"Hoffnung auf Freundschaft" von Michael Grewe und Inez Meyer

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Ich denke dass Grewe hier ein sehr niedrigschwelliges Buch machen wollte, das eben wenig wissenschaftlich rüberkommt. Das einen gewissen Unterhaltungswert bietet und durch die Gegenüberstellung der beiden hündischen Biographien besonders anschaulich ist.
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Ehrlich gesagt, genau das hatte ich mir auch erhofft/erwartet - wegen einer 1-Sterne-Kritik auf Amazon (@Wautzi Ich les' eigentlich auch meistens die negativen Kritiken, aber oft haben die mit 1 Stern nicht viel mit dem Buch dazu, wie du ja auch gerade gemerkt hast ;) Am informativsten finde ich oft die mit 3 Sternen). In der war auch die Rede von den zwei Hundefamilien - aber die dienen ja nur ab und zu (und eigentlich ziemlich selten) als Illustration für den Punkt, den die Autoren gerade machen wollen (das wäre in einer anderen Kritik gestanden, aber die muss ich übersehen haben...)

(OT: Wir scheinen einen ähnlichen Geschmack in historischen Romanen zu haben - bei der Wanderhure bin ich nicht mal bis zum Ende der Leseprobe gekommen - kennst du die von Ricarda Jordan? Ist eines der Pseudonyme von Christiane Gohl (Sarah Lark) die gründlich recherchiert und ausgiebig testlesen lässt.)

So sehe ich das auch. Es gibt Bücher/Autoren von denen viele Hundehalter schwärmen und meinen man müsste die Bücher unbedingt gelesen haben. Ein Beispiel ist "Das andere Ender der Leine" von Patricia McConnell. Das habe ich als Taschenbuch und wenn ich mal für mehrere Wochen einschneie werde ich es vermutlich lesen. Bei mir bei der Arbeit liegt für die Mittagspause "Liebst du mich auch?" von der Autorin und ich komme mit ihrem Schreibstil überhaupt nicht klar. Ich lese darin wenn ich sonst nichts zu lesen dabei habe. Bis zur Rente habe ich es vermutlich gelesen.

Ich lese bei Büchern gern die 1-Sterne-Rezensionen. Zu "Hoffnung auf Freundschaft" sind diese auch sehr interessant.😉 (Und jetzt weiß ich auch wieder wer Michael Grewe ist.)
Ich fand McConnell toll, habe sie allerdings auf englisch gelesen. Bei Übersetzungen bin ich grundsätzlich skeptisch - es ist selten, dass die den Text verbessern...
 
Was mir übrigens noch sauer aufstösst bei dem Buch: Die Autoren stellen es so dar als wäre ein Australian Shepherd ein idealer Familienhund, solange man ihn bloss richtig erzieht. Bei der Hundetrainerin klang das aber ganz anders, und nach dem, was ich gerade gelesen habe (erst seit 1957 als Rasse anerkannt, vorher reiner Arbeitshund und auch immer noch als solcher genutzt) habe ich da doch starke Zweifel...
 
....Ein Beispiel ist "Das andere Ender der Leine" von Patricia McConnell. Das habe ich als Taschenbuch und wenn ich mal für mehrere Wochen einschneie werde ich es vermutlich lesen. Bei mir bei der Arbeit liegt für die Mittagspause "Liebst du mich auch?" von der Autorin und ich komme mit ihrem Schreibstil überhaupt nicht klar.....
Mir ist gerade die deutsche Version in die Hände gefallen und ich verstehe dich völlig. Aber du irrst dich: Das Problem ist nicht die Autorin, sondern die grottenschlechte Übersetzung. Beim ganz kurzen Anlesen fand ich nicht nur den Stil abschreckend, sondern habe auch noch einen bösen Terminologiefehler gefunden (domestic abuse ist nicht das Gleiche wie sexueller Missbrauch, welcher im Zusammenhang auch wenig Sinn macht). Das Original ist wunderbar zu lesen, so schön, dass ich mir gleich auch noch alle anderen Bücher von McConnell geholt habe.
 



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