Mein Welpe ist ein Einzelkind - Probleme? Lösungen?

Hallo zusammen!

Ich habe ja schon eine ausführliche Vorstellung im zugehörigen Thread gepostet. Wer mehr über mich wissen möchte, kann dort gerne nachlesen. :)

Hier kommen nun gleich meine ersten Fragen (hoffe, ich bin in dieser Rubrik richtig):

Mein Malteser Welpe, der in ca. einem Monat bei uns einziehen wird, ist als Einzelkind geboren (ich glaube, ich hab dafür mal den Ausdruck Solitärwelpe gelesen).
1) Zu welchen Problemen könnte das später führen, wenn er jetzt keine Wurfgeschwister oder Kontakt zu anderen Welpen hat? Beide Elterntiere leben bei den Züchtern und haben Kontakt zum Welpen.
2) Falls es zu Problemen kommen könnte, wie kann man da schon frühzeitig gegensteuern? Er ist jetzt 5 Wochen alt.
3) Ist es besser, den Welpen eher früher von den Züchtern zu holen (gleich mit 8 Wochen) oder den Welpen noch 1-2 Wochen bei den Elterntieren zu lassen?

Freu mich schon auf eure Antworten und Ratschläge!

LG Kerstin
 
Ich bin eher jemand der seine Welpen lieber erst mit 12 Wochen holt.Da haben die Kleinen schon sehr viel von den Eltern gelernt,das fängt schon bei der Beisshemmung an.
Nachteiliges ist mir eigentlich noch nicht aufgefallen. 🙂

Wie das so mit Einzelkindern ist,weiß ich leider nicht.Aber ich könnte mir denken das es keine Probleme gibt, wenn Ihr dafür sorgt das er bei Euch dann auch andere Spielkameraden kennenlernen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, ich tendiere auch eher dazu, den Wuff noch länger bei Mama und Papa zu lassen.
Leider fahren die Züchter dann in den Urlaub. Keine Ahnung, warum die das so blöd geplant haben, aber naja. 🤨
Damit sind 10 Wochen das Maximum, das ich rausholen kann. Sie würden den Kleinen lieber mit 8 Wochen abgeben.
 
Erster Hund
Luke, 11 Jahre
Zweiter Hund
BdP-Sennen-Mix
Dritter Hund
Jack/Riesenschnauzer
Vierter Hund
† 01.07.2015
Ich tendiere grundlegend auch eher zu einer späteren Abnahme würde hier aber eventuell sogar eine Ausnahme machen. Mir persönlich wäre es dann nämlich schon wichtig das der Welpe frühest möglich Kontakt zu anderen gleichaltrigen hat. Die allerdings natürlich Geschwister eher unzureichend ersetzen.

Insbesondere im Spiel mit Gefährten die ein ähnliche Kräfte- und Größenverhältnis haben lernt ein Individuum seine eigenen Kräfte und Stärken mit am besten kennen und kann andererseits auch eine gewisse Toleranz anderen gegenüber entwickeln.

Ich weiß auch von solchen Würfen wo innerhalb des Zuchtvereins nach einem Welpen aus einem großen Wurf in passendem Alter gesucht (und gefunden) wurde.

Bin gespannt gibt hier ja den ein oder anderen der sich mit Zucht wirklich gut auskennt.
 
Danke für eure Statements. 🤗
Ich werde den kleinen heute wieder bei den Züchtern besuchen und schon mal Bestechungsspielzeug mitbringen, damit er mich mag. 😂

Ich hab in den letzten Tagen recherchiert, welche Welpenkurse es in der Umgebung gibt und viele starten Anfang Juli, wenn der Zwerg erst 8 Wochen alt ist, nehmen aber zum Teil nur Welpen ab 10 Wochen. Nur bei einer Welpengruppe kann man jederzeit einsteigen. Wie würdet ihr das in dem Fall handhaben? Ich kann ja schlecht in der ersten Woche direkt nach dem Einzug zu einer Welpengruppe gehen. Und 1 Monat später im August kommt mir dann spät vor (sofern es da überhaupt Welpengruppen zwecks Sommerpause gibt).
 
Erster Hund
Rübe 2001-2014
Zweiter Hund
Reykah 2007-2019
Dritter Hund
Rabe 2020
Ich hatte mal eine Hündin, Rübe, die ist mir mit 6 Jahren mal während der Läufigkeit abgehauen und hat dann 1 Welpen geboren, das war Reykah.
Sie war zwar auch in der Welpengruppe und wahrscheinlich hat sie da auch einiges für ihr Leben gelernt, trotzdem war sie im sozialen Umgang mit anderen Hunden nie so sicher und zuverlässig wie ihre Mutter.
Mein Vater hat in meinen Kindheitstagen Zwergpudel gezüchtet, da war gleich beim ersten Wurf auch nur ein Welpe da, der kleine Axel. Der wurde verkauft und hat sich im Laufe seines Lebens zu einer wirklichen Giftspritze entwickelt. Er hat alles attackiert, was 4 Beine hatte und nach Hund roch.
Mein Fazit: Einzelwelpe - immer Scheiße.
 
Ich würde mir da nicht soviel Gedanken machen. In der ersten Woche bei Euch würde ich Ihn auch noch nicht unbedingt in einen Welpenkurs stecken.

Bei uns wurden zu Anfang kleine Spaziergänge gemacht,Wenn wir dabei andere Hunde getroffen haben war es natürlich schön und wurde auch ausgenutzt solange die anderen Hunde,meinetwegen auch Erwachsene ,sich anständig benommen haben.

Welpenkurse und Hundeschule haben wir eigentlich nie gebraucht. Mag natürlich auch immer ein wenig an der Rasse liegen. Mit unseren Collies gab es da nie
einen Bedarf an Hundeschule.
Ich denke auch bei deinem Zwerg ist es bloss wichtig das er eben mit anderen Hunden zusammen kommt,muss ja nicht unbedingt Welpenkurs sein, es sei denn ihr wollt den Umgang mit einem Hund lernen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erster Hund
Luke, 11 Jahre
Zweiter Hund
BdP-Sennen-Mix
Dritter Hund
Jack/Riesenschnauzer
Vierter Hund
† 01.07.2015
wenn der Zwerg erst 8 Wochen alt ist, nehmen aber zum Teil nur Welpen ab 10 Wochen

Das hängt auch stark vom Welpen ab. Bei mir war so das ich nach 3 Tagen in der Hundeschule angerufen und gemeint habe ich würde gerne direkt in die Welpengruppe kommen weil ich das Gefühl habe mein Welpe bräuchte das. Mir wurde dann mitgeteilt das die aktuelle Gruppe zu alt wäre, alle mehrere Wochen älter als meiner, und ich doch 1-2 Wochen warten soll dann starte eine im passenden Alter.
Tatsächlich nahmen die auch nur Welpen ab 10 Wochen. Luke war erst 9,5 Wochen (moment er muss 10 Wochen alt gewesen sein weil ich hab ihn mit 9,5 Wochen geholt und hab 2-3 Tage später dort angerufen, aber egal 😉) und die aktuelle Gruppe waren Welpen zwischen der 13. und der 16. Woche.
Nachdem ich dann die Rassemischung genannt hatte und die Trainerin mit einem "Oh und einer 2minütigen Schweigeminute reagierte" meinte sie ich soll doch einfach in die nächste Stunde kommen.😱😅
Die anderen Welpen waren definitiv älter. Das hat man direkt körperlich gesehen und ich hab dann schon gedacht hmm vielleicht sind wir doch zu früh. Aber als es dann zur Sache ging hat man es überhaupt nicht bemerkt. Ganz im Gegenteil musste Luke sich bremsen damit die anderen Welpen von ihm nicht überfordert waren. Allerdings kannte er das Spiel mit anderen Welpen auch da er 5 Geschwister hatte.

Das gilt aber halt für solch einen Welpen. Ein eventuell eher ängstlicher, zurückhaltender Welpe hätte in einer rüppeligen Gruppe sicherlich seine Probleme. Andererseits vielleicht gibts ja auch eine mit ängstlicheren Hunden. Bei uns wurden diese Welpen teilweise in eine extra Gruppe getan wenn möglich einfach damit diese nicht unter die Räder kamen. In dieser Gruppe wäre es völlig egal gewesen ob da ein etwas jüngerer Welpe dabei gewesen wäre. Die haben sich untereinander sowieso wie rohe Eier behandelt (weder bös noch despiktierlich gemeint) da kam es weder auf Körpergröße noch Alter an.
 

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