Großer Schweizer Sennenhund oder Weißer Schweizer Schäferhund?

Wir stehen in Begriff, uns einen Hund anzuschaffen. Die engere Wahl ist auf die beiden im Titel genannten Rassen gefallen. Nun ist unsere Frage: Welche Unterschiede bestehen in der Erziehbarkeit dieser Hunderassen? Ist es wirklich so, dass die WSS ähnlich wie der Labrador einen Will-to-please haben und der GSS eher auch mal tut, was er will?
 
Weshalb diese beiden Hunderassen? (bzw. eine davon)?

Wie und wo lebt Ihr, sprich - Wohnung, Hochhaus, Haus mit großem Grundstück, eher (Innen)Stadt oder Land?

Wie alt sind die Kinder?

Wie lange müßte der Hund täglich allein sein?

Soll es ein Welpe oder Junghund sein? Oder gar bereits "erwachsen".

Von ausgewiesenem, einem Verband angehörigen Züchter oder sonst irgendwo her?
 
Wir wohnen ebenerdig mit einem riesigen Grundstück auf dem Land (über 10.000 qm). Das jüngste Kind wird 3 Jahre alt. Der Hund muss fast nie alleine sein, denn ich wäre immer zu Hause. Es sollte ein Welpe sein. Der Hund sollte vom Züchter sein. Er würde mit anderen Tieren (Hühnern, Puten, Rindern) aufwachsen.

Warum die beiden Rassen? Kleine Hunde kommen für uns nicht in Frage - dann könnten wir uns auch eine Katze halten. :) Das war für mich schon immer klar, dass ich einen großen Hund haben möchte. Er sollte mir auch optisch gefallen - das tun die beiden Rassen auch. Sie sollten kinderlieb sein und als Familienhunde geeignet sein.
 
Optisch sind sie ja wirklich SEHR unterschiedlich.

Wer bereits hundeerfahren mit diesen Rassen ist, kommt sicherlich mit beiden gut klar.
Als Familienhund sind sie auch geeignet, sofern man nicht vor ihrem Schutztrieb zurückschreckt.


Ob alle Hühner und Puten die Situation mit dem Hund überleben, wird sich eh erst später zeigen....


Hattest Du denn schon mal Hunde und wenn ja welche?


Die kurze Lebenserwartung des Sennenhundes würde mich persönlich wahrscheinlich eher abschrecken.
 
Warum sollten die beiden Rassen den die anderen Hofbewohner angehen?
Der Sennenhund als typischer Hofwachhund nicht und der Schäferhund als ursprünglich Hütehund auch nicht.
Klar, in der Sturm- und Drangphase muss man aufpassen, das müsste man aber bei jeder Rasse.
Der Senne bringt, soweit ich weiß, ordentlich Schutz- und Wachtrieb mit. Da müsst ihr einfach wissen wie ihr das händelt. Bei 5 Kindern dürfte ihr da ein ordentliches Kommen und Gehen haben. Entweder sorgt ihr dafür das niemand ohne sich bemerkbar zu machen aufs Grundstück kann oder der Hund ist nie alleine auf dem Grundstück. Ihn so zu erziehen daß er Besucher freudig begrüßt die einfach auf sein Grundstück latschen dürfte zumindest schwierig, vllt sogar unmöglich werden. Es widerspricht einfach seinen Genen.

Wieviel Wach- und Schutztrieb der Weiße Schäferhund noch hat weiß ich nicht. Von ihnen höre ich immer eher das sie Recht sensibel und zartbesaitet sind.
Ob die dann für euren trubeligen Alltag geeignet sind? Keine Ahnung.

Vllt besucht ihr mal Züchter in eurer Umgebung der beiden Rassen? Dann könnt ihr sie mal in Natura sehen.
Aber besser wenn keine Welpen da sind. Sonst ist eh vorbei😂
 
Ein Welpe, der mit anderen Tieren aufwächst, sollte diese im Normalfall leben lassen, oder? :) Nein, ich hatte noch keinen eigenen Hund, kenne nur welche aus dem Bekanntenkreis oder der Nachbarschaft. Das mit der Katze war natürlich ein Scherz. Ich mag einfach keine kleinen Hunde.

Vielleicht kann mir jemand aber auch mal meine eigentliche Frage beantworten?
 
Ihn so zu erziehen daß er Besucher freudig begrüßt die einfach auf sein Grundstück latschen dürfte zumindest schwierig, vllt sogar unmöglich werden. Es widerspricht einfach seinen Genen.
Das soll er ja auch gar nicht. Da wir ländlich wohnen und der nächste Nachbar zwar in Sicht- aber nicht in Hörweite ist, fände ich das positiv.
 
Welche Unterschiede bestehen in der Erziehbarkeit dieser Hunderassen?
Die Erziehbarkeit hängt im Wesentlichen von den Fähigkeiten - der Souveränität - des Hundehalters ab.
Beide Rassen haben einen Wach- und Schutztrieb.
Ich kenne Hunde beider Rassen, die in den falschen Händen problematisch geworden sind, obwohl sie als Welpe ins Haus gekommen sind.
 
Hier im Forum kein User einen Weißen Schäferhund oder einen GSS, daher können wir dir nur sagen was wir allgemein Wissen oder gehört haben.
Der Weiße Schäferhund ist nunmal ein Schäferhund. Ähnlich dem Deutschen Schäferhund arbeitet auch er gerne mit seinem Hundeführer zusammen. Er braucht einen vorhersehbaren, verlässlichen, konsequenten Hundeführer.

Der Senne sollte halt Haus, Hof und Tiere bewachen. Er soll am Hof bleiben und dieser Aufgabe auch nachkommen wenn grade kein Besitzer in der Nähe ist um irgendwelche Kommandos zu erteilen.

Der Schäferhund macht die auch 10x hintereinander dieselben 3 Tricks, wenn zb die Kinder mit ihm spielen.
Der Sennenhund beisst vermutlich jedem die Finger ab der sich näher als 50cm an die Kinder wagt (wenn du das nicht vorher konsequent unterbindest) aber beim Tricks lernen zbwird er nicht so begeistert mit machen und wenn du was anfragst macht er es einmal und das muss reichen.
 
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