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Hundeerfahrung, ab wann hat man sie?

Dieses Thema im Forum "Mein erster Hund & Hundekauf" wurde erstellt von Maeusele, 15. Februar 2018.

  1. marita

    marita Stammuser

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    Sie haben aber nicht die Wahl, ob sie auf deine PS kommen möchten.
    Und wenn doch, würde ich gern wissen, wie du das feststellst.

    Dass man beim zukünftigen Halter als PS genau auf den Hund achtet, wie der sich verhält, das halte ich für normal und gehe mal davon aus, dass das viele PS so machen. Habe ich bei den Katzen nicht anders gemacht und ich habe auch schon "nein" gesagt, weil es für mich aussah, als wolle die Katze diesen Besitzer nicht.

    Aber der Hund, den man aus einer Tötung, einem Tierheim oder von der Straße auf eine PS verfrachet, der
     
  2. Bubuka

    Bubuka Stammuser

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    Indem ich die Hunde mit verschiedenen Menschen zusammenbringe. Ich habe Treffen mit mehreren Hunden aus den Pflegestellen und mit mehreren Interessenten veranstaltet. Das haben wir meistens in einem großen Bauerngarten gemacht und mit gemütlichem Kaffeetrinken und Klönen verbunden.
    Bei den Interessenten habe ich natürlich eine Vorauswahl getroffen.

    Die Atmosphäre war immer sehr entspannt und Menschen und Hunde konnten sich ungezwungen bewegen und kennenlernen.
    Wenn ein Hund länger in einem Tierheim war oder sonstwie sein Zuhause verloren hat, dann ist er auf der Suche nach dem Menschen, dem er sich anschließen kann.
    Das sind keineswegs die Menschen, die besonders freundlich mit ihm reden oder die Leckerlies in der Hand haben.
    Und die Hunde kleben auch nicht an ihrem jeweiligen Pflegefrauchen.

    Manche Hunde setzen sich bei einem bestimmten Menschen neben den Stuhl und gehen da auch nicht weg.
    Oder sie nehmen auf andere Weise Kontakt auf. Wenn man die Hunde beobachtet, bekommt man einen Blick dafür, wo sie besonders entspannt sind, wo sie immer wieder hingehen oder wann es "funkt" zwischen Mensch und Hund.
    Dabei kommen oft erstaunliche Verbindungen zustande.

    Eine junge Frau wollte eigentlich einen jungen Hund. Aber ein alter Hund ist ihr nicht mehr von den Füßen gewichen.
    Die beiden waren so sehr ein Herz und eine Seele, das hat jeder der Anwesenden gesehen und gegrinst.
    Während die Frau immer noch "aber" gesagt hat, hatte der Hund schon längst ihr Herz erobert.

    Wenn sich Hund und Mensch gefunden hatten, dann habe ich ihnen eine Leine in die Hand gedrückt und empfohlen, mal einen Spaziergang auf dem Feldweg hinter dem Haus zu machen. Dabei habe ich auch beobachtet, ob der Hund zögerlich mitgeht oder sofort bereit ist, zu folgen.

    Ich selbst hätte auch keinen Hund behalten, der sich nicht ausdrücklich für mich entschieden hat.
    Alle Hunde haben die Chance bekommen, sich jemand anderes auszusuchen.

    Wir hatten Hunde, wo wir erst beim 10. oder 15. Interessenten diesen Funken zwischen Hund und Mensch bemerkt haben.
    Vorher haben wir sie nicht weggegeben.
     
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  3. RosAli

    RosAli Stammuser

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    Darüber sind wir uns nicht einig.;)
    Kein Hund, und auch keine Katze weiß, das die PS nur eine PS und daher vorübergehend ist.
    Das Tier kommt an und versucht sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Das weiß nicht, dass die Dinge nicht von Dauer sind, weil es nur eine PS ist.

    Das die meisten Tiere ihr wahres Wesen erst zeigen, wenn sie eine Weile an einem Ort sind und Vertrauen zu den Personen aufgebaut haben, ist eine ganz andere Sache. Das passiert aber auch in der PS, wenn das Tier länger dort ist.
     
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  4. marita

    marita Stammuser

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    Da konnte man auf den letzten Seiten durchaus einen anderen Eindruck bekommen, aber gut, ich werde da auch nicht weiter streiten.;)

    Zum Rest deines Posts, ich finde es sehr schön, dass bei deiner PS Tätigkeit alle durchweg gesund waren.
    Und Flöhe fallen für mich wirklich nicht unter "Krankheiten".

    Ja, ich kenne es anders, von mehr als einer PS.
    Waren zwar in der Regel Katzen, ich habe es aber auch von Hunden mitbekommen.

    Ich hege auch keinen Abscheu gegen PS, nichts liegt mir ferner.
    Ich weise nur darauf hin, dass ein Hund von einer durchschnittlichen PS nur wenig gesünder ist und nur wenig besser eingeschätzt werden kann, als ein Hund, der direkt aus einem Auffanglager bzw. einer Tötung kommt.

    Es gibt die Ausnahme PS, die wirklich gut arbeiten, aber nach meiner Erfahrung (und ich behaupte nicht, dass das der Weisheit letzter Schluss ist) sind sie selten. Ein Hund von dort kann besser eingeschätzt werden und ist wohl gesünder als ein direkt vermittelter Hund.
    Das habe ich aber bereits vor Seiten geschrieben.

    Ebenso, dass ein direkt vermittelter Hund nicht für jeden das Richtige ist und ich auch nicht wahllos jeden Verein unterstützen würde.

    Und doch, im Falle einer PS, die ein Hort für alle möglichen Krankheitserreger ist, macht es für den Hund und seinen zukünftigen Besitzer sehr wohl einen Unterschied, ob er den Hund "nur" mit den Erregern direkt aus dem Auffanglager/Tötung bekommt oder ob er sich dann in der PS zusätzlich etwas einfängt.

    Und es geht mir hier ausdrücklich nicht um "seriöse" PS, sondern um die durchschnittliche PS, die ich erlebt habe.
    Und da scheinen sich unsere Erfahrungen halt nicht zu decken.
     
  5. marita

    marita Stammuser

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    Eine PS, die viele Tiere hat, unterscheidet sich für das ankommende Tier nicht so wesentlich von einem Tierheim.
    Ich habe es schlecht ausgedrückt, das Tier "weiß" das natürlich nicht, aber es wird sich komplett anders verhalten, wenn es von wechselnden Tieren umgeben ist, ein Kommen und Gehen herrscht und es sich im Grunde immer wieder neu sortieren muss.

    Das stimmt. Wenn es länger dort ist und nicht allzu viel Wechsel im Gefüge ist.
    Das sind die PS, die ich als "gut" einstufen würde.
     
  6. RosAli

    RosAli Stammuser

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    Ich habe ja im TH gearbeitet. Und auch in einem TH, mit wechselnder Hundebesetzung bauen die Hunde zu ihren Pflegern eine Bindung auf. Und zeigen dann auch vielfach ihr wahres Wesen, wenn sie länger dort sind.
    Unterscheidet sich jetzt nicht so massiv von einer PS mit wechselnder Besetzung.

    Bei Hunden, die man länger betreut, kann man schon sagen, wie sie so drauf sind. Und potentielle Interessenten auch danach auswählen.

    Voraussetzung ist natürlich, dass die Pflegeperson auch wirklich Interesse an einer Einschätzung der Hunde hat und Ahnung von dem, was sie tut.
    Wer einfach nur stupide sauber macht und füttert, wird nicht viel erfahren über den betreffenden Hund. Und kann daher auch keine Aussagen treffen.
     
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  7. Bubuka

    Bubuka Stammuser

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    Für mich grenzt das schon arg an eine Krankheitsangst.

    Du glaubst also, meine Pflegehunde waren gesund, weil ich nichts untersuchen lassen habe? :rolleyes:
    Da irrst du dich. Ich habe sehr viel Geld beim Tierarzt gelassen und jeder Hund wurde dort vorgestellt.

    Ich gehe nur mit Krankheiten anders um. Ich behandle nicht die Hunde nach dem Motto "Behandlung gelungen, Patient tot".
    Ich unterstütze viel mehr die Selbstheilung und wäge sehr genau ab, wann eine Behandlung erforderlich ist.
    Ich mache mich auch nicht auf die Suche nach Krankheiten, so wie du es machst.
     
  8. Blumenfee2017

    Blumenfee2017 Stammuser

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    Ähm naja... du schreibst immer sobald das Thema aufkommt darüber, dass deine Kira ja nur deshalb noch lebt, weil du sie gerettet hast. Nicht nur hier. Nun bin ich einmal darauf eingegangen, eigentlich nur zwecks dem Katzenbeispiel und da wusste ich gar nicht, dass du die Katzen dann hergegeben hast. Das eine Mal drauf eingehen hat uns nun zu seitenweise Abhandlungen über Kira geführt und eine Diskussion auf einem Hund aufzubauen finde ich ziemlich mühsam. Ich habe mehrmals erwähnt, dass es mir nicht nur zwingend um mich und dich geht, sondern um die dahinterliegenden Konzepte und Vorgehensweisen.

    Ja waren sie - ich finde das auch schön und zähle Flöhe auch nicht zwingend zu Krankheiten, aber zu den erwähnten Parasiten.

    Ich finde es ebenso schön, dass meine Erfahrungen mit vielen Hunden so "hoch" gewürdigt werden, während deine Kira, die nie auf einer Pflegestelle war, quasi das Argument schlechthin dafür ist, dass Pflegestellen schlecht für Hunde sind. Aber natürlich wollte nur ich über sie reden ;)

    Und das sehe ich anders. Eine Pflegestelle, selbst wenn es keine besonders gute ist, kann dir sagen, ob der Hund stubenrein ist. Sie kann dir eine Einschätzung darüber geben, wie sich der Hund beim Autofahren tut, ob er knurrt, wenn du an seine Schüssel willst, ob er sich vor Menschen fürchtet, wie er sich gegenüber anderen Hunden verhält, uvm.

    Ja natürlich - wenn ein Hund nur wenige Tage oder Wochen da ist und die Pflegestelle eher unerfahren, sind das alles noch recht vage Informationen. Aber es sind immerhin Informationen... Und natürlich kann sich da auch noch was ändern. Aber nicht jeder Hund läuft bei einer Pflegestelle im Überlebensmodus, wo er sich ewig versteckt und nur auf den auserwählten Fixplatz wartet, bis er sein wahres Ich zeigen kann. Sorry, aber das ist einfach Unfug. Ein Hund, der gerade frisch aus einem Auffanglager in einen Haushalt kommt, zeigt in erster Linie mal kein aufschlussreiches Verhalten, weil die Situation für ihn völlig neu ist. Deshalb macht es auch tatsächlich keinen Sinn, die im monatlichen Durchschleusemodus zu haben. Er muss sich selbst erst mal zurecht finden und wenn er binnen 2-4 Wochen schon wieder vermittelt wird, kann sich da natürlich noch viel ändern. Der Hund muss seine Erfahrungen mit dieser neuen Umwelt ja auch erst machen. Das ist aber dasselbe, wenn er gleich auf einen Fixplatz kommt - sehr oft ist auch auf Fixplätzen die ersten Wochen alles super und dann beginnen die Probleme. Und trotz all dieser Probleme kann man den Hund zumindest mal kennenlernen, wenn er auf einer Pflegestelle ist. Das ist natürlich kein Garant dafür, dass es gut geht, aber mehr Chance als bei einem Foto.

    Ich gehöre zu den Menschen, die aktiv propagieren, dass unseriöser Tierschutz sehr häufig vorkommt, während wirklich guter Tierschutz selten ist. Ich vergleiche wirklich unseriösen Tierschutz aktiv mit Kofferraumverkäufen stehe zu dieser Ansicht auch.

    Die "durchschnittliche" Pflegestelle ist ein sehr dehnbarer Begriff, denn wenn ich von der großen Masse an unseriösem Gesindel ausgehe, gibt es dort natürlich auch eine Menge an Pflegestellen, wo es entsprechend wild zugeht. Die "durchschnittliche" Pflegestelle im Mengenverhältnis ist also eine schlechte Pflegestelle. Die "durchschnittliche" Pflegestelle im Qualitätsverhältnis ist etwas anderes.
    Und nein, meiner Erfahrung nach ist eine durchschnittliche Pflegestelle im Sinne der Qualität kein Ort, wo man sich zusätzlich zum mitgebrachten Krankheitspool aus dem Ausland noch zusätzlich was einfängt, sondern im Gegenteil ein Ort wo solche Probleme behandelt werden. Und solche Pflegestellen gibt es durchaus. Nicht jeder würde sich vermittlungstechnisch den Aufwand machen, den ich habe, usw. Aber so, als wäre ich und wenig andere alleine auf weiter Flur zwischen ansonsten reinem Gesindel ist es auch nicht. Da haben wir schon noch ein paar Abstufungen dazwischen.

    Wenn du also von den häufigen unseriösen Vereinen und ihren Pflegestellen redest - gut. Davon rede ich aber nicht. Unseriöser Tierschutz ist in meinen Augen der wichtigste Punkt mit Handlungsbedarf, völlig egal ob mit Pflegestelle oder Direktimport. Wenn ich aber mal von halbwegs vernünftiger Arbeit ausgehe, dann gehe ich auch davon aus, dass Pflegestellen Vorteile bringen. Unseriösen Tierschutz sollte man sowieso meiden.
     
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  9. marita

    marita Stammuser

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    Nun ja, das Thema hier war irgendwann, dass Direktimport fast immer schlecht ausgeht.
    Da kann ich nun lediglich über die Fälle schreiben, die ich kenne und wo es (sogar mehrheitlich) gut ausgegangen ist.

    Es liegt in der Natur der Sache, dass ich mich mit meinem eigenen Hund am besten auskenne, wobei die anderen von mir gebrachten Beispiele ja gekonnt ignoriert wurden.;)

    Dein Post klingt schon wieder so, als würde ich mich (ständig) damit profilieren wollen, dass ich Kira "gerettet" habe.
    Tue ich nicht. Wie ich schon sagte, in einem gewissen Kontext habe ich Amy genauso "gerettet", wobei hier ja nun Welpen vom seriösen Züchter nicht das Thema sind.

    Es ist aber einfach Fakt, und daran änderst du mit all deiner Rhetorik nichts, dass tatsächlich noch mehr Hunde als ohnehin schon getötet würden, wenn es keinen Direktimport, sei es aus einem Auffanglager oder einer Tötung, gäbe.
    Und dass es durchaus Menschen gibt, die das händeln können.
    Außer mir kenne ich 3 weitere, und, außer meiner Freundin, waren alle Hundeanfänger.
     
  10. Bubuka

    Bubuka Stammuser

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    :D Gibt es eine objektive Stelle, die beurteilt hat, was gut oder nicht gut ausgegangen ist?
    Oder ist das die Beurteilung einer unerfahrenen Hundehalterin?

    Dir ist noch nicht aufgefallen, dass die Tötungsstationen niemals leerer werden?
    Nicht in 10 Jahren und auch nicht in 20 Jahren.
    Das kann doch keine Rechtfertigung dafür sein, dass man Hunde direkt vermittelt - ohne den Hund zu kennen.
    Nicht umsonst findet man tausende Aufrufe bei Facebook oder anderswo mit dem Text "Dringend neue Pflegestelle gesucht".

    Wie kann man so mit Lebewesen umgehen und das noch Tierschutz nennen?
     
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