Schmerzmittel oder nur noch kleine Runden gehen?

HellerHengel

Stammuser
@Bullerina:
Naja die Hündin lebt ja erstmal schon seit 4 Jahren ohne Schmerzmittel.
Und auch beim Rüden würde ich nicht von einem schmerzhaften Leben sprechen, nur weil man 3-4x am Tag beim Spazierengehen Schmerzen hat. Wer noch 20 Mal am Tag aufs Sofa (oder den Herd) springen und Katzen jagen kann dem kann es nicht so schlecht gehen.

@JuCo:
Medikamentös haben wir bei der Hündin sonst soweit alles durchprobiert.
Die Alternative ist eben die nur noch kleine Runden zu gehen. Ich sehe das jetzt nicht so, dass die Hunde bei kleinen Strecken groß Schmerzen haben.
Physiotherapie hatte ich bei der Hündin überlegt das mal im Sommer zu machen. Im Winter halte ich das für unnötig. Aber da bei mir selber Physiotherapie noch nie einen Nutzen hatte bin ich da auch recht skeptisch.
Beim Rüden probiere ich es momentan erstmal mit Glukosaminol.
Was sollen denn Nahrungszusätze sein?

@JuCo:
Nein Goldbehandlung sagt mir gar nichts. Mit 13 sind Hunde auch nicht mehr unbedingt als jung anzusehen. Außerdem klingt das etwas nach Wunderheilung was du da schreibst. Es gibt so viele Menschen die Schmerzen leiden müssen. Wenn man diese Schmerzen so einfach mit ein bisschen Goldimplantaten abschalten könnte dann hätten wir nicht so viele Menschen die sich jahrelang mit starken Schmerzmitteln zu dröhnen müssen.
 

JuCo

Stammuser
Erster Hund
Judy, Pinscher-Mix
Zweiter Hund
Coco, Podengo-Mix
@JuCo:
Nein Goldbehandlung sagt mir gar nichts. Mit 13 sind Hunde auch nicht mehr unbedingt als jung anzusehen. Außerdem klingt das etwas nach Wunderheilung was du da schreibst. Es gibt so viele Menschen die Schmerzen leiden müssen. Wenn man diese Schmerzen so einfach mit ein bisschen Goldimplantaten abschalten könnte dann hätten wir nicht so viele Menschen die sich jahrelang mit starken Schmerzmitteln zu dröhnen müssen.
Aber aber aber ... da wird zu wenig dran verdient ;-) . So wie der "Idealblutdruck" in den letzten 20 Jahren immer weiter gesenkt wurde, der Colosterinwert und vieles mehr. Bittermandeln helfen gegen Krebs - groß beworben in den 80ern. Das Patent konnte aber nicht angemeldet werden und seitdem ist Ruhe. Ich kenne jemanden aus der Pharmaoberschicht - es geht nur ums Geld, niemals um den Menschen. Was sich nicht lohnt, wird nicht erforscht.

Genug Schwarzmalerei: In der Alternativmedizin ist das Thema Gold tatsächlich immer mehr im Kommen. Meine Osteopathin schwärmt davon und hat angeblich selbst eines im Knie. Der Hund, den ich kenne, konnte kaum noch selbst aufstehen, geschweige denn laufen. Er bewegt sich wieder ohne Probleme.

Aber bei einem 13jährigen Hund ist die Überlegung gerechtfertigt, ob das noch sein muss.

Was sollen denn Nahrungszusätze sein?
Hagebutte, sollte aber mind. 4 Wochen gegeben werden. Grünlippmuschelmehl oder Teufelskralle. Alles als Pulver in gängigen Tiernahrungsläden zu erhalten.

@Bubuka kann dir da vermutlich mehr zu sagen.

Und auch beim Rüden würde ich nicht von einem schmerzhaften Leben sprechen, nur weil man 3-4x am Tag beim Spazierengehen Schmerzen hat. Wer noch 20 Mal am Tag aufs Sofa (oder den Herd) springen und Katzen jagen kann dem kann es nicht so schlecht gehen.
Adrenalin macht Schmerzunempfindlich. Und manchmal können sich auch Tiere zusammen reißen und lassen nicht nur hängen.

Meine Hündin hat noch Billirubinwerten von mehr als 14 und einem 12fachen Phosphorwert gefressen und rumgealbert. Andere Hunde geben schon bei einem 5tel der Werte auf und gehen. Wenn Hunde was wollen, dann zwingen sie sich manchmal trotz Schmerzen.

Im Grunde ist es wie Kopfweh oder Zahnschmerzen haben. Du liegst nicht halbtot damit in der Ecke, versuchst trotzdem irgendwie normal weiter zu machen - aber an einem bestimmten Punkt endet deine Fähigkeit es zu ignorieren. Der Schmerz ist ja trotzdem da und macht dich mürbe.

Letztendlich sehe ich deine Hunde nicht und kann nur das beurteilen, was du schreibst. Und nach dem - wären es meine - würde ich sie unterstützen und entlasten.
 

RosAli

Stammuser
Erster Hund
Rosie/Yorkie-Pinscher-Mix
Zweiter Hund
Ali/AmStaff
Ich verstehe nicht, wo Dein Problem liegt.

Deine Hunde sind alt und haben gesundheitliche Probleme. Warum also paßt Du die Gassirunden nicht einfach der Leistungsfähigkeit der Hunde an? Es müssen dann doch keine große Runden mehr sein.
Ich bin mit meinen alten Hunden eben nur noch kleinere Runden gegangen. Man kann das ja so ungefähr abschätzen, was noch ohne Schmerzen geht. Wenn der Hund anfängt zu lahmen, war es zuviel.

Sie bekamen auch Grünlippmuschel und Teufelskralle.Und als das dann nicht mehr richtig gewirkt hat, gab es Schmerzmittel. Da war die Hündin so um die 14 Jahre. Und die evtl. irgendwann auftretenden Nebenwirkungen sind bei einem Hund dieses Alters im Grunde egal. So lange lebt ein Hund in diesem Alter nicht mehr, das das relevant wäre.
Dafür waren die letzten 2 Jahre aber schmerzfrei.
 

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