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Wie wichtig ist euch euer Hund?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines" wurde erstellt von 19Kenia98, 24. Januar 2018.

  1. marita

    marita Stammuser

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    Kira, Mix, 15.02.11
    Als Mutter und älteres Semester kann ich die Frage deiner Eltern sehr gut verstehen.;)

    Meine Kinder sind nun 27, 25 und 22 Jahre alt.
    Der Älteste, mein Sohn, hat überhaupt nichts mit Tieren und den damit einhergehenden Verpflichtungen am Hut, weshalb sich bei ihm die Frage gar nicht stellt.

    Meine mittlere Tochter mag Katzen und einige Hunde, ist kurz vor Ende des Studiums und weiß genau, dass in dieser Situation alles noch ungewiss ist, weshalb sie sich kein Tier holen würde.

    Meine jüngste ist ebenfalls mitten in der Ausbildung und hätte furchtbar gern ein Tier.
    Eher eine Katze, wobei auch kleine Wuschelhunde hoch im Kurs stehen.
    Sie wohnt in einer sehr tierlieben WG, auch alle anderen wären dafür.

    Ich habe mich sehr bemüht, ihr das auszureden, weil bei ihr noch gar nichts klar ist.
    Weder was sie nach der Ausbildung macht, noch in welche Stadt es sie verschlagen wird.
    Hat funktioniert.

    Was nun die Frage nach dem Freund betrifft, da kann ich dir aus Elternsicht und vielen Freunden/Freundinnen, die hier schon erschienen sind sagen, dass es mitnichten so einfach ist, wie es hier ab und an dargestellt wird.

    Nehmen wir als Beispiel die beiden aktuellen Freunde meiner Töchter.
    Der eine hatte bis vor zwei Jahren zusammen mit seiner Familie selbst eine Katze, schwärmt von Hunden.
    Die ersten Monate, während sie zusammenfanden sah es also so aus, als wäre das ein tierlieber Mensch.

    Irgendwann besuchten wir seine Eltern (wohnen 3 Stunden entfernt), wobei ich sowohl die Katze kennenlernte, als auch die Einstellung seiner Eltern. Ich bin heute noch stolz auf mich, dass ich mich dermaßen zusammenreißen konnte, meiner Tochter zuliebe wohlgemerkt.

    Rückblickend wurden mir dann auch so einige Situationen bewusster, die es bei uns daheim gegeben hatte (er war sehr oft mit meiner Tochter zusammen bei uns). Seine abwehrende Haltung, wenn die Katzen auf's Sofa sprangen, das ständige Wechseln der Bettwäsche, wann immer Ivan es sich im Bett meiner Tochter gemütlich gemacht hatte.

    Das Herumdrucksen bei der Frage, ob ich Kira wirklich zu seinen Eltern mitnehmen will (es war das erste und einzige Mal, dass ich meiner Tochter zuliebe einen Tag und eine Nacht ohne Kira verbracht habe, meine jüngste passte daheim auf sie auf).

    Nach etwa 2 Jahren war seine eigentliche Einstellung dann klar, Tiere ja, aber vornehmlich draußen.
    Auf keinen Fall im selben Zimmer, in dem man isst, niemals nicht auf dem Sofa oder im Bett.
    Tiere sind für den Menschen da, nicht umgekehrt.

    Die Beziehung der beiden war mittlerweile sehr stark, ich muss mich heute noch ständig zurücknehmen, auch wenn wir inzwischen ab und an unsere Auseinandersetzungen hatten.

    Was ich damit sagen will, es ist auf keinen Fall immer von Anfang an klar, wie der jeweilige Freund wirklich tickt und manchmal gibt es dann ein erschreckendes Erwachen, was in diesem Alter sehr schmerzhaft sein kann.
    Es ist ein riesiges Glück, dass meine Tochter sich kein Tier angeschafft hat.

    Der Freund meiner jüngsten Tochter ist wirklich in Ordnung, spielt mit den Hunden, mag die Katzen.
    Sein Traum wäre es, später mal einen Dackel zu haben.:D

    Als sie ein paar Monate zusammen waren, stellte sich aber heraus, dass er zunehmend niesen muss und tränende Augen bekommt, wenn Ivan im Zimmer meiner Tochter ist. Erst da wurde klar, dass er eine Katzenhaarallergie hat.
    Nicht weiter schlimm (außer für meine Tochter, die schrecklich gern später eine Katze hätte), wir wechseln die Bettwäsche, wenn er da ist und Ivan hat dann Zimmerverbot bei meiner Tochter.

    Mein Sohn hatte schon recht viele Freundinnen, mindestens zwei hatten massive Allergien gegen Katzen, was auch jedes mal Aufwand war.

    Meine Tiere (gibt für mich keinen Unterschied zwischen Hunden und Katzen) sind mir extrem wichtig.
    Quasi der Lebensmittelpunkt, nachdem meine Kinder mehr oder weniger ausgezogen sind.

    Als älteres Semester kann ich sagen, dass ich sie definitiv für keinen Mann hergeben würde, in meinen Augen wäre das ein schlechter Tausch.;)

    Könnte ich ihnen aber aus irgendwelchen Gründen nicht mehr gerecht werden, würde ich ein passendes neues Zuhause suchen.
    Das kann Krankheit sein oder auch finanzieller Ruin. Davor ist, nach meiner Meinung, keiner sicher.

    Als mein Sohn mit 10 Jahren an Leukämie erkrankt war, war es genau dasselbe.
    Alles im Haus musste so keimfrei wie möglich sein, ich musste sogar sämtliche Pflanzen entfernen.
    Im Nachhinein ist es sehr erstaunlich, dass er in dem einen Jahr erkrankte, in dem ich tatsächlich kein Tier hatte. Wir waren gerade erst in unser Haus gezogen und meine Katze Sammy, damals 12 Jahre alt, blieb bei meiner Mutter in ihrer gewohnten Umgebung.

    Wir hatten zwar vor, uns wieder eine Katze anzuschaffen, waren bis dato aber noch nicht dazu gekommen.
    Ein riesiges Glück.

    Auch wenn ein Kind plötzlich eine schwere Allergie entwickelt, hat man keine wirkliche Wahl.
    Und nach meiner Wahrnehmung sind die Allergien schwer auf dem Vormarsch.
     
  2. Crime

    Crime Stammuser

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    Tatsächlicherweise müsste meine Freundin mir zuliebe auch auf Katzen verzichten. :oops:
    Zumindest nicht in Wohnungshaltung bzw. eventuell gehen auch bestimmte Rassen. Mein Kumpel die hatten 3 Katzen da hatte ich nur Probleme wenn ich die gestreichelt hab und mir danach (auch später) irgendwo ins Gesicht gefasst hab. Die eine lag auch mal die ganze Nacht auf meiner Brust ohne Probleme.
    Bei meiner Schwester fing ich schon in der Tür an zu sterben. Das war echt heftig. :(
    Wobei das alles glaub europäische Kurzhaar waren. Draussenkatzen konnte ich immer streicheln und mir war niemals aufgefallen das ich gesonders drauf geachtet hätte mir danach nicht ins Gesicht zu fassen.
     
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  3. marita

    marita Stammuser

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    Wobei mir jetzt der Unterschied zwischen Europäisch Kurzhaar und Draußenkatze nicht so wirklich klar ist?
    Eigentlich sind die meisten Katzen, die nicht nach Rasse aussehen EKH (Europäisch Kurzhaar).

    Bei fast allen mit Katzenhaarallergie, die hier so ein- und ausgehen (und das sind eine Menge, ich habe fast den Eindruck, es gibt mehr Menschen mit Katzenallergie als ohne), ist es Siam Kater Ivan, auf den massiv reagiert wird.

    EKH Paula ist da nicht so allergen.
    Wobei ich auch schon gehört habe, dass man mit Allergie unterschiedlich auf die Rassen, teilweise sogar auf einzelne Vertreter, reagiert.
    Müsste man also im Vorfeld austesten. Hat meines Wissens nach aber weniger mit Draußen und Drinnenkatzen zu tun.
    Bei mir waren/sind ohnehin alle Katzen Freigänger, völlig egal ob Rasse oder nicht.

    Beim Freund meiner Jüngsten reicht es übrigens, wenn ich das Zimmer meiner Tochter vorher gründlich lüfte und sauge.
    Die Bettwäsche haben wir jetzt in einem Schrank verstaut, das Bett ist mit einer Wolldecke abgedeckt, die entfernt wird, wenn der Freund hier schlafen möchte. In der Zeit hat Ivan dann Zimmerverbot, das reicht eigentlich aus.

    Im übrigen Wohnbereich macht es dem Freund nichts aus, solange er Ivan nicht streichelt.
    Und wenn es mit Katzen nicht klappt, dann kann deine Freundin sich ja mit Hund/en trösten.:D
     
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  4. Hermelin

    Hermelin Stammuser

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    Aber müsste dann, wenn Du mit einer Frau zusammen kommst, diese ihre bereits vorhandene Katze abgeben?

    Hmm, klar, Gesundheit ist ein schwieriges Thema...
    Mein Freund und ich haben uns gemeinsam Ratten aus dem TH geholt. Wir hatten beide bereits in unserer Jugend Ratten gehabt. Trotzdem habe ich eine massive Allergie entwickelt, inklusive Asthmaanfällen.
    Aber da absehbar war, dass die Tiere (waren schon älter als wir sie geholt haben) vielleicht noch 1 oder 1,5 Jahre leben werden, war es auch keine Option, sie wieder zurück zu bringen, also haben wir gemanaged, mit Handschuhen und Atemmasken.
    Aber natürlich kann ich verstehen, dass das keine Option für 10 oder mehr Jahre sein kann.

    Genauso unser Aquarium. Gemeinsam angeschafft hat sich schnell herausgestellt, dass mein Freund damit nicht hantieren kann, ohne krank zu werden. Muss halt ich mich drum kümmern,...
     
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  5. Entenwackele

    Entenwackele Stammuser

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    Mh,ich finde das irgendwie zu pauschal gesagt...ist es immer egoistisch,dass Tier auf Biegen und Brechen zu behalten?
    Ich persönlich finde,es kommt immer auf die Tierart und die persönliche Situation und Beziehung zum Tier an.
    Reden wir von einem Kaninchen,einem Hamster,einem Vogel etc.,dann halte ich es,nur in Hinsicht auf das Tier,auch für egoistisch,das Tier auf Biegen und Brechen zu behalten,obwohl man ihm absolut und dauerhaft nicht mehr gerecht werden kann,weil solch ein Tier sich normalerweise problemlos auch in anderen Händen wohlfühlt,bzw.sich eingewöhnt,wenn die Haltung stimmt,und das kann man ja dementsprechend auswählen.

    Aber das Thema an sich bezieht sich nicht auf Tiere,sondern auf Hunde,und was Hunde betrifft,sehe ich das etwas anders.

    Reden wir jetzt von einem Hund,der keine besondere Bindung zu seinem Menschen hat,sondern,um das mal mit Chiwis Worten zu sagen" mit jedem mitgeht,der etwas zu essen hat",also gut ohne seinen Menschen klar kommt,und überall klar kommt/es überall toll findet,dann wäre es in Hinsicht auf den Hund sicherlich egoistisch,diesen Hund auf Biegen und Brechen zu behalten,obwohl man ihm dauerhaft nicht mehr gerecht werden kann,denn so ein Hund wird sich schnell in einem neuen Zuhause eingewöhnen und sich seinen neuen Menschen anschliessen,erst recht,wenn ihm das neue Zuhause voll und ganz gerecht werden kann.
    Aber es gibt doch auch (nicht wenige)Hunde,die sich ihren Menschen dermassen eng anschliessen,dass sie daran zerbrechen würden,müssten sie ihre Menschen verlassen.
    Sie würden nie mehr die selben Hunde werden wie zuvor,manche trauern ewig oder werden agressiv.Die Hunde gehen regelrecht daran kaputt.
    Ist es dann egoistisch,diese Hunde auf Biegen und Brechen zu behalten?
    Ich persönlich finde nicht,denn solchen Hunden tut man mit einer Abgabe nichts gutes,im Gegenteil,man fügt ihnen nicht mehr gut zu machendes Leid zu.Und solche Hunde würden jede Wiedrigkeit in Kauf nehmen,solange sie nur bei ihren Menschen bleiben dürfen.
    Nicht falsch verstehen,natürlich darf man sich darauf nicht ausruhen,sondern muss defenetiv schauen,dass die Bedürftnisse des Hundes trotzdem irgendwie erfüllt werden-aber das ist meiner Meinung nach machbar.
    Und ich gehe davon aus,hat sich ein Hund seinem Menschen so eng angeschlossen,ist es andersrum genauso der Fall,und der Mensch wird alles menschenmögliche tun,alle Schwierigkeiten/Wiedrigkeiten für sich selbst in Kauf nehmen,und alle Hebel in Bewegung setzen,um seinen Hund behalten zu können und ihm ein "Hundeleben" zu bieten.

    Und wo wir schon bei den Menschen sind,müssen wir es auch in Hinsicht auf den Menschen sehen-ich finde man darf die persönliche Lebenssituation eines Menschen auch nicht ausser acht lassen.....selbst wenn wir jetzt von einem Tier ausgehen,dass mit einer Abgabe gut zurecht kommen würde,kann dieses Tier für den Menschan alles sein,was er noch hat.Wieviele alte Menschen haben nur noch ihr Tier?Wieviele kranke Menschen finden nur noch Trost in ihrem Tier?
    Wenn so jemand sein Tier behält,obwohl er dem Tier nicht mehr gerecht werden kann,ist es dann wirklich egoistisch?
    Also ich mag darüber nicht urteilen...
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Januar 2018
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  6. Crime

    Crime Stammuser

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    Weil es tatsächlich kein Rasseunterschied ist. War doof formuliert. Auch die Draussenkatzen waren allermeistens EKH.

    Ja so hab ich auch gehört. Rasse- und Indiviuenabhängig.


    Das wäre in der Tat extrem schwierig. Zuerst mal zieht man ja nicht direkt zusammen also würde ich mich erstmal testen lassen und dann gibts doch solche Anti-Immunisierungsbehandlungen. Ich weiß nicht wie erfolgreich die sind aber das würde ich auf alle Fälle ausprobieren dann und zwar natürlich gezielt auf diese Katze. Bei bestehenbleiben des Problems blieben wohl nur 2 Möglichkeiten und ja dann würde ich es der potenziellen Freundin überlassen (müssen) diese Entscheidung zu treffen.
     
  7. Blutsi

    Blutsi Stammuser

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    Ich würde auch keine Tiere abgeben weil ich jemanden kennenlerne der keine Tiere mag oder allergisch ist. Wer keine Tiere mag oder ganz anders eingestellt ist hat wahrscheinlich ein Problem mit meiner Einstellung zu Tieren, von daher.

    Mein Freund ist nun zum Glück sehr tierlieb.
    Ich hatte meine Kater ja von anfang an, das fand er toll. Er hat direkt angefangen sie auch zu füttern und ist ein gern genommener Kuschelplatz.

    Als wir dann erfahren haben dass seine Katzen (hat er vor einem Jahr abgegeben, wegen Arbeit und Zeitmangel) ins Tierheim gekommen sind, war es für ihn klar dass er sich sofort da meldet und die Katzen zurückholen wollte (mit der Arbeit hatte sich mittlerweile verändert und ich wäre ja auch noch da), es war für mich auch selbstverständlich dass wir das schaffen die Miezen dazu zu holen.
    Da kam ja noch alles anders, mittlerweile ist eine der beiden leider verstorben, aber immerhin ist Morle seit Freitag bei uns.
    Mein Freund ist verdammt glücklich sie wieder zu haben, er hat die Abgabe total bereut, und ich denke wenn er gesagt hätte "ist egal, nicht mehr mein Problem, sind die halt im Tierheim" wärs das gewesen. Das wär ne Einstellung die gegen alles geht was mir so wichtig ist.
    Pluspunkt der Geschichte: seine Eltern lieben mich jetzt total :D
     
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  8. marita

    marita Stammuser

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    Es kommt ja auch auf die Ausprägung der Allergie an.
    Manchmal reichen Maßnahmen, wie z.B. dass die Katze nicht ins Schlafzimmer/Bett darf und ansonsten funktioniert es.

    Eine Freundin von mir hatte zeitlebens Katzen.
    Als sie ihren Mann kennenlernte, war ebenfalls eine Katze im Haus.
    Als diese verstorben war, schafften sich beide gemeinsam ein Katzenpärchen an. Später zogen sie in ihr neugebautes Haus, ließen das Pärchen bei den Eltern, weil sie sie nicht aus der gewohnten Freigangumgebung reißen wollten und schafften sich ein neues Katzenpärchen an.

    Der Mann hatte eine Hausstauballergie, aus dem Grund war schon alles auf antiallergen eingerichtet.
    Nach vielen Jahren mit Katzen hatte er vor einigen Jahren dann einen sehr schweren Anfall von Atemnot, meine Freundin musste den Notarzt rufen, er kam mit Blaulicht ins Krankenhaus. Ich war dabei, um meiner Freundin zu helfen und es sah wirklich schlimm aus.

    Er wurde für über eine Woche ins künstliche Koma versetzt, danach ging es langsam aufwärts.
    Es wurde festgestellt, dass er außer der Hausstauballergie eine hochgradige Allergie gegen Gräser, die zu der Zeit gerade blühten, und Katzen hatte.

    Es war niemals Thema, dass die Katzen abgeschafft werden, mittlerweile hatten sie drei, eine war zugelaufen.
    Seit dieser Zeit nimmt er regelmäßig Antihistaminika, hat Notfallmedis parat. Er sagte, er könne den Hausstaub und die Gräser ja auch nicht abschaffen, dann würde er auch die Katzen behalten. Aufgrund der Medis hat er keinen Anfall mehr gehabt, die Katzen leben dort nach wie vor.

    Ich fand das damals wirklich bewundernswert von ihm, aber das kann man natürlich nicht von jedem erwarten.
    Ich hoffe sehr, dass das bei uns niemals Thema sein wird, denn ich glaube eher nicht, dass mein Mann bereit wäre, regelmäßig Medikamente zu nehmen.
     
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  9. marita

    marita Stammuser

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    @Blutsi

    Sei froh, so einen Freund gefunden zu haben. Die wenigsten Männer, die ich kenne, sind wirklich bereit Verantwortung für Tiere zu übernehmen und schon gar nicht für Katzen. Das ist ein Glückstreffer.;)
     
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  10. Dalila

    Dalila Stammuser

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    Für mich sind Allergien ein ganz heißes Thema.
    Ich hatte die vielen Pferde, Hunde, Katzen und Geflügel.
    Meine kleine Tochter war laufend krank. Wir ließen einen Allergietest machen.
    Laut Test reagierte sie allergisch auf Katzen, Hunde, Pferde, Geflügel, Milben, Hausstaub.
    Später stellte sich raus das ihre Mandeln der Auslöser waren. Sie bekam sie raus und hat nun seit über 20 Jahren kein Problem mehr mit angeblichen Allergien.
     
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