Gemeinde erlässt Leinenpflicht

So wie ich das sehe war Star(k?) schon von der Hirschkuh abgewandt, also vermutlich auf dem Weg zur Halterin (die nicht sehr weit weg sein kann), als er geplättet wurde. Also durchaus abrufbar.
 
Erster Hund
BalouDackelMix8.3.11
Zweiter Hund
Mogli, JRT,21.10.12
Dritter Hund
HermanPodiMix16.6.14
Ja, stimmt. Umgedreht hat er sich. Ob er sich aufgrund des Abrufs umgedreht hat kann man aber nur mutmaßen. 😉
 
Erster Hund
Portos...Run free
Zweiter Hund
Emil...Run free
Dritter Hund
Mufasa
Ich finde Leinenpflicht in der BuS durchaus angebracht.
Zum einen dient es dem Schutz des in Wiesen hilflos herumliegenden Wildnachwuchses.
Zum anderen, weil man eigentlich wissen sollte, dass Muttertiere - egal welcher Tierart - recht Angriffslustig sind. Auch sonst eigentlich scheues und somit "harmloses" Rehwild. Ja selbst Kühe mit ihren Kälbern gehn durch Zäune, wenn der Fiffi meint, mal einen kurzen Ausflug auf die Wiese Richtung Herde machen zu müssen.

Den Hund an der Leine zu führen schützt daher natürlich nicht nur Wildnachwuchs, sondern auch meinen Hund. Wenn der 10-20m vor mir seine Nase in eine Dickung reinsteckt in welcher Jungtiere rumliegen, brauch ich mich nicht wundern wenn das Echo angedonnert kommt.

Ganz furchtbar sind tatsächlich Stadtmenschen, die sowas nicht kennen/wissen. Da muss auch jedes Tier angelockt werden, damit man es streicheln kann.
Das meine ich jetzt wirklich nicht abwertend, aber hier auf dem Land wächst man mit dieser Vorsicht gegenüber Muttertieren - egal welcher Art - einfach auf.

Da wird z. Bsp.mit der ganzen Stadtfamilie quer durch den Wald getrampelt, der Hund rennt kreuz und quer herum...Gefahrensinn für sich selbst/den Hund ist nicht vorhanden.

Ganz übel ist es mit den Rhinozeros-Pilzsammlern im Herbst. Das Wildschweine mittlerweile ganzjährig Jungtiere haben, ist vielen nicht bewusst/bekannt. Das eine Bache Menschen bis 5m an sich ranlässt, unsichtbar und reglos in Dickungen, auch nicht. Weglaufen braucht man bei Distanzunterschreitung dann allerdings nicht mehr...

Fängt schon an Kuhweiden an. Hier gab es vor kurzem auch wieder einen schlimmen Zwischenfall. Da wird der Hund lustig fotografierend auf der Weide schnuffeln gelassen...sind ja "nur" Kühe mit ihren niedlichen Kälbern drauf...och wie süß, auch gleich mal streicheln wollen...bis die Mutterkühe angriffen...Hund tot, Zaun niedergetrampelt, ausgebrochene Kühe auf der Landstraße.
 
Erster Hund
Lucky, JRT (11)
Zweiter Hund
Aslan/Rottweiler(4)
Ihr habt einen Hof mit Futtervorräten und seid noch nicht von Mäusen und Ratten überrannt? Dann macht Aslan seinen Job aber gar nicht so schlecht! (oder ihr seid erst gestern eingezogen ;) ). In meinem jahrzehntelang unbewohnten Haus hat's beim Einzug so in der Decke geraschelt und getrappelt dass ich sofort auf Katzensuche gegangen bin...
Bei uns sind Füchse unterwegs, wird wohl auch ein Grund sein.
 
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Dritter Hund
Mufasa
Die Situation im 2. Video finde ich schwierig zu beurteilen.
Da rennt ein Ricke mit Kitz durch ein Wohngebiet. Der Hund hat in meinen Augen eigentlich gar nichts gemacht, außer hinschauen - in gebührendem Abstand.

Die Ricke war extremst gestresst. Ihr Kitz hat sich in eine Menschensiedlung verlaufen - Feindalarm schlechthin. Dann turnt noch eine Katze auf dem Kitz herum, auch blöd!

Ich denke, der Hund hat das Fass in dem Moment einfach zum Überlaufen gebracht!

Die Gegebenheiten dort: kenne ich nicht. Ob es dort "normal" ist, dass sich Wild in Siedlungen verirrt und man damit rechnen muss: keine Ahnung.

Ich sitze abends auf der Terrasse und nur einige Meter weiter läuft - auch tagsüber - Rotwild auf der Wiese herum.
Ein Junghirsch stand mal auf der anderen Bachseite (15m vom Haus entfernt) und glotzte während der Brunftzeit in mein Wohnzimmer rein, der war komplett irre unterwegs.
Mein Hund ist deswegen NIE allein draußen im Garten, aber nicht weil ich in solchen Momenten Angst um ein Böckchen hätte 😉

Die Dame im 1. Video finde ich - sehr freundlich ausgedrückt - unwissend naiv.
Mal so gesagt wie ich es empfinde: selten dämlich, der kleine Hund hat auf Grund dessen halt leider die A...karte 😐
Tiere in freier Wildbahn sind nicht mit "Streichelzoo"-Tieren (Damwildfütterungen in Tierparks aus der Hand für Jedermann etc) vergleichbar!
 
Ich hab gerade nachgeschaut: In Cranbrook, British Columbia, sind mule deers (Disneys Bambi) auf der Straße wohl ganz normal. Die Stadtverwaltung verlinkt Infos, wie man sein Eigentum und sich schützen kann - füttern ist verboten.
 
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Mufasa


Das Blaue links im Bild ist unsere Sandkasten-Abdeckung. Im Hintergrund eine Ricke. Also ICH käme nie auf die Idee, während der BuS dort mit dem Hund Gassi zu gehen 😐
Ich betone nochmal: das soll alles NICHT überheblich gegenüber unwissenden Menschen klingen! Es besteht allerdings ein Unterschied, ob man Wildtiere nur aus Tierparks oder eben "live" erlebt und kennt.

So gehören Mäuse und Ratten nunmal gerade auf dem Land zu Schädlingen und nicht zu Fününüh-Tierchen, die ja so süße Gesichtchen mit Knopfaugen haben...

Bevor der Bauer mäht, fliegt eine Drohne über die Wiese oder es laufen Jäger durch. Nein, die schießen keine Kitze tot!
Überall, wo Kitze liegen, wird ein Fähnchen gesteckt, damit um das Kitz herum gefahren wird...so ganz ätzend sind Landmenschen ja dann auch wieder nicht ☺
 
Erster Hund
Span. Strassenköterchen
Ich wäre auch FÜR Leinenpflicht in der Brut und Setzzeit.deutschlandweit, ...es ist ja nicht nur wegen dem jagen, viele Wildtiere haben in den ersten Wochen noch gar keinen Fluchtinstinkt und drücken sich ins Gras.
Ich weiß nicht, ob die Geis ihr Kitz noch annimmt wenn ein Hund daran geschnuffelt hat...bei Menschengeruch am Kitz nimmt sie es nicht mehr an.

...ich finde, die paar Monate an einer Schlepp ist für jeden Hund machbar
 



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