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Leidenschaft zum Beruf machen?

Dieses Thema im Forum "Hundebetreuung" wurde erstellt von LakritzNase90, 30. Juli 2018.

  1. Skjoni

    Skjoni Stammuser

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    Jein. Sieh mal hier https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/__11.html 3, 6 und 8f. Also kurz gesagt, jeder der mit Hunden sein Geld verdient braucht eine behördliche Zulassung nach §11, deswegen 11er genannt. Also Tierheime, Tierpensionen oder Hundeschulen. Wie genau diese Zulassung erteilt wird ist von Region zu Region stark unterschiedlich und hängt natürlich auch davon ab für welchen Bereich im speziellen man die Zulassung haben möchte. Im Prinzip kann da jeder Kreis seine eigenen Anforderungen stellen, außer in Niedersachsen und Schleswig-Holstein, da ist es genormt und die Prüfung läuft mit Amtstierarzt. Was genau da die Anforderungen für Pensionen sind kann ich nicht sagen, ich weiß es lediglich für Hundetrainer. Einige Ausbildungen werden direkt anerkannt und "genehmigt", bei anderen muss man noch eine zusätzliche Prüfung ablegen. (Berufs-)erfahrung qualifiziert einen auch nicht unbedingt, es geht hier vor Allem um Sachkunde und Tierschutzkonformität.

    Ich denke die Frage ist damit beantwortet - müsste man beim zuständigen Amt erfragen :)
     
  2. DieterII

    DieterII Newbie

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    Es ist zumindest auch ein Problem des Baurechts. Die Frage ist dann, ob das jeweilige Vorhaben den Regelungen des örtlichen Planungsrechts und der Baunutzungsverordnung entspricht. In einem Allgemeinen Wohngebiet (§ 4) würde eine Hundepension eher nicht genehmigt werden.

    https://www.gesetze-im-internet.de/baunvo/index.html

    Im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens wird dann die Veterinärbehörde beteiligt und macht ihre Auflagen in Bezug auf das Gebäude und die Anlagen.
    Eine andere Sache ist die der persönlichen Sachkunde. Die Voraussetzungen dafür würde ich beim örtlichen Vet.-Amt erfragen.
     
  3. RosAli

    RosAli Stammuser

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    Stell es Dir nicht zu einfach vor.

    Du arbeitest, wenn die meisten andern Urlaub haben. Wochenenden, Feiertage. Eben dann, wenn Pensionsplätze am meisten gefragt sind.

    Und Hundebetreuung ist nicht nur Spaß. Man kann auch schwierige Hunde dabei haben. Hunde, die sich nach Weggang des Besitzers nicht mehr anfassen lassen. Hunde die Ressourcen verteidigen.
    Hunde, die nächtelang bellen oder heulen. Oder nicht fressen wollen.
     
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