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Warum NICHT nach Dänemark?

Merida

Stammuser
Erster Hund
Belgier (4)
Zweiter Hund
Belgier (2)
Dritter Hund
Belgier/Husky (1)
Ja, genau davor habe ich bei meinem Riesenbelgier auch Angst. Also das irgendwann mal ein Kleinteil provoziert bis zum abwinken und dann sowas passiert. Er kennt und mag kleine Hunde (alle meine 3), aber ich lasse sie schon ungern mit sehr kleinen spielen, eben weil es so wild bei ihnen zugeht. Wenn ich mir das jetzt eben mit Gekloppe oder Maßregeln vorstelle. Oh je!
Und dann einen Hund deswegen in den Himmel schicken?! No go!
 

DarkWuff

Stammuser
Erster Hund
Tibbers / ZP (2,5)
Zweiter Hund
Phineas / ZP (1)
Eigentlich wollte ich mich hierzu nicht äußern... Aber, naja...

Grundsätzlich erst einmal: Ich finde das dänische Gesetz übertrieben scharf und starr. Aus diesem Grund werde ich auch niemals nach Dänemark fahren. Punkt.

Zu Valdemar: Wenn man den entsprechenden Facebookpost liest, dann steht dort ganz klar, geschildert von der Halterin, dass Valdemar kleine Hunde noch nie leiden konnte. Es war also grob fahrlässig von dem Halter den Hund nicht entsprechend zu sichern. Ja, die Schuld liegt beim Halter. Ja, der kleine Hund hat zum Glück überlebt. Und ja, auch ich finde, dass das Gesetz an diesem Punkt zu scharf ist. Ich wäre für strenge Auflagen (Maulkorb, Leinenpflicht...), aber nicht für Einschläferung gewesen. Aber das ist das dänische Gesetz. Ich muss das nicht gut finden, deshalb gehe ich nicht in dieses Land. Aber wenn ich dort wohne, die Gesetze hoffentlich kenne, einen Hund habe und auch noch weiß, dass dieser Hund nicht verträglich mit kleinen Hunden ist, dann habe ich diesen Hund gefälligst anständig zu sichern!
Es war nicht die Schuld des Hundes, es war die Schuld des Besitzers. Aber wenn man es objektiv betrachtet - auch in Deutschland werden Tiere als "Sache" behandelt - wurden hauptsächlich die Besitzer bestraft, indem ihnen diese "Sache" weggenommen wurde. Das klingt jetzt echt verdammt hart, aber die Behörden werden solche Angelegenheiten wohl kaum grundsätzlich emotional betrachten. Unvorstellbar für einen Hundebesitzer, der sein Tier liebt und als Familienmitglied betrachtet und behandelt! Unvorstellbar welche Ängste ich dort erleiden müssen, wenn ich dort leben würde und einen Hund hätte. Aber genau das wäre für mich ein Grund meinen Hund eben ordentlich gesichert und evtl. auch mit Maulkorb auszuführen! Und diese Fahrlässigkeit verstehe ich nicht. In meinen Augen haben in diesem - und ich spreche explizit von diesem Fall, nachdem ich die Schilderung der Halterin gelesen habe - die Besitzer den Hund auf dem Gewissen. Kann man anders sehen, ganz sicher, aber sie müssen sich der Gefahr bewusst gewesen sein und waren leichtsinnig! Das hat ihrem Hund das Leben gekostet!

Ich weiß nicht, ob sich die Besitzer des kleinen Hundes der Tragweite ihrer Anzeige bewusst waren. Die Halterin von Valdemar hat in dem Facebook-Post aber ebenfalls geäußert, dass sie ebenso gehandelt hätte. Sie hätte den Halter des beißenden Hundes auch angezeigt.

Ich finde das Gesetz in Dänemark so pauschal nicht in Ordnung, keine Frage aber ich wünschte mir, dass die Behörden in Deutschland, was bissige/auffällige Hunde betrifft zumindest ein wenig mehr durchgreifen würden...

In dem Ort einer Bekannten wurde nun schon der dritte kleine Hund von einem unangeleinten Kangal totgebissen. Er hat Maulkorb- und Leinenpflicht, prüft aber keiner nach.
Die beiden Kleinhunde einer Freundin wurden von einem angeleinten Dogo Argentino Klinikreif gebissen, weil er mit einem Ruck aus dem Halsband war, als sie zwei Meter entfernt vorbei liefen. Der Halter hat nach der Anzeige die Klinikkosten gezahlt, die Kosten, die sie jetzt aber durch Trainer/HuSchu hat, weil ihre Hunde jetzt Angstkläffer/jauler sind erstattet ihr aber niemand...
Ganz ehrlich, so viele große "Tut-nixe", die mich hier schon umgerannt, angesprungen oder nach einem meiner Hunde geschnappt haben kann ich gar nicht aufzählen und wie oft ich schon von Leuten, deren Hunde angefallen und verletzt wurden gehört hab, dass die Halter der entsprechenden Hunde noch rufen "egal, zeig mich halt an, passiert eh nix", da könnte ich echt k*****! Und ich rede nicht unbedingt von "typischen" Hunden, sondern auch von Labrador, Großpudel...

Wenn ich meine Hunde nicht anleine und die kläffend in einen großen Hund rennen um gebissen zu werden, dann ist das meine Schuld! Wenn ich meine Kleinen mit großen Hunden spielen lassen und die verletzt werden, dann ist das auch meine Schuld! Aber wenn ich mit meinem angeleinten kleinen Hund spazieren gehe und ein großer Hund stürzt sich auf den - NICHT im Spiel, NICHT in einem Streit, sondern einfach, weil er es KANN - dann ist das die Schuld des Halters und gehört bestraft. Dafür werde ich mich jetzt ordentlich unbeliebt machen, aber das ist mein Empfinden. Und ich will das auch nicht unterscheiden! Wenn meine kleinen Hunde einen noch kleineren Hund - und wir haben hier im Ort tatsächlich zwei Hunde mit gerade einmal 1,5kg - schwer verletzten würden wäre ich der selben Meinung. Es liegt in meiner Verantwortung das zu verhindern. Und wenn ich weiß, dass meine Hunde solch ganz kleinen Hunde sch**** finden, dann tragen sie halt Maulkorb oder bleiben zumindest richtig gesichert an der Leine. Auch bei einer richtigen Attacke auf ein Kind, egal ob durch Schäferhund oder Dackel, bin ich dafür, dass es auf die gleiche Weise geahndet und bestraft wird. Keine Unterscheidung! Aber grundsätzlich: NICHT PAUSCHAL! Nicht 0815 "wir töten alles was mal gebissen hat", etc., sondern bitte individuell betrachtet.

Das war jetzt viel Text, der einigen vllt so auch nicht gefällt. Ist nur meine Meinung...
 

Tiffany

Stammuser
Also ich finde den Text super, voll auf den Punkt und würde jeden Absatz auch so unterschreiben!


Wenn man einen gefährlichen Hund hat (egal weshalb er "gefährlich" wurde), geht man halt mit Maulkorb!
So stellt man wenigstens sicher, daß er keine kleineren Hunde und Katzen totbeißen kann.
Da darf die Schlepp dann auch gern mal etwas länger sein oder durchhängen, kann ja außer "über den Haufen rennen" (immer noch schlimm genug) im Ernstfall nicht gleich was Gravierendes passieren.

Ein Biß, einmal Schütteln reichen schon, und das kleinere Tier muß es mit dem Leben bezahlen.
Geht GAR NICHT sowas!
 

Wautzi

Stammuser
Erster Hund
BalouDackelMix8.3.11
Zweiter Hund
Mogli, JRT,21.10.12
Dritter Hund
HermanPodiMix16.6.14
Ich bin 100%ig bei @DarkWuff. Wenn ich mich in einem Land aufhalte in dem Hunde nach einem Beißvorfall eingeschläfert werden und ich weiß, dass mein Hund Probleme mit kleinen Hunden hat dann sichere ich ihn, immer und ich bin aufmerksam, immer. So schwer ist das nicht.

Natürlich bin ich nicht dafür Hunde pauschal wegen ihrer Rasse oder nach jedem Beißvorfall einzuschläfern denn ich liebe Hunde, alle Größen und alle Rassen. Nicht mit allen möchte ich zusammenleben aber ich bin ein Hundemensch und daher habe ich keine Vorurteile.

Meine Hunde haben keinen Kontakt mit Hunden die sehr viel größer als sie sind und die ich nicht kenne denn ich sehe da den Vorteil für meine Hunde nicht. Wir haben im Dorf Hundehalter mit zwei Irischen Wolfshunden denen ich mal ausgewichen bin indem ich ein Stück auf ein Feld gegangen bin. Der Halter meinte „Sie müssen keine Angst haben.“ Ich habe keine Angst aber was soll ein Kontakt mit den IWH für meine Hunde bringen? Sie können nicht miteinander spielen und wenn wirklich mal eine Pfote im Spiel auf den Rücken meiner Hunde haut habe ich eventuell einen Rolli-Hund. Alle drei kommen mit großen Hunden klar und haben mit dem Flat coated Retriever in der Familie Kontakt und dürfen mit ihm spielen und flitzen. Da weiß ich aber, dass der Hund den Umgang mit kleinen Hunden kennt und auf eine Ansage, dass meine Hunde nicht über den Haufen gerannt werden möchten, reagiert. Die Irischen Wolfshunde kenne ich nur vom sehen beim Gassigehen und weiß nicht wie sie sich kleinen Hunden gegenüber verhalten.
 



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