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Wie war das bei euren Hunden?

Dieses Thema im Forum "Welpen & Junghunde" wurde erstellt von Silkies, 10. November 2017.

  1. Silkies

    Silkies Stammuser

    Beiträge:
    2.697
    Geschlecht:
    weiblich
    Im anderen Thema war ich eben etwas verblüfft, und um das nicht OT werden zu lassen, frage ich nun hier getrennt nach: Wie war das denn mit euren Welpen in den ersten Tagen bei euch daheim?

    Hintergrund meiner Frage ist, dass es von vielen hier als völlig normal beschrieben wurde, dass der neue Welpe sowohl inner- wie auch außerhalb der Wohnung der Beschreibung nach sehr unsicher bis verängstigt beschrieben wurde. Während ich das bei keinem meiner Hunde, nicht mal beim verrückten Krümel, so massiv erlebt habe. Und für die anderen war der Umzug ins neue Zuhause irgendwie rein gar kein Thema. Da wurde sich in der Wohnung sofort interessiert umgeschaut, die Spielsachen mal angetestet, ein gemütliches Plätzchen gesucht. Von Heimweh oder Angst keine Spur. Draußen waren es vereinzelte Eindrücke, die verunsichert haben, aber im großen und ganzen herrschte einfach Neugier auf die große weite Welt. Der einzige, der draußen echt überfordert war, war der Krümel - und das waren die Anzeichen für nix gutes...

    Deshalb würde mich nun interessieren, wie ihr das mit euren Hunden bisher erlebt habt, und wie ihr die verschiedenen Verhaltensweisen jeweils einschätzen würdet. Kurz, ich hätte da gern ein paar mehr Erfahrungswerte, sozusagen zum Abgleich meiner Erfahrungen mit den Einschätzungen hier.
     
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  2. Sandy227

    Sandy227 Stammuser

    Beiträge:
    104
    Nö, meine Hunde hatten bisher alle absolut keinen Angst und wirkten vom ersten Tag bei uns an so, als hätten sie hier schon immer gelebt.:D
     
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  3. RosAli

    RosAli Stammuser

    Beiträge:
    4.523
    Erster Hund:
    Rosie/Yorkie-Pinscher-Mix
    Zweiter Hund:
    Ali/AmStaff
    Ich hatte ja nicht so viele Hunde vom Welpenalter an.

    Mein erster Hund, trotz schlechter Aufzucht und Herkunft, aufgeschlossen und ziemlich angstfrei. Die Hündin vom Züchter, einfach nur kackdreist. Draußen die ersten zwei Tage etwas gebremst, weil sie vom Dorf kam und soviel Begängnis nicht kannte. Sie hatte aber auch keine Angst, sondern hat erstmal nur viel geschaut und gestaunt.
    Die andere Hündin zählt eigentlich nicht, weil sie erst 3 Wochen war, als sie zu uns kam. In diesem Alter hat ein Welpe noch keine Ängste. Sie war dann auch, als ich anfing sie mit raus zu nehmen, angstfrei, weil sie ja ihre Bezugspersonen und ihre hündische Ersatzmama mit hatte.

    Rosie kam als Junghund und war sehr ängstlich, manchmal schon panisch. Lag aber daran, dass sie als Welpe überhaupt nichts kennenlernen durfte und mit allem überfordert war. Und das, obwohl wir zu der Zeit ja in einem kleinen Dorf gewohnt haben. Und teilweise lags sicher auch an ihrem Wesen, denn sie ist generell eher vorsichtig und defensiv.
     
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  4. Karojaro

    Karojaro Stammuser

    Beiträge:
    4.585
    Geschlecht:
    weiblich
    Ort:
    Sachsen
    Erster Hund:
    Lucky, JRT (10)
    Zweiter Hund:
    Aslan/Rottweiler(3)
    Aslan kam mit 11 Wochen zu uns. Er war von Anfang an neugierig, manchmal zu neugierig. Er testete alles nicht nur mit der Nase auch mit den Zähnen.Er hat die ersten 7 Monate gar nicht gebellt. Wenn wir zum Lösen draußen waren, hat es immer sehr lange gedauert , er hat es einfach vergessen, weil er so viel zu schnüffeln hatte.
    Lucky war ja schon 7,5 Jahre alt, als er zu uns kam. Für ihn war es nicht so leicht. Er war sehr aufgeregt, hat bei jedem Geräusch (Traktor, Moped, Gespräche auf der Straße u.s.w.) gebellt. Wir wohnen im Dorf an der Hauptstraße. Er war auch vom Welpen/ Junghund genervt, gerade wenn der abends noch spielen wollte, gab es schon mal nen Anranzer.
     
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  5. Schlundi

    Schlundi Stammuser

    Beiträge:
    2.115
    Ort:
    Oberfranken
    Erster Hund:
    Moony, KH-Collie *05/2014
    Bei unserem Pudel kann ichmich nicht mehr so genau erinnern, ich weiß bloß, dass er nachts am Anfnag furchtbar geweint hat.
    Wir haben ihn auf Anraten iins Bad gesperrt (echt hirnverbrannt aus heutiger Sicht), aber nachdem er zwei Nächte so schrecklich gewient hat, haben wir ihn bei uns schlafen lassen und gucke da, er war ruhig.
    Aber sonst war der Kleine sehr aufgeschlossen und hatte keine Angst.

    Unser Dusty war ja schon erwachsen als wir ihn bekommen haben, er ist sofort mit uns mitgegangen, nur weg von der alten Besitzern.
    ich dachte, er macht ein Theater und will nicht ins Auto, aber er sprang einfach rein: "Können wir los?"
    Zuhause war er zuerst etwas unsicher, er hat sich immer sofort ergeben und sich auf den Rücken gelegt und den Schwanz geklemmt.
    Aber das hat sich recht shcnell erledigt, als er gemerkt hat, dass wir ihm nichts tun.

    Ja und Moony war total entspannt, sie hat alles erkundet, sich umgesehen, gleich mal ins Wohnzimmer gekackt (hihihi) und war auch sonst total ruhig.
    Kein Weinen, kein Jammern.
    Nur beim Gassi gehen wollte sie am Anfang nicht.
    Sie hat sich hingesetzt und geschaut.
    ich habe sie dann manchmal ein Stück getragen, das war alles gut.
     
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  6. Shepherd

    Shepherd Stammuser

    Beiträge:
    302
    Ich hab ja eher den Verdacht, es hängt nicht nur an der Aufzucht sondern auch sehr am Charakter

    Lucy (berner-Sennen-Mix) ist mit 7,5 Wochen eingezogen und war von Beginn an tiefenentspannt, hatte nie groß Ängste und hat sich auch gleich heimisch gefühlt. Mit neuen Untergründen war sie anfangs etwas unsicher, da hat man schon die nicht gute Aufzucht bemerkt. Aber vom Wesen her war sie immer so, dass sie alles positiv gesehen hat, auch in fremder Umgebung entspannt war und sich von nichts wirklich hat beeindrucken lassen.

    Grisu (Aussie) denkt dagegen deutlich mehr, als gut für ihn ist und sieht das Glas eher halbleer, bzw. denkt immer, da könnte irgendwas vielleicht nicht in Ordnung sein, also besser wachsam bleiben. So war er als Welpe schon. An sich mag ich, dass er nie überdreht und immer im Denken bleibt, aber er hatte viele Unsicherheits-Phasen und die ersten Tage Zuhause waren für ihn sehr anstrengend und auch andere neue Erfahrungen als Welpe, ohne dass er wirklich ängstlich gewesen wäre. Aber er beobachtet immer sehr genau, zerdenkt alles und zieht auch immer die nicht so schönen Möglichkeiten in Betracht

    Joey (Aussie) ist trotz gleicher Rasse und ähnlicher Aufzucht ganz anders! Auch als Welpe schon immer positiv gewesen, alles fröhlich erkunden, erst handeln und dann denken (nicht immer ein Vorteil...), wird schon alles gut gehen, die Welt ist schön! Nie Unsicherheitsphasen gehabt und von Tag 1 hier fröhlich dabei gewesen

    Smilla ist ein Sheltie und wie! Allerdings hat sie den Umzug mit 8 Wochen komplett in Ordnung gefunden und sich sofort angeschlossen und fröhlich die Welt erkundet. Unsicherheitsphasen Fremdem gegenüber hatte sie dennoch, ist sehr aufmerksam und will ähnlich Grisu die Dinge verstehen und einordnen können.
     
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  7. T S
    Silkies

    Silkies Stammuser

    Beiträge:
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    weiblich
    Danke für eure Berichte!

    Wenn ich das so lese deckt sich das weitgehend mit dem, was ich bei meinen Hunden bzw. auch denen von Freunden und Bekannten so erlebt habe. Was umgekehrt aber auch bedeuten würde, dass ein extrem ängstliches Verhalten beim Umzug nicht nur eine ganz gewöhnliche Begleiterscheinung ist die völlig zu erwarten steht, sondern schon eher ungewöhnlich. Und für mich - da spreche ich jetzt ausdrücklich nur für mein Empfinden aus meinen bisherigen Erfahrungen! - ein Alarmzeichen wäre. Vielleicht können ja diejenigen, die das für absolut normal halten, noch mal was dazu sagen? Ich würde das nämlich wirklich gerne richtig verstehen, und momentan bin ich noch eher verwirrt.
     
  8. Lesko

    Lesko Stammuser

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    weiblich
    Ort:
    Thüringer Wald
    Erster Hund:
    Andy/Mix ( 7 Jahre)
    Ich denke, eine anfängliche Unsicherheit ist an sich nicht bedenklich. Es gibt eben auch bei Hunden Draufgänger und eher vorsichtige. Und dann kommt es auch auf das Verhalten der neuen Besitzer an. Wenn der Welpe sich aber lange verkriecht, nicht frisst und einen total verschrecken Eindruck macht, ist das eher nicht normal.
    Soweit ich mich erinnere, war Lesko erstmal zurückhaltend, nicht direkt ängstlich, aber vorsichtig. So war er auch später, es entsprach einfach seinem Wesen. Er hat auch als erwachsener Hund nie Grenzen aus getestet. Rica war von Anfang an selbstbewusster.
    Andy war ja schon erwachsen. Der ist einfach reinmarschiert, hat sich ungesehen und dann sofort in den Alltag eingefügt.
     
  9. RosAli

    RosAli Stammuser

    Beiträge:
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    Erster Hund:
    Rosie/Yorkie-Pinscher-Mix
    Zweiter Hund:
    Ali/AmStaff
    Spielt halt beides zusammen.

    Ein charakterstarker wesensfester Hund steckt Fehler bei der Aufzucht einfach besser weg. Der wird dann trotzdem aufgeschlossen, nett und fröhlich.
    Während ein vom Grundcharakter her schon eher ängstlicher Welpe bei guter Aufzucht auch ein offener unternehmungslustiger und weitgehend angstfreier Hund werden kann. Zwar vllt. vorsichtig, kein Draufgänger, aber nicht überfordert mit der Umwelt und neuen Herausforderungen.
    Bei schlechter Aufzucht wird er meist Ängste behalten, man kann gegensteuern, aber nicht alles, was schon mal schief gelaufen ist, kann man noch ausbügeln.
     
  10. Hanca

    Hanca Stammuser

    Beiträge:
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    Ort:
    Nähe Straubing
    Erster Hund:
    Hans, Boxer
    Zweiter Hund:
    Paul, Boxer

    So war das bei all meinen Welpen auch.
    Alle Welpen waren sofort aktiv und unternehmungslustig und haben gleich Haus und Garten erkundet.

    Wobei bei uns natürlich immer ein erwachsener Hund da war, an dem die Kleinen sich orientiert haben. Ich glaube, dass das den Umzug ins neue Zuhause schon etwas erleichtert.
     
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