Abgabe von ungeimpften Welpen bei einem VDH-Züchter

Torsten

Administrator
Teammitglied
Ich kann mir nicht helfen, aber außer der erheiternden Aussage, dass Menschen, die ihre Hunde vegan ernähren Fanatiker sind, kann ich das Entwurmungs- und Impfthema auf der Seite nicht finden.
Was hat jetzt die Ernährung mit dem Thema "Abgabe von ungeimpften Welpen bei einem VDH-Züchter" zu tun?

Desweiteren möchte ich dich bitten, Diffamierungen zu unterlassen.

An dieser Stelle sei auch nochmal auf die Netiquette verwiesen:

# Alle Nutzer sind berechtigt nach bestem Wissen und Gewissen ihre Meinung frei zu äußern, sofern diese Andere nicht beleidigen oder anderweitig verletzten.

# Jeder Nutzer verpflichtet sich die Umgangsformen zu beachten und die Meinungen anderer zu respektieren. Seid nett zueinander und die Diskussionen können auf einem guten Niveau am Laufen gehalten werden.

# Im Interesse eines übersichtlichen Forums sollten die Beiträge und Antworten immer in der zugehörigen Kategorie verfasst werden. Beim Verfassen einer Antwort sollte beim Thema vom Ausgangsbeitrag geblieben werden. Sollten sich im Laufe der Diskussion neue Fragen ergeben, welche stark vom eigentlichen Thema abweichen, so ist hierfür ein neuer Thread zu erstellen, damit die Übersicht gewahrt bleibt.


Vielen Dank für dein Verständnis.

Torsten
 
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Torsten

Administrator
Teammitglied
Nein, keine Mutmaßungen. Definitiv würden die Welpen keine Papiere bekommen. Und wenn man einen Wurf ohne Papiere hat, obwohl man in einem Verein züchtet, wird es Konsequenzen geben. Man widersetzt sich ja bewusst der Zuchtordnung. Welche Art der Konsequenzen sind aber mit Sicherheit von Verein zu Verein unterschiedlich.
Okay, interessant. Darf ich fragen, um welchen Verein es sich da genau handelt?

Torsten
 

Torsten

Administrator
Teammitglied
P.S.: Bitte keine Diskussion über Impfen, Wurmkuren etc. Dafür gibt es bereits unzählige Threads hier.
Die letzten Beiträge wurden hierhin verschoben:


Torsten
 

Merida

Stammuser
Erster Hund
Belgier (4)
Zweiter Hund
Belgier (2)
Dritter Hund
Belgier/Husky (1)
Vielen Dank. Spontan konnte ich das finden:


"Die Entwurmung der Welpen sollte mit einem Wurmmittel für Welpen alle 14 Tage erfolgen, das erste Mal mit ca. 2 Wochen."

Sollte ist schon mal nicht müssen. :)

"Die Welpen müssen vor der Wurfabnahme und dem Verlassen der Zuchtstätte das erste Mal gegen Staupe, Leptospirose, Hepatitis und Parvovirose geimpft sein (ohne Tollwut)"

Hier sieht es schon anders aus. Stellt sich auch hier die Frage, welche Konsequenzen es hat, wenn man es nicht macht.

Torsten
Ich bezog mich mit meinem Posting auf diesen Eintrag.

Es geht um das Mittel an sich, nicht um das "sollen", respektive "müssen". Also: eines für Welpen, nicht für erwachsene Hunde.

Habe da nachgehakt.
 

Torsten

Administrator
Teammitglied
Ich bezog mich mit meinem Posting auf diesen Eintrag.

Es geht um das Mittel an sich, nicht um das "sollen", respektive "müssen".

Habe da nachgehakt.
Alles klar. Der Groschen ist gefallen. :)

Aber das schließt ja jetzt die Gabe eines nicht-chemischen Mittels nichts zwangsläufig aus, oder?

Torsten
 

Merida

Stammuser
Erster Hund
Belgier (4)
Zweiter Hund
Belgier (2)
Dritter Hund
Belgier/Husky (1)
Nein, aber soweit ich weiß, hält man sich da an veterinärmedizinische Empfehlungen.

Hier wäre es z.B das Mittel "Welpan" oder Helmex (aus der Humanmedizin für Säuglinge und Kleinkinder, aber eben auch für Welpen geeignet).

Ein alternatives Mittel hat - so weit ich weiß - noch niemand probiert. Einfach weil teilweise die Nachweise für die Wirkung fehlen, denke ich. Was ja nicht bedeutet, dass es nix bringen würde...
 

DarkWuff

Stammuser
Erster Hund
Tibbers / ZP (3)
Zweiter Hund
Phineas / ZP (1)
Aber das schließt ja jetzt die Gabe eines nicht-chemischen Mittels nichts zwangsläufig aus, oder?
Die Wirksamkeit gilt es dann wohl wissenschaftlich Nachzuweisen und ich bin unsicher wie weit das dann anerkannt wird... Müsste man wohl mal nachhaken
 

foxymaus

Stammuser
Ahnentafel ist zwar schön und gut. Ich persönlich lege da jetzt aber keinen besonderen Wert drauf. Viele werden da sicher auch drauf verzichten können, denke ich mal.

Wird dann im Fall der Fälle nur für den betreffenden Welpe keine Ahnentafel ausgestellt oder für alle Welpen des Wurfs?

Ergibt sich euer Vorgehen aus der Satzung oder dies ein ungeschriebenes Gesetz bei euch?

Torsten
Was ist eine Ahnentafel? Einfach gesagt, ein Nachweis über die Abstammung, Erbkrankheiten der Vorfahren, Gesundheitszustand und Fehler der Vorfahren. Wurfstärke und Gesundheitszustand der Geschwister (Fehler, Totgeburten, Anzahl der Wurfgeschwister). Die Welpen werden ins Zuchtbuch eingetragen. An Hand der Papiere lässt sich auch bei einer geplanten Zucht nachvollziehen, ob die gewünschten Zuchtpartner zueinander passen. Sie sind außerdem der Spiegel des Züchters. Ich persönlich würde mir keinen Welpen aus einer Zucht kaufen, in der es viele Erbkrankheiten oder Zuchtfehler gab oder gibt. Kann man alles aus den Papieren rauslesen. Ob der Käufer nun Wert auf Papiere legt oder nicht ist seine Sache. Für den (zukünftigen) Züchter sind sie jedenfalls sehr wichtig. Für den Käufer, der ev. mal sportlich mit seinen Hund einsteigen will, sind die Papiere ebenfalls (schon ab der BH-Prüfung) wichtig. Möchte ich keine Papiere für meinen Hund, kann ich auch ins Tierheim gehen und mir da einen Hund kaufen.
Papiere bekommt nur der Wurf, bei dem eine Wurfabnahme durch den Zuchtwart gemacht wurde. Entweder bekommen (wenn alles in Ordnung war) alle Welpen Papiere oder (wenn etwas zu beanstanden war) keiner der Welpen Papiere. Es ist also der Spiegel des verantwortungsvollen Züchters. Die Würfe werden auch in den Verbandszeitungen /Verbandsnachrichten veröffentlicht. Hat also auch was mit dem "Ansehen" des Züchters zu tun.

Ist ja auch okay wenn es kontrolliert wird und es irgendwelche Empfehlungen gibt. Dagegen ist ja grundsätzlich erstmal nichts einzuwenden. Bleibt halt nur die Frage, ob man sich daran auch zwingend halten muss als Züchter?

Wie kommst du zu der Annahme, dass selbstverständlich der ganze Wurf keine Papiere bekommt? Hast du es selbst miterlebt? Kann man das irgendwo nachlesen?

Torsten
Siehe oben. Und ja, selbst miterlebt. Ich war in den mehr als 30 Jahren (VKSK und VDH) bei vielen Wurfabnahmen des ZW dabei. Gibt es Auflagen, müssen die zu einen bestimmten Zeitpunkt behoben werden. Nur dann gibt es Papiere für die Welpen (für alle oder keinen). Auch fehlerhafte Welpen bekommen Papiere. Da werden dann die Fehler (die zum Zuchtausschluss führen) aufgeführt. Also nichts mit "Der Welpe hat Fehler, den verkaufe ich ohne Papiere."
Nachzulesen ist alles in den Zuchtordnungen (Satzung ist etwas anderes) des entsprechenden Zuchtvereins. Außerdem gibt es Schulungen für zukünftige Züchter und jährliche Schulungen für Zuchtwarte und Vereinsvorstände. Lizenzen müssen regelmäßig (mit Prüfungen ) erneuert werden. Also am besten in den entsprechenden ZV beim ZW nachfragen.

Eine verantwortungsvolle Zucht und vernünftige Zucht sollte meiner Ansicht nach auch ohne Impfzwang und (chemischem) Entwurmungszwang in einem VDH-Verein zumindest möglich sein. Die eben verlinkte Züchterin macht es ja vor.

Torsten
Es gibt eine Zuchtordnung und an die hat man sich als Züchter nun mal zu halten. Es kann doch nicht sein, dass jeder macht, was er gerade möchte. Dann brauch man auch keine ZO und jeder kann vermehren, wie er möchte, ohne Regeln und Auflagen.
Ich habe die HP der Züchterin mal kurz überflogen. Mir persönlich gibt sie nichts. Ja, manche Aussagen sind in meinen Augen sogar ziemlich fragwürdig. Für Neulinge oder Unerfahrene mag es ev. reichen, aber ansonsten doch ziemlich nichtssagend. Ob nun eine HP oder ein Forum, dass kann heute jeder einstellen. Schon alleine die Aussage " meine Zwergpinscherzucht ohne Papiere von 1996 - 2006" gibt mir pers. doch einiges zum nachdenken. Sie bezeichnet ihre Vermehrerei als Zucht und ist noch stolz darauf. Ähnliche Aussagen lassen sich einige auf der HP finden. Wieso züchtet sie eigentlich nur mit Hunden aus ihrer eigenen Zucht? Na, egal. Ist nun mal so.
 
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