Über die "Überbeschäftigung" unserer Hunde...

kingbangkaew

Gesperrt
Erster Hund
Thai Bangkaew
Zweiter Hund
Thai Bangkaew
Dritter Hund
Thai Bangkaew
Vierter Hund
Thai Bangkaew
@foxymaus ich für meinen Teil habe mit meinen Hunden auch nicht mehr als 10 - 15 min am Tag trainiert und das sind in dem Sinn keine Arbeitshunde, aber auch die wollen und brauchen Beschäftigung wenn die das nämlich nicht haben da führt das schnell zu Aggressionen bei der Rasse.

Die müssen also schon wie auch immer Gefordert werden z.B. könnt ich meine nicht den ganzen Tag im Haus einsperren da würden die Verrückt, gut hier bilden meine eine Ausnahmen denn Sie sind das ja gar nicht gewöhnt, 10 min mal ins Haus kommen ist ok aber dann genau so schnell wieder Raus ist dann auch ok für Sie.

Ich kenne andere Bangkaew halter deren Hunde leben nur im Haus und da sind Teilweise so gar Hunde dabei die aus meinen Linien stammen die kennen das eben nur so im Haus leben und die sind dann auch Zufrieden, aber bei allen ist es das gleiche Sie wollen egal wie Gefordert werden.

Ich sprach neulich mit einen Käufer von uns der vor einem Jahr den Bruder von meinen Jo gekauft hat, ein Top Hund als der von mir weggegangen ist, der hat Super gehört und nichts Kaputt gemacht, heute ist der ganz das Gegenteil so wie mir Berichtet wurde er Hört nicht und alles was Er im Haus greifen kann wird gleich klein Gemacht.

Auf meine Frage was Er mit dem Hund so machen würde da kam die Antwort nichts der hat ja seinen Platz im Haus und im Garten und genau das ist es was ihm eben nicht Reicht der will Beschäftigt werden.

Jetzt will ich gleich nach dem Neu Jahrs Fest mal dahin Fahren um zusehen was zu machen ist denn so was kenne ich Normal gar nicht von meinen Hunden denn der war ja schon fast ein Jahr als ich ihn Verkauft habe und da hat Er sehr gut Gehört und jetzt soll das auf einmal nicht mehr so sein, das glaube ich einfach nicht so Richtig, denn was die einmal Gelernt haben das Vergessen die auch nicht, es sei denn das Er tatsächlich alles machen kann was Er will, da kann das Natürlich auch passieren denn Hunde sind ja wie kleine Kinder die suchen sich ja für sich auch nur das Beste raus was ihnen Spaß macht.

Wieso soll dann z.B. ein Hund hören wenn es auch ohne Hören geht weil keiner da ist der ein macht Wort spricht und das scheint mir in der Familie der Fall zu sein, aber mal sehen was ich da machen kann, aber wie Du schon Richtig angeregt hast, ohne weitere Erziehung geht eben nichts mehr.
 

XEinhornX

Stammuser
Erster Hund
Luna/SpitzMix + (16)
Zweiter Hund
Paco/Malinois + (13)
Dritter Hund
Charlie/Bracke (2)
Vierter Hund
Keko / Mix (1)
Ich denke auch nicht, dass ein Hund gefordert werden MUSS, er kann gefordert werden.
Ich sah das an meinem Paco. Malinois und ein bisschen durchgeknallt. immer sofort auf 180. Solange wir ständig auf den Platz gerannt sind war der Hund ein totaler Hibbel. Unruhig, fast ständig unter Strom........... Als ich nicht mehr mit ihm trainiert habe und er einfach nur ein Hund war hat sich sein Verhalten radikal geändert. Er war ruhig, gelassen, ist ruhig gassi gegangen, dachte nicht mehr, dass er die Welt retten musste.
Klar, er hat 40x (extra übertrieben) den Ball geholt und ist auch am Rad gelaufen. An Tagen, wo das alles allerdings nicht ging, hat er halt den ganzen Tag geschlafen und rumgedöst.
Ich denke viele Hunde sind nicht unter- sondern überfordert.
 

wuf-wuf

Stammuser
Erster Hund
Jolly:Pointer (3)
Zweiter Hund
Pierrot,Pointer (6)
Es gibt "soddiche ond soddiche"
Hunde die heillos über- als auch Hunde die total unterfordert sind.
Mal liegts am Halter mal am Hund.
Mi Flecki hatte ich einen Hund,die jede Aufgabe dankbar angenommen hat,die"nicht totzukriegen"war,ohne Anzeichen von Überforderung.Für die war Hundeschule ein willkommenes extra.
Wenn ich dieses "Programm" mit Jolly durchziehen würde,der würde durchdrehen!!Bei ihm muss ich schwer aufpassen ihn nicht zu überfordern,überlasten.GEISTIG!! Meistens zeigt er aber seine Grenzen,so kann ich gut drauf eingehen.Aber gerade wenn es anstrengender Tag war( Pointertreffen,etc.),dann gehen wir halt morgens und abends nur in den Garten.Pierrot und Jimmy haben sich dem angepasst und sind auch zufrieden.Gerne würde ich mit den Jungs mehr machen,aber Jolly packt das einfach nicht.Pierrot bekommt dann an dem Tag wo Jolly in der Hundeschule war ein intensiveres Programm.
Eine "Freundin" dagegen..ist Trainerin und fordert ihren Hund überhaupt nicht!! jammert aber..Hund buddelt ,hat hinterher " Betonpfoten",kann aber noch nichtmal die Pfoten in den Wassereimer stellen,auch duschen ist nach 5 Jahren noch nicht möglich...da wird über das Jagdverhalten gejammert,aber nicht dran gearbeitet..fremden Hunden geht man kilometerweit aus dem Weg um ihnen erst gar nicht zu begegnen,nur weil Madame Krawall macht! Bei Menschen ist es ebenso,wobei sie Menschen auf zwei Rädern zum fressen gern hat.
Dieser Hund ist tatsächlich unterfordert.😓
 

Crime

Stammuser
Erster Hund
Luke, 11 Jahre
Zweiter Hund
BdP-Sennen-Mix
Dritter Hund
Jack/Riesenschnauzer
Vierter Hund
† 01.07.2015
Ich find den Beitrag, sry, eher schwach.

Ließe man Hund Hund sein, dann würde er von 24 Stunden mindestens 16 Stunden (je nach Alter auch mehr) SCHLAFEN.
Kein gesunder Hund schläft 16! Stunden am Tag um dann nochmal 8 weitere zu dösen. Der dümmste Unfug den ich seit längerme gelesen hab.

Da hat ganz offensichtlich jemand komplett alles verpennt.
Es hört sich hier so an als hätten Wölfe nichts anderes zu tun als zu jagen und dann zu verdauen. Zum einen ist das falsch, zum anderen ist jagen keine Sache von eben gerade mal. Man muss erstmal irgendwo hinkommen wo es Beutetiere gibt, hält sich ein Rudel zu lange an einem Ort auf, sind die Beutetiere da schneller nachhaltig verschwunden als bis die Wölfe ausgeschlafen haben.
Also muss so ein Wolf ununterbrochen in Bewegung bleiben. Beute aufspüren, jagen. Nicht jede Jagd ist erfolgreich. Da gehen täglich sicherlich einige Stunden drauf und das ist längst nicht alles. Als nächstes gilt es das Revier abzusichern. Ein Rudel das 24h am Tag döst oder schläft ist sein Revier genauso schnell los wie sein All-you-can-eat-Buffett.
Und dann bleibt noch die soziale Interaktion im Rudel.

Nun der Hund ist kein Wolf mehr. Jahrtausende der Selektion blabla ihr wisst schon.
Also schauen wir uns an wozu die Selektion diente. Um den ganzen Tag zu schlafen? Naja vielleicht die Sektion der Schosshunde höchstens.
Ein Jagdhund jagd nicht täglich. Doch schon. Zumindest dürfte er täglich mit seinem Herrchen im Revier sein den auch diese Jagd benötigt Vorbereitung.
Ein Schäferhund ist sowieso täglich an den Schafen gerade früher als die Schafe noch nicht ganzjährig auf abgesperrten Weiden standen.
Ein HSH der den ganzen Tag verpennt?
Oder ein Hofwachhund?
Unsere Hunde waren früher nicht zufriedener (wann war eigentlich schon wieder dieses ominöse früher) weil sie weniger zu tun hatten sondern weil sie mehr zu tun hatten. Aber eben mehr ihren Bedürfnissen angepasst und weniger als Unterhaltungs-Event. Mitlaufen war angesagt und dabei sein. Nicht im Weg sein oder übermäßig auffallen aber parat sobald nötig.
 

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