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Lernen, nicht so stürmisch zu spielen

Dieses Thema im Forum "Hundeverhalten & Erziehung" wurde erstellt von Limbo, 10. Juli 2018.

  1. Limbo

    Limbo Stammuser

    Beiträge:
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    Tor zum Spessart
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    Span. Strassenköterchen
    Kann ein Hund lernen, nicht so körperbetont und stürmisch zu spielen ?

    Der mitspielende Hund wird laufend umgeworfen, macht ihm zwar nichts aus....und wehrt sich auch nicht.
    Ist aber wirklich Spiel
     
  2. Shepherd

    Shepherd Stammuser

    Beiträge:
    298
    Ja, kann er, wenn das sehr stürmische Spiel Konsequenzen hat, also z.B. Spielabbruch oder deutliche Ansage durch den anderen Hund (oder zur Not durch dich, falls es dem anderen Hund uangenehm ist, er sich aber nicht wehren kann oder ein Spielabbruch nicht ernstgenommen wird)

    So:
    lernt dein Hund es bei diesem anderen Hund nicht, wodurch auch... Wobei Hunde ja in der Regel super unterscheiden können, was sie mit wem machen dürfen. Verschiedene Spielpartner wären da zum lernen wohl hilfreich. Benimmt sich denn Hund denn bei jedem anderen Hund so?
     
    Amica und Zufallsprodukt gefällt das.
  3. T S
    Limbo

    Limbo Stammuser

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    Span. Strassenköterchen
    Shepherd, es handelt sich hierbei nicht um meinen Hund....der mag das stürmische sowieso nicht und spielt auch nicht so.

    Es geht hierbei um die Hündin einer Bekannten, die mit meinem z.B. wunderschön spielt...wir hatten heute Vormittag das Thema. Ich kenne die wilde Hilde aber auch ;)
    Die Rempelhundin spielt so wild und stürmisch, das ist meinem auf Dauer eh nix.

    Wie sie (die wilde Rempelhündin) mit anderen spielt, kann ich gar nicht sagen...aber wahrscheinlich genauso ...wild und körperbetont ...nur hat die halt auch eine andere Gewichtsklasse (bestimmt das doppelte)
     
  4. weltbesde

    weltbesde Stammuser

    Beiträge:
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    Enzo gehört auch zu den "wilden" und spielt mit vielen Hunden wie du es beschrieben hast.
    Ich lasse ihn regelmäßig mit älteren Hunden laufen die Ihre Grenzen ganz deutlich zeigen und bei Missachtung "klatschen" austeilen. Das hat er sehr schnell verstanden und ist dann nach der zweiten Begegnung auch direkt vorsichtiger.
    Bei Hunden, die sich nicht "wehren" - es mir aber zu weit geht - hole ich ihn aus dem Spiel einmal raus. Kurze Pause und er darf weiter machen, wenn es noch mal zu wild wird ist Ende.

    Er hat das recht schnell begriffen und mittlerweile reicht ein "eh" rufen von mir meistens aus und er macht wieder langsamer.
     
    Karojaro und Limbo gefällt das.
  5. XEinhornX

    XEinhornX Stammuser

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    Paco / Malinois (13)
    Zweiter Hund:
    Charlie / DS-RR (1)
    Charlie spielt auch extrem wild und körperbetont.
    Allerdings kann er sein Gegenüber sehr gut einschätzen, was sicher daher kommt dass er in Spanien mit vielen anderen verschiedenen Hunden im TH war. Er reagiert meist sofort darauf, wenn es dem anderen zuviel wird.

    Beispiel:
    Mit seiner Freundin Nala (Apenzellermix, auch ca. 2 Jahre) spielt er extrem körperlich. Sie ist aber genau so eine wilde Hilde. Die beiden ringen, werfen sich um, bellen, knurren usw. Die beiden sind aber ein super Spielteam. Da wir auch wohntechnisch Nachbarn sind treffen sich beide täglich hinterm Haus auf der Wiese. Charlie kennt sogar schon die Zeit, wenn Nala's Frauchen Feierabend hat und nach hause kommt (Nala ist ein "Bürohund"). Dann wird er ganz unruhig und rennt immer auf den Balkon um zu gucken, ob Nala schon draußen wartet. Umgekehrt kommt Nala unter unseren Balkon und jault, bis Charlie sie hört.............. das ist zu putzig.

    Als mein Bruder letztens mit seinem Hund Dobby (rumänischer Straßenhund :D, ca. 5-6 Jahre) bei uns zu Besuch war, wollte Charlie natürlich auch spielen. Dobby mag das aber nicht. Er hat nur einmal die Lefzen hochgezogen und seinen Eckzahn blitzen lassen und Charlie wusste Bescheid. Er hat das beim Spaziergang zwar immer mal "vergessen", allerdings bremste er im vollen Lauf/Sprung zu Dobby ab, als wäre er vor eine Wand gerannt. Mir kam es vor, als hätte er gedacht: ach halt, der will das ja nicht........................ ;)

    So ist das bei fast jedem Hund, den er kennt und sollte es doch mal zu wild werden und der andere sich nicht wehren können, reicht ein energisches "Hey" und Charlie wird ruhiger.
     
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  6. XEinhornX

    XEinhornX Stammuser

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    Paco / Malinois (13)
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    Charlie / DS-RR (1)
    Gestern kam es, wie es kommen musste. Hinter unserem Haus, auf der Wiese wo Charlie immer mit Nala rumtobt, stehen einige Wäschepfähle. Charlie ist gestern im vollen Lauf, nach hinten guckend, vor so einen Pfosten gerannt. Ich hab noch nie einen Hund so schreien gehört. :(
    Nach ein paar Minuten könnte er dann aber aufstehen und ist mit in die Wohnung gehumpelt. Wir haben ihm dann 2 Novalgin gegeben und er hat die ganze Nacht ruhig geschlafen.
    Heute morgen hinkt er noch, aber man kann Bein ,Schulter und alles drumrum anfassen und bewegen. Das scheint nicht weh zu tun.
    Der arme kleine Kerl ........
     
  7. 19Kenia98

    19Kenia98 Stammuser

    Beiträge:
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    Ort:
    Oberbayern
    Erster Hund:
    Nanouk - B.C - 12/17
    Nanouk spielt sehr angepasst. Mit wilden, großen Hunden spielt er wild, mit kleinen, zarten Hunden vorsichtig. Am Anfang hat er mit allen wild gespielt. Bis er Toy Pudel Bella getroffen hat:rolleyes: Die 2kg Hündin hat meinem damals etwa 10kg Hund eine dermaßen ordentliche Ansage verpasst. Seitdem passt er sich anderen Hunden richtig gut an. Mit Boxer Chico kugelt er übern Boden und die beiden rempeln sich richtig ordentlich an, mit Yorkie Charly wird ganz vorsichtig und fast nur im liegen gespielt.

    Ich denke, ein anderer Hund, der ordentlich Selbstbewusstsein hat, aber nicht zur Aggression neigt, kann eine wilde Hilde durchaus zum vorsichtiger Spielen anleiten ;)
     
  8. Schnaufnase

    Schnaufnase Stammuser

    Beiträge:
    1.835
    Erster Hund:
    Motte 2000-2017
    Wenn es nach solchen Aktionen immer noch Spiel ist, kann man davon ausgehen, dass es für beide OK ist. Vielleicht macht es der umgerempelten Hündin ja Spaß?

    Ich sehe zwei Möglichkeiten: entweder nur mit passenden Spielpartnern spielen oder (wie schon gesagt wurde) das wilde Spiel immer und konsequent unterbrechen. Es ist allerdings sehr wahrscheinlich, dass die Hündin davon nicht lernt anders zu spielen sondern hinterher gar nicht mehr spielt.
     
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