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Mögliche Trainingsansätze bei unerwünschtem Jagdverhalten

Dieses Thema im Forum "Hundeverhalten & Erziehung" wurde erstellt von Blumenfee2017, 15. Februar 2017.

  1. yorkiebub

    yorkiebub Stammuser

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    ich denk das kommt z.B. auch auf die dosis drauf an.
    Meine ist z.B. sehr selbständig, und völlig "geil" den kick zu erleben. Da ist nix mehr mit Selbstbeherrschung wenn die im freilauf wäre und die Katze vor mir entdeckt. Da gehen dann die Triebe durch.

    Ich könnt aus meiner auch einen Ball junkie machen, absolut. Die würde mir da auch 1000mal den Ball holen. ABer das machen wir nicht, weil ich auch keinen Junkie haben möchte.

    Deshalb machen wir das Leckerlie werfen. Das ist dann nicht ganz so spannend wie Ball, oder Kong, aber spannender als gar nix zu kriegen, also so irgendwo ein Mittelding.

    Draussen werf ich ihr auch ab und an ein Leckerlie, auch in VErbindung mit dem Guck Kommando. Das jetzt auch nicht 100 mal hintereinander, weil sie trotzdem auch hier gleich wieder total angefixt wäre, aber so ab und an, so dass sie weiss dass da eben was passieren kann.

    Und kommt dann mal die Katze des WEges, gibts genau das: Ein guck Kommando, so dass ihre Aufmerksamkeit bei mir ist, und die Belohnung dafür, dem Leckerlie hinterherzugehen.

    Wäre sie aber ohne Leine und würde die Katze vor mir entdecken und losdüsen, da könnt ich dann 1000 leckerlies werfen, würde nicht funktionieren. Chance ohne Leine hab ich nur wenn ich sie zuerst sehe (also die Katze), dann eben SOFORT ein Warte Kommando schmettere, und sie dann herhole mit Guck und Leckerlie werfen.

    Mit Leine kann ich sie einen Meter neben der KAtze absitzen lassen (die Katzen sind ja immer so drauf dass die das oft total peilen, und auch sitzen bleiben). Wäre die Leine aber weg, und Katze würde sich vom Acker machen, wäre meine wahrscheinlich auch weg.
     
  2. Angua

    Angua Stammuser

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    Dann habt ihr für euch doch einen guten Weg gefunden:zustimmung:
     
  3. Lula16

    Lula16 Newbie

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    Auf den Kong verzichte ich ganz, das Ding fliegt unberechenbar, was ja auch sein eigentlicher Sinn ist.
    Ich habe vor Jahren meiner Madame damit mal ungewollt ein Veilchen verpasst.
    Kong geworfen, Hund hinter her, Kong auf Boden aufgeschlagen, Hund direkt hinter Kong, Kong zurückgeflogen, Kong hat Hund KO. geschlagen.
    Gut, an dem Tag wollte sie auch nicht mehr jagen:traurig7:

    Seitdem liegt der Kong ungeachtet im Garten

    - - - Aktualisiert - - -

    Ich habe mal Stunden mit einer Kollegin auf einem Feld gehockt und auf deren Beagle gewartet.
    Meine hatte damals die Hitze, stand aber noch nicht, also hat sie ihren Beagle abgemacht, da sie dachte, das Kerlchen bleibt beim Weibchen.
    Es hat keine 5 min gedauert, da ging der Kopf hoch, die Nase wurde aufgebläht, der Sabber lief, und bevor sie den Herren am Halsband krallen konnte, war er weg.
    Da war auch die hitzige Hündin egal, das Reh war wichtiger.
    Volles Programm, Jagdpächter, Förster, Polizei informiert, Ehemänner angerufen, Freunde/Familie mobilisiert und den Hund gesucht.
    8 Stunden später kam der Schlingel zurück, und hat sich erst einmal einen Keks gefreut, Frauchen zu sehen.


    Anderes mal, Hündin von meinem Chef zur Urlaubsbetreuung gehabt.
    Lief 2 Wochen wirklich super, Jack Russel , jagd angeblich überhaupt nicht:wut:
    Dann kam der Fasan, so schnell konnte ich garnicht gucken.
    Meine natürlich alle hinterher, kamen aber recht schnell, voll perplex zurück.
    Wußten wahrscheinlich garnicht so genau, warum sie hinterher sind.
    Nach 10min, in denen ich mir fast ins Hemd gemacht hab (weil Hund vom Chef), kam die Jackie Dame wieder voll gelassen angewackelt (sie hatte es auch nicht eilig), den Fasan hat sie natürlich/gottseidank nicht bekommen, aber es ist ja der Gedanke der zählt:jawoll:

    Seitdem betrachte ich Beagles ein wenig mit Skepsis, bei der Jack Russel Dame war es wirklich ein einmaliger Ausrutscher.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. März 2017
  4. Hermelin

    Hermelin Stammuser

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    Wenn die läufige Hündin das einzige ist, was den Rüden hält und er sonst nicht die Erziehung hat um da zu bleiben, dann bleibt er gefälligst an der Leine -.- Das ist ja schon grob fahrlässig. Auf was für blöde Ideen manche Leute so kommen....

    Grundsätzlich bin ich der Meinung, egal mit welchen (tierschutzkonformen!) Mitteln ich meinen Hund vom Jagen abhalten kann, es soll mir recht sein.
    Ich finde es nicht per se verwerflich, den Hund halt auf irgendwas (MO, Futter) zu fixieren um einer kurzfristigen 'Gefahr' zu entgehen.
    Vielleicht bin ich auch nur neidisch, weil es nichts gibt, auf das sich mein Hund so sehr fixiert :D

    Bei unserem ist es aber definitiv so, dass er sich umso besser kontrollieren kann, je weiter wir ihn runter fahren.
    Allerdings muss unserer sich aber auch selbst richtig verhalten und wird nicht die ganze Zeit im Bann gehalten.
    1. ist der Spaziergang ja dafür da, dass er Hund sein kann
    2. wenn ich ihn dann mal eine Minute nicht bespaße, muss ich dann Angst haben, dass er mir dann durch geht? Bzw. wenn ich mal zu langsam bin?
    Naja gut, ich hab einen Windhund ohne Schrecksekunde, wenn ich wirklich schnell genug eingreifen wollen würde, hätte ich eh keine Chance :) Da muss man dann halt einen anderen Weg gehen
     
  5. Lula16

    Lula16 Newbie

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    Eine Bekannte hat einen Parson Russel,
    sie war mit ihm auf dem Hundeplatz, eine Freundin ist Trainerin und hat viel mit ihm geübt usw.
    Das ging ca. 4 Jahre so

    Gebracht hat es nichts.
    Sobald er Lunte riecht ist er weg, da wird sich auch aus dem Garten ausgebuddelt oder über den Zaun gehopst, abmachen kann sie ihn schon mal garnicht, aber er ist auch schon mit Leine getürmt.
    Das Tierheim weiß Bescheid, der Förster wohl auch, sie ist jedenfalls Stammgast bei Beiden.
    Und der Hund ist wirklich clever und sehr einfallsreich, wenn es ums ausbrechen geht.
    Sie hat ihn auch schon mit zu Pferden genommen, da er nicht auf Beute aus ist, und sie dachte dann kann er wenigsten den Pferden hinterher rennen.
    Dafür konnte er sich überhaupt nicht begeistern, hat aber die Koppel abgecheckt ob er irgendwo eine Schwachstelle im Zaun findet.

    Manchmal ist das halt so, auch wenn es sehr anstrengend ist:nachdenklich1:

    Ich wußte nicht das Whippets jagen, wieder was dazu gelernt, habe mich aber auch nie mit der Rasse beschäftigt
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. März 2017
  6. Skjoni

    Skjoni Stammuser

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    Hab ich das jetzt richtig verstanden, dass der die Pferde jagen soll, weil er nicht reißt?
     
  7. Lula16

    Lula16 Newbie

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    Nein:wuetend2: war falsch ausgedrückt, er sollte mit rennen, da sie dachte, dass er daran Freude hätte.
    Hat aber nicht funktioniert
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. März 2017
  8. Skjoni

    Skjoni Stammuser

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    Ist vielleicht auch besser so, da muss man eigentlich echt vorsichtig sein. Sollte der Hund nämlich doch mal jagdmäßig rennen und sich eins der Pferde genervt fühlt, ist der Hund längste Zeit Hund gewesen. Ein Tritt und das wars. Beim Reiten ist das was anderes, aber auf der Koppel wäre ich da sehr sehr vorsichtig.
     
  9. Leyluc

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    Antijagdtraining... Ich kann nur das gleichnamige Buch empfehlen. Meine Podenca würde am liebsten auch allem hinterher, inzwischen ist Freilauf aber sehr gut möglich, da ihre Energie auf anderes umgeleitet wird. Das A und O bei unerwünschtem Jagdverhalten ist, dass der Hund generell sehr gut ausgelastet ist, sonst ist jedes Training völlig nutzlos! Alles andere muss sehr individuell angepasst sein. Wer mehr Infos möchte, kann mir gern eine Nachricht schicken.
     
  10. meeresmaedchen

    meeresmaedchen Stammuser

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    Wow @Blumenfee2017 , danke für die ausführlichen Tipps! Meine Hündin hat zwar kaum Jagdtrieb, aber ich fand es total spannend zu lesen, was du da geschrieben hast. Einige von den Grundregeln, die du für deine Hunde verwendest, kann man auch sehr gut für Hunde nehmen, die keinen Jagdtrieb haben finde ich!
     
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