Training mit mehreren Tieren - Ruhe schaffen

Moin,

Ich trainiere aktuell mit meinen Katzen die Nutzung einer Katzenklappe. Balu ist natürlich mit dabei.
Katzen kann man, während eine andere Katze dran ist, nicht ablegen, Balu schon.. 😅
Das klappt ansich auch sehr gut, er bleibt artig liegen und schaut zu.
Was nicht so gut klappt, ist die allgemeine hohe Erregungslage, die sofort durchschlägt, sobald er wieder aufstehen darf. Die Katzen sind aufgrund der Futterbelohnung insgesamt aufgeregt und dann prallt noch ein aufgeregter Balu darauf. Das führt zu unschönen Situationen zwischen den Tieren, die ich gerne vermeiden möchte.

Das als konkretes Beispiel vorweg.
Ich denke, egal ob Katze oder Hund, Futter führt bei futterbegeisterten Tieren zu einer hohen Erregungslage. Wie löst ihr das auf, damit es nicht in einer großen Entladung endet, sobald die Tiere aus der Übung entlassen werden?
 
In wie fern unschöne Situation?
 
Moin,

Ich trainiere aktuell mit meinen Katzen die Nutzung einer Katzenklappe. Balu ist natürlich mit dabei.
Katzen kann man, während eine andere Katze dran ist, nicht ablegen, Balu schon.. 😅
Das klappt ansich auch sehr gut, er bleibt artig liegen und schaut zu.
Was nicht so gut klappt, ist die allgemeine hohe Erregungslage, die sofort durchschlägt, sobald er wieder aufstehen darf. Die Katzen sind aufgrund der Futterbelohnung insgesamt aufgeregt und dann prallt noch ein aufgeregter Balu darauf. Das führt zu unschönen Situationen zwischen den Tieren, die ich gerne vermeiden möchte.

Das als konkretes Beispiel vorweg.
Ich denke, egal ob Katze oder Hund, Futter führt bei futterbegeisterten Tieren zu einer hohen Erregungslage. Wie löst ihr das auf, damit es nicht in einer großen Entladung endet, sobald die Tiere aus der Übung entlassen werden?
Ich frage mich, wozu muss der Hund beim Training der Katzen anwesend sein, wenn es eigentlich um die Nutzung der Katzenklappe geht?🤷‍♂️

Bei dem mit Futter animiertem Training habe ich nach zum Ende des Trainings noch keine Aufregung bei den Tieren festgestellt.
Die größte Erregungslage ist immer beim Training, wenn es die Erwartung auf die Belohnung gibt.
Sobald die Tiere mit Abschluss der Übung ihre Belohnung bekommen haben, ist auch die Erregung vorbei.
 
In wie fern unschöne Situation?
Ressourcenverteidigung. Hier mal bebildert... ich habe die Trainingssituation mit den Leckerlie verlassen, weil ich etwas in der Anleitung der Klappe nachlesen wollte. Währenddessen Konflikt um die Katzenklappe.
Noch ist es ein Maß bei dem keiner verletzt wird, aber ich muss ja nicht drauf warten.
Erste Maßnahne war jetzt, dass ich die Klappe einfach weggenommen habe. Löst aber das Problem nicht. Balu schnüffelt das "Trainingsgelände" nach Ende des Trainings auch so ab (auf der Suche nach übrigem Futter).

Ich frage mich, wozu muss der Hund beim Training der Katzen anwesend sein, wenn es eigentlich um die Nutzung der Katzenklappe geht?🤷‍♂️
Weil es ein gutes Training ist (Frustrationstoleranz, Geduld, Impulskontrolle).
Das Problem besteht nicht während des Trainings, sondern direkt danach.

Bei dem mit Futter animiertem Training habe ich nach zum Ende des Trainings noch keine Aufregung bei den Tieren festgestellt.
Dann schau dir mein Video an.
 
Wenn der Hund beim Training der Katzen irgendwie stört, würde ich ihn schlicht abseits parken. Und zwar mit genügend Abstand. Für ihn passiert da einfach nichts. Wenn das Training der Katzen beendet ist, würde ich ihn noch etwas länger aufs seinem Platz liegen lassen, im Idealfall bis er keine Erwartungshaltung mehr hat, am besten einfach schläft. Und dann einfach ruhig im vorbeigehen freigeben, ohne externe Bestätigung.
 
Ich würde es verbieten, dass er daran geht.
Wobei bei uns ich auch die Tiere ( gewisse Rahmen ) selbst entscheiden lasse ( wobei es da auch Regeln gibt ).

Bei mir dürfen die Hunde aber nach der Arbeit auch "Party" feiern.
Mich stört es nicht so lange sie ruhig warten und arbeiten.
 
Ich würde hier Balu einfach weiterhin auf seinem Platz begrenzen.
Freigabe erst, wenn er runtergefahren ist.
Solche Energien werden bei uns unterbrochen/gemaßregelt.
Katzen oder Artgenossen werden so nicht angegangen.
 
Ich verbiete sowas rigoros. Ich hatte Hunde, die bei aller sonstigen Eintracht, sich wegen eines runtergefallenen Krümels ernsthaft angegangen wären. Oder die Katzen gebissen hätten.

Es hat keiner was am Napf des anderen zu suchen (auch wenn der leer ist), es hat keiner Nachsuche nach evtl. verlorenen Leckerlis zu machen.

Es sei denn, ich gebe das deutlich frei.

Ich beschränke dieses Verbot auch nicht ausschließlich auf Übungssituationen, das ist bei mir Alltag. Immer, an jedem Ort und um jede Uhrzeit.

Bisher hat auch jeder neu hinzugekommene Hund das schnell gelernt.

Bei der Situation im Video, hätte ich Balu in dem Moment mit einem Abbruchsignal gestoppt, als er aufsteht und Richtung Klappe startet.
 
Wenn der Hund beim Training der Katzen irgendwie stört, würde ich ihn schlicht abseits parken. Und zwar mit genügend Abstand. Für ihn passiert da einfach nichts. Wenn das Training der Katzen beendet ist, würde ich ihn noch etwas länger aufs seinem Platz liegen lassen, im Idealfall bis er keine Erwartungshaltung mehr hat, am besten einfach schläft. Und dann einfach ruhig im vorbeigehen freigeben, ohne externe Bestätigung.
Beim Training stört er nicht. Er kann auch direkt danebenhocken und geht nicht dazwischen. Das Problem kommt immer dann auf, wenn er nicht mehr unter einem Kommando steht.

Ich denke, du hast recht. Ich muss ihn da noch mehr auf Standby setzen, dass er gar keine große Erwartungshaltung hat und sollte ihn dann auch nicht zu zeitig freigeben.
Nun kennt er es leider von seinem eigenen Training, dass er danach herumsuchen darf, wird also etwas Fleiß bedürfen.

Ich hatte Hunde, die bei aller sonstigen Eintracht, sich wegen eines runtergefallenen Krümels ernsthaft angegangen wären. Oder die Katzen gebissen hätten.
Dass der Hund sowas tut, da sind wir zum Glück weit von entfernt. Balu setzt sein Maul aber ganz grundsätzlich kaum ein. Da haut er eher mit den Pfoten. Trotzdem. Das Reinrennen ist mega respektlos.

Ich beschränke dieses Verbot auch nicht ausschließlich auf Übungssituationen, das ist bei mir Alltag. Immer, an jedem Ort und um jede Uhrzeit.
Das ist im Bezug auf die Katzen super schwierig. Weil die sehr intuitiv ihre Sachen machen und auch Sachen von denen Balu meint, das dürfen sie nicht.
Er wird zum Beispiel sehr fuchsig, wenn sie an mein Essen gehen bzw. an den leeren Teller. Obwohl ihn mein Essen ansonsten nicht interessiert (und auch dann nicht. Ihn interessiert scheinbar nur, dass die Katze es tut und nicht tun soll). Ich geb ihm zwar mit, dass er das nicht machen soll und er weicht dann auch, aber es hält ihn nicht davon ab, es beim nächsten Mal wieder zu tun.
Polizei spielen ist offenbar sehr selbstbelohnend.

Bei der Situation im Video, hätte ich Balu in dem Moment mit einem Abbruchsignal gestoppt, als er aufsteht und Richtung Klappe startet.
Die hab ich nicht mal mitbekommen... war so in meine Mission vertieft. Habs erst später auf dem Video gesehen.
 
Polizei spielen ist offenbar sehr selbstbelohnend.

Das könnte durchaus zutreffen. 😉

Meine SH-Mix Hündin Cora war so ein Frl. Rottenmaier. Die hat die Katzen immer reglementiert, wenn die z.B. auf den Tisch gegangen sind. Egal, ob da Essen drauf stand oder nicht. Hunde dürfen nicht auf den Tisch, also Katzen auch nicht. War ihre Schlußfolgerung.
Allerdings bestand diese Reglementierung nur aus einem Stups mit der Schnauze, oder anbellen, wenn die Katze nicht erreichbar war. Das habe ich auch durchgehen lassen. Weil es nicht grob war, keine Ressourcenverteidigung.
Cora hat auch Pflegewelpen, die ich zeitweise hatte, dahingehend erzogen. Aber immer angemessen in ihrem Tun.

Mußt Du natürlich einschätzen, wie Balu drauf ist.

Während bei Ressourcenverteidigung, wenns um Eßbares ging, da konnte es sehr schnell ernsthaft werden. Deswegen gabs da keine Kompromisse von meiner Seite aus. Verboten bleibt verboten. Immer.
 



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