Der Kastrationschip

Erster Hund
Puma (*~08.13)
So... Puma hat nun seit 2 Wochen den Kastrationschip.
Da ich selber nach Erfahrungsberichten gesucht habe und nicht immer wirkliche Antworten auf meine Fragen erhalten habe, dachte ich ich schreibe hier ab und an welche Erfahrungen ich machen konnte oder Verhaltensänderungen eintreten.
Ich hoffe ich kann so einigen Unentschlossenen helfen.


Also das Einsetzen des Implantats erfolgte zwischen den Schulterblättern. Die Nadel war recht dick und wir waren alle froh, das Puma einen Maulkorb trug. Das Einsetzen war wie das vom Chip.
Schwellungen oder Schmerzen in den darauf folgenden Tagen konnte ich nicht feststellen.
Kostenpunkt des Implantats lag bei 88€ plus Voruntersuchung Material usw lag er etwa bei 145€

Nach etwa einer Woche entdeckte Puma das Spielen für sich. Sonst war Spielzeug uninteressant, jetzt spielt er und tobt auch mit mir Stunden lang.
Das Schnüffeln, das Markieren, das Interesse an Hündinnen oder die Aggressivität gegenüber unkastrierten Rüden hat sich jedoch noch nicht geändert. Laut Tierärztin ist der Endzustand des Chips erst nach etwa 3 Monaten. Die Verhaltensweisen die er dann zeigt, wird er auch kastriert noch zeigen.

Jetzt nach zwei Wochen sind seine Hoden etwas kleiner und nicht mehr so prall.
Leider sind momentan auch einige heiße Damen unterwegs und ein Freilauf findet nur an der Schleppleine statt, da Puma sonst über alle Berge ist.

So... Wenn mir etwas Neues auffällt, werde ich es posten, damit man vielleicht einen Verlauf ersehen kann.

Ich hoffe ich kann einigen damit helfen. Wenn dieser Post nicht erwünscht sein sollte, bitte einfach melden!

Viele liebe Grüße
Kathi und Puma
 
Ich verstehe nicht, warum Du Deinem Hund die Hormone nimmst.

Dein Rüde befindet sich wahrscheinlich noch in der Wachstumsphase.
Für das Schließen der Wachstumsfuge in den Knochen sind die Hormone wichtig.
Nimmt man dem Rüden die Hormone, dann kann das zu Knochenproblemen führen.

Das Schnüffeln, das Markieren, das Interesse an Hündinnen oder die Aggressivität gegenüber unkastrierten Rüden hat sich jedoch noch nicht geändert.

Das hier ist alles ganz normales Jundhundverhalten. Mit ein wenig Erziehung hättest Du das auch so in den Griff bekommen.

Vor Kurzem hast Du beschrieben, wie der kastrierte Hund Deiner Schwester bestiegen wurde:

Der Malamute hatte von der ersten Sekunde an Marley mit den Augen fixiert und versuchte dann auf Marley "aufzusteigen". Dies ging soweit dass Marley winselnd auf dem Rücken lag und der Alaskan Malamute nicht aufhörte in zu besteigen und zu zwicken.


Auch bei Deinem Hund kann es sein, dass er bald bestiegen wird, wenn die Hormone komplett weg sind. Er kann dann nicht mehr als Rüde zugeordnet werden.
 
Ist dein Hund so alt wie im Profil steht , sprich 7 - 10 Monate ?

Wenn ja, kann ich absolut nicht nachvollziehen warum man dann so einen Chip einsetzt. Macht für mich absolut keinen Sinn.

Die Sachen, die du aufgezählt hast, sind ganz normal, wenn ein Rüde sei "sexualtrieb" (mir fällt grad nicht das passende Wort ein) entdeckt. Natürlich muss er erst einmal lernen, wie er damit umzuegehen hat und da bist DU als Halter gefragt.

Markieren, ist ganz normales Hundeverhalten, mein Hund leckt auch mal Pippi und knabbert dann mit den Zähnen, für manche ist das ja schon übersteigertes Sexualverhalten - für mich ganz normal für einen Rüden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erster Hund
Puma (*~08.13)
Puma ist jetzt mindestens ein Jahr. Vielleicht sogar schon 1 1/2.
Ich habe mich für den Chip entschieden, weil Puma angefangen hat über den Zaun zu Springen um läufige Hündinnen zu besuchen.
Wenn ich mit ihm Gassi gehe, hat er die Nase nur noch am Boden. Er blickt nicht einmal mehr auf.
Es ist nicht nur ein mal. Es ist nur noch. Man kann ihn nicht mehr ab- oder umlenken.
Ich bin bei einer Hundetrainerin und auch sie war der Meinung, dass sein Verhalten nicht mehr "normal" ist. Auch sie hat mir eine Kastration nahe gelegt.
Ich wollte aber nicht, dass er "richtig" kastriert wird, ohne zu wissen ob es ihm damit dann auch besser gehen wird.
Für ihn waren die letzten Wochen nur noch Stress. Selbst in der Wohnung hat er nur gefiept und nicht mehr gefressen.
Wenn wir mit seinem "Freund" Gassi waren, hat er ihn ignoriert und nur Fährten aufgespürt.

Teilweise habe ich richtig Angst, dass er andere unkastrierte Rüden verletzt weil er oft so aggressiv Ihnen gegenüber ist.
Auch einige Narben zeigen, dass er sich in seiner Heimat schon des Öfteren mit Artgenossen blutig auseinander setzen musste.

Seitdem Puma bei uns ist passiert es ab und an das andere Rüden aufreiten wollen.

Auch meine Hundetrainerin meinte es sei nicht mehr gut für ihn.
Die Tierärztin meinte, dass er wahrscheinlich unter dem "nicht ausübbaren Sexualtrieb" leidet, da er ja auch in Griechenland schon sehr aktiv war.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde das Verhalten Deines Rüden nicht unnormal.
Mit einem Jahr oder auch eineinhalb ist er in seiner Sturm- und Drangzeit.
Das vergeht auch wieder. Mein Rüde ist auch entspannter geworden, seit er erwachsen ist. Er lebt sogar mit unkastrierten Hündinnen in einem Haushalt.


Für ihn waren die letzten Wochen nur noch Stress. Selbst in der Wohnung hat er nur gefiept und nicht mehr gefressen.

Das ist aber auch die Zeit der läufigen Hündinnen.
Man kann die Probleme eigentlich ganz gut mit der Homöopathie abmildern.

Ich finde es unverantwortlich von Hundetrainerin und Tierärztin, immer gleich mit der Kastration zu kommen.

Das sind ganz normale Zeiten, die man mit seinem jungen Rüden durchsteht.
Eine Kastration hat so weitreichende Folgen für den Körper. Die "Geschlechts"hormone haben vielfältige Aufgaben und einen wichtigen Platz im gesamten Hormongefüge.
 
Erster Hund
Benny (GR/R)
Zweiter Hund
Eddy (GR/R)
Dritter Hund
Ylvi (GR/H)
Er ist ja "nur" chemisch kastriert und nach einem halben Jahr kann die Threaderstellerin Resumee ziehen und ihre endgültige Entscheidung treffen.
Ich werde hier gern mitlesen, weil mich die Wirkungsweise des Chips interessiert.
Eine Bekannte hatte einen Kastra-Chip bei ihrem Rüden setzen lassen, der wirkte gar nicht...
 
Erster Hund
Kessi * 3.10.2012
Zweiter Hund
Beulchen *31.12.04
Hi

Ich hatte das zwars schonmal irgendwo gepostet,aber da das hier nu auch reinpasst,kopier ich des ,der Einfachheit halber,einfach mal hier rein.
Ich hoffe für die TE,das sie vorher auch über die Nebenwirkungen von den Chemiebomben aufgeklärt wurde.

Falls nicht...bitte lesen.

Hier nochmals eine genauere Aufschlüsselung von Nebenwirkungen.Hab mal ein bissel geforscht.

Bei Hündinnen :

- Förderung einer Pyometra
- erhöhter Appetit
- Gewichtszunahme
- Fellveränderungen
- Vergrößerung der Mamma
- Knoten in der Brustdrüse
- einige Mittel fördern eine Diabetes
- Schädigung des Knochenmarks --> Anämie --> Thrombozytopenie --> Tod
- häufig auftretende Läufigkeitssymptome
- Uterusruptur
- Unruhe, vermehrter Speichelfluß , Erbrechen , Bauchschmerzen, Herzrasen, Fieber
- Vaginitis
- Abszesse , Hautläsionen
- Leber und Nierenschäden
- dauerhafte Inkontinenz
- Schilddrüseninsuffiziens
- gesteigertes Aggressionspotential

Beim Rüden :

- Förderung von Diabetes
- Feminisierung
- Veränderungen der Prostata ---> Vorsteherdrüse vergrößert sich dauerhaft
- Prostatakrebs
- Nieren und Leberschäden
- Blaseninfarkt
- Blutvergiftung
- Inkontinenz
- Abszesse,Hautläsionen
- Unruhe,Speicheln,Erbrechen,Bauchschmerzen,Durchfall,Fieber,Herzrasen
- Knochenmarksveränderungen,Lähmungen,Cushing Syndrom,Cauda Equina Syndrom
- anaphylaktischer Schock
- Schilddrüseninsuffiziens

Schon heftig oder ?

Datenerhebung der Universität Utrecht ( und da auch im Original zu finden / Studie )

LG
die weissen Wölfe
 
Erster Hund
Benny (GR/R)
Zweiter Hund
Eddy (GR/R)
Dritter Hund
Ylvi (GR/H)
Hi

Ich hatte das zwars schonmal irgendwo gepostet,aber da das hier nu auch reinpasst,kopier ich des ,der Einfachheit halber,einfach mal hier rein.
Ich hoffe für die TE,das sie vorher auch über die Nebenwirkungen von den Chemiebomben aufgeklärt wurde.

Falls nicht...bitte lesen.

Hier nochmals eine genauere Aufschlüsselung von Nebenwirkungen.Hab mal ein bissel geforscht.

Bei Hündinnen :

- Förderung einer Pyometra
- erhöhter Appetit
- Gewichtszunahme
- Fellveränderungen
- Vergrößerung der Mamma
- Knoten in der Brustdrüse
- einige Mittel fördern eine Diabetes
- Schädigung des Knochenmarks --> Anämie --> Thrombozytopenie --> Tod
- häufig auftretende Läufigkeitssymptome
- Uterusruptur
- Unruhe, vermehrter Speichelfluß , Erbrechen , Bauchschmerzen, Herzrasen, Fieber
- Vaginitis
- Abszesse , Hautläsionen
- Leber und Nierenschäden
- dauerhafte Inkontinenz
- Schilddrüseninsuffiziens
- gesteigertes Aggressionspotential

Beim Rüden :

- Förderung von Diabetes
- Feminisierung
- Veränderungen der Prostata ---> Vorsteherdrüse vergrößert sich dauerhaft
- Prostatakrebs
- Nieren und Leberschäden
- Blaseninfarkt
- Blutvergiftung
- Inkontinenz
- Abszesse,Hautläsionen
- Unruhe,Speicheln,Erbrechen,Bauchschmerzen,Durchfall,Fieber,Herzrasen
- Knochenmarksveränderungen,Lähmungen,Cushing Syndrom,Cauda Equina Syndrom
- anaphylaktischer Schock
- Schilddrüseninsuffiziens

Schon heftig oder ?

Datenerhebung der Universität Utrecht ( und da auch im Original zu finden / Studie )

LG
die weissen Wölfe

Das KANN eintreten, muss aber nicht. Und letztendlich ist jeder selbst für seinen Hund verantwortlich. Ich finde es gut, daß hier erstmal geschaut wird, wie und was sich beim Rüden verändert, bevor endgültig zum Messer gegriffen wird.
 



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