Nächtliche Unruhe, was kann ich machen

Einer meiner alten Hunde ist von nächtlicher Unruhe geplagt.
Es spricht nichts für Demenz, er ist auch erst 10 und wirkt klar und orientiert.
Bis vor kurzen war er ein echter tiefschläfer von 20-7 Uhr konnte ihn nichts aus seinen geheiligten Schlaf erwecken.
Seit neuesten wacht er aber nachts auf.
Das begann mit fiepen und das Bedürfnis nachts rauszugehen ( musste aber nicht), dann war wieder gut, dann fing es wieder an.
Daraufhin lies ich ihn untersuchen, es fand sich nichts nennenswertes. Blut Urin Röntgen und Ultraschall war alles ganz ok fürs Alter.
Trotzdem sagte die Ärztin, ich sollte mal abends eine Schmerztablette geben, falls doch was weh tut, so wüsste man es gleich.
Hat aber nichts gebracht.
Die Unruhe wird aber immer schlimmer, mittlerweile rennt er die halbe Nacht herum. Ich hab versucht, ihn mit ein Gitter zu begrenzen , das kennt er gut, im Urlaub haben wir auch so ein Gitter. Aber jetzt hat er fürchterlich randaliert und das Gitter auseinander gebaut.
Er war sonst immer sanft und sehr gechillt.
Wenn ich alle Türen auflass und ihn rum gehen lass, legt er sich irgendwann hin und schläft.
Ich weiß nicht, was ich noch machen soll. 5 Tage geht es jetzt so und ich bin völlig übermüdete.
Gibt es noch irgendeine Untersuchung die ich machen könnte?
Ich muss ja auch mal wieder schlafen
 
Schwer zu sagen ,was hier die Ursache sein kann ,
ob es organische Probleme sind , oder diese er psychischer Natur sein können ,
durch Veränderungen im Gehirn , Kreislauf , oder ob Schmerzen der Auslöser ist .

Ich hatte gerade eine Trigeminusneuralgie , mit starken Schmerzen ,
dabei wird ein Nerv durch ein Blutgefäß gereizt , welches zu nahe ist .
Bei diesen Nervenschmerzen , haben normale Schmerztabletten kaum eine Wirkung .
 
Erster Hund
Jolly:Pointer (3)
Zweiter Hund
Pierrot,Pointer (6)
Ist er denn während der nächtlichen Unruhe auch klar und orientiert? Die Demenz beginnt ja in ganz kleinen Schritten.Und kann auch einen 10jährigen Hund treffen.
Beobachte doch mal ob du anhand der Organuhr eine Ursache finden kannst.

Schmerzmittel für Hunde gibt es viele,vielleicht mal ein anderes probieren.Oder auch CBD Öl,das hilft vielen dementen Hunden.Schmerzlindernd,entspannend,.. braucht halt meist ein paar Tage bis man die Wirkung sieht.
 
Welche Schmerzmittel wären denn geeignet?
und woran würde ich es Merken
Nervenschmerzen sind sehr starke Schmerzen, die sehr unterschiedlichste Ursachen haben können .
Z.B. : Nerven können geschädigt sein , durch Verletzung , Krankheit ,Viren, Autoimmunerkrankungen , sie können eingeklemmt sein , entzündet ,
es gibt Phantomschmerz an fehlenden Gliedern, Verspannungen , altersbedingte Abnutzungen,
oder die Schmerzen können durch das Schmerzgedächtnis auch chronisch werden.

Bei Nervenschmerzen werden Antidepressiva, Opioide , Anti- epileptika und andere Wirkstoffe eingesetzt ,
es ist schon eine Wissenschaft für sich .

Auch die Zähne können starke Schmerzen auslösen .
 
Erster Hund
Luna/Labbi +14,4J.
Zweiter Hund
Abby/Papillonmix 9J.
Spannend und danke für die Antwort. Bei meiner alten Hündin haben wir auch Cortison geben müssen und hatten die Unruhe. Evtl hätte da das auch geholfen. Für den nächsten Hund weiß ich das als Idee nun ;).
 

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