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"BARF" Fragen und Antworten - eine kleine Übersicht

Dieses Thema im Forum "Hundefutter" wurde erstellt von Benutzer102, 29. März 2010.

  1. Dalila

    Dalila Stammuser

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  2. Karojaro

    Karojaro Stammuser

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    Im Rinderhackfleisch bei Netto wurden Spuren von Schweinefleisch gefunden- laut Sendung Marktcheck. Bei allen anderen Discountern nicht.
     
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  3. Crime

    Crime Stammuser

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    Passt wohl in beide Themen rein. ;)
     
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  4. lina27

    lina27 Stammuser

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    Ich lasse diesen Thread mal wieder aufleben :) Meine beiden sollen zukünftig auch mehr roh gefüttert werden. Ich orientiere mich bislang vor allem am BARF-Buch und -Blog von Nadine Wolf. Die Umstellung erfolgt aber eher langsam, da Rex ja so ein Sensibelchen ist. Muskelfleisch vom Geflügel kommt hier schon mal sehr gut an. Dass es zu mager ist und der Fettgehalt des Muskelfleisches letztlich bei 15-15% liegen soll, ist mir klar, ich werde dann Fett entsprechend zugeben. Allerdings hege ich doch die Hoffnung dass Rex reines Muskelfleisch vllt auch von anderen Tieren vertragen würde. Was würdet ihr da bei einem ernährunssensiblen Hund empfehlen, Lamm vllt, oder Rind? Fisch werde ich sowieso mal ausprobieren, ich denke, den werden sie beide gut vertragen.

    Und wie macht speziell ihr Kleinhundehalter das mit BARF? Ich habe mir überlegt, für beide Hunde immer eine Mischung für ca 1 Woche zusammenzustellen und entsprechend zu portionieren. Auf Tagesbasis macht einen ja wahnsinnig, ich fange bei meinen an mit je 125 g Gesantfuttermenge am Tag, die wiegen ja nur um die 3 Kilo beide. Wäre also insbesondee erfreut über einen Austausch mit anderen barfenden Mini-Haltern :)
     
  5. DieterII

    DieterII Stammuser

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    Buch und Blog sind das Beste, was derzeit auf dem "Markt" ist.

    Ich würde es mit Rinderhack versuchen. Das hat gut 15% Fett und Du brauchst nichts extra zufüttern. Das gibt es in jedem Supermarkt und bei den kleinen Mengen spielt der höhere Preis keine Rolle.
    Wenn der Hund das nicht vertragen kann, Schaf. Die leben weitgehend "naturbelassen" und das Fleisch hat nur minimale Rückstände.
    An Fisch ist Seefisch zu empfehlen, da hast Du gleich ein bischen Jod. Ich füttere viel Alaska-Seelachs-Filet, gefrostet aus dem Supermarkt. Kilo um 8 Euro und praktisch überall verfügbar.


    Willi wiegt gut 7 Kilo, das ist noch ein Kleinhund.:).
    Wir haben seine 120 Gramm zwar immer täglich zusammengestellt, aber meine Frau hat sowieso frisch gekocht, da war das kein besonderer Zusatzaufwand. Grundration ist Rinderhack.
    Aber eine Wochenportion - oder für 2 Wochen - zusammenzustellen und zu portionieren macht Sinn.

    Als rfK sind Hühnerhälse für die Kleinen bestens geeignet, 80% der rfK für Willi sind und waren Hühnerhälse, auch mal kleine Stücke von Enten- oder Putenhälsen.
     
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  6. lina27

    lina27 Stammuser

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    Danke für die ausführliche Antwort :)

    Das Buch und der Blog von Frau Wolf sind echt klasse. Das andere Barf-Buch hätfe ich mir echt sparen können, die Autorin machte das so kompliziert, dass einem wirklich der Kopf wehtat. Die hat echt gefühlt 100 Tabellen im Buch gehabt, kam ständig mit Stoffwechswlgewicht, Internationalen Einheiten rumrechnen etc. - total unnötig. Der Ansatz von Frau Wolf ist da für mich viel ansprechender und macht auch mehr Sinn als dieses ewige Herumrechnen.

    Rinderhack und Schaf setze ich mir mal auf den "Merkzettel". Das wäre echt super, wenn sie das vertragen, dann hätte ich eben auch gleich die paar Fleischsorten zum Hin und Herwechseln zwecks Abwechslung :) Und Fisch würde ich sowieso gern zumindest 1x pro Woche füttern. Darf ich fragen, ob du Seealge zufütterst um die Jodversorgung zu gewährleisten?

    Ich will auch vor allem Geflügelhals als RFK nehmen. Ich denke, ich werde eher nur weiche RFK füttern, dafür hab ich den Anteil an RFK von 15 auf 20% erhöht (ist letztlich eh kein großer Unterschied).

    Morgen kriegen die zwei mal etwas Leber zum Kosten, bin sehr gespannt. Aber bisher zeigen sie sich sehr aufgeschlossen gegenüber der Rohkost :) Jasmin macht mie da weniger Sorgen, da sie bislang alles gut zu vertragen scheint. Rex aufgrund seiner "Vorgeschichte" mit Durchfall, Bauchweh etc schon eher. Aber ich hoffe dass sich letzrlich durchs Barfen das auch verbessert. Soll ja durchaus öfters vorkommen :)
     
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  7. DieterII

    DieterII Stammuser

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    Gerne.:)
    Die Ansichten und Meinungen von Frau Wolf basieren auf der Barf-Lehre von Swanie Simon. Frau Wolf hat diese weiterentwickelt und einen gewissen wissenschaftlichen Überguss draufgesattelt. Ohne den Praxisbezug und die "Alltagstauglichkeit" aus den Augen zu verlieren.

    Nein, das füttere ich nicht. Von der Notwendigkeit bin ich auch nicht überzeugt, wenngleich man den Bedarf hinrechnen kann.
    Allerdings basieren die Rechenmodelle auf den NRC-Bedarfs-Angaben und die wiederum basieren auf Industriefutter, dem Jod künstlich als Calciumjodat zugefügt wird.
    Ich denke, natürliches Jod braucht es viel weniger und dafür füttere ich recht viel von dem Seefisch, ca. 20% des Fleischanteiles. Dafür so gut wie keinen Pansen (minderwertiges Bindegewebe, das ich einem ernährungsempfindlichen Hund nicht geben würde) oder Blättermagen (ebenso).
    Zudem ist Tierfutter stark jodiert und Rückstände finden sich im Fleisch wieder.
    In über 40 Jahren Barferei hab ich nie Jod zugefüttert und nie festgestellt, dass meine Hunde einen Mangel gehabt hätten.
    Diese Zusatzfütterei mit Algen halte ich für einen Trend, der unterm Strich mehr Schaden als Nutzen verursacht. Vor allem, wenn die Dosis - wie oft empfohlen - aufgrund der sehr geringen Menge nur 1 oder 2 mal die Woche gefüttert wird und die Schilddrüse des Hundes dann Achterbahn fährt. Hunde nehmen Jod wesentlich schneller auf als Menschen.

    Meine Hunde kriegen auch etwas mehr rfK - auch so um 20% - als die üblicherweise empfohlenen 15%.
    Meßlatte ist hier schlicht und einfach die Festigkeit des Kotes. Sind die Würstchen fest, aber nicht hart, ist es richtig. Man bekommt mit der Zeit ein sehr gutes Gefühl für die richtigen Mengen. Ist der Kot mal etwas härter, gibt es am Abend etwas weniger rfK, fertig.

    Mich sollte es wundern, wenn sich bei Rex ernährungsmäßig nichts verbessert.







    Ich will auch vor allem Geflügelhals als RFK nehmen. Ich denke, ich werde eher nur weiche RFK füttern, dafür hab ich den Anteil an RFK von 15 auf 20% erhöht (ist letztlich eh kein großer Unterschied).

    Morgen kriegen die zwei mal etwas Leber zum Kosten, bin sehr gespannt. Aber bisher zeigen sie sich sehr aufgeschlossen gegenüber der Rohkost :) Jasmin macht mie da weniger Sorgen, da sie bislang alles gut zu vertragen scheint. Rex aufgrund seiner "Vorgeschichte" mit Durchfall, Bauchweh etc schon eher. Aber ich hoffe dass sich letzrlich durchs Barfen das auch verbessert. Soll ja durchaus öfters vorkommen :)[/QUOTE]
     
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  8. Lichterflug

    Lichterflug Stammuser

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    Mit der Zufütterung von Jodquellen bin ich lieber etwas vorsichtig. Rindfleisch, vor allem Rinderleber, enthält Jod in absolut nicht definierbarer Menge. Die Angaben die man dazu manchmal in Barfbüchern findet, kann man eigentlich vergessen. Im Grunde wissen wir nie, wieviel Jod in diesem oder jenem Stück Rinderleber oder Rindfleisch enthalten ist.

    Ich würde wenn überhaupt regelmäßig winzig kleine Mengen Seelachs füttern und keine Pulverzusätze, wie man sie in allerlei Barfshops kaufen kann.
     
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  9. Angua

    Angua Stammuser

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    Ich gebe einmal in der Woche 5g Ascophylum und bis jetzt gab es keine Probleme mit den Schildrüsenwerte.

    @lina27
    Du kannst für Rex das Fleisch für die Verträglichkeit auch erstmal etwas garen und dann nach und nach den Rohanteil steigern.
    Mach ich bei Tiffy auch wenn sie wieder Probleme mit der Bauchspeicheldrüse hat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Juli 2018
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  10. lina27

    lina27 Stammuser

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    Vielen Dank für eure Antworten :) Also, die Sache mit dem Jod ist derzeit das Einzige, wo ich mich unsicher fühle. Da scheint es ja irgendwie die unterschiedlichsten Standpunkte zu geben :eek:
    Dass man die Seealge nicht stoßweise zugeben sollte, habe ich auch schon gelesen. Aber ich finde das bei der Winzmenge von ca. 2 Gramm pro Woche (bei Seealge mit 0,05% Jodgehalt) schon schwierig... und überdosieren möchte ich halt eigentlich auch nicht, wobei es dazu ja durchaus auch andere Ansichten gibt *seufz*
    Da ich zwischendurch aus praktischen Gründen aber sicher auch mal Nassfutter geben werde, könnte ich mir schon vorstellen, dass es besser wäre, dann lieber nicht noch zusätzlich Jod zuzugeben... Ich habe gestern schon überlegt, vielleicht zusätzlich zur Sicherheit meine Tierärztinnen zu befragen bezüglich des Jods, da sie auch BARF-Beratung bieten. Aber auf ihrer Webseite wurde BARF dann irgendwie als so kompliziert hingestellt, das war mir dann unsympathisch :rolleyes: Weil es dort eben heißt, nicht so einfach, zu gewährleisten, dass der Hund Mineralstoffe und Vitamine in ausreichendem Maße aufnimmt etc. Dabei ist das ja nun wirklich nicht so schwierig, sofern der Hund die notwendigen Komponenten in einem vernünftigen Verhältnis zu sich nimmt. Und wie @DieterII bereits erwähnte, kann man z.B. Pansen ja durchaus durch Muskelfleisch ersetzen. Auch mit RFK geht das, man muss dann halt entsprechend supplementieren. Ich möchte bei meinen aber auf jeden Fall zuerst mal gucken, ob Knochen angenommen werden, bzw. sollten sie diese im "Normalzustand" nicht mögen, erst mal schauen, ob gewolfte Knochen keine Alternative wären.

    Ich könnte mir vorstellen, dass meine Tierärztinnen sich eben an den NRC-Bedarfswerten orientieren und bei gebarften Hunden ist das bestenfalls grober Anhaltspunkt, weil ja die Bioverfügbarkeit der Rohernährung viel besser ist als bei Fertigfutter...

    Ich werde auf jeden Fall beherzigen, Alaska-Seelachs zu füttern, ich dachte so an eine Fischmahlzeit pro Woche, oder wäre das zu viel, was meint ihr? Muskelfleisch bekommen meine täglich ca. 50 Gramm.
     
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