Felltypen - Vor- und Nachteile

Mein erster Hund war ein Pitbull. Und überall steckten diese kurzen Haare. Im Auto, auf den Klamotten, einfach überall. War überhaupt nicht meins.

Meine Kollegin hat einen Labrador. Die muss jede Woche im Büro saugen und im Gang sammeln sich die Haarmäuse. Wäre auch überhaupt nicht meines.


bin absoluter Fan vom Yorkie Haar. Bei mir in der Wohnung liegt kein einziges Hundehaar, weil die nicht haaren. Im Winter sind die so halblang bei uns, da bürste ich dann alle paar Tage mal durch, und im Sommer gibts Kurzhaarfrisure, da muss ich alle zwei Wochen mal nachschnippeln, aber das wars. Also eigentlich total pflegeleicht.

Meine Hündin (Yorkie, CHi, Spitzmix) hat so eine Mischung aus Spitzfell und yorkiehaar, haart null, im Sommer deshalb mit Kurzhaarfrisur total pflegeleicht, im Winter sieht sie auch wie eine explodierte Klorolle, da setzt sich dann irgendwie der Spitz durch und sie sieht gleich mal 5 Pfund schwerer aus durch die Haarpracht. Da ists dann aber schon ein wenig mehr aufwand, da ich dann mehr bürsten muss.

Zusammengefasst: bin mehr so der Fan vom nichthaarenden Hund. :jawoll:
 
Erster Hund
Lupo/ Beagle/15
Zweiter Hund
Pascha/ 99-2016
Lupo hat Stockhaar mit ordentlich Unterwolle ab Herbst. Er haart, als gäbe es nen Preis dafür - das ganze Jahr über.
Ansonsten ist es praktisch, kurz mit dem Handtuch drüber wenn er dreckig ist, im Fellwechsel öfter mal bürsten.
Es ist schön wetterfest, bis Wasser auf die Haut gelangt dauert es schon lang. Durch die dichte Unterwolle ist er auch
im Winter nicht kälteempfindlich.
Rauhhaar mag ich auch noch gern, so wie beim DD oder Rauhhaar Viszla.
Langhaar finde ich schön zum knuddeln, aber mir persönlich zu viel Arbeit. Immer lange nass und im Winter mit Schnee sehr unpraktisch.
Wenn man an Pudeln nicht ständig rumschneiden/scheren müsste, wäre das auch noch was für mich. Mal ne Wohnung
ohne Haare überall wäre schon schön :verlegen1:
 
Erster Hund
Casha, OEB (4)
Zweiter Hund
Hermann, MiniPin (4)
Ich mag auch eher die kurzhaarigen Hunde.

Gefallen tun mir "Flusen" auch, bin da eher unkompliziert, was "Beuteschema" betrifft. Nur leider bin ich nicht der Typ der Freude dran hat, den Hund täglich oder jeden zweiten oder jeden fünften Tag zu bürsten. Also, so als Routine. Ist einfach persönliche Faulheit ;-)

Unsere Labbihündin hatte natürlich Unterwolle, welche rausgebürstet wurde. Aber eben eher unregelmäßig, zum Fellwechsel auf jeden Fall, klar. Aber sonst eher nach Gutdünken.

Casha hat ja bekanntlich keine Unterwolle.
Alle heiligen Zeiten nehmen wir eine Gummibürste und bürsten loses Deckhaar raus. Müssten wir aber nicht, da kommt nicht die Welt. Eher homöopathisch das Ergebnis.

Ja, wenn es regnet, geht das bei ihr sofort bis auf die Haut. Findet sie ähh... doof.
Aber wenn sie mal nass ist, dann ist es ihr auch wieder egal.
Ab ins Auto, trockenrubbeln, fertig. So schnell sie nass ist, so schnell ist sie trocken.

Im Winter gab es nen Mantel.
Der Preis für kaum wärmendes Fell. Irgendwas ist ja immer...
 
Zuletzt bearbeitet:
Erster Hund
Skadi-Boxer *07/15
Zweiter Hund
Aris-Boxemix *03/09
Dritter Hund
Akela/Atreyu Ragdoll
Vierter Hund
Vaiana Mainecoon
Ich bevorzuge immer Glatt- und Kurzhaar :jawoll: Drahthaar und Locken kämen nie in Frage. Lang- und Glatthaar käme auf die Felllänge an. "Collie-Länge" und noch länger käme ebenfalls nicht in Frage.
 
Erster Hund
Neo/PdAE (2009)
Zweiter Hund
Willow/PdAE (2011)
Dritter Hund
Smilla/´PdAE (2015)
Ich mag langes/längeres Fell am liebsten.
Nicht, dass ich Kurzhaar nicht hübsch finde, habe ja selbst ein paar mal im Jahr Kurzhaar hier.
Ich krieg einfach nen Knall bei kurzen Haaren, die überall in den Klamotten und Polstern stecken bleiben und sich festsetzen.
Wenn der Hund meiner Schwiegereltern da war, finde ich sogar in der Küche auf der Arbeitsplatte Haare, sie müssen nichtmal den hund mitbringen und trotzdem stecken Haare in den Sitzpolstern der Stühle.
Längeres Fell liegt zwar auch rum, aber setzt sich nicht so arg überal fest.

Wen ich ehrlich bin, möchte ich gar keine haarende Rasse.
Na klar hab ich auch Dreck im Haus, weil im Fell schon mal allerhand hängen bleibt.
Aber das finde ich im Gegesatz zum Haarverlust des Schwiegereltern-Hundes absolut nicht schlimm.
Entweder schicke ich sie kurz in den Bach nebenan, ich mache in der Dusche Unterbodenwäsche oder ich lasse einfach so trocknen und sauge dann, wenn der Dreck abgefallen ist.
Und abends sammel ich halt beim kuscheln Grassamen aus dem Fell.
Kämmen muss ich ja nicht.

Klar nervt mich das Absammeln manchmal und schöner ist es natürlich, wenn ich Zecken besser finden würde.
Aber ein perfektes Fell gibt es halt nicht und da muss halt jeder schauen, womit er am besten klar kommt.

Ach ja, Drahrhaar mag ich übrigens auch gern.
 
Also mit den langen Haaren habe ich überhaupt keine Probleme. Die kann man in Büscheln einfach aufsammeln, kurze Haare kriegt man niemals wieder raus aus Sofa und Textilien. Und riechen tut es auch nicht... Bürsten vielleicht einmal in der Woche, aber mehr für mein Empfinden, verfilzen tut da auch so nichts.

Für mich gehören lange Haare und Unterwolle an den Hund ^^ auf Pullöverchen habe ich keine Lust. Für mich ist ein Hund immer dann hübsch, wenn man seine Wurzeln noch erkennen kann, also den Wolf. Da gehört langes Fell einfach dazu

Gesendet von meinem D6503 mit Tapatalk
 
Erster Hund
Rosie/Yorkie-Pinscher-Mix
Zweiter Hund
Ali/AmStaff
Wölfe sind aber nicht langhhaarig.:zwinkern2: Sondern eher das, was man bei Hunden als Stockhaar bezeichnet. Das ist ja auch nicht so pflegeintensiv, außer im Fellwechsel.
 
Erster Hund
Motte 2000-2017
Zweiter Hund
Dina *2009
Ich fange mal rückwärts an: was mich am meisten stören würde:

- Bart. Ich glaube ein ausgeprägter Bart wäre das einzige womit ich mich gar nicht arrangieren möchte. Abrasieren ist für mich auch keine Option. Sollte mir mal ein superduper-Wunderterrier mit Bart begegnen, hätte ich ein echtes Problem (und würde vermutlich nach ein paar Monaten meine Bart-Abneigung verlieren)

- Sehr langes Fell, wie beim Bearded Collie oder beim Yorkshire Terrier. Da das meist zusammen mit Bart auftritt, ist in dem Fall aber das Fell sogar das kleinere Problem. Sollte mir mal der perfekte Hund im Langpelz begegnen, dann würde ich zur Schere greifen und das auf maximal 5-10cm einkürzen.

- Fell das regelmäßige Pflege braucht (regemäßig bürsten, trimmen, scheren oder regelmäßig auswaschen). Ich bin in diesem Punkt sehr faul, diverse Pflegemaßnahmen machen mir keinen Spaß und dementsprechend lustlos vermittel ich auch dem Hund, was das Risiko erhöht, dass es dem Hund auch nicht gefällt. Keine schöne Kombination.

- Langes und sehr plüschiges Haar (die Mehrzahl der Collies, Spitze usw., also eigentlich pflegeleicht, aber durch Zucht zur Plüschbombe explodiert). Ist mir einfach zu viel.


Was ich nicht perfekt finde aber ohne Probleme bei einem potentiell bei mir lebenden Hund akzeptieren kann:

- sehr kurzes Fell ohne Unterwolle.
- "normales" bis längeres Stockhaar, mit nicht übermäßig viel Wolle, Selbstreinigungsfunktion und idealerweise zweimal pro Jahr Fellwechsel

Perfekt finde ich (wundert sicher niemanden) die Motten-Version:
- kurzes Stockhaar/ Kurzhaar mit Unterwolle,
- kommt ohne jedes Bürsten aus (im Fellwechsel bürsten ist natürlich äußerst hilfreich für die nicht gern putzende Hausfrau),
- 2 mal im Jahr für 2-4 Wochen erkennbar abhaaren, sonst keine Haarerei
- gut funktionierende Teflonschicht: fast jeder Dreck ist nach spätestens 10min wieder abgefallen (klappt bei jeder Schlammpanade, nur Kuhfladen und ähnliches braucht leider etwas länger ...)

Falls mein nächster Hund ein pflegeintensiver, lang- oder rauhhaariger Bartträger wird, möchte ich NICHT an diesen Text erinnert werden. :frech4:
 
Zuletzt bearbeitet:



Hundeforum.com - Partnerseiten :
Gesundheitstreff.de | Veggieforum.de | Tierfreund.com

Oben