1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Herzlich Willkommen auf Hundeforum.com - die kostenlose Hunde Community für Herrchen und Frauchen. Du kannst bereits schon jetzt ohne Registrierung Teilbereiche des Hundeforums einsehen und dort Beiträge lesen. Um in den vollen Genuss der einzigartigen Community unter Hundeforum.com zu kommen, Beiträge verfassen und Zugriff auf alle Forenbereiche, wie z.B. die Hundebilder Alben, Hundeforum Chat und Hundefoto Wettbewerbe mit attraktiven Preisen zu erhalten, ist eine kostenlose Registrierung erforderlich.
  3. ▷ ▷ ▷ Tiermedizin-Stunde #4 – Fragen an und Antworten von Tierarzt Dirk Schrader -> Direkt zum Video ▷ ▷ ▷

Hundehaftpflicht haftet nicht bei Hundesitter, was tun?

Dieses Thema im Forum "Hundebetreuung" wurde erstellt von cockerspaniel85, 6. Oktober 2016.

  1. cockerspaniel85

    cockerspaniel85 Gast

    Beiträge:
    327
    Ich habe mich mal mehr mit dem Thema Hundesitter/Hundekita etc. beschäftigt.

    Ich habe ein Hundehaftpflichtversicherung, die explizit nicht für die gewerbliche Drittbetreuung gilt.

    Nun stellt der Hundesitter aber eine gewerbliche Drittbetreuung dar.

    Gem. BGB 833/834 haftet der Hundebesitzer grundsätzlich immer bei Schäden, auch wenn er nicht dabei ist. In dem Fall mit dem Hundesitter, würden beide zur Hälfte haften. Aber da die Hundehaftpflicht nicht für gewerbliche Haftung haftet, würde man als Halter privat haften.

    Das scheint wohl eine versicherungstechnische Lücke zu sein.

    Gibt es da einen "Trick"?
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Oktober 2016
  2. Mestchen

    Mestchen Stammuser

    Beiträge:
    16.506
    Geschlecht:
    weiblich
    Ort:
    Kreis Minden-Lübbecke
    Erster Hund:
    Kiara, 13 J.
    Zweiter Hund:
    Caro, 7 J.
    Ein gewerblicher Hundesitter muss sich selbst versichern. Das ist der Trick

    Gesendet von meinem SM-G920F mit Tapatalk
     
  3. T S
    cockerspaniel85

    cockerspaniel85 Gast

    Beiträge:
    327
  4. DieterI

    DieterI Gast

    Beiträge:
    6.086
    Mit Pech verliert man bei sowas seine Existenz.

    Man braucht ja nur einen Studenten als Hundesitter engagieren, der sich ein Zubrot verdient, nicht die Wahrnehmung hat, dass er überhaupt gewerblich oder gewerbsmäßig tätig ist und sich eben auch nicht versichert.
     
  5. Yacco

    Yacco Gast

    Beiträge:
    15.221
    Warum Lücke?
    Sie ist doch einfach zu schließen.
    Und sicher gibt es " Tricks" nur im Angesicht von Vers. Prämien unter 100 € im Jahr, sehe ich selbst keine Veranlassung zu diesen zu greifen.
    Bin der Meinung wer eine Dienstleistung anbietet, mus dies in vollem Umfang tun..
    Oder lassen.
     
  6. T S
    cockerspaniel85

    cockerspaniel85 Gast

    Beiträge:
    327
    Dann schau mal in die Verträge der Hundekitas und Gassiservices. Die meisten schließen jegliche Haftung aus.
     
  7. Yacco

    Yacco Gast

    Beiträge:
    15.221
    Wenn der Kunde sich das gefallen lässt?
    Hat natürlich alles seinen Preis und ein Vergleich Kita, Gassigaenger scheint mir schwer zu hinken.

    Ich würde mich nicht auf dubiose Geschäfte einlassen.
    Warum schließt nicht der Gassigänger eine entsprechende Haftpflicht ab?
    Wie jeder gewerbetreibende auch?
    Zu wessen Lasten soll dies sonst gehen ?
    Etwa der Allgemeingeit?
     
  8. DieterI

    DieterI Gast

    Beiträge:
    6.086
    Können sie ja auch gerne. Die vielfach erwünschte Möglichkeit "ich kann jeden Bockmist bauen und hafte für nichts" greift nicht durch.

    Im allgemeinen sind die Verträge vorformuliert und deshalb nach § 305 BGB sog. "Allgemeine Geschöftsbedingungen".

    https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__305.html

    Und dann haben wir noch die ebenso charmante wie verbraucherfreundliche Regelung des § 309 Nr. 7 BGB.

    https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__309.html

    Bingo:)
     
  9. T S
    cockerspaniel85

    cockerspaniel85 Gast

    Beiträge:
    327
    Nein, die haben ja ihre Haftpflichtversicherungen aber schließen TROTZDEM jegliche Haftung aus bzw. beschränken sie auf grobe Fahrlässigkeit/Vorsatz.

    Heißt, wenn der Hund beim Hundesitter einen Sachschaden oder Personenschaden verursacht, dann haftet IMMER der Halter. Und da die private Hundehaftpflichtversicherung eine gewerbliche Dritthütung ausschließt, greift diese nicht und man steht eventuell vor einem Schuldenhaufen.

    Aus diesem Aspekt heraus ist es sogar "besser" wenn es keine gewerbliche Betreuung ist den bei Gefälligkeitsdiensten greift wiederum die private Hundehaftpflicht. Sie greift halt nur solange, bis es keinen "Vertrag" gibt (also in dem Moment wo Geld fließt, ist es keine Gefälligkeit mehr.

    Wenn also mein Nachbar aus Freundlichkeit mit dem Hund rausgeht und dafür kein Geld bekommt, dann greift meine Versicherung und er haftet für nichts. Alles Tutti. Aber wer macht sowas schon regelmäßig kostenlos???

    Wenn also die Person Geld von mir bekommt, haftet sie und ich zu gleichen Teilen (und meine Versicherung greift nicht mal).
     
  10. DieterI

    DieterI Gast

    Beiträge:
    6.086
    Zu gleichen Teilen ist die Frage, auf jeden Fall als Gesamtschuldner. Wenn die Versicherung den gewerbsmäßigen Gassigänger ausgeschlossen hat, greift sie nicht, völlig klar.
    Aber den kriegst Du über 309 Nr. 7 BGB, so er seine Haftung ausgeschlossen hat. Den Ärger hat man natürlich kostenlos.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Oktober 2016
Die Seite wird geladen...


Hundeforum.com - Partnerseiten :
Gesundheitstreff.de | Cryptoforum.de | Veggieforum.de | Tierfreund.com