Einmal decken lassen - aus gesundheitlichen Gründen

NV-Hundehaftpflicht
NV-Hundehaftpflicht

Chiwi

Stammuser
Erster Hund
Django/DSH *86-00
Zweiter Hund
Chihuahuas
Dritter Hund
Bolonka Zwetnas
Ich gebe zu das ich in den einzelnen Unterscheidungen nicht fit bin. Für mich ist ein Jagdhund einer der etwas jagt. Also z.B. die Meute die mit dem Reiter hinter einem Fuchs herjagt. Der, der die abgeschossene Ente aus dem Wasser zieht ist für mich ein Aportierhund. Aber wie gesagt - da bin ich Laie.
 
Jagdhund ist der Überbegriff von allen Hunden, die zur Jagd eingesetzt werden.
Unterschieden wird dann in den Kategorien Stöber, Erd, Apport, Vorsteh und Schweiß.
 
Ich find eh auch den Begriff Jagdhund etwas irreführend.

Der Begriff ist genau so präzise wie der Begriff Familienhund. Nämlich garnicht.

Manche wurden ja gezüchtet, um schön zu warten bis Herrchen etwas abknallt, und dann mussten sie das heranholen.

Ja, das sind die beliebten Retriever.
Die kommen aus dem britischen Einflussbereich, in dem "Jagd" völlig anders stattfindet und angesehen wird als hier. Dort gibt es den Begriff "Field Sports" für die Upper Class, mithin u.a. den Adel.
Also sowas wie Charlie, der Prinz, der mit 3 Flintenspannern und -trägern 150 vorher ausgesetzte Fasane vom Himmel holt. Die müssen in der Tat dem Jagdhüter - als wenn Charlie einen Fasan anfasst - gebracht werden, der auch die Hunde führt. Diese Hunde müssen also reichlich Fasane suchen und bringen, was eine der einfachsten Aufgaben überhaupt ist, die ein Hund erfüllen kann/soll/muss. Entsprechend sind diese Hunde geistig bedürfnislos, lieb, nett, umgänglich und leicht ausbildbar.
Deshalb haben sie hier ja Karriere als Familienhund gemacht. Sie kommen Deinem Idealbild des Familienhundes schon sehr nahe.


Andere wurden gezüchtet um sich furchtlos auf irgendwelches Getier zu stürzen.

Ja, das sind z.B. die kontinentalen Allrounder wie Deutsch-Drahthaar, Deutsch-Kurzhaar, Deutsch-Langhaaar, Deutsch-Stichelhaar, Griffon, Pudelpointer, Weimaraner etc. Die können alles, vorstehen, nachsuchen, hetzen, niederziehen und natürlich auch apportieren. Es gibt schlichtweg nichts, garnichts, was ein DD, DK oder Weimaraner im Verhältnis zum Retriever nicht könnte. Nur eben sehr viel mehr. Richtige Jagdhunde eben.

Das liegt daran, dass hier seit ungefähr 1850 aufgrund anderer Jagdweisen und einer jagdrechtlich völlig anderen Situation in der Breite eben Allrounder geführt wurden und sich aufgrund diverser Revolutionen und weiter Unruhen die Anzahl der Charlies sehr verringert hat.


Trotzdem heissen dann beide "Jagdhund".

Jo. Und? Ridos heissen ja auch Familienhunde. So what.

:nachdenklich1:
Jagdhund ist der Überbegriff von allen Hunden, die zur Jagd eingesetzt werden.
Unterschieden wird dann in den Kategorien Stöber, Erd, Apport, Vorsteh und Schweiß.
So ist es. Eben so unterschiedlich wie Familien. Vom stumpfen Entenschlepper bis zum höchst diffizilen Spezialisten ist alles dabei.
In England/Irland wurden Füchse z.B. klassisch mit der Meute gehetzt, hier wurde per Teckel gejagt.

Ein Nachsuchenwesen wie hier kennt man in England kaum, daher haben die auch keine großartigen Schweisshundrassen.

Die Arbeit der britischen Vorsteher wie etwa Pointer oder Setter machen hier die Allrounder quasi nebenbei.

Und für die britischen Stöberer (Spaniels) haben wir die Wachtel, die hervorragend stöbern und noch scharf die Sauen angehen.
 

yorkiebub

Stammuser
Für was nimmt man eigentlich heute noch Jack Russel Terrier? Ich wohn ja auf dem Land, und hab mich neulich mit einem unterhalten der Jäger ist, der hat gemeint er nimmt seinen mit zur Wildsau Jagd. Konnt ich gar nicht glauben.
Ich mein dass diese Kleinterrier auch Kleintiere um die Ecke bringen ist mir klar, aber Wildschweinjagd?




ABer mal eine schöne Aufstellung, danke Dieter!
Wusste gar nicht dass der Weimaraner so für alles eingesetzt wird. Aber da wird mir verständlich, warum mein Bekannter dann nach einem Jahr mit Weimaraner das Handtuch geworfen hat. Was mir immer noch nicht klar ist, warum dann immer so drauf rumgeritten wird, dass Labradore und Golden anspruchsvolle Jagdhunde sind die total ausgelastet werden müssen.

Klar sollte man keinen Hund verdummen lassen, aber Labrador vs. Weimarander sind dann eben doch wieder zwei ganz unterschiedliche Kategorien/ Ansprüche.

noch zu TinaH: Mit Familienhund mein ich übrigens nicht irgendeinen dumpfen Vertreter, der 23 h auf dem Sofa sitzt, dreimal um den Block latscht und dann damit zufrieden ist.
Für mich stellen sich da eben auch die Ansprüche dar, die ich als Besitzer erfüllen muss.

Beispiel Retriever: mit dem kann ich stundenlang durch die Gegend ziehen, mit dem kann ich aber auch wenns mal nicht passt nur um den Block laufen. Mit dem kann ich apportieren, der ist aber nicht beleidigt, wenn ich es mal nicht tue. Den kannst du von der Leine lassen, und erfüllst dem damit schon mal ein natürliches Bedürfnis was dann auch wieder zu Zufriedenheit seitens des Hundes führt.
Dann stell ich mir die Dame aus unserem Ort dagegen, die den Jagdterrier hat. Der wurde vom Jäger rausgeworfen, weil er dessen Kinder auch gebissen hat. Der hat schon mal ein Gemüt, da hält man freiwillig Abstand. Da sie ihm keinen Jagdausflug bieten kann, der aber was tun MUSS (sonst wird er noch gnaziger als er eh schon ist), wirft sie stundenlang Bällchen. Was für so einen Hund natürlich auch wieder irgendwie die totale Verblödung ist und ihn total zum Hardcore Balljunkie degradiert. Wehe dem der sich zwischen Bällchen und Jagdterrier stellt. Könnte böse enden.

Bieten muss man ja jedem Hund was. alleine schon dadurch dass das denkende Lebewesen sind, die eben auch Abwechslung brauchen in ihrem Leben. Auch der Shitzu meiner Bekannten macht mit wenn ich mal Leckerlies werfe, er stellt sich zwar dabei nicht so geschickt an wie meine Terrierlein, und ich darf auch nciht weiter als nen Meter werfen, sonst findet er es nicht, aber er macht mit, und er hat Spass und ich merke wie es ihn freut (weil das leider ein Vertreter ist der wirklich null Beschäftigung erhält von seinem Besitzer). ABer er macht es halt mit Freude, und nicht mit Besessenheit.

Und das sind dann halt für mich prima Durchschnitts-Familienhunde: die eben nicht so dieses Gemüt haben wie so manche Hunde, die sich völlig kiebig mit einer Sache beschäftigen müssen, um dann abends müde ins Bettchen zu fallen, bzw mit denen ich viele Sachen unternehmen kann, die mir es aber verzeihen, wenn ich aus Zeitmangel eben mal nicht dazu komme. Und dazu eben ein freundliches Gemüt.

Und das ist mir eben bei dem LAbradoodle meiner Freundin auch aufgefallen: der hat ein richtig offenes, freundliches Wesen. Mit dem muss man natürlich auch spaziergengehen, Kommandos hat der auch nicht automatisch mit auf die Welt gebracht, aber der ist so ein richtiges Sonnenscheinchen.
 
Für was nimmt man eigentlich heute noch Jack Russel Terrier? Ich wohn ja auf dem Land, und hab mich neulich mit einem unterhalten der Jäger ist, der hat gemeint er nimmt seinen mit zur Wildsau Jagd. Konnt ich gar nicht glauben.
Ich mein dass diese Kleinterrier auch Kleintiere um die Ecke bringen ist mir klar, aber Wildschweinjagd?

Ja, Wildschweine und Baujagd.
Vorzugsweise in der Saumeute. Die Sauen hochmachen und bei der Drückjagd den Schützen zutreiben.
Dazu müssen sie - die Hunde - in teils sehr enge Dornendickichte und die Sauen wissen was passiert und haben verständlicherweise wenig Lust, sich entmieten zu lassen. Es braucht im Dickicht kleine, wendige, harte Hunde, die die Sauen da rauskriegen, notfalls müssen sie da auch mal reinbeissen. Und ausweichen - deswegen klein und wendig - müssen sie können, wenn die Sauen ihrerseits zum Gegenangriff übergehen.
Hart müssen sie sein, diese kleinen Kämpfer. Und Charakter brauchen sie. Schneid, Mut, Draufgängertum ohne Blödheit.
Das ist das Maß der Dinge, der harte, charakterstarke Gebrauchshund. Mit dem kann man arbeiten, gemeinsame Ziele erreichen.

Das Prinzip zeigt dieses Video, insbesondere ab 6.05.

https://www.youtube.com/watch?v=siTyEKBtO6s

Der Rest ist natürlich auch sehenswert und zeigt diese Hunde problemlos im Alltag.
Allerdings: Einige Szenen sind nicht für empfindliche Gemüter geeignet.
Es gibt einen schönen Spruch, der das Wesen dieser Terrier deutlich macht:

- Schaut ein Dackel in den Spiegel, sieht er einen Löwen.
- Schaut ein Terrier in den Spiegel, sieht er ein Löwenrudel.

Das folgende fast banal anmutende Bild zeigt alles, aber auch wirklich alles, was gemeinsame Jagd ausmacht. Man muss es einen Moment wirken lassen.

http://papa.marvin-muuss.de/img/kayaulf.png

Deswegen sage ich ja so oft bei Problemen mit Jagdverhalten: Geht zum Hundeobmann der örtlichen Kreisjägerschaft. Das sind die Leute, die mit diesen Hunden arbeiten und sie ausbilden. Die handelsüblichen Hundetrainer mit Wochenenendstudium können das eben nicht
.

ABer mal eine schöne Aufstellung, danke Dieter!
Wusste gar nicht dass der Weimaraner so für alles eingesetzt wird. Aber da wird mir verständlich, warum mein Bekannter dann nach einem Jahr mit Weimaraner das Handtuch geworfen hat. Was mir immer noch nicht klar ist, warum dann immer so drauf rumgeritten wird, dass Labradore und Golden anspruchsvolle Jagdhunde sind die total ausgelastet werden müssen.

Weil die, die das sagen, keine Ahnung haben.
Es sind Apportierhunde, das können sie gut und machen sie gerne. Man kaufe sich einige billige Dummies und etwas Geruchsstoff vom Fasan oder Moorhuhn, konditioniere den Hund darauf, gebe einige Tropfen auf die Dummies, pfeffere diese während des Spaziergangs seitlich in die Wiesen, gehe 50 Meter weiter und schicke den Hund, diese zu holen. Das macht den Hund glücklich und zufrieden - und damit auch Frauchen.

http://www.waidwerk.de/de/Synthetische-Duftstoffe-klein-7020720FASAN.html?action_ms=1

Klar sollte man keinen Hund verdummen lassen, aber Labrador vs. Weimarander sind dann eben doch wieder zwei ganz unterschiedliche Kategorien/ Ansprüche.

Sicher sind sie das. Und man muss beiden gerecht werden.

Der Weimaraner mit seiner ungeheuren Sensibilität, fast aufdringlichen Führerbindung, seinem Schutztrieb und knallharter Arbeitsfreude. Kein Hund für jedermann - aber für den, der ihn zu führen versteht, der Jagdhund überhaupt.

Und dann der Labbi.
Klar ist der Labbi oder Golden der fast ideale Familienhund - und das meine ich überhaupt nicht abwertend oder sowas.
Das macht ja ihren kontinentalen Siegeszug - damit leider verbunden auch der Modetrend mit entsprechender Vermehrung - aus.
 

yorkiebub

Stammuser
uff, ja die jagdszenen sind nicht ohne. bin selber kein fan von jagd, vor allem nicht wenn dann 5 an einem hängen :(
ist irgendwie schon ziemlich grausam.

bei uns im tierheim hockt auch so ein fox terrier. war mit dem ein paarmal spazieren. mit dem läufst dann stundenlang und kommst selber auf allen vieren im Tierheim zurück an weil man selber so ausgepowert ist, und der hund selber könnt dann wohl nochmal 5 stunden laufen. Der hockt da schon mindestens ein jahr, kann aber verstehen dass den keiner will. armer hund.
und es gibt bestimmt zig so hunde, die ihr leben an der leine fristen, weil sie sonst die düse machen würden, wenn sie mal ohne leine wären. und wenn man dann so sieht was die so können, das ist es ja schon eigentlich schon unfair so einen hund nur als normalen Haushund zu halten.

ich mag ja terrier, aber an solche terrier würd ich ich dann auch nicht wagen. bin da schon recht zufrieden mit meinen yorkies, sind ja irgedwie nur so halbe terrier :)
 
uff, ja die jagdszenen sind nicht ohne. bin selber kein fan von jagd, vor allem nicht wenn dann 5 an einem hängen :(
ist irgendwie schon ziemlich grausam.

Glaub mir, es geht nicht anders. Ansonsten stehen die Wildschweine irgendwann bei Dir im Vorgarten. In ländlichen Gegenden tun sie das heute schon und in einigen Städten gehören sie auch zum Alltagsbild. Dazu kommt noch der teils erhebliche Wildschaden auf den Äckern.
Dafür finden diese Drückjagden nur 1 oder 2 mal im Jahr statt, den Rest des Jahres hat das Wild - bis auf Einzelansitze - Ruhe. Schwarzwild vermehrt sich hier wie irre und hat im Grunde keine natürlichen Feinde. Die paar Wölfe hier gehen da eher nicht ran - die wissen warum und jagen lieber Rehe.


ich mag ja terrier, aber an solche terrier würd ich ich dann auch nicht wagen. bin da schon recht zufrieden mit meinen yorkies, sind ja irgedwie nur so halbe terrier :)
Man kann viele Jagdhunderassen - siehe Retriever - problemlos alternativ auslasten. Wäre ich engagierter Rettungshundeführer könnte ich sogar einen Schweisshund als Mantrailer zu dessen Zufriedenheit führen. Oder sonst mit dem regelmäßig Fährtenarbeit machen.
Kaum jemand weiss, was die kleinen Dackel nasenmäßig leisten können. In Schleswig-Holstein gibt es 2 offiziell anerkannte Schweisshundgespanne mit Dackeln.

Alternative Arbeit geht auch noch mit durchschnittlichen DD; DK, DL oder den anderen Allroundern. Apportieren, ein bischen Wasserarbeit, Fährten, bischen Unterordnung, paar Tricks, das passt schon noch.

Nur bei Terrier geht das eben nicht, die müssen wirklich jagen im Sinne von Beute machen. Andere Spezialisten - Bracken, Wachtel - haben ebenfalls in Privathand nichts zu suchen.
In entsprechenden Händen, die mit denen das arbeiten, wozu sie gezüchtet sind, sind das völlig problemlose Hunde. War ja im o.a. Video auch zu sehen.
 

derDobermann

Stammuser
Erster Hund
Kein Hund
Oha. Ich dachte sowas gäbe es in DE nicht, dass Hunde sich wirklich ins Wild verbeissen dürfen.

Ich habe gelesen, dass Wildschweine sich erst recht vermehren, wenn sie bejagt werden.

Und klar, Wildschweine gehören nicht ins Beuteschema von Wölfen. Die machen sogar den Nachwuchs tot, wenn sich die Gelegenheit bietet.
Auch "die Pizzahunde" (Günther Bloch) gehen den Tieren lieber aus dem weg.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oha. Ich dachte sowas gäbe es in DE nicht, dass Hunde sich wirklich ins Wild verbeissen dürfen.

Es ist nach § 3 Nr. 8 des TierSchG verboten, ein Tier auf ein anderes Tier zu hetzen, soweit dies nicht die Grundsätze weidgerechter Jagdausübung erfordern. Dazu gehört, dass dem Wild unnötige Qual und Leid erspart bleibt. Das ist der Fall, wenn die Hunde angeschossene Wildschweine festhalten, damit der Hundeführer diese abfangen kann und es ist der Fall, wenn der Schweisshund am Ende der Suche "geschnallt" wird, d.h. das noch bewegungsfähige Wild verfolgt und bis zum Fangschuss festhält. Im Gegensatz dazu ist der Apport von etwa angeschossenem Flugwild, das soll ja nicht festgehalten sondern gebracht werden. Das ist also kein Hetzen.

Ich habe gelesen, dass Wildschweine sich erst recht vermehren, wenn sie bejagt werden.

Ja, das tun sie dann, wenn sie falsch bejagt werden. Wildschweine haben innerhalb der Rotte eine straffe Sozialstruktur und die erfahrenen Leitbachen regeln die Dinge. U.a. auch die Fortpflanzung. Werden diese Leitbachen dann weggeschossen, bricht auch fortpflanzungsmäßig das Chaos aus, viel zu junge Bachen/Überläufer werden zu unpassenden Zeit rauschig und werfen z.B. auch im Winter Frischlinge.
Daher werden bei vernünftiger Schwarzwildbejagung nur der Zuwachs - also Frischlinge und Überläufer, mithin die "Kleinen", erlegt.


Und klar, Wildschweine gehören nicht ins Beuteschema von Wölfen. Die machen sogar den Nachwuchs tot, wenn sich die Gelegenheit bietet.
Auch "die Pizzahunde" (Günther Bloch) gehen den Tieren lieber aus dem weg.
Ja, Schwarzwild ist sehr wehrhaft und kann sowohl Mensch wie Hund schwer verletzen. Sie drücken sich so lange es geht und nehmen Menschen urplötzlich aus 8 Meter Entfernung an. Mensch hat dann keine Chance mehr, bis der gerafft hat, was da kommt, ist sein Bein aufgeschlitzt. Wenn die Bache dann noch Frischlinge führt, wird es richtig eng. Dazu muss man aber in die Einstände des Wildes, weitab von den Waldwegen. Der normale Spaziergänger ist in der Regel nicht gefährdet. Anders aber eben Pilzsucher oder Leute, die Holz machen.
Daher werden Wölfe auf Dauer Reh- und Rotwild stark dezimieren, Muffelwild ausrotten (die doofen Schafe gehen noch kucken, was das für graue Teile sind. Das liegt daran, dass die genetisch keine Beutegreifer kennen), aber den Schwarzwildbestand nicht ernstlich dezimieren.
In guten Mastjahren - also mit vielen Eicheln und Bucheckern, wie jetzt - haben die Schweine auch in hartem Winter gut zu fressen, kommen bestens durch und natürliche Auslese findet nicht statt. Dazu buddeln sie auf den Feldern und fressen die Saat. Wir haben hier bei uns Reviere, da verursacht Schwarzwild Wildschäden in Höhe von 30.000 € im Jahr. Die ersten werden schon nicht mehr verpachtet. Diese Wildart ist ganz schwierig, hochintelligent und nur sehr aufwändig zu bejagen. Wenn die im Sommer in einem Maisfeld stecken, da drin bleiben und sich da von innen nach aussen fressen, ist es lebensgefährlich, da reinzugehen. Ich hab Maisfelder gesehen, die waren ab 15 Meter von der Feldkante nicht mehr da und aufgefressen. Fast Totalschaden.
 

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