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Abschied auf Zeit

Dieses Thema im Forum "Veteranen" wurde erstellt von Luva, 28. September 2017.

  1. DieterI

    DieterI Gast

    Beiträge:
    6.086
    Die Beschreibung der Not spricht eindeutig für Dich und sei mal sicher: der Hund zeigt es Dir. Das hat allein mit "Gefühl" wenig zu tun, viel aber mit der Tatsache, dass man sein Tier bis ins letzte Haar kennt, Empathie zu ihm hat und das Bauchgefühl bei diesen Blicken nicht ausser Acht lässt. Das alles zusammen - gepaart mit den notwendigen verstandesmäßigen Einsichten - sichert den richtigen Zeitpunkt.
    Sie schauen Dich nicht an als wollten sie sagen "lass mich gehen". Das ist die menschliche Vorstellung davon - und die führt nicht weiter. Höchstens zu Verzögerungen des Zeitpunktes und mehr Leid beim Tier.
    Tiere haben - und das allein ist im Grunde der Unterschied zum Menschen - keine Vorstellung vom Tod, der gehört für sie zum Leben und sie akzeptieren ihn.
    Sie schauen Dich an und drücken aus "ich will nicht mehr, Frauchen/Herrchen. Übernimm das mal hier, wie Du so oft übernommen hast."
    Sie geben den letzten Rest ihres irdischen Daseins vollständig in Deine Hand. Und das merkst Du. Du auf jeden Fall. Sei mal sicher.


    Du kommst nicht als Jammerlappen rüber, vielmehr als sehr verantwortungsvolle, tiefgründige Frau, die auch den finalen Dingen des Lebens nicht ausweicht sondern sich ihnen stellt. Somit als starke Persönlichkeit. Sich selbst gegen sich selbst abzusichern, den eigenen Standpunkt hinterfragen und Andere an den Dingen beteiligen (und nicht im Sinne von Verantwortung abschieben) zeichnet solche Persönlichkeiten aus.
    Er wird es Dir zeigen und Du wirst richtig reagieren. Du wirst es entscheiden und wenn irgendwann der Schmerz vorbei ist und nur noch die Erinnerung bleibt, wirst Du sagen: "so war es gut".
    Und das war es dann auch. Gut und richtig.

    Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft und Einsicht.
     
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  2. Silkies

    Silkies Stammuser

    Beiträge:
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    Das, was @DieterI schreibt, trifft es auf den Punkt, besser kann man es eigentlich nicht ausdrücken. Du kennst deinen Hund und wirst sehen, wann der Ausdruck von "ist zwar doof, aber was soll's" kippt zu "mach dass es aufhört". Und genau die vielen Gedanken und Zweifel, die du jetzt hast, werden dir später die Gewissheit geben, dass du nicht leichtfertig, sondern ganz in Emils Sinn gehandelt hast. Deshalb hast du nicht nur mein Mitgefühl (was relativ leicht zu haben ist), sondern auch meine Achtung (und die ist sehr viel schwieriger zu bekommen!).

    Es ist eine schwere Zeit, sicher die schwerste im Leben mit einem Hund. Aber im Nachblick wirst du auch feststellen, dass sie eine der intensivsten und innigsten ist. Welpen sind goldig, erwachsene Hunde faszinierend, aber es sind die Senioren, die uns ganz leise und tief bis ins Allerinnerste berühren. Wer so wie du den Mut hat, diesen Weg offenen Auges und Herzens mit ihnen zu gehen, der bekommt einen Aspekt von Liebe geschenkt, den sich viele Menschen nicht einmal vorstellen können. So sehr es schmerzt, so sehr ist es auch ein Geschenk. Ich wünsche dir, dass du dieses Geschenk für dich erkennen und annehmen kannst.
     
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  3. Entenwackele

    Entenwackele Stammuser

    Beiträge:
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    Du kommst absolut nicht als Jammerlappen rüber,im Gegenteil,ich finde dass Du sehr stark mit der Situation umgehst,und wenn es Dir hilft,Dich hier im Forum auszutauschen,dann mach das.
    Was das"richtige Denken"betrifft,in so einer Situation können die wenigsten Menschen rational denken,sondern lassen sich nur noch von ihrem Gefühl leiten.
    Aus Deinen Schilderungen über Deinen Emil,schliesse ich jedoch,das Du die Situation durchaus analysierst.Sowohl mit dem Verstand,als auch mit dem Gefühl.
    Ebenso zeigen mir Deine Schilderungen,dass Du Deinen Hund ganz genau kennst,und ihn bis ins winzigste Detail ,-sowohl auf einer tatsächlichen,als auch emotionalen Ebene,-lesen kannst,und das jetzt noch mehr tust,als jemals zuvor...daher denke ich nach wie vor,Du wirst es wissen,wenn es soweit ist.

    Ach Luva,bei sowas gibt es immer andere Menschen,die meinen es besser zu wissen,als man selbst.Und weil man selbst in so einer verzweifelten Lage ist,trifft einen das bis ins Mark,und lässt einen noch mehr grübeln...lass Dir da nicht reinreden.Triff Du die Entscheidung,wenn Du weisst,es ist an der Zeit, zusammen mit Emil und dem Tierarzt Deines Vertrauens...
     
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  4. Monstie

    Monstie Stammuser

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    Ich drücke dich Luva.
    Vor einigen Jahren stand ich auch an dem Punkt, an dem du bist.
    Meine Cindy ist auch von Krebs zerfressen worden, und ich wusste auch nicht ob ich tatsächlich den Zeitpunkt erkenne, in dem sie ihr Leben selbst nicht mehr würdig findet. Den Zeitpunkt wo sie den Kampf aufgibt.
    Bis ich den so oft erwähnten Blick gesehen habe, den Dieter oben so treffend beschrieben hat. Dieser Blick ist eindeutig. Er geht tief ins Herz und dringt in die eigene Seele ein.
    Du wirst ihn erkennen.
     
  5. marita

    marita Stammuser

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    Ich schließe mich meinen Vorschreibern an und wünsche dir ganz viel Kraft.
    Vertraue auf dein Gefühl, es wird dich sicher nicht täuschen, so eng wie du mit Emil verbunden bist.
     
  6. Wautzi

    Wautzi Stammuser

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    Mogli, JRT,21.10.12
    Dritter Hund:
    HermanPodiMix16.6.14
    Ich wünsche dir viel Kraft. Zusammen mit deinem Tierarzt wirst du sicherlich den Moment erkennen in dem es Zeit ist Emil loszulassen. Du kennst deinen Hund am allerbesten.
     
  7. Blumenfee2017

    Blumenfee2017 Stammuser

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    Cotya - Sib. Husky 2009
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    Mia - KH Collie 2011
    Vierter Hund:
    Loomie - Pitbull 2013
    Ich bin sicher, du wirst den richtigen Zeitpunkt erkennen - vertrau einfach darauf!

    Ich wünsche dir und deiner Familie ganz viel Kraft und noch eine intensive, gute Zeit mit Emil!
     
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