Niederlande verbietet "Plattnasen"

NV-Hundehaftpflicht
NV-Hundehaftpflicht

Hermelin

Stammuser
Erster Hund
Hermes / Whippet (5)
Zweiter Hund
En-Lil / Whippet (1)
Da bin ich gerade drüber gestolpert.

 

Wautzi

Stammuser
Erster Hund
BalouDackelMix8.3.11
Zweiter Hund
Mogli, JRT,21.10.12
Dritter Hund
HermanPodiMix16.6.14
Ich habe irgendwie nicht ganz verstanden was mit den betroffenen Rassen gemeint ist. Unterliegen die Rassen aus der Liste außer Mops, französische und englische Bulldogge nach dem Ampelprinzig der Einteilung orange?
 

TinaH

Stammuser
Erster Hund
Neo/PdAE (2009)
Zweiter Hund
Willow/PdAE (2011)
Dritter Hund
Smilla/´PdAE (2015)
Ich wollte es auch gerade teilen.

Ich sehe es sehr zwiespältig.
Einerseits finde ich es sehr gut, wenn auch mal extremere Maßnahmen ergriffen werden.
Andererseits können sie eine Rasse so auch sehr schnell in die Inzucht treiben und es ist ja eigentlich bekannt, dass nicht nur die kurze Nase, sondern auch das Gaumensegel, der Atemweg und die Größe der Nasenlöcher eine Rolle spielen.
Ich hätte das anders gestaltet, um einigen gesunden Hunden und damit der genetischen Vielfalt etwas entgegen zu kommen.

Ich hätte:
1. Festgelegt, dass die gewünschte Endnasenlänge von 1/3 des Kopfes über soundsoviel Generationen (sagen wir mal 5) erreicht sein muss.
2. Alle Hunde die eines der Probleme Gaumensegel, Atemwege,... hat aus der Zucht nehmen, ungeachtet der Nasenlänge.
3. Festgelegt, wie die Länge der Nase in der 1., 2. 3....Generation zum Verhältnis des Kopfes mind. sein muss.
4. Bei den nicht mehr allein zu rettenden Rassen wie Mops und Co Einkreuzungsprogramme erstellt, um auf das Endziel zu kommen.
5. Bei den Rassen die noch genug Nase haben die Zucht so festgelegt, dass das Endziel über die Generationen erreicht werden kann.

Dann wäre es nicht nur um die fehlende Nase gegangen, sondern auch um alle anderen gesundheitlichen Probleme inklusive genetischer Vielfalt.
 

Chiwi

Stammuser
Erster Hund
Django/DSH *86-00
Zweiter Hund
Chihuahuas
Dritter Hund
Bolonka Zwetnas
Na ja, es ist nicht nur die Nasenlänge. Viele haben da auch Probleme mit dem Gaumensegel und/oder auch den Nasenlöchern die viel zu klein/eng sind. Ausserdem habens auch so gut wie keinen Hals mehr. Also da liegt schon mehr im argen.

Ich würde für die Zucht konsequent am äußeren arbeiten (denn das sieht jeder) und einfach eine mindest Nasenlänge angeben (mit etwas Toleranz).Belastungstest haben wir so und so.
Einkreuzen braucht man da nicht, es gibt genügend Züchter die auf die extrem Karikaturen schon lange verzichten.

Aber dann werden so und so viel Züchter den Verein wechseln und Geld ginge verloren. Und unterm Stich geht's überall ums liebe Geld
 

Chiwi

Stammuser
Erster Hund
Django/DSH *86-00
Zweiter Hund
Chihuahuas
Dritter Hund
Bolonka Zwetnas
Ich habe irgendwie nicht ganz verstanden was mit den betroffenen Rassen gemeint ist. Unterliegen die Rassen aus der Liste außer Mops, französische und englische Bulldogge nach dem Ampelprinzig der Einteilung orange?
Die Einteilung der Rassen sagt wer betroffen ist.
Die Einteilung der Farben sagt mit was man züchten darf.
Grün werden Rassen wie der Mops, Griffon, Pekingese etc. nie erreichen, denn dann sind es keine mehr.
Das orange ist ja gleich hinter rot. Daran werden sie sich halten.
Orange wäre jetzt z.B. der Chihuahua, denn auch da gibt es (und nicht wenige!) Vertreter die aussehen als wäre eine Bulldogge eingekreuzt
Im Prinzip wird dann nur verhindert das es noch weitere Auswüchse an nimmt und die Nase irgendwann gar nicht mehr da ist.

Wo kein Kläger da kein Richter. Sind wir wieder dabei das die Zuchtvereine/Richter gefragt sind.
 

DieterII

Stammuser
Erster Hund
Willi, Dackel, 12
Zweiter Hund
Milan, Bretone, 6
Ich kann im Interesse des Tierschutzes den sicherlich dirigistischen Maßnahmen der Niederländer was abgewinnen.

Eine Gefahr der Inzucht ist gegeben, aber ein vernünftiger Zuchtwart mit entsprechender Ahnung würde das vernünftig handhaben.
Eine enge Blutbasis besteht bei anderen Rassen - etwa Hannoverschen Schweisshunden - ja auch und es gibt keine besonderen Problem.
Allerdings hatten die den genialen Konrad Andreas als Zuchtwart, der immerhin 37 Jahre insoweit verantwortlich für die Rasse war und die Zusammenbrüchen nach 2 Weltkriegen überbrückt hat.
Es ist sehr zu bezweifeln, dass die "Möpse" solche Leute in ihren Reihen haben.
 

Hermelin

Stammuser
Erster Hund
Hermes / Whippet (5)
Zweiter Hund
En-Lil / Whippet (1)
Ich habe heuet gelesen, dass das Gesetz dazu schon seit 2014 besteht. Jetzt soll es eben auch durchgesetzt werden.
Die Zuchtverbände hätten also schon 5 Jahre Zeit gehabt, es umzusetzen und Einkreuzungsprogramme zu erstellen.
 

Chiwi

Stammuser
Erster Hund
Django/DSH *86-00
Zweiter Hund
Chihuahuas
Dritter Hund
Bolonka Zwetnas
Ich habe heuet gelesen, dass das Gesetz dazu schon seit 2014 besteht. Jetzt soll es eben auch durchgesetzt werden.
Die Zuchtverbände hätten also schon 5 Jahre Zeit gehabt, es umzusetzen und Einkreuzungsprogramme zu erstellen.
Es wird nichts eingekreuzt, da bin ich 100% sicher, zumindest nicht in Deutschland.
Es gibt genügend "Material". Aber man hätte bereits Maßnahmen ergreifen können um die Fanatiker einzudämmen

EDIT
Im Ausland ist das eine ganz andere Nummer da die meisten so etwas wie eine Zuchtzulassung gar nicht haben
 

Chiwi

Stammuser
Erster Hund
Django/DSH *86-00
Zweiter Hund
Chihuahuas
Dritter Hund
Bolonka Zwetnas
@Hermlin
ja, im Moment geht es noch ums Ausland, das kann aber schnell übergreifen


....
Eine Gefahr der Inzucht ist gegeben, aber ein vernünftiger Zuchtwart mit entsprechender Ahnung würde das vernünftig handhaben.
....
Also bei vielen Kleinhunderassen (Mops & Co/VDH) spricht kein Zuchtwart bei der Zuchtplanung mit.
Das ist einzig und alleine dem Züchter überlassen.
Da wäre was los wenn sich da ein Zuchtwart einmischen würde. Einzig die Zuchtleitung kann eingreifen und Auflagen erteilen
 

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