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Künstliche Zusatzstoffe im Hundefutter (z.B. Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe)

Dieses Thema im Forum "Hundefutter" wurde erstellt von Bubuka, 1. Januar 2015.

  1. Bubuka

    Bubuka Stammuser

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    Beim Trockenfutter wird in der Regel eine lange Liste von künstlichen Zusatzstoffen zugefügt.

    Hier mal ein teures Futter (Wolfsblut):

    Oder auch ein günstiges Futter (Bosch):


    Bei den Vitaminen und Aminosäuren scheint das Zusetzen noch plausibel zu sein, weil Vitamine und Aminosäuren durch Hitze zum großen Teil zerstört oder stark verändert werden. Aber warum werden Mineralstoffe und Spurenelemente zugesetzt, die ziemlich unempfindlich gegenüber Hitze sind?

    Proteine, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente usw. sind eigentlich in der natürlichen Nahrung (z. B. in einem Beutetier) in ausgewogener Menge enthalten. Eine Überdosierung findet nicht statt, weil nicht benötigte Stoffe ausgeschieden werden.

    Wenn man auf die Inhaltsangaben der Verpackung schaut, nimmt man wahrscheinlich an, diese Zusätze von Vitaminen und Mineralstoffen dienen der Gesundheit.

    Wenn das aber nicht so ist, weil künstlich hergestellte Vitamine und isolierte oder anorganische Mineralstoffe keine Bioverfügbarkeit haben?

    Aus der Forschung ist bekannt, dass eine Überdosierung von künstlichen Vitaminen oder Mineralstoffen krank machen kann.
    Es sind sogar Todesfälle bekannt.

    Natürliche Vitamine können nicht nachgebaut werden. Natürliche Vitamine sind bioverfügbar, weil sie von einer Vielzahl von Begleitstoffen umgeben sind. Es ist nicht möglich, dieses im Labor nachzubauen.

    Studien mit künstlichen Vitaminzusätzen:

    aerzteblatt.de, 29.Okt. 2008


    Künstlichen Vitaminen sind einige Zusatzstoffe beigefügt:

    Einige Beispiel für die Zusatzstoffe:




    https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2014/05/16/gefahrliche-kunstliche-vitamine/

    - - - Aktualisiert - - -

    Einige Beispiele für die Folgen der Überdosierung:


    http://www.barfers.de/mineralien_fuer_hunde.html


    Überdosierung Vitamin A:

    http://www.gesundheit.de/ernaehrung/naehrstoffe/vitamine/vitamin-a-retinol


    Vitamin D:

    http://www.onmeda.de/naehrstoffe/vitamin_d-vitamin-d-ueberdosierung-2257-6.html
     
  2. Benutzer585

    Benutzer585 Gast

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    Das behandelt zu 90 % Vitamine die Menschen zusätzlich nehmen.
    Wenn man ein Multivitamin hernimmt dann besteht die Gefahr das manche Vitamine überdosiert werden.
    Beim Tierfutter werden Vitamine ersetzt die beim verarbeiten entstanden sind. Die Menge und was für Vitamine schädlich sind das spielt eine Rolle.
    Wenn Du z.B. Rohfleisch verfütterst hast Du auch noch Rückstände von Medikamenten, Impfungen im Fleisch. Allein schon die Antibiotika die eingesetzt werden die haben bewirkt das sich beim Menschen eine Antibiotikaresistenz entwickelt hat, was sich bemerkbar macht das sie bei Krankheiten nicht mehr helfen.
    Es gibt nix was noch richtig gesund ist.
    Azofarbstoff ist im Hunde und Katzenfutter verboten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Januar 2015
  3. T S
    Bubuka

    Bubuka Stammuser

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    Kannst Du mir diesen Teil mal erklären? Das habe ich nicht verstanden.
    Meinst Du damit, beim Menschen kann man mit künstlichen Vitaminen überdosieren, beim Tierfutter nicht?
     
  4. Benutzer585

    Benutzer585 Gast

    Beiträge:
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    Ich meinte das Dein Link Menschen betrifft.
    Was man ja nicht zu 100% auf ein Tier übertragen kann.
     
  5. T S
    Bubuka

    Bubuka Stammuser

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    Die Überdosierung von künstlichen Vitaminen kann auch bei Hunden erhebliche Probleme hervorrufen.

    Dr. Frauke Garbers, Biologin
     
  6. Torsten

    Torsten Administrator Mitarbeiter

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    Mittlerweile scheinen diese Zusatzstoffe ja in jedem Hundefutter drin zu sein.

    Dazu stellen sich mir folgende Fragen:

    Waren da schon immer so viele Zusatzstoffe drin? Wenn ja, war das früher nicht deklariert oder ist mir das bisher nur schlicht nicht aufgefallen?

    Gibt es generelle Unterschiede zwischen Trocken- und Nassfutter? Bei kurzer Betrachtung des vorhandenen Futters konnte ich lediglich feststellen, dass in Nassfutter weniger zugesetzt zu sein scheint. Habe allerdings bisher auch nur 3 Sorten verglichen.

    Alleine in Anbetracht der Tatsache, dass diese Zusatzstoffe wohl alle künstlich hergestellt sind, bin ich ehrlich gesagt jetzt nicht so begeistert davon, dass die offensichtlich in jedem hergestellten Futter enthalten sind.

    Torsten
     
  7. Benutzer585

    Benutzer585 Gast

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    Früher gab es nicht soviele Hundefuttersorten, seitdem es eine Schwemme von Futtern gibt verliert man als Halter die Übersicht.
    Was die Zusatzstoffe betrifft die gab es auch nicht in dem horrendem Ausmaß wie heute.
    Heute nutzt man anscheinend jede Gesetzeslücke aus, deshalb ist alles drin was das Gesetz zuläßt.
    Ein Beispiel die Antioxidantien.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. November 2016
  8. Hanca

    Hanca Stammuser

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    So seh` ich das auch.
    Ich glaube, dass das Fertigfutter zu der Zeit, wo es eingeführt wurde, nicht so sehr belastet war wie heute.

    Bei dem, was heute auf dem Markt ist, würde ich meinem Hund niemals Fertigfutter geben. Aber das geht mir mit Menschenessen genauso.
     
    petra0306 gefällt das.
  9. Torsten

    Torsten Administrator Mitarbeiter

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    Also soweit ich das bisher überblicke sind diese Zusatzstoffe tatsächlich in ALLEN Trockenfuttersorten enthalten.

    Beim Nassfutter gibt es hingegeben Ausnahmen. Bei zahlreichen Sorten sind gar keine ernährungsphysiologische Zusatzstoffe enthalten, andere enthalten nur ganz wenige (künstliche) Zusatzstoffe (meinst Vitamin E und D, sowie Zink) - wobei mir hier nicht so ganz klar ist, ob die künstlich sind oder nicht.

    Will man also diese (künstlichen) Zusatzstoffe nicht füttern (aus welchem Grund auch immer), so muss man zwangsläufig auf Nassfutter, Barf oder selbst kochen umstellen - oder habe ich was übersehen?

    Sehen die "Hundefutter-Experten" hier im Forum das ähnlich?

    Torsten
     
  10. T S
    Bubuka

    Bubuka Stammuser

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    Es ist tatsächlich so, dass im Dosenfutter weniger bis gar keine Zusatzstoffe enthalten sind.
    Die Konservierung geschieht über das Einkochen (wie beim Einwecken). Darum müssen keine Konservierungsstoffe zugesetzt werden.

    Die meisten Vitamine sind relativ hitzestabil. Es gehen zwar einige verloren, aber längst nicht alle.
    Der Vitaminverlust beim Einkochen soll nicht höher sein, als beim normalen Kochen auch.
    Mineralstoffe und Spurenelemente sind unempfindlich gegenüber Hitze.

    Zugesetzte Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind immer synthetisch oder isoliert.
    Alles, was man unter Zusatzstoffe aufgelistet findet, fällt darunter.

    Zink ist zum Beispiel in Fleisch und besonders in Innereien ausreichend enthalten. Der natürliche Zinkgehalt wird nicht aufgelistet. Ist Zink unter den Zusatzstoffen aufgeführt, wurde es extra zugefügt.
    Da stellt sich ja die Frage, warum setzt man ein Spurenelement noch extra zu, wenn es im Fleisch schon enthalten ist. (Spurenelement bedeutet, es werden nur winzige Mengen benötigt.)

    Wichtig ist vor allem die Bioverfügbarkeit.
    Zink kann durch die Koppelung an die Aminosäuren im Fleisch besonders gut aufgenommen werden.
    Wird es isoliert zugesetzt, ist die Verwertbarkeit in Frage zu stellen.

    https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2001/daz-50-2001/uid-5197

    Kupfer findet man auch oft unter den Zusatzstoffen, dabei ist Kupfer als Spurenelement auch ausreichend in Innereien enthalten. Es wird ziemlich sicher zur Konservierung eingesetzt. Kupfer hat eine keimtötende Wirkung:

    http://www.apotheke-alte-messe.de/m...dies-und-das/antibakterielles-kupfer/?id=9275

    Kupfer ist schon bei einer leichten Überdosierung stark zellschädigend.

    Das ist richtig. Wobei man auch dem Dosenfutter nicht unbedingt trauen kann.
    Nach meiner Information sind nur die Stoffe deklarationspflichtig, bei denen es eine gesetzlich vorgeschriebene Höchstmenge einzuhalten gibt.

    Außerdem enthalten Dosen wohl eine Beschichtung, die giftiges BPA enthält.
     
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