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Hunderassen, die man sich nicht (mehr) anschaffen würde

Dieses Thema im Forum "Rassekunde" wurde erstellt von Sandy227, 14. Oktober 2017.

  1. Beaglefan

    Beaglefan Stammuser

    Beiträge:
    2.835
    Ort:
    Köln
    Erster Hund:
    Lupo/ Beagle/ (15.03.04)
    Zweiter Hund:
    Pascha/ Shih-Tzu (*99-2016)
    Ich mag Hunde ohne Übertreibungen, also zieht hier niemals ein Riese oder Erdnuckel ein, nichts extrem langes, kein Fellmonster, kein Sabberkönig, keine Kurzschnauze.
    Dobermann fällt wegen DCM absolut raus.
    Ich mag auch keinen extremen WTP, das nervt mich extrem wenn Hund mir ständig mit "Mach-was-Blick" am Hintern hängt. Daher fallen die meisten Hüter und Gebrauchshunde raus. Ich mag auch keine Flummies und huschige Hunde, bevorzuge eher souverän-gemütliche Charaktere.
     
  2. T S
    Sandy227

    Sandy227 Stammuser

    Beiträge:
    104
    Extrem verzwergte Hunde möchte ich auch nicht. 4 bis 5 kg ist für mich die absolute Untergrenze. Darunter sind die Hunde einfach zu klein und zu empfindlich. Ich möchte keinen Hund, bei dem ich Angst haben muss, beim drüber stolpern den Hund zu verletzen oder schlimmeres.
    Ich mag auch nicht diese dünnen Bleistiftbeine bei diesen extrem dünnen und kleinen Hunden oder den Apfelkopf mit den hervorquellenden Glubschaugen. Davon mal ab, dass es für den Hund auch empfindliche Problemzonen sind. Mein Affenpinscher hatte auch Patellaprobleme und hüpfte oft auf drei Beinen, die Augen waren sehr verletzungsanfällig und bei Anstrengung bekam er Probleme mit der Atmung oder verschluckte sich leicht, evtl. wegen zu großem Gaumensegel?
    Auch vom Wesen finde ich manche der kleinen Begleithunde nicht immer so toll. Mein Affe war auch sehr überanhänglich, kläffig und in manchen Situationen leicht gestresst bzw. nervös.
    Das finde ich vor allem für einen Familienhund kontraproduktiv, aber auch grundsätzlich eher nervig. Meine Terrier sind sehr souveräne, coole, selbstbewusste, aber dennoch leichtführige Familienhunde.
    Für mich momentan die idealen Hunde.
     
  3. Wautzi

    Wautzi Stammuser

    Beiträge:
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    Geschlecht:
    weiblich
    Ort:
    In der Nähe von Peine
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    Mogli, JRT,21.10.12
    Dritter Hund:
    HermanPodiMix16.6.14
    Solche Hunde bevorzuge ich auch vom Charakter. Ich möchte weder Hunde, die immer nur spielen wollen noch Hunde, die sich unterwürfig verhalten. Hunde, die mit mir durch's Leben gehen ohne ängstlich oder überdreht zu sein sind etwas für mich.

    Und "will to please" wäre nichts für mich. Ich mag es wenn ein Hund die Lücke findet und nutzt und man aufpassen muss dass es keine Erziehungslücke gibt.
     
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  4. Entenwackele

    Entenwackele Gast

    Beiträge:
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    Will-to-please heisst eigentlich nicht automatisch,dass ein Hund einem ständig am Hintern hängt und darauf wartet,dass sein Mensch irgendwas macht.
    Das ist sicherlich bei Hunden mit will-to-please so,wenn sie gleichzeitig einer Rasse(oder Mischung)angehören,die unbedingt Arbeit oder Beschäftigung brauchen,das habe ich auch schon erlebt,die fixieren ihren Menschen haargenau,und bei jeder kleinen Regung ihrer Menschen,stehen sie sofort parat,und wollen etwas"machen",sowas würde mich auch wahnsinnig machen!!!
    Aber an sich heisst will-to-please ja nur,dass es sich um einen Hund handelt,der seinem Menschen unbedingt gefallen will,es für seine Menschen unbedingt gut machen will.
    Sicherlich hängen diese Hunde dann auch emotional sehr an ihren Menschen, brauchen ihre Menschen sehr und orientieren sich ganz stark an ihren Menschen,kann ich von meinem Hund so bestätigen.Wenn er könnte,würde er in mich rein kriechen...:p
    Aber dass er mir ständig mit so einem "mach was"-Blick am Hintern hängt,könnte ich so nicht bestätigen,er ist im Grossen und Ganzen ein sehr entspannter Hund,schläft wirklich gerne und ausgiebig,unabhängig davon was ich gerade mache,hat auch seinen ausgeprägten Dickkopf ,wenn er was will...


    Geht mir genauso,bei mir liegt das Mindestgewicht noch etwas höher...kommt aber immer auf den gesamten Körperbau des Hundes an.Ich bevorzuge kleine,aber kräftig gebaute Hunde...bei uns sagt man "kernig".

    Bei manchen liegt das sicherlich schon an der Rasse,aber ich glaube bei vielen Klein/Zwerg-Hunden liegt es auch an fehlender Sozialisierung/Erziehung und fehleneder,artgerechter Auslastung,weil viele Leute immer noch nicht verstanden haben,dass auch kleine Hunde,und wenn sie noch so winzig sind,richtige Hunde sind,die genau das Gleiche (wenn auch auf ihre speziellen Bedürftnisse zugeschnitten)brauchen wie grössere Hunde.
     
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  5. Entenwackele

    Entenwackele Gast

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    Geht mir auch so...ich würde bei mir noch"keifige" Hunde hinzufügen...aber will-to-please passt schon ausgesprochen gut zu mir ;)
     
  6. Silkies

    Silkies Stammuser

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    Ich hab jetzt lange überlegt, wie ich auf diese Frage antworten würde. Natürlich fällt mir eine Menge ein, was ich nicht haben wollte. Qualzuchten vorneweg, auch vom Wesen her gibt es das eine oder andere, was mir nicht liegt. Aaaaaber: Kann ich deshalb guten Gewissens sagen, "so einer käme mir nicht ins Haus"?

    Ganz ehrlich, an diesem Punkt hänge ich fest. Das liegt vielleicht am Krümel, der eine Menge von dem verkörpert, was ich mir niemals bewusst ausgesucht hätte. Und dennoch hab ich ihn lieb und würde ihn nieundnimmer hergeben! Bekommt man nicht immer wieder Hunde vom Schicksal verpasst, die man sich so nicht ausgesucht hätte? So weit kenne ich mich jedenfalls: Letzten Endes spielen all diese Überlegungen keine wirkliche Rolle. Wenn man ihn lieb hat guckt man sich jeden Hund schön, arrangiert sich mit allen möglichen Macken, und nimmt sich fest vor, beim nächsten mal aber ganz bestimmt vernünftiger zu sein. Nur: Schafft ihr das wirklich?
     
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  7. Entenwackele

    Entenwackele Gast

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    Für mich persönlich käme ja ohnehin immer wieder nur ein Hund aus dem(seriösen)Tierschutz/Tierheim in Frage,ich bin ganz ehrlich,da wüsste ich nicht,ob ich es schaffe...allerdings,also zumindest ist es bei mir so,würde ich mich mit den Hunden,die nicht"in mein Beuteschema"passen,auch gar nicht näher beschäftigen,oder identifizieren können.
    Aber rein theoretisch könnte es schon passieren,würde ich nun einen Hund suchen,und sässe da im Tierheimzwinger ein kleiner Hund ,in dessen Wesen ich mich sofort verliebt habe,wo ich sofort das Gefühl hätte"passt",und dieser kleine Hund wäre eben ein Rassehund,und hätte noch das Pech,ein völlig überzüchteter Hund zu sein,dass ich diesen Hund trotzdem adoptieren würde,auch wenn ich vorher"laut geschrieen"habe ,keine Rasse und schon gar keine Qualzucht".
    Ehrlich gesagt,würde das sehr wahrscheinlich passieren,weil mir Wesen und Charakter,und dass es eben"passt",am allerwichtigsten sind...und letztendlich kann der Hund selbst am allerwenigsten dafür,als was er geboren wurde... .Und man selbst unterstützt damit keine weitere Qualzucht,den dieser Hund ist ja schon da.Als er von den Vorbesitzern beim Züchter(oder ganz schlimm:beim Händler) gekauft wurde,haben diese zwar die weitere Nachzucht unterstützt,aber ich selbst unterstütze es nicht aktiv,weil ich keinen Hund kaufe,der für mich gezüchtet wurde,sondern einen adoptiere,der eben schon da ist... .

    Ich kann aber mit absoluter Sicherheit sagen,angenommen ein Züchterhund käme in Frage,dass es niemals ein Hund sein würde,der nicht in mein"Beuteschema"passt,und mit Sicherheit auch keine Qualzucht...wenn man sich einen Hund vom Züchter holt,hat man im Normalfall eine sehr genaue Vorstellung von der Rasse,hat sich informiert,sucht einen seriösen ,guten Züchter.Dementsprechend,wenn z.B.von vorne herein klar ist,kein grosser Hund,keine Qualzucht,wird man wohl kaum zum Doggen-oder Plattnasenmopszüchter gehen...dementsprechend kann man sich nicht einfach verlieben.

    Geht man nun zum Rassezüchter seiner Wahl,und verliebt sich in einen Welpen,bei dem man eigentlich kein gutes Gefühl hat,ist das nochmal was anderes...keine Ahnung,wie ich mich da entscheiden würde...hätte ich mich aber erstmal für den Welpen entschieden,dann wäre es auch,egal wieviele Baustellen der Hund hat,es wäre sein ganzes Hundeleben lang mein Hund,und gemeinsam würden wir das schon alles schaffen... :)
     
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  8. Mestchen

    Mestchen Stammuser

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    Also ich würde ja sagen, dass Mogli schon sowas wie ein WTP hat. Kiara hat auch den WTP und findet dennoch Lücken. WTP ist ja keine Garantie dafür, dass der Hund an einem kleben bleibt. :)
     
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  9. Amica

    Amica Stammuser

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    So ist das bei Rico auch. Einerseits ist er sooo bemüht, es mir recht zu machen, dass er sich teilweise vor Feuereifer regelrecht überschlägt.:D Aber wenn er etwas nicht will, kann er auch sooo einen Dickkopf haben...:rolleyes:

    Und WTP und permanentes Beschäftigung-Brauchen muss man auch trennen, denke ich. Meine Hunde haben/hatten wohl rassebedingt alle mehr oder weniger viel WTP. Aber keiner klebt permanent an meinem Bein und schreit "Arbeite mit mir, arbeite mit mir, mach schon mach schon!!":)

    Liebe Grüße
    Amica
     
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  10. T S
    Sandy227

    Sandy227 Stammuser

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    Das eine ist die Theorie, das andere die Praxis.;)
    Als nächsten Hund überlege ich schon eine Weile endlich auch mal einen Hund aus dem Tierschutz oder eben einen Seconhand-Hund zu nehmen.
    Und klar, da muss man auf Überraschungen gefasst sein. Es würde wohl aber trotz allem kein Riesenhund werden oder ein "Typ", der mir so gar nicht (zunächst) gefällt. Bei Terrier in Not war jetzt eine Australian Terrier Hündin, die gesundheitliche und wesensmäßige Probleme hat und ein neues Zuhause sucht. Wenn ich momentan die Kapazität hätte, dann hätte ich mich für sie interessiert. Unsere Kinder sind nicht mehr klein, es muss auch für mich nicht unbedingt ein Welpe sein (eher auch nicht) und einen Hund mit Baustellen traue ich mir jetzt durchaus zu.:eek:
    Also den perfekten Hund gibt es eh nicht (auch wenn mein Samy momentan wirklich sehr, sehr nahe dran ist), aber 2 perfekte Hunde muss man auf keinen Fall haben, dann wird es ja langweilig.:rolleyes:
     
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