genau wusste das selbst 8 wochen manchmal noch zu früh sind.

    also einigen wir uns auf einen komrpomiss, es gibt züchter , es gibt vermehrer und es gibt eben einfach Mischlinge. punkt.
     
  6. Claudi

    Claudi Stammuser

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    :zwinkern2:
     
  7. Woonii

    Woonii Stammuser

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    Hi,

    da das ganze Thema zuletzt durch mich erst so aufgekocht ist, werde auch mich dazu äußern!

    Vorab: Mischlinge sind nicht gesünder als Rassehunde!!!
    Diese Annahme kann ich durhaus nachvollziehen, undzwar aus folgendem Grund:

    kauft man sich einen Rassehunde, hat man, als verantwortungsbewusster Halter, immer ein besonderes Auge auf rassespezifische Krankheiten (HD, ED, sämtliche Augen und Atemwegskrankheiten usw.!)... man lässt den Hund im entsprechenden Alter untersuchen, röntgen und erhält einen Befund - entweder, dieser Befund ist positiv (Beispiel: der Labbi hat fehlgebildete/ defekte Hüfte) oder negativ (Labbi´s Hüfte ist einwandfrei!).

    Wenn man allerdings einen Mischling hat, kommt man nur in den allerseltensten Fällen auf die Idee, seinen Hund auf gewisse Dinge untersuchen und röntgen zu lassen... folglich erhält man auch keinen Befund!
    idR fällt ein Mischlingshund mit HD erst dann auf, wenn er akute Probleme hat!

    Fazit ist also, dass Rassehunde gesundheitlich deshalb mehr auffallen, da sie auch gezielt auf solche Dinge untersucht werden!!!

    Würde ich mit Woodstock eine Hundeleistungssportart anstreben, wie DD oder Wettkampf-Agi, würde er definitiv bei nächster Gelegenheit auf dem TA-Tisch unter dem Röntgengerät liegen, ebenso, wie da Herz geschallt werden würde, damit ich sicher sein kann, dass mein Hund auch den Anforderungen dieses Sport körperlich gewachsen ist!
    Da wir aber nur im "normalen" Rahmen sportlich aktiv sind und meine TÄ-Team keinen Verdacht auf eine Fehlbildung/ Erkrankung hat, spare ich mir das Geld noch...

    Um mal kurz eine persönliche Krankheitsstatistik anzuführen:

    unsere Rotti-Hündin ist an Altersschwäche gestorben und war zuletzt blind, ansonsten können sich meine Eltern aber nicht daran erinnern, dass sie sonst an dauerhaften Erkrankungen litt - und das, obwohl sie jahrelang im Sport aktiv war!

    Unser Neufundländer wurde im Alter von 7 Jahren auf Grund eines geplatzten Tumors eingeschläfert, hatte im "Alter" ein etwas schwaches Herz und hatte eine nicht 100% korrekte Hüfte (welcher Grad, ist nicht mehr bekannt... die Papiere sind noch verschollen!).

    Meine 1. Pflegehündin (Border Terrier-Mix) ist zwar 15 Jahre alt geworden, war aber bereits mit 9 Jahren mit Krebs belastet!
    In den letzten 2 Jahren war sie blind, fast vollständig taub, von Krebs "zerfressen" und konnte kaum mehr laufen...

    Mako (Border-Groenendael-Mix) ist mindestens seit seinem 6. LJ an Arthrose erkrankt, leidet an Spondylosen, das Herz arbeitet etwas auffällig, ist aber noch ohne Medis hanzuhaben und er erblindet allmählich!

    Willow (Terrier-Hütehund-Mix) ist augenscheinlich noch fit, leidet aber ein diversen Unverträglichkeiten und ist sehr futterempfindlich!
    Wenn es nach mir ginge, würde sie auch einmal komplett geröngt werden, da ich meine, dass sie "zu lang" ist und manchmal etwas seltsam läuft - meine Eltern sehen aber noch keine Notwendigkeit darin (leider!)

    Woodstock (Basenji-Lundehund-Mix) leidet an einem verstopften Tränen-Nasen-Kanal, der angeboren, also genetisch bedingt ist... Rest: siehe oben!

    Der Schäferhund-Mix von Bekannten leidet an mittelschwerer HD!

    ...das dazu, dass Mischlinge gesunder sind, als Rassehunde bzw. Rassehunde kranker, als Mischlinge.

    Auch, wenn der Begriff des Züchters nicht geschützt ist, ist der Begriff der Zucht sehrwohl definiert!!!
    Man kann also, wenn man sich mal mit dieser Definition auseinandersetzt, ganz klar erkennen, warum ich der überzeugen bin, dass man Mischlinge NICHT züchten, sondern nur vermehren kann...

    Und jeder, der ohne dieses erforderliche Wissen Hunde verpaart, ist für mich kein Züchter, sondern lediglich ein Vermehrer, da durch das mixen von Rassen und ggf. auch dem Mixen von Mischlinge, keine Ziele verfolgen kann!
    (und das einfache Ziel, den gesunden Körperbau des Cockers, mit dem Wesen des Cavaliers zu vereinen, lässt sich nur in mehreren Generationen und kontinuierlicher Selektion schaffen - nicht durch das simple kreuzen!)

    Ich habe bei einigen Mischungen sogar die Angst, dass man Krankheiten dadurch nicht ausmerzt, sondern sie sogar noch begünstigt und verstärkt!

    Klar, gibt es in JEDEM Verband (nicht nur dem VDH) auch schwarze Schafe, denen das Wohl und die Gesundheit einer Rasse nicht an oberster Stelle am Herzen liegt, und auch stehen nicht alle Verbands-Züchter unter optimaler Kontrolle, ABER Fakt ist, dass dort immerhin Kontrollen statt finden, bei denen die Chance besteht, dass Missstände und "Fehler" aufgedeckt, getadelt, korrigiert und verhindert werden...
    Bei einem Vermehrer kontrolliert NIEMAND - die haben von A bis Z freie Hand und können tun und lassen, was sie für toll halten; dass da die Gesundheit der Hunde i-wann auf der Strecke bleibt, ist vorprogrammiert und für mich absolut nicht vertretbar!

    DiazRangarig hat (so glaube ich) irgendwo mal beschrieben, wie eine neue Rasse (aus Mischlingen) entsteht!
    Und um eben aus Mischlingen eine Rasse zu formen, ist bereits ein ganzes Maß an Wissen, bezüglich der Zucht, unabkömmlich...

    Und Lunchen: es ist nunmal auch Fakt, dass ein Hund (auch, wenn er von rassereinen Eltern stammt), der keinen Abstammungsnachweis vorbringen kann, ein Mischling ist...
    Das ist in keinster Weise böse gemeint, sondern ist (für mich) auch simpel zu erklären:

    die Eltern und auch die Großeltern dieses Hundes können auch alle samt Golden Retriever gewesen sein, allerdings ist es nie ausgeschlossen, dass nicht i-wo mal ein anderer Hund mitgemischt hat, der sich heute augenscheinlich nicht mehr in den Nachkommen bemerkbar macht - trotzdem sind diese Gene immernoch im Hund vorhanden, somit ist also keine Rassereinheit mehr gegeben... folglich wird ein Hund, der eben diese Rassereinheit nicht nachweisen kann, ein Mischling!

    Ich habe jahrelang mit einem Goldie gerarbeitet und liebe diesen Hund, auch wenn ich leider keinen Kontakt mehr zu den Haltern habe, immernoch aus tiefsten Herzen... ist er für mich weniger wert oder fühle ich mich angegriffen, nur weil er offiziell als Mischling gezählt wird?
    Mit nichten...

    Was auch absolut kein Geheimnis ist, ist dass ich hier 3 spitzgedacktelte Hunde sitzen habe, die ich niemals gegen i-etwas eintauschen würde - dass sie keinen Stammbaum haben, Bastarde sind und zu 2/3 von ausländischen Straßen/ TH kommen, macht sie für mich weder weniger, noch hochwertiger!
    Jeder meiner Hunde ist für mich gleichwertig - egal, ob er nun rasserein und mit Papieren ist oder eben nicht... und auch ein Hund von Rasse ist für mich IMMER EINMALIG, nicht nur der Mischling!
    Die "gesonderte" Einmaligkeit beim Mischling ist eine reine Äußerlicht und für mich in seiner Bedeutung eher tertiär...

    Dieses Ganze Theater wegen "Mehrwert/ Wenigerwert", gesünder/ kränker usw. ist für mich absoluter Blödsinn... aber man darf Fakten dabei nicht einfach außer Acht lassen!

    LG
     
  8. franzisfrauchen

    franzisfrauchen Stammuser

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    im Odenwald
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    Franzi, Wollknäul(06.10.10)
    super dass du das nochmal so aufnimmst lunchen. Danke. da ich ja auch an der "bösen" diskussion beteiligt war will ich auch noch was dazu sagen:

    1. ich bin mit reinrassigen Rotweilern aus besten Zuchtlinien gross geworden und habe sie geliebt. Ich bewundere die Arbeit von SERIÖSEN Züchtern und habe nichts aber auch garnichts dagegen.

    2. ich hatte einen "rassereinen" Mischling von Privat. Die haben den VDH abgelehnt, WEIL viele (aber natürlich nicht alle!) Rassen überzüchtet und dadurch krank geworden sind.
    das ehepaar wollte aber von ihrer "VDH Rekinesin" Nachkommen, und daher haben die über Anzeigen einen "VDH Deckrüden" gesucht. Also von beiden war die zuchttauglichkeit bestätigt, beide waren super aufgezogen und kerngesund. Von diesen beiden gab es eben "Mischlinge", ohne Papiere aus o.g. Grund. Ich fand das damals vollkommen nachvollziehbar, und da mir die Papiere nun sowas von egal sind, habe ich Sam 5x besucht, habe gesehen dass er in einem ganz tollen ländlichen Umfeld inmitten einer sehr liebevollen Familie mit Kindern aufgewachsen ist und kerngesund war. Natürlich war er geimpft und entwurmt (und hat damals 600 DM gekostet). In seinen 13 Jahren war er ausser zu den routineterminen wegen Impfung etc. nicht ein mal beim TA.
    In diesem Zusammenhang von einem Vermehrer zu sprechen finde ich völlig daneben.

    Ein Vermehrer ist ein unseriöser, skrupelloser Tierquäler der an nichts ausser seinen Profit denkt. Es steht denke ich für alle User hier ausser Frage, dass so etwas unter keinen Umständen untertützt werden darf.
    Ich und zumindest der grösste Teil meiner Mischlingsmitbesitzer fassen es also als schreckliche und unnötige Beleidigung auf, wenn es immer sofort heisst, die Kleinen sind nicht vom Züchter sondern vom Vermehrer! vielleicht können wir ja tatsächlich ein besseres Wort finden?

    3. Und dann würde ich gerne noch eine andere Frage in den Raum werfen:
    Franzis Mame war eine reinrassige Shihtzu Dame mit Papieren. Sie hat einem alten Ehepaar gehört, war bestens sozialisiert und gepflegt und kerngesund. Tja, und als sie läufig war ist sie beim einkaufssachen reintragen entwischt. zum Glück am Abend gefunden, aber eben schwanger. und keiner weiss von welchem Rüden. Reinrassig, Gesund, mit Papieren... oder irgendeine "Promenadenmischung" mit schwerwiegender Krankheit. Ein echtes Ü-Ei also, wo in der Regel alle schreien Finger weg!
    Aber was soll denn dann aus den Kleinen werden? Soll das alte Ehepaar alle 5 behalten? Und wenn die beiden dann mal zu alt / krank / nicht mehr am leben sind?
    oder einschläfern? Warum um alles in der Welt???
    Tierheim? So toll und wichtig THs sind, das sollte doch die letzte Option für einen Welpen sein.
    Ich habe mich bewusst für das Ü-Ei entschieden, weil ich ihr ein normales, glückliches Leben bieten will und es auch spannend finde, zu sehen, was daraus wird. Und die Erziehung und Auslastung machen wir dann eben an Ihrer Entwicklung fest und passen uns gerne IHR und ihren Bedürfnissen an. Wir haben alle Möglichkeiten, von Couckkuscheln bis Schlittenhundesport...Und wenn Franzi krank sein sollte wird sie alle medizinische Unterstüzung bekommen die es gibt. Und Papiere sind auch keine Garantie für Gesundheit, richtig?

    So, abschliessend also bitte nochmal : keine Anfeindungen mehr gegenüber Mischlingen, bitte das Wort Vermehrer nicht so gedankenlos einsetzten und nicht alles pauschalisieren. es gibt auf beiden seiten gute und schlechte. . :danke:
     
  9. Woonii

    Woonii Stammuser

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    Woodstock, Lundehundmix (3)
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    YoYo, Border Collie (4,5)
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    Willow, Strobel + Mako, Mix
    Das ist eine der Sachen, die ich oben beschrieben habe...:

    ein Mischling erhält in dem Sinne keine Prophylaxe bzw. Vorsorge. Es wird erst dann bekannt und behandelt, wenn es akut ist!
     
  10. Benutzer135

    Benutzer135 Gast

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    @woonii. da kann ich nichts mehr beitragen, haargneau meine meinung:zustimmung:
     
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