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Hundefutter - Wegweiser

Dieses Thema im Forum "Hundefutter" wurde erstellt von Miauu, 22. Januar 2011.

Status des Themas:
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  1. Miauu

    Miauu Stammuser

    Beiträge:
    4.256
    Trockenfutter

    Zum einen gibt es extruder und kaltgepresste Sorten.
    Extruder: die Inhaltsstoffe werden extrem hoch erhitz und dann wieder stark gepresst. Dieses Futter geht immer im Hundemagen auf. Kann man ganz leicht selbst testen: Extruder Futter in ein Glas Wasser und einige Zeit warten --> das Futter quillt auf.
    Kaltgepresst: die Zutaten werden weniger hoch erhitzt, es gehen nicht so viele Vitamine,... verloren und es geht im Magen nicht auf.

    Es soll jetzt nicht heißen, dass Extruder im Allgemeinen schlecht sind, sie quellen eben nur auf. Der Hund muss dadurch einen enormen Wasserverlust ausgleichen.


    Nassfutter

    Die Zutaten werden eingekocht und am Geringsten erhitzt. Die Ernährung durch Nafu ist neben der Rohfütterung am Natürlichsten, was aber nicht automatisch am Gesündesten bedeutet!



    Nun zu den Zutaten.

    Die Zutaten sind immer so aufgelistet, dass das, von dem am Meisten drinnen ist, als erstes kommt. Oftmals wird Getreide in Hefe, Gerste, Kartoffeln, Reis und Mais aufgeteilt, was im endeffekt dazu führt, dass von Getreide doch am Meisten drinnen ist. Ein Beispiel:

    Hühnerfleischmehl 20%, Tierische Nebenerzeugnisse 18%, Kartoffeln 15%, Mais 14%, Rübentrockenschnitze 10%, Bierhefe 8%, Reis 7%, Gerste 5%, Apfel 5%

    Das wäre also folgende Rechung:

    Kartoffeln + Mais + Bierhefe + Reis + Gerste = 48% Getreide

    ...und 38% "Fleisch"

    Tierische Nebenerzeugnisse: hauptsächlich Schlachtabfälle also alles was nicht mehr gebraucht wird: Hufe, Haare, Kochen,...
    Rübentrockenschnitze: ein typisches Füllmittel, mit dem der Hundemagen gar nichts anfangen kann.
    Bierhefe: in ganz geringen Anteilen - okay.

    Geflügelfleischmehl - reines, getrocknetes Fleisch
    Geflügelfleisch - reines, frisches Fleisch
    Geflügelmehl - getrocknete Nebenerzeugnisse
    Geflügel - frische Nebenerzeugnisse

    Ein Hund braucht aller, aller mindestens 35% Fleischanteil im Futter, am Besten mehr. Ist der Fleischanteil "im Pressling" oder "in der Trockenmasse" angegeben ist das mehr. Denn - an einem guten Beispiel - ist 10g getrocknete Pertersilie wie 100g frische. Wenn nun auf einem Fertiggericht steht "mit 35g frischer Petersilie" und auf einem anderen steht "mit 20g getrockneter Petersilie" ist letzteres natürlich besser.

    Gerste und vor allem Mais gehört nicht in den Napf.
    Kartoffeln und Reis ist gut, sollte aber nicht der Hauptbestandteil des Futters sein.


    Inhaltsstoffe/Nährwerte

    Die Deklaration von versch. Inhaltsstoffen ist ebenfalls auf jeder Packung nachzulesen. (Die unten angegeben Prozentwerte sind nur Richtwerte! Rasse, Alter und Aktivität des Hundes kann dadurch im Einzelfall zu Abweichungen führen.)

    Rohprotein: Eiweißgehalt. 20 - 25%. Tierische Eiweiße sind für Hunde besser verwertbar und hochertiger als pflanzliche. Ein hoher Proteingehalt sagt jedoch nichts über die Qualität des Futters aus! Folgen von einem stark überzogenen Wert:
    Stoffwechsel- und Hautprobleme sowie eine erhöhte Nierenbelastung.

    Rohfett: 8 - 13%. Hochwertiges Fett, kann nur durch Pflanzenfett gewonnen werden. Zum Beispiel durch versch. Öle (Lein-, Distel-,... Öl). Zu viel Fett kann - wie beim Menschen - Herz, Kreislauf und Leber belasten sowie zu Übergwicht führen. Minderwertiges Fett lässt sich durch vermehrten Durchfall und/oder breiigen Kot ferstellen und führt auf Dauer zu Zellstoffwechselstörungen oder Hauterkrankungen.

    Rohfaser: Nicht verdauliche Inhaltsstoffe. 2 - 4%. Ein zu hoher Rohfaserwert ist ein direkter Hinweis auf minderwertige Bestandteile des Futters, also "Zutaten" die der Hund nicht "gebrauchen" und genauso wenig verwerten kann. Es handelt sich dann um billige Füllmittel, die den Hund satt machen sollen (Rübenfaser, Zuckerrohr,...). Eine erhöhte Kotabsetzung deutet auf minderwertige Produkte hin.

    Rohasche: Rückstände der Herstellung. 4 - 7%. Im besten Fall handelt es sich hier um Mineralstoffe aber auch um Sand oder ähnliche Abfallprodukte. Um ausreichend Mineralstoffe zu sichern, die für den Hund wichtig sind, darf der Wert nicht drastisch unter 4% fallen. Über 7% deutet es auf eine Verunreinigung des Futters hin. Die Verdauung wird sehr strapaziert.


    80% aller Krankheiten werden durch falsches Futter verursacht!
     
    Fischer gefällt das.
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