Hund am Fahrrad mitnehmen

Hallo zusammen,

Ich bin leya 28, mit meinem schäfi-galgo Mix shadow (auch genannt: hase, shady, beutling)

😁 mein kleiner beutling ist ein sehr bewegungsfreudiger hund. Wir gehen täglich um die zwei Stunden spazieren und machen viel nasenarbeit, aportieren, suchspiele, Tricks.

Wir genießen Die Zeit immer sehr und haben eine ganz besonders feste Bindung. Shady kam als ängstlicher, unsicherer Hund zu mir. Doch wir haben viel zusammen gelernt und heute macht er jeden schaiss mit mir mit und ist sehr bemüht zu gefallen.

Er liebt es zu laufen, fetzen, rumwirbeln und quatsch machen bis er müde ins Körbchen fällt.

So, da klein beutling es liebt mit mir unterwegs zu sein habe ich mir gedacht er hätte bestimmt viel Spaß am Fahrrad mit zu laufen.

Ich habe ein ebike was ich sehr häufig im Alltag nutze (arbeit, kleine Einkäufe usw)

Wir sind also schon kleinere Strecken zusammen gefahren und er liebt es.


Momentan ist es ja doch fies warm also sind wir heute morgen um 7 Uhr eine runde von etwa 4km gefahren.

Das macht ihm Spaß und danach schläft er auch tief uns fest.


Jetzt ist meine Frage

Wir sind ja noch in der Trainingsphase und bis jetzt sieht alles super aus

Aber wieviel km kann ich ihn guten Gewissens mitlaufen lassen und kann das dauerhaft auch schädlich sein?


Angenommen die Strecke zum Stall indem mein pferd steht. Bis zum Stall sind es 9km. Dort ein bisschen ausruhen (pferd hat momentan urlaub) und dann wieder 9 km zurück

Wäre das dauerhaft für ihn gut,gesund, artgerecht?!


Ich fahr natürlich noch nicht die ganze Strecke sondern wie gesagt wir sind momentan bei ca. 4-6 km am Tag verteilt auf zwei runden.

Er macht mir nicht den Eindruck als würde ihn das überfordern, ich achte natürlich auch auf sein Tempo. Meistens traben wir, aber er fängt auch gerne mal an einen Sprint einzulegen.


Danach ist er natürlich müde, aber zu Hause ist er meistens am schlafen.


Was würdet ihr mir da raten, worauf ist zu achten einen hund an solche Strecken zu gewöhnen.


Achja, die Wege die wir fahren sind leider hauptsächlich Asphalt, etwas Wald und Feldweg aber eben leider viel Asphalt.

Das kann ja problematisch für seine Pfoten werden oder?


Er ist natürlich als windhundmix ein absoluter bewegungsjunkie. Aber ich kann immer schlecht einschätzen wann er nicht mehr kann da wir sonst immer Routinemäßig die gleichen Entfernungen zurück legen.

Er ist ca. Knapp 50 cm hoch und hat ca 20 kg also sehr leichtfüßig und windschnittig.


Was würdet ihr empfehlen auf was ist zu achten und sind 9km hin und zurück für ihn mehrmals die Woche machbar


Verzeihung schonmal im voraus für besondere blöde Fragen aber ich mach mir oft einen Kopf und will nur das beste für ihn


Lg leya und shaddow
 
Erster Hund
Hermes / Whippet (7)
Zweiter Hund
En-Lil / Whippet (2)
Hallo Leya,
wie alt ist Shadow denn?

Er ist natürlich als windhundmix ein absoluter bewegungsjunkie.
Das ist leider ein weitverbreiteter Irrglaube. Windhunde sind mitnichten Bewegungsjunkies. Sie sind Sprinter. D.h. eigentlich laufen sie einmal knackig und schnell und ruhen danach wieder für viele Stunden. Für lange, ausdauernde Bewegung sind sie weder gebaut, noch geeignet.
Der Galgo ist zwar so ein Zwischending zwischen Kurzstrecken- (wie z.B. der Greyhound oder Whippet) und Langstreckensprinter (wie der Saluki) aber sie sind und bleiben Sprinter.
Ist der Shadow tatsächlich ein Langstreckenläufer, dann liegt das wohl eher am Schäferanteil ;-)

Sorry, konnte ich so einfach nicht stehen lassen ;)
 
Shaddow ist knapp fünf Jahre alt.
Ach okay, das mit dem Sprinter war mir gar nicht so bewusst.
Das ist ja eben die Frage die ich mir stelle, ob er das "leisten" kann und will ohne Schäden zu bekommen.
Bis jetzt ist er mit Freude dabei, draußen ist er immer knackig und flott unterwegs, zu Hause hört und sieht man ihn nicht weil er sich iwo festpennt.

Man merkt schon das ihn das anhaltende traben neben dem Rad anstrengt. Er soll sich ja auch auslasten können, der schäfi in ihm kann sonst ziemlich anstrengend werden.
Aber ich will halt vermeiden das er vllt Probleme mit den Gelenken bekommt davon andererseits braucht er natürlich Bewegung
 
Was ich noch dazu schreiben sollte..
Es geht mir nicht darum ihn dauerhaft auf lange Strecken mitzunehmen. Wir fahren aktuell morgens eine Runde von 4 km davon sind die Hälfte Freilauf für ihn im Wald.
Mit dieser Runde, habe ich das Gefühl kommt er gut zurecht die gehen wir auch normalerweise zu Fuß.

Mein Wunsch wäre es halt, mit dem Rad zum Stall zu fahren und dort nehm ich ihn natürlich gerne mit.
Kleine runden am pferd mitlaufen (eine Stunde Schritt,trab,wenig galopp sind für ihn kein Problem das kennt er seitdem ich ihn habe)
Bis dorthin wären es 9km..dort kann er dann entspannt in der Sonne liegen und schnüffeln.
Dann natürlich wieder 9km Nachhauseweg.
Also wären wir bei knapp 20 km.
Das würde ich nicht jeden Tag machen aber schon gerne regelmäßig.
Deshalb fangen wir erstmal mit kleinen runden an und ich schau wie es läuft.

Nur kann ich schlecht beurteilen ob das wirklich gut für ihn ist und ich ihn nicht eventuell doch überforderte. Bis jetzt seh ich das er Spaß hat und noch keine Überforderung.
Aber da er sowieso immer pennt zu Hause und draußen gerne rumsaust, würde ich gerne eure Meinung dazu hören ob es das richtige ist oder was ich noch beachten sollte

Ich habe mal ein Bild von ihm reingemacht weis leider nicht wie ich es hier hochladen kann
Der Tierarzt sagte uns damals er wäre auf jeden Fall ein galgo und der schäfi wäre auch drin
Wie man aber sieht, könnte da einiges an Rassen drin sein ich kann es schwer beurteilen also geh ich davon aus das er tierarzt recht hat
Anhand seiner Statur könnte man ja vllt sehen ob er für sowas geeignet ist.
Den Windhund sieht man schon und man merkt ihn. Er ist immer der schnellste im gassi-rudel und sieht leider auch immer etwas dünn aus. Außerdem jagt er mit Leidenschaft auf sicht.
Den schäfi merkt man auch. Er ist unglaublich lernwillig, anhänglich, etwas wachsam und vorallem eine exzellente Nase 😋 er liebt es seine Spielzeuge zu erschnüffeln bin immer wieder beeindruckt davon mit welcher Ausdauer und Konzentration er bei der Sache ist
 
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Jetzt im Sommer muss man sehr auf die Temperaturen achten und ich habe auch die Luftfeuchtigkeit im Blick. Bei trockener Witterung sind wir bis 20 Grad mit dem Fahrrad unterwegs, bei sehr feuchter bis maximal 15 Grad, weil es die Hunde deutlich mehr anstrengt. Normal sind wir 2-3 Mal die Woche unterwegs und die Strecke liegt bei +/- 10km. Sie würden locker mehr laufen, machen wir auch ab und zu, aber dann nur bei Temperaturen unter 15 Grad.

Ich würde es davon abhängig machen, wie oft und wie lang man fährt und vor allem vom Wetter. Heute Morgen um 6 waren wir bei 13 Grad knapp 11km mit dem Rad unterwegs, aber es wird die nächste Zeit nachts nicht mehr wirklich abkühlen und dann ist hier Pause.
Meine schlafen/ruhen Zuhause auch überwiegend, allerdings ist das auch das normale Ruhebedürfnis von Hunden.

Edit: und natürlich immer den Hund im Blick haben, seinem Tempo anpassen und bei längeren Strecken zwischendurch Wasser anbieten.
 
Ich fahre bzw. bin mit meinen Hunden immer antizyklisch gefahren. Sprich: Dann, wenn alle aufs Rad umsteigen, fahre ich mit den Hunden kein Rad und wenn sie aufhören, geht die Radsaison los.
Täglich mit dem Rad unterwegs zu sein, ist nicht gut für die Muskeln. Wie beim Sportler sollten zwischen der Beanspruchung schon zwei Tage Pause sein. Zwei bis drei Mal die Woche ist ideal.
Bei einem Schäferhund-Mix würde ich mich noch mit dem Tierarzt auseinandersetzen. Sind die Hüften soweit okay und die Ellenbogen, dass Fahrradfahren kein Risiko darstellt?
Des Weiteren würde ich über einen Fahrradanhänger nachdenken. Ich habe auch immer einen dabei, falls einer meiner Hunde nicht mehr möchte oder einfach um aus der Stadt zu kommen. Und so kannst du auch gut mit deinen Fahrrad und Hund zum Pferd fahren. Zumal du den Vorteil hast, dass du den Anhänger mit 20 kg Hund nicht selber strampeln musst. ;)
Du solltest nur darauf achten, dass sich der Anhänger schnell an- und abkoppeln lässt. Ich habe eine Kupplung für meinen Anhänger, eine Freundin hingegen muss die ganze Schraube des Hinterreifens entfernen, um den Anhänger dazwischen zu spannen. Zur Arbeit willst du den Anhänger wahrscheinlich nicht mitnehmen, zum Einkaufen wiederrum ist er auch sehr praktisch.
 
Hallo,
Von einem Anhänger habe ich auch schon gehört bzw drüber nachgedacht.
Nur würde ich mir den erst anschaffen wenn ich weiß, dass ich ihn auch wirklich brauche. Wobei spätestens wenn shadow mal Opi ist wäre es bestimmt eine tolle Sache ihn darin zu verstauen wenn er nicht mehr zu gut zu Fuß ist.

Gesundheitlich ist er absolut durchgecheckt da er einige Probleme hatte(Magen) in den Jahren wo ich ihn habe. Er ging nie lahm, jedoch habe ich seine Gelenke letztes Jahr anschauen lassen da ich sicher sein wollte das er gesund am pferd mitlaufen kann. Dort gab es keinen Befund. Das sollte ich vllt erneut checken lassen um ganz sicher zu sein, dass es noch so ist.

Was mir noch Sorgen bereitet sind seine Pfoten. Bis jetzt sind sie noch intakt. Wir haben hier leider sehr viel Asphalt und im Gelände viel Stein und schotterwege. Gestern hatte ich das Gefühl seine ballen sind rauer/trockener wie sonst. Hab abends ein wenig melkfett/ringelblumensalbe einmassiert und hab das Gefühl sie sind heute schon etwas geschmeidiger.
Gibt ja auch so pfotenschuhe, allerdings ist shadow da total eigen und ich bezweifel das er die akzeptiert. Wenn ich ihm im Winter einen Mantel anziehe bleibt er ganz steif stehen und geht keinen Schritt mehr. Das hat er also gar nicht gerne..


Auf die Witterung nehm ich natürlich Rücksicht da bin ich selber sehr empfindlich und ab 20 Grad hab ich selbst mit dem Kreislauf zu tun.
Heute sollen es 33 grad werden, da wird natürlich auf sportliche Aktivitäten verzichtet da bin ich sehr pingelig.
 
Erster Hund
Luke, 11 Jahre
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Vierter Hund
† 01.07.2015
Ich würde das vom Fitnesslevel des Hundes und von seinem Gesundheitszustand ebenso abhängig machen wie von der zu laufenden Strecke (Bogenbelag, Steigungen, Wald, Stadt, Feld usw.).

Während der Fahrt würde ich darauf achten das unterschiedliche Tempi gelaufen werden um einseitige Muskelbelastungen vorzubeugen. Klar aufs Wetter ist auch noch zu achten (super Hinweis von @Shnarph mit der Luftfeuchtigkeit ebenfalls was gelernt).

Für einen trainierten Hund sollten 18km mit langer Pause dazwischen machbar sein. Man muss sich ja nur mal die Schlittenhunde ansehen was die für Stecken bewältigen und die ziehen dabei noch Gewicht.
 
Erster Hund
Grizu Shih Tzu * 10.04.2015
Zweiter Hund
Freki Shih Tzu * 02.06.2016
Die Ballen gewöhnen sich auch langsam an den Untergrund, rau heißt nicht anfälliger!
Cremst du jetzt fleissig werden die Ballen zwar weich, aber damit auch anfälliger und scheuern sich schneller ab!
Ist wie mit Hornhaut, die ist auch nicht weich 😉
Auf die Krallen musst du auch achten, die können sich auch zu kurz ablaufen!
Versuchs mal mit den Schuhen, fütter sie schön, mach sie immer mal wieder drauf und dann was tolles, spannendes machen, so hast du dann wenigstens was in der Hinterhand.
 
Erster Hund
Kira, Mix (9)
Wenn er bereits untersucht wurde, ohne Befund, und du ihn in kleinen Schritten an die 18 km gewöhnst, dann denke ich auch, dass das gut machbar für ihn ist. Zumal er dazwischen ja auch noch ausruhen kann.
 
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