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Ich denke das mir ein Hund gut tut

Dieses Thema im Forum "Mein erster Hund & Hundekauf" wurde erstellt von Kartoffelkiwi, 29. Januar 2018.

  1. Julia1

    Julia1 Stammuser

    Beiträge:
    1.779
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    weiblich
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    Niederbayern
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    Ich habe ja momentan auch so eine kleine Baby-Schnappschüsse Köter zu Hause und kann mich, was Welpen angeht Silkies und ATuin nur anschließen. Meine "kleine" Maus ist jetzt der dritte Welpe den ich (mit) großziehe, aber sie kostet mich immer noch wahnsinnig viele Nerven. Sie springt zum Teil noch überall hoch, zwickt noch gerne Mal, zerbeißt alles, was sie als gutes Kauobjekt sieht (z.B. mein Handy :p ). Wobei sie auch wahnsinnig klug ist und sehr schnell vieles lernt: Sie ist so ziemlich seit ich sie habe stubenrein, sie geht perfekt bei Fuß, sie achtet auf draußen unter Ablenkung gut auf mich etc.

    Dazu muss ich aber sagen: Sie ist 1. mein vierter Hund (aber mein erster eigener) und noch dazu wird sie Rettungshund und wir beide haben dabei auch sehr viel für den Alltag gelernt, was man in den meisten Hundeschulen nicht lernt. Noch dazu habe ich eben auch schon einiges an Vorwissen, was du vermutlich nicht hast, also würde ich dir auch eher zu einem Erwachsenen, souveränen Hund raten, der auch nicht gleich in sich zusammenbricht, wenn es dir nicht gut geht. Mein Jimmy (Malteser) ist nämlich z.B. so einer. Der würde nämlich meine ganze schlechte Laune/Traurigkeit in sich aufnehmen und daran zerbrechen. Darauf sollte man achten.

    Ich würde mich an deiner Stelle nicht auf eine Rasse oder Größe festlegen. Ich würde einfach immer wieder Mal ins Tierheim ergehen und irgendwann macht's dann "Klick" und du hast deinen Hund. Ich wollte z.B. immer einen Press Canario oder Bullterrier. Dann haben mir irgendwann die Großpudel gefallen. Da war ich lange Zeit der Überzeugung: In 10 Jahren möchte ich einen apricot- Großpudel Rüden... Jetzt habe ich nach einem Jahr eine Harlekin Hündin, aber es hatte einfach sofort "Klick" gemacht und jetzt würde ich meine kleine Diva nie mehr gegen einen apricot- Rüden tauschen :p . So kann sich das ändern

    Falls du dich dennoch für einen Züchter entscheiden solltest, wäre es vielleicht sinnvoll einen erfahrenen Bekannten mitzunehmen und ich würde dir raten, einen Züchter zu besichtigen, wenn er keine Welpen hat, denn sonst ist das sehr gefährlich, dass man dann die süßen Welpen sieht und über vielleicht nicht so tolle Umstände hinweg sieht.

    Die Preise sind je nach Rasse unterschiedlich.
    Für meine Chihiro (Großpudel) habe ich letztes Jahr 1.400€ gezahlt. Für Jimmy vor 10 Jahren 1.100€ und für Hermann vor 8 Jahren (1-jährig) 1.000€ also würde ich beim Preis vom Züchter mit ca. zwischen 800€ - 2.000€ rechnen.

    Für Willi (vor 5 Jahren vom Tierarzt) haben wir ca. 450€ "Aufwandsentschädigung" gezahlt. Im Tierheim zahlt man bei uns ca. 250€ Schutzgebühr.

    Natürlich musst du auch Futterkosten und eventuell plötzlich anfallende Hohe TA-Kosten (z.B. Not-OP) einplanen. Sowas kann immer Mal passieren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Januar 2018
  2. Entenwackele

    Entenwackele Gast

    Beiträge:
    6.526
    Wie die Threadstellerin damit klar kommt,kann ich natürlich nicht sagen,aber ich kann aus meiner eignen Erfahrung sagen,dass man sich damit arrangieren kann.
    Wobei ich persönlich aber auch nicht Angst vor jedem grossen Hund habe(mein erster Hund war ja selbst ziemlich gross;)),sondern nur vor Manchen.
    Mein Zwerg hat durchaus auch grosse Hundekumpels,die mit ihm "kompatibel "sind,die ich trotz ihrer Grösse streichle,durchkraule,füttere,etc. .
    Habe ich persönlich Angst vor einem grossen Hund,manage ich,d.h.ich gehe schon von vorne herein einen anderen Weg , laufe einen Bogen,oder weiche sonst irgendwie aus.Also im Prinzip genau so,als würde ich einem Hundekontakt ausweichen.
    Habe ich selbst Angst vor dem Hund,könnte der noch so lieb und nett sein,würde ich keinen Kontakt zu meinem Zwerg zulassen,mag egoistisch klingen,aber Hintergrund ist einfach,dass beide Hunde meine eigenen Angst spüren würden.Und das würde eine grosse Anspannung in die Hundebegegnung bringen-und zumindest mein Hund würde sich automatisch auch anders verhalten,wenn ich selbst Angst habe.
    Daher erscheint mir das vermeiden nicht egoistisch,sondern eher logisch.

    Was das schützen meines eigenen Hundes angeht,kann ich aus Erfahrung(da hat die Vermeidung leider nicht geklappt :()sagen,dass zumindest bei mir,die eigene Angst dann vergessen ist,wenn der Ernstfall eintritt,da verteidige ich einfach nur meinen Hund bis auf´s Blut.

    Da ich das so hinbekomme,und es wie gesagt nur manche grosse Hunde sind,die man dann auch erstmal treffen muss,was durch die weite Natur hier und in der Umgebung nochmal seltener wird,beeinträchtigt mich das beim gassie gehen nicht wirklich...aber wie gesagt,so ist es bei mir persönlich.

    Ich kann mir aber gerade deswegen auch schon vorstellen,dass jedes gassie gehen zum Spiessrutenlauf wird,wenn man Angst vor jedem grossen Hund hat,und die Angst dann vielleicht noch so gross ist,dass man den eigenen Hund nicht schützen kann.
    Zumal die eigene Angst wie gesagt dann auch jede Hundebegegnung des eigenen Hundes mit einem grossen Hund "verschärft".
     
  3. TinaH

    TinaH Stammuser

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    Mit dem Thema "Hund/Welpe für depressionserkrankte Menschen" bin ich schon einige Male konfrontiert worden.
    Ich finde das sehr gut, wenn man einige Dinge beachtet:
    - man muss eine Person an der Seite haben, die einen je nach Depression unterstützt (das ist vor allem dann wichtig, wenn gewisse Phobien noch eine Rolle spielen, z.B. Angst vor Menschen oder dem Rausgehen).
    - man sollte sich eine Hundeschule suchen, die sich mit der Thematik ein wenig auskennt und dementsprechend unterstützt (depressionserkrankte Menschen neigen durch Ängste und/oder Phobien selbstverständlich schneller dazu, die eigenen Belange vorne an zu stellen - kann man nicht raus gehen, geht man nicht raus - eine gute Hundeschule arbeitet gezielt am gemeinsamen Spaß und daran zu zeigen, wie wichtig bestimmte Dinge für den Hund sind).

    Tatsächlich habe ich hier bessere Erfahrungen gemacht, wenn ein Welpe einzieht.
    Ein Welpe rührt den Beschützerinstinkt und den Drang zu helfen (hilfloses Wesen) weitaus mehr an als ein erwachsener Hund.
    Depressionserkrankten Menschen tut es meist besonders gut, in diesen Punkten aktiver sein zu können, da sie sich sonst im Leben zu oft unnütz fühlen.
    Das Kümmern um einen Welpen gibt ihnen mehr Verantwortungsgefühl und tatsächlich sind sie hier oft viel emphatischer und nehmen ihre Aufgabe sehr ernst. Ihnen tut vor allem das miteinander wachsen von Welpe und Mensch gut, das Erleben von gemeinsamen Entwicklungsschritten, selbst manchmal negativen. Da der Welpe oft die fast einzige Aufgabe ist, kümmern sie sich besonders intensiv.
    Wichtig ist aber immer, dass der Mensch eine helfende und untestützende Person an der Seite ist, die jederzeit wichtige Aufgaben übernimmt, die die ersten Schritte begleitet und falls doch einmal ein Einbruch kommt.
     
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  4. Maeusele

    Maeusele Gast

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    Ich kenne nun einige Beispiele, wo der Hund als Depressions-Puffer angeschafft wurde.

    Wo es gut durchdacht wurde, wird der Hund im Regelfall vom BackUp betreut, wenn es schwierig wird.
    Wo es nicht durchdacht würde, kein Netz vorhanden ist, vegetiert der Hund vor sich hin. Gerade bei Kleinhunden wird dann die Haustoilette entdeckt und der Hund kommt gar nicht mehr raus. Oder wenn Problemchen auftreten, mal gepöbelt wird, der Hund sich als Hund verhält.

    Viele Züchter die ich kenne, geben keine Hunde als „Assistenz“Hunde (egal ob offiziell oder inoffiziell) ab. Aus gutem Grund.

    Hunde sind kein Hilfsmittel! Sondern eigenständige Lebewesen mit Schwächen, Stärken und Bedürfnissen.
     
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  5. marita

    marita Stammuser

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    Kira, Mix, 15.02.11
    Es wäre vielleicht ganz gut, wenn du ein bisschen genauer erzählen könntest, inwieweit deine Depression dich einschränkt.
    Vom bisher Geschriebenen kann zumindest ich mir kein wirkliches Bild machen.

    Allerdings hast du 4 Katzen, mindestens eine davon mit 2 Wochen bekommen und mit dem Fläschchen großgezogen.
    Ich weiß, was das heißt, wie viel Arbeit dahinter steckt.
    Ich habe meine Paula und ihre Geschwister ebenfalls mit der Flasche aufgezogen, das heißt in der Anfangszeit alle 2 bis 3 Stunden füttern, auch nachts.

    Da du das offenbar gut hinbekommen hast, habe ich eigentlich weniger Bedenken bezüglich eines Welpen wie andere hier.
    Zudem denke ich, dass ein Hund dir sicher helfen kann, dich aufzuraffen und rauszugehen.
    Und das Tageslicht tut dann das Seine, um dich "anzukurbeln".

    Falls, und das kannst nur du beantworten, es sich tatsächlich nur darum handelt, dass man einen Antrieb braucht, um rauszugehen.
    Falls du ab und an gar nicht in der Lage bist rauszugehen, sieht die Sache anders aus. Dann bräuchtest du auf jeden Fall jemanden, der sich in einem solchen Fall um den Hund kümmert.

    Ich bin da ganz ehrlich, gerade bei dem jetzigen Wetter wäre ich ohne Hunde ganz sicher wesentlich weniger draußen und das würde mir nicht gut tun. Auch bei mir ist da der Hund die treibende Kraft trotzdem rauszugehen und ist man erst mal draußen, tut es mir normalerweise immer gut.
    Ich habe schon oft gedacht, Gott sei Dank habe ich meine Hunde und muss rausgehen, die frische Luft und das Tageslicht bringen einen auf Trab.
    Ohne Hund wäre ich öfter mal im Haus geblieben.

    Das ist sicher so, mit Hund wird der Ablauf geregelter.
    Es gibt Futterzeiten und Zeiten, wo er nach draußen muss. Man kann morgens nicht einfach liegenbleiben, was mit den Katzen durchaus möglich ist, sofern sie genügend Klos und Futter bereit stehen haben.
    Meine Katzen würden es sogar sehr begrüßen, wenn ich morgens länger liegenbliebe und sie noch länger kuscheln könnten.
    "Draußen" ist im Moment, bei dem derzeitigen Wetter, nicht so verlockend.

    Wenn du dir sicher bist, dass der Hund Antrieb genug ist, um aufzustehen und rauszugehen, dann spricht nichts dagegen, dir einen Hund zu holen.

    Welcher Hund wirklich passt, kannst letzten Endes nur du wissen.
    Wie lange möchtest du mit ihm rausgehen, wie aktiv kannst du sein, was genau möchtest du mit deinem Hund machen.

    Ist ein Garten da, in dem der Hund mal spielen und in der Sonne liegen kann, lebst du auf dem Land oder in der Stadt?
    Hast du ein Auto oder bist du auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen.

    Beißen kann grundsätzlich jeder Hund, wobei die größeren natürlich schon furchteinflößender sein können. Aber diese Furcht müsstest du ohnehin überwinden, denn es wird sicher ab und an unschöne Begegnungen mit anderen Hunden geben und dann musst du deinem Hund Sicherheit geben können.
    Das kann man aber lernen, wenn du grundsätzlich dazu bereit bist.

    4 Katzen hört sich für mich übrigens nicht so viel an, in meinen "Hochzeiten" hatte ich dauerhaft zwischen 4 und 6 Katzen/Kater zu Hause.;)

    Ein Welpe wächst natürlich mit den Katzen auf und ist von der Statur her erst mal nicht so bedrohlich für Katzen, die noch keine Hunde kennen.
    Aber, er ist auch lebhaft und wird wesentlich ausdauernder versuchen, hinter den Katzen herzujagen als ein erwachsener Hund, der Katzen schon kennt und gelernt hat, sie zu ignorieren.

    Auch in diesem Punkt musst du entscheiden, was du besser händeln kannst.

    Meine Amy ist jetzt 7 Monate alt und versucht immer noch, mit Kater Ivan zu spielen. Der kennt Hunde seit er 7 Wochen alt ist und tut seinerseits nicht sehr viel, um das zu unterbinden. Außer zu quäken, wenn's ihm zu viel wird und dann muss ich einschreiten.
    Katze Paula regelt das wesentlich deftiger, daher hält Amy bei ihr eher Abstand.
    Kommt also auch darauf an, wie deine Katzen charakterlich so drauf sind.

    Allerdings würde ich in deinem Fall nicht empfehlen, einen Hund aus dem Tierheim zu holen, wenn es ein erwachsener sein sollte.
    Zum einen können viele Tierheimmitarbeiter nicht wirklich einschätzen, ob der Hund nun katzenverträglich ist oder nicht und zum anderen kann er sich dort im Tierheim ganz anders verhalten als nachher bei dir zu Hause.

    Ich würde nach Privatabgaben schauen in den Kleinanzeigen und nur Hunde auf die Liste setzen, die aktuell mit Katzen zusammen wohnen und wo es keine Probleme damit gibt. Dann kann es immer noch sein, dass du in der ersten Zeit bei dir daheim einschreiten und aufpassen musst, zumal deine Katzen ja keine Hunde kennen, aber es erscheint mir deutlich sicherer als einen Hund aus dem Tierheim aufzunehmen.

    Zuerst solltest du dir eine Liste machen, welche Rassen in Frage kommen. Dann nach seriösen Verbänden schauen, findest du bei Google ganz schnell. Und dann Kontakt zu Züchtern aufnehmen, sie anrufen und, wenn alles passt, einen Besuchstermin vereinbaren.
    Dort kannst du dem Züchter dann alle Fragen stellen und, was mir sehr wichtig war, die erwachsenen Hunde deiner favorisierten Rasse live erleben.

    Meist kommt man dann auf eine Warteliste für den nächsten Wurf. Es kann also etwas Zeit ins Land gehen bis du deinen Welpen schlussendlich bekommst.

    Mir war beim Züchter wichtig, dass mein Bauchgefühl gestimmt hat. Dass er/sie mir sympathisch war, offen und gern alle Fragen beantwortet hat und ich das Gefühl hatte, dem Züchter sind seine Tiere auch nach der Abgabe noch wichtig.

    Dann sollte das Umfeld stimmen, es sollte genug Platz für die vorhandenen Tiere da sein, sie sollten mit Familienanschluss leben und auch die Welpen sollten im Haus aufwachsen. Der Züchter sollte die Welpen schon an einige Dinge gewöhnen, wie Geräusche im Haus, ab einem gewissen Alter auch an verschiedene Untergründe draußen.
    Sie sollten genügend Kontakt zu Menschen haben usw.

    Dann sollten Gesundheitsuntersuchungen gemacht worden sein und auch bereitwillig gezeigt werden, da kommt es auf die Rasse an, was wichtig ist.
    Idealerweise auch für vorherige Generationen.
    Je nach Rasse bewegen sich die Welpenpreise beim seriösen Züchter zwischen 1200 und 1800 Euro.
    Kann natürlich auch ein plus/minus geben, das ist der ungefähre Durchschnitt.
    Ich habe vor 5 Monaten für meine Amy, einen Flat coated Retriever, bei einer Züchterin aus dem IRJGV, 1300 Euro bezahlt.

    Normalerweise werden die Welpen zwischen 8 und 10 Wochen abgegeben.
    Ist nicht wie bei den Katzen, dass sie unbedingt bis 12 Wochen bei der Mutter bleiben müssen.;)

    Ein seriöser Züchter wird sie nicht früher abgeben, der Welpe hat dann die erste Impfung gegen Staupe, Parvovirose, Hepatitis und meist auch gegen Leptospirose und Zwingerhusten. Alles ersichtlich aus dem EU Pass, in dem auch seine Chipnummer und Geburtsdatum eingetragen ist.

    Der Welpe bekommt in der Regel zwei Impfungen im Abstand von 4-5 Wochen gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Leptospirose und Zwingerhusten (SHPLPi). Die erste Impfung wird mit etwa 8 Wochen beim Züchter gemacht, die zweite dann im neuen Zuhause.
    Wenn der Welpe bei der zweiten Impfung schon 13 Wochen alt ist lassen viele auch gleichzeitig die Tollwut Impfung geben.

    Ich persönlich mache das nicht, Amy bekam die zweite Grundimpfung ohne Tollwut, das impfe ich erst mit 7-8 Monaten separat.
    Geht natürlich nur, wenn du nicht über die Grenze fahren musst. Man darf nur dann mit einem Hund die Grenze passieren, wenn er gültig gegen Tollwut geimpft ist, die letzte Impfung mindestens 3 Wochen zurückliegt und nicht länger als der Stempel im EU Pass besagt.

    Daher achte ich bei der Tollwutimpfung darauf, dass die Impfung von einem Hersteller mit 3 jähriger Gültigkeit erfolgt und ich passe auf, dass das vom Tierarzt auch so in den Pass eingetragen wird.

    Nach einem Jahr sollte man die Grundimpfungen wiederholen, damit ist die Grundimmunisierung abgeschlossen, über die weitere Verfahrensweise musst du dich selbst schlaulesen. Da gibt es viele Ansichten, kommt auch darauf an wie und wo der Hund gehalten wird, ob er regelmäßig verreist, wie viel Kontakt er zu Wild und anderen Hunden hat usw.
     
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  6. marita

    marita Stammuser

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    Saarland
    Erster Hund:
    Kira, Mix, 15.02.11
    Sind die gleichen Diskussionen wie bei den Katzen, auch da musst du deinen Weg finden.
    Anfangs würde ich füttern was der Züchter gefüttert hat und dann entscheiden, wie die Fütterung weitergeht.

    Ganz allgemein gilt, dass der Fleischanteil möglichst hoch und der Kohlenhydratanteil eher niedrig sein sollte.
    Und natürlich, dass der Hund es verträgt.[​IMG];)

    Ich habe zwei Hündinnen und hatte noch nie einen Rüden. Von daher kann ich dir da nicht viel erzählen, bei der Hündin ist es halt so, dass sie etwa 2 mal im Jahr läufig wird und dann 3-4 Wochen leicht blutet.
    Während der Stehtage (3-4 Tage) muss man aufpassen, dass kein Rüde zu nah kommt und hinterher kann es sein, dass sie scheinträchtig wird.

    Der Rüde "kann" das ganze Jahr über und je nach Veranlagung versucht er mehr oder minder heftig, zu einer läufigen Hündin zu gelangen.
    Kann auch sein, dass er dann in der Wohnung jammert und schlecht frisst, wenn er eine läufige Hündin in der Nase hat und nicht zu ihr darf.

    Ansonsten scheinen Rüden ganz gern zeitnah zu klären, wer das Sagen hat, wenn sie anderen Rüden begegnen, während Hündinnen da eher gelassener sind, dafür extrem zickig werden können, wenn sie der erklärten Lieblingsfeindin begegnen.

    Eigentlich genau wie bei Katze und Kater.[​IMG];)
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Januar 2018
    Karojaro gefällt das.
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