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Verunsichert: klappt Hündin und Hündin meist nicht?

Dieses Thema im Forum "Hundehaltung" wurde erstellt von carlos96, 9. Dezember 2017.

  1. Maeusele

    Maeusele Gast

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    439
    Ich kenne solche und solche. Hündinnen die zehn Jahre entspannt miteinander gelebt haben, Hündinnen die sich gegenseitig bei der Aufzucht helfen usw.
    Und ich kenne Hündinnen wo es bei Läufigkeit krieselte, danach wieder bestens war.
    Und ich kenne (auch kastrierte) Hündinnen die sich von jetzt auf gleich schwerst zusammen gebissen haben.
    Eines kann ich bestätigen. Wenn sie sich kloppen dann ernsthaft.

    Ich würde mehrere Hündinnen als Haushunde nicht halten wollen. Ich bleibe bei meinen Pärchen.
     
  2. TinaH

    TinaH Stammuser

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    Den ersten Satz möchte ich gern berichtigen:
    Das merkt man nicht immer schnell, weil das bei Hündinnen tatsächlich auch nach Jahren erst krachen kann.

    Der zweite Satz ist aber nicht unbedingt falsch - manchmal wird Panik gemacht.
    Hier im Thread allerdings nicht, finde ich.
    Hier wurde bisher sachlich geschrieben was passieren kann oder dass eben nichts passieren kann.

    Deine Hündin und die Auserwählte werden (da Tierschutz) ja sicherlich kastriert sein. Bei kastrierten Hündinnen kommt es oftmals tatsächlich darauf an, in welcher Lebenslage oder Entwicklungsphase sie kastriert wurden.
    Manchen merkt man das dann kaum an, andere sind heftigst unverträglich (das ist bei Hündinnen wirklich schlimmer).
    Der Vorteil ist, dass man das bei kastrierten Hunden oft (nicht immer) schneller erkennen kann.
    So blöd das jetzt klingt:
    Wird eine gereifte Hündin mit Tendenzen zum "Rudelboss" in der falschen Periode kastriert, ist das oft nicht so gut für ihre Verträglichkeit.

    Bei unkastrierten Hündinnen entwickeln sich Unverträglichkeiten meist im Laufe der Zeit und Läufigkeiten.
    Perros sind in der Regel hochsozial und leben (bis auf Ausnahmen) durchaus gern in Mehrhundehaltung. Aber bei ihnen gibt es immer auch Hündinnen, die in einem Rudel den Ton angeben und das Recht für sich beanspruchen. Kommt eine Zweite dazu die ähnlich ist, gibt es Krach.

    Ich hatte bisher (alle unkastriert)
    - 2 Rüden
    - 2 Rüden und 1 Hündin
    - 1 Rüde und 1 Hündin
    - jetzt gerade 2 Hündinnen und 1 Rüden

    Das Zusammenleben mit den beiden Rüden verlief recht harmonisch, besonders harmonisch aber war tatsächlich die Konstellation Rüde/Hündin. Das war einfach ein Team, weil der Rüde eben immer Gentlemen ist und die Hündin einfach so anerknnt, wie sie ist - beide waren und sind heute noch ein Topf und ein Deckel.
    Die Konstellation mit den zwei Mädels jetzt ist nicht schlimm, aber ich muss durchaus auch mal ein Auge darauf haben, besonders in den Läufigkeiten. Der Rüde mischt sich hier in nichts ein.
    Meine Althündin ist hier der Boss und diese sind nicht immer davon begeistert, wenn noch andere geschlechtsreife Damen im Haushalt leben - das kann natürlich auch bei kastrierten Hündinnen passieren, wenn es in den Mädels drin steckt.
    Meine Aufgabe ist es eben dafür zu sorgen, dass es hier gar nicht erst zu einem Streit kommt. D.h., ich schaue viel mehr und bin schneller bereit zum Eingreifen, als ich es bei der Rüde/Hündin Konstellation je hätte tun müssen (das ist dann einfach etwas entspannter).
    Das Verhalten meiner Althündin ändert sich eben, wenn hier die Läufigkeit der Jüngeren näher rückt, sie zieht dann auch sofort nach.

    Aber es gibt eben genauso Mädels-Gespanne, in denen es ganz toll läuft wie eben welche, in denen es nicht gut läuft.
    Garantieren kann keiner was, deshalb würde ich die Hündin erst einmal in Ruhe kennenlernen.
    Ein Rüde/Hündin-Gespann verläuft aber meiner Erfahrung nach tatsächlich viel häufiger harmonisch.
     
  3. Silkies

    Silkies Stammuser

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    Ein guter Tipp! Leider aber keine Garantie, weil eben bei zwei Hunden deren eigene Dynamik noch mal dazu kommt. Was es nämlich auch öfter gibt als man denken sollte: Zwei oder mehrere Hunde, die ein Herz und eine Seele sind, und von daher der Meinung, sie wären sich selbst völlig genug und alle anderen unerwünschte Störfaktoren. Es kann also auch sein, dass man einen an sich völlig kompatiblen Hund dazu nimmt, dieser sich mit dem Ersthund toll versteht, und die beiden dann als Team anderen Hunden mal zeigen wollen, wo der Frosch die Locken hat. Wie heißt es leider so treffend: Da steckt man halt nicht drin...
     
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  4. 19Kenia98

    19Kenia98 Stammuser

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    Ich kenne/kannte 2 Haushalte mit jeweils 2 kastrierten Hündinnen. Bei den einen ist eine sehr dominante Hündin und eine sehr unterwürfige. Die Beiden sind sehr harmonisch miteinander und es gab von Anfang an keine Probleme. Im anderen Haushalt waren zwei Geschwister. 8 Jahre lang haben sie sich super verstanden und dann von einem Tag auf den anderen gings gar nicht mehr. Die Hunde wurden dann getrennt, weil sie sich mehrfach schwer verletzt haben.
     
  5. Schnaufnase

    Schnaufnase Stammuser

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    Verträglichkeit und Sympathie ist keine Frage des Geschlechts. ;)

    Es kann natürlich passieren, dass zwei Hunde sich nach einigen Jahren augenscheinlich harmonischem Zusammenlebens in die Wolle kriegen und dann nicht mehr miteinander leben wollen. Ich kenne 2 solche Fälle persönlich. In einem Fall waren es zwei Rüden im anderen Fall war es ein gemischtes Paar (bei den beiden Rüden bin ich relativ sicher, dass die Tiere die Konflikte ihrer Menschen ausgetragen haben, aber das ist ein anderes Thema). Ich kann auch nicht bestätigen, dass Hündinnen in ihren Feindschaften vehementer seien als Rüden.

    Eine vernünftige Auswahl des Zweithundes (mit Veto-Recht bei jedem der Hunde), eine gelungene Zusammenführung und friedensstiftende Hausregeln (jeder Hund respektiert die Eigenheiten des anderen: wer allein liegen will darf allein liegen, wer seinen Napf nicht teilen will wird in Ruhe gelassen usw.) halte ich für deutlich wichtiger als das Geschlecht.

    Ausgenommen natürlich Fälle, in denen einer der Hunde bekanntermaßen Probleme mit der Mehrzahl von Rüden/Hündinnen/Kastraten... hat.
     
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  6. Amica

    Amica Stammuser

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    Zur Haltung zweier Hündinnen im selben Haushalt kann ich leider nicht viele Erfahrungswerte beisteuern, weil wir Ronja und Lucy ja leider nur wenige Monate zusammen hatten.:(
    Aber ich halte es grundsätzlich für sehr wichtig, mir die individuellen Hunde anzuschauen. Mein Rico zum Beispiel ist erst mal mit allen Hunden, egal welchen Geschlechts und egal ob kastriert oder nicht kastriert, verträglich. Ich merke aber schon Unterschiede in seinem Verhalten: Treffen wir eine Hündin (egal ob kastriert oder unkastriert) oder einen kastrierten Rüden, freut er sich richtig und möchte spielen. Treffen wir einen unkastrierten Rüden, bleibt Rico zwar freundlich, reagiert aber wesentlich verhaltener. Es ist zwar okay für ihn und er begrüßt den Hund auch höflich, aber er freut sich eben nicht und ist auch meist nicht an einem Spiel interessiert. Würde ich zu Rico einen Zweithund suchen, würde ich mich also wohl für eine Hündin oder einen kastrierten Rüden entscheiden. Natürlich würde ich auch bei dem potenziellen Zweithund auf den individuellen Charakter schauen, ob das passt. Aber ein unkastrierter Rüde käme mir zu Rico wohl eher nicht ins Haus, weil ich da am ehesten mit Problemen rechnen würde.

    Vielleicht hat Julie ja auch solche Vorlieben oder Abneigungen?
     
  7. Blumenfee2017

    Blumenfee2017 Stammuser

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    Ich persönlich halte lieber mehrere Hündinnen, als mehrere Rüden (egal ob nun kastriert, unkastriert oder gemischt), wobei die für mich heikelste Konstellation immer zwei oder mehrere unkastrierte Rüden wären. Allerdings sind alle Konstellationen möglich, ebenso wie alle Konstellationen schief gehen können.

    Viel wichtiger sind die Charaktere der Hunde und die Gestaltung des Alltages in der Mehrhundehaltung. Habe ich zwei Hunde, die bei jedem Mini-Konflikt gleich mal aus der Haut fahren ist das was anderes, als wenn man zwei Hunde hat, die mit Konflikten besser umgehen können. Ebenso ist es Sache des Menschen potentielle Konflikte vorherzusehen und zu vermeiden, sowie eine gewisse Rahmenstruktur im Zusammenleben anzubieten, die den Hunden die Sicherheit gibt, dass ihren Bedürfnissen entsprechend Respekt gezollt wird.

    Ich habe auch schon mehr als einmal laut Besitzern gut und toll zusammenlebende Pärchen gesehen (gleichgeschlechtlich wie gemischtgeschlechtlich), die ich am Liebsten getrennt hätte. Es ist zwar schön, wenn zwei Hunde sich nicht beißen, weil einer immer klein bei gibt, wenn sich dann aber der eine in der Gegenwart des anderen nicht mal trinken traut, läuft dennoch was schief...
     
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  8. Dalila

    Dalila Stammuser

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    Bei den Bergers ist das oft ein Problem. Da bekämpfen sich die Hündinnen in einem Haushalt gerne bis aufs Blut (Ausnahmen bestätigen die Regel).
    Bei Hündinnen aus den eigenen Würfen geht es meist besser, aber eine Garantie ist das auch nicht.
    Sonst hatte ich nur noch 1x mehrere Hündinnen. Eine Schäferhündin, eine Fox-Terrier Dame und eine Shih-Tzu Hündin.
    Die Schäferhündin und die Fox`l Hündin haben versucht die kleine Dame regelrecht zu zerreisen.
    Sie überlebte, hatte aber einen komplizierten Kieferbruch.
    Aber ich kenne auch einige Hündinnenhalter wo das wunderbar funktioniert!
     
  9. RosAli

    RosAli Stammuser

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    Das sich Rüde und Hündin ernsthaft gebissen haben, habe ich nur einmal erlebt. Da kannten sich die beiden Hunde aber noch nicht so lange und bekamen plötzlich Krach um ein Spielzeug. Das wars dann aber auch, die konnte man nicht mehr zusammen lassen.

    Meine eigenen Paare waren immer sehr harmonisch. Die Hündin hatte meist das sagen, der Rüde hat das so angenommen und alles gut. Vor allem meine beiden Staffs waren wie Latsch und Bommel. Gesucht und gefunden.
    Was allerdings den Nachteil hatte, dass die auch draußen eine "geschlossene Gesellschaft" waren. Die brauchten keinerlei Kontakte zu Fremdhunden, wenn ich mit beiden zusammen unterwegs war. Aufdringliche "der/die will nur mal gucken" haben regelmäßig einen Anschiß bekommen.
    Wobei vor allem Herr Hund allein unterwegs durchaus an anderen Hunden interessiert war und auch mit Hündinnen gern mal fremdgeflirtet hat.

    Und manchmal steckt man halt nicht drin. Mit dem Konflikt zwischen meinen beiden Hündinnen hätte ich nie gerechnet.
    Ich hatte ja bereits 2 Hündinnen (Amstaff und Chi-Mix), die seit 4 Jahren harmonisch miteinander lebten. Dann bekam ich eine kleine Welpenhündin (die sich später als SH-Mix entpuppte). Vor allem meine Staffhündin hatte bei der Kleinen die Mutterrolle angenommen. Alles lief super. Auch noch nach der ersten Läufigkeit. Cora hat sich immer untergeordnet, es gab keine Anzeichen, dass da was schief läuft und eskalieren könnte. Die haben nie um Spiezeug, Futter, Schlafplätze gestritten.
    Und dann bekamen sie sich aus heiterem Himmel um einen von meiner Tochter geworfenen Ball in die Haare. Und zwar dermaßen, dass beide tierärztlich behandelt werden mußten, nachdem wir sie getrennt hatten. Und das wars dann mit der Harmonie.
    Die Althündin hätte auch die erste Attacke noch weggesteckt. Wir haben ja versucht, beide wieder zusammen zu lassen. Aber die jüngere ist sofort vehement auf die abwartend da stehende Althündin losgegangen.

    Die Chi-Hündin und der Rüde haben sich im übrigen weiträumig aus dem Kampfgebiet fern gehalten. Der Rüde hat sich auch später nie eingemischt, wenn die beiden Hündinnen mal wieder meinten, sich miteinander anlegen zu wollen.
    Mit der Chi-Hündin hatten die beiden anderen Hündinnen auch nie ein Problem. Das lief friedlich weiter.

    Ich denke auch, dass bspw. Rosie mit einer Hündin zusammen leben könnte. Die ist ja freundlich und sehr defensiv, geht eher zurück, als nach vorn. Mit einer Hündin ähnlichen Charakters würde das wahrscheinlich auch harmonisch laufen.
     
  10. lina27

    lina27 Stammuser

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    Rex / Chihuahua
    Ich finde, man muss sich das immer individuell anschauen. Kommt schließlich immer auf die jeweiligen Hündinnen an. Meine Hundesitterin hält auch 2 Mädels, und eine Freundin von mir, die seit zirka 20 Jahren Hunde hält, hat bislang auch immer 2-3 Hündinnen gemeinsam gehalten - die Hündinnen hatten nie Probleme miteinander und kuscheln sehr innig miteinander. Alle aus dem Tierschutz und alle kastriert übrigens.

    Ich würde mich da also hauptsächlich am Charakter der Hündinnen orientieren. Denn dss hat mMn den größten Einfluss darauf, ob ein harmonisches Zusammenleben möglich ist.
     
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