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Tierpension: Ansprüche, Wünsche, etc.

Dieses Thema im Forum "Hundebetreuung" wurde erstellt von Ayoka, 20. Juli 2017.

  1. Ayoka

    Ayoka Stammuser

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    Freddy TibetT. +2016
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    Chumani Mix *2013
    Hallo zusammen!

    Allmählich nimmt die Planung meiner eigenen Tierpension Gestalt an und nun frage ich mich, wie genau ich die Hunde dort unterbringen will.

    Üblich in vielen Tierpensionen sind ja Einzelzimmer oder Zwinger, wobei es auch viel Auslauf bzw. Spielbereiche gibt.
    Wie genau würdet ihr euch eine angemessene Unterbringung für euren Hund vorstellen? Wie viel Zwinger bzw. "wegsperren" ist okay, wie viel Familienanschluss muss sein, usw.? Sind Rudel- oder Kleingruppenhaltung okay, oder dies nur unter Aufsicht? Wie viel Garten muss überhaupt sein? Und wie groß sollte so ein Zwinger mindestens sein, falls es überhaupt einen geben "darf"? usw. Da würde ich gern hören, was andere Hundehalter dazu sagen.

    Ich denke, dass man Kompromisse eingehen muss, ist klar. Aber es sollte trotzdem möglichst schön für Hunde dort sein und nun tüftle ich an einer guten Mischung aus Praktisch/ Nützlich und Angenehm/ Hundefreundlich...

    Was wäre euch persönlich an einer Tierpension sonst noch wichtig?
    Bzgl. der Haltung, aber auch sonstiger Aspekte.
    Vielleicht habt ihr ja Ideen, Tipps, Anregungen, usw. die mir bei der Planung helfen können :)
     
  2. lina27

    lina27 Stammuser

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    Ich weiß nicht, ob das hilfreich ist, aber für mich persönlich käme eine Hundepension mit Zwingerunterbringung nicht in Frage. Liegt halt sicher auch daran, dass ich einen kleinen, unkomplizierten, verträglichen Begleithund habe - eine Bekannte mit einem TWH hingegen meint, für ihre Hündin käme nur eine Hundepension mit Zwingerhaltung in Betracht.

    Meine Hundesitterin nimmt auch Hunde in Urlaubsbetreuung. Diesen Service habe ich noch nicht in Anspruch genommen, für meine Ansprüche und Rexos Bedürfnisse wäre dies aber perfekt (eines Tages nutze ich den Service bestimmt noch). Meine Sitterin nimmt maximal 3 Tageshunde, die dann mit ihr, ihren Hunden und ihren Katzen in der Wohnung zusammenleben. Diese befindet sich quasi direkt am Waldrand und lange Spaziergänge sind je nach Aktivität und Alter der Gäste somit auf jeden Fall drin :) In der Wohnung gibt es für die Hunde mehrere "Kuschelplätze", Couch und Bett sind, soweit ich weiß, auch erlaubt.
    Ein Garten ist vorhanden und mit kurzer Autofahrt erreichbar. Als Tagesgast ohne Übernachtung genießt Rex im Sommer diesen Garten auch sehr. Ich denke, riesig ist der Garten nicht, aber er bietet ausreichend Platz für die Hunde.

    Mir ist diese Art der Betreuung für meimen Rex lieber, aber es kommt eben sehr stark auf den jeweiligen Hund an. Meine Sitterin nimmt zB natürlich nur sozialverträgliche Hunde.
     
  3. Betty

    Betty Stammuser

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    Großpudel *12.07.2011
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    Dackel (13 Jahre) R.I.P.
    Also, ich denke auch, man kann das gar nicht pauschal beantworten.

    Ich persönlich bin nicht so ein Freund von "Rudelhaltung" mit Hunden, die sonst eigentlich nichts miteinander zu tun haben.

    Als Beispiel: als ich das erste Mal eine Hundepension in Anspruch nehmen "musste", hatte ich eine sehr unkomplizierte, verträgliche Hündin und einen Dackelrüden, der zwar im Freilauf superverträglich mit allem und jedem war (jedenfalls, wenn er mit mir unterwegs war) - aber zB ein EXTREMER Ressourcenfetischist (MEIN Liegeplatz, MEIN Spielzeug, MEINE Luft zum Atmen, MEINE Hündin............) der hätte, obwohl an sich verträglich, extremen Stress gehabt, wenn er rund um die Uhr im fremden "Rudel" hätte leben müssen.

    Auf seine Bedürfnisse zugeschnitten hab ich mir dann eine Pension ausgesucht, in der die Hunde Einzelzimmer (oder bei meinen beiden dann eben Doppelzimmer) als Ruhe-, Rückzugs-, Fress- und Nachtschlafplatz hatten.

    (in dem Prospekt der Pension stand ein netter Satz, den ich mir sinngemäßg gemerkt habe: Wenn Sie im Urlaub sind, freuen Sie sich vielleicht auch, neue Leute kennen zu lernen - möchten Sie deshalb gleich mit den neuen Bekanntschaften Ihr Hotelzimmer teilen?)

    Tagsüber sind die Hunde - unter Aufsicht! - und nach Verträglichkeit zusammengestellt, im Auslauf, die Hunde werden bespaßt, Gassi geführt.......und haben dann auch mal wieder ihre Ruhe im "eigenen" Zimmer.
    (Auf diese Art und Weise können die auch läufige Hündinnen nehmen, was mir mal extrem aus der Patsche geholfen hat, als ich von jetzt auf gleich in die Klinik musste und der Hund von jetzt auf sofort in die Pension - einen Tag nach Beginn der Läufigkeit)


    Das hat damals - trotz des etwas schwierigen Dackels - alles super geklappt, so dass ich auch den nächsten Hund (den "aktuellen", also "Frau Pudel") schon zwei oder dreimal dort untergebracht habe (für mich ist eine Pension für den jeweiligen Hund immer dann ok, wenn er sich beim ZWEITEN Besuch beim Aussteigen, Begrüßen etc freudig verhält und nicht aussieht als wenn er denkt: Ach Du Sch......, jetzt bin ich wieder HIER:eek:)

    Ich finde diese Art der Unterbringung für meinen Hund stimmig, hat für mich nichts mit reiner Zwingerhaltung oder "wegsperren" zu tun.

    Es gibt sicher viele Leute, die das genauso sehen und entsprechend nutzen würden, genauso viele aber auch, die sagen: nein, könnte ich mir für meinen Hund NIE vorstellen, ich möchte, dass der 24 Stunden mit anderen zusammen ist und auch 24 Stunden mit Aufsichtspersonen - für fast alles wird es Nachfrage geben.
     
  4. Blumenfee2017

    Blumenfee2017 Stammuser

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    Ich weiß ehrlich nicht welcher Notfall eintreten müsste, damit ich einen meiner Hunde in eine Betreuung gebe, wo der Hund keinen Familienanschluss hat. Bis der Fall eintritt hätte ich eine lange Liste an Möglichkeiten meine Hunde unterzubringen oder betreuen zu lassen.
    Ich kenne auch Leute, die ihren Hund wenn dann in eine Pension mit Zwinger/Zimmer geben würden, weil die Tiere schwierig sind. Die Sache ist nur die. Wenn ich einen einfach zu handelnden Hund habe, gibt es für mich keinen Grund ihn abseits einer Betreuung mit Familienanschluss unterzubringen. Und wenn ich einen weniger einfachen Hund habe, würde ich mich generell weigern ihn fremdbetreuen zu lassen und wenn dann nur zu Leuten geben, die ich kenne und denen ich vertraue.

    Wenn der Notfall eintritt, in dem ich mich wirklich für eine Betreuung entscheiden muss, bei der Hunde nicht in kleinen Gruppen mit direktem Familienanschluss leben, dann würde ich tatsächlich ein Zimmer für meine Hunde bevorzugen und auf Kontakt zu Fremdhunden verzichten.
     
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  5. Hanca

    Hanca Stammuser

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    Ich würde meine Hunde ohne akuten Notfall niemals fremdbetreuen lassen. Auch stundenweise Tiersitter kämen für mich nicht infrage.
    Ein absoluter Notfall wäre für mich ein Krankenhausaufenthalt (sofern ich alleinstehend wäre).
    In diesem Fall würde ich eine Unterbringung in einem Zwinger mit angrenzendem Innenraum (Zimmer) bevorzugen.
    Am liebsten wäre mir dann auch, wenn ein genügend großes, eingezäuntes Grundstück zur Verfügung stünde, so dass die Hunde nicht ausgeführt werden müssten. Ich bin nämlich nicht wild darauf, dass meinen Hunden unterwegs was passiert, weil der Betreuer evtl. nicht richtig reagiert oder nicht genügend Erfahrung hat.

    Wenn im Freilauf andere, verträgliche Pensionshunde dabei wären, wäre das natürlich toll. Meine Jungs sind verträglich - und dann könnten sie ja auch einen großen Teil des Tages mit ihren Kumpels draussen verbringen.

    Aber nachts wäre mir eine getrennte Unterbringung eigentlich sehr recht.
    Ich habe hier in der Gegend eine Unterbringungsmöglichkeit, die all meinen Anforderungen voll entspricht.
     
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  6. foxymaus

    foxymaus Stammuser

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    In erster Linie kommt es ja nicht darauf an, wie wir dass gerne hätten, sondern, welche Auflagen Dir das Vet,- Amt erteilt und wie die Anlage gelegen ist. Bevor man mit bauen anfängt, muss man sich erst mal mit den Gegebenheiten und Auflagen auseinander setzen.Ein Bekannter von mir hat eine Pension mit Hundeschule. Es war ein Wahnsinn, was es da für Auflagen gab. Irgend was war immer, um die Eröffnung zu verschieben. Hätte er nicht sein ganzes Vermögen und die viele Arbeit und Zeit mit seinen Freunden reingesteckt, hätte er sicher aufgegeben. Es war kein Zuckerschlecken, bis es endlich so weit war und die Pension eröffnet werden konnte.
     
  7. Blumenfee2017

    Blumenfee2017 Stammuser

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    Um dazu noch etwas zu sagen. Ich würde dir schwer davon abraten Hunde, die sich nicht schon vorher gut kennen, ohne Aufsicht in einer Gruppe zu halten. Auch dann, wenn die Hunde noch so verträglich sind...
     
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  8. Lichterflug

    Lichterflug Stammuser

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    Wir haben eine Hundepension mit Tagesstätte genau 3 Häuser weiter. Die besucht Abby leider nicht, weil die dort tatsächlich Kleingruppenhaltung ohne Aufsicht anbieten. Die würfeln 3 bis 8 Hunde die augenscheinlich verträglich sind zusammen und lassen diese Gruppen dann unbeaufsichtigt. Das geht für mich gar nicht. Nicht weil ich anderen Hunden misstraue, sondern weil Hunde nunmal nur Hunde sind und auch der geliebte eigene Hund manchmal eine Zicke sein kann und einem Streit nicht abgeneigt wäre.
    Als Alternative bieten sie Einzelzwinger. Das wäre nichts für mich, aber die Pension ist trotzdem sehr gut gebucht.
     
  9. Wautzi

    Wautzi Stammuser

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    HermanPodiMix16.6.14
    Meine Hunde waren bis jetzt zwei Tage (Junggesellenabschied und Hochzeit) bei einer Trainerin die auch Hunde betreut. Balou und Mogli kannte sie aus dem Training, Hermann hat sie beim gemeinsamen Gassigehen kennen gelernt. Die Hunde haben dort Familienanschluss und Hermann hat sie sich nachts, weil er gejammert hat, ins Bett geholt. Beim zweiten Besuch gingen die Hunde mit ihr mit ohne sich umzudrehen, daher ging es ihnen dort wohl gut.

    Zwingerunterbringung käme für mich nicht in Frage und auch keine Rudelhaltung mit Fremdhunden. Es muss aber nicht ständig eine Aufsichtsperson bei meinen Hunden sein, sie sollten aber nicht den ganzen Tag "weggesperrt" sein. Mir persönlich ist es wichtig, dass die Hundesitterin meine Hunde vorher kennenlernt und umgekehrt.

    In eine Tierpension mit 10+ Tieren würde ich meine Hunde nicht geben. Das wäre mir zu groß und unübersichtlich. Beim Gassigehen sollten die Hunde an der Schleppleine bleiben bzw. wenn ein Garten vorhanden ist reicht dieser.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Juli 2017
  10. Skjoni

    Skjoni Stammuser

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    Also ich sehe hier ein gewisses Dilemma...
    Eigentlich gäbe es für mich nur eine Möglichkeit, Gruppenhaltung mit mindestens 2 Hunden und die sich gut kennen und deswegen auch unbeaufsichtigt sein können.
    Deutlich mehr Hunde als 2 sind für meinen Hund keine Option, weil ich weiß, dass ihn das stresst.
    Einzelhaltung ist ja schön und gut, nette Räume was weiß ich - aber ich sehe überhaupt nicht warum ich ihn dafür in die Betreuung geben soll. Dann lass ich ihn lieber zuhause allein, da hat er wenigstens seine gewohnt Umgebung. Betreuung bringt mir gar nichts wenn er dann trotzdem die ganze Zeit allein ist.
    Also für mich wäre das ganze maximal dann eine Option, wenn ich weiß dass seine beste Freundin auch gerade da ist und sie deswegen "den Tag zusammen verbringen können". Alles andere erschließt sich mir nicht.
    Ich hätte kein Problem damit, wenn andere Leute mit ihm spazieren gehen, weil er da sehr unproblematisch und folgsam ist. Aber wenn dann auch andere Hunde dabei sind, wird es schon wieder stressig.
     
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