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  1. #1
        Stammuser/in
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    mischa83 ist offline

    Standard gibt es noch "gesunde" hunderassen?

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    diese frage stelle ich mir zur zeit. der hintergrund, unser jetzt fast 11jähriger landsser ist an und für sich ein traumhund, wenn nur nicht folgende erkrankungen vorliegen würden. im alter von 5 jahren fiel er uns ganz plötzlich vor die füsse und hatte seinen ersten epileptischen anfall, wir haben ihn daraufhin in der tiho gründlich untersuchen lassen und es stellte sich heraus, dass er u.a. auch einen herzfehler hat. laut tiho gaben sie ihm noch einen sommer, es sind mittlerweile 6 jahre verstrichen und er lebt immer noch. das bedeutet neben erheblichen kosten, auch keine ausgiebigen spaziergänge, keinen urlaub und immer die angst, dass der nächste anfall auch der letzte ist. er ist übrigens weltsiegerabstammung und hat volle vdh papiere. sein vorgänger, ein neufundländer hatte schilddrüsenunterfunktion, ellbogenchips und bekam aufgrund seines schlechten immunsystem mit 3 jahren eine borreliose. er wurde nur 8 jahre alt. wenn ich mich in meinem bekanntenkreis so umsehe, haben sehr viele hunde schon in jungen jahren an " erbkrankheiten" zu leiden. in letzter zeit, da bei uns ja irgendwann ein neuer hund ansteht, informiere ich mich über verschiedene hunderassen. beim ungarischen hirtenhund, gibt es wohl ganze zuchtlinien, die mit netzhautablösungen zu kämpfen haben ( gendefekt) riesenschnauzer, retriver sollen oft an epilepsi leiden, dobermänner sind sehr oft herzkrank, der hovawart ist wohl recht agressiv geworden und, und , und. auch auf züchterseiten im internet, wundere ich mich immer mehr, dass viele zuchthunde dort oft mit 7-9 jahren ihr leben beenden.
    vieleicht hat hier jemand einen tip, wir suchen eine hunderasse, ca. 70cm schulterhöhe, gesund, keinen jagdtrieb und ein freundlicher familienhund, der allerdings auch ein unbestechlicher schutz,- wachhund ist. wir haben noch einen zweithund, einen strassenhund aus spanien. der ist zwar physisch gesund aber seine psyche ist nicht in ordnung. wir haben ihn nunmehr 7 jahre ( er müsste jetzt 9-11 jahre alt sein) , allerdings ist er nicht verlässlich mit kindern und unseren katzen. anschlagen tut er sehr gut, aber ist er ein riesen feigling.

  2. #2
        Gast
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    Hallo Mischa,

    ich habe dieses Phänomen auch schon länger beobachtet, und ich muss wirklich sagen das ich eine große Ursache in der "Wildzüchtung" sehe.
    Kommt eine Hunderasse wieder in Mode, versuchen die ganzen Hinterhofzüchter eine hohe Produktion davon zu bekommen.
    Dies geht meist zu Lasten der Gesundheit, da den Züchtern nur das "originalgetreue" Aussehen wichtig ist, denn das verkauft sich nun mal besser.... Eine Riesenschweinerei, aber leider gibt es diese unseriösen Vermehrungszüchter zu Hauf.

    Mein Chester (Labbi-Dobermann-Rüde) hat ne Schulterhöhe von 63cm und hat einen ausgeprägten Wachtrieb. Laut Tierklinik wo er nachdem wir ihn aus dem Tierheim geholt haben durchgecheckt wurde ist er was das Erbmaterial angeht Belastungsfrei, und auch die Organe sind alle normal ausgebildet und ohne Fehler.... Zum Glück...

  3. #3
        Gast
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    Das ist genau der Grund warum wir nach langer überlegung auch auf nen total Mix aus Spanien gekommen sind...
    Vorallem sind es leider nicht nur die mode-Hunde sondern auch seltenere Rassen. Bin mit nem Border-Terrier aufgewachsen... er ist jetzt fast15 aber schon damals gabs bei Border-terrier probleme mit Krampfanfällen. Damals war das noch nicht bekannt aber heut ist das schon ein riesen Problem! Selbst der Opa von unserem Samy ist überträger dieser Krankheit und der ist als Top-Beispiel in mehreren Border-Büchern und vorallem in SOOO vielen Stammbäumen vertreten... echt übel.
    Deshald versteh ich ja auch das viele bewusst Mischlinge "züchten"...

  4. #4
        Gast
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    hm was bringt dir das aber wenn ein mix auch so etwas vererbt? Ich denke es ist egal ob mix oder reinrassig. Hauptsache man achtet erstmal drauf das immer die Elterntiere frei sind. Auch wenn es keine garantie gibt das die welpen dann nicht frei sind.

  5. #5
        Stammuser/in
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    mischa83 ist offline

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    hallo dennis, das dachte ich eigentlich auch immer, dass "neuzüchter" von modehunden die kranken produzieren. eine bekannte von mir hatte eine neufundländerin, der züchter züchtet seit 1985 neufundländer, auf seiner hp steht gleich zu anfang
    --------------------------------------------------------------------------
    "Kaufen Sie den Welpen bei einem Züchter, der Mitglied bei einem dem
    VDH angeschlossenen Rassehunde-Zuchtverein ist.
    Denn für sie gilt eine der strengsten Zuchtordnungen der Welt,
    und zwar nach tierschutzorientierten Gesichtspunkten.
    Aufwendige Zuchtprogramme zur Vermeidung genetischer Defekte
    und die enge Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung
    verfolgen dabei das eine Ziel: die Zucht von gesunden
    und sozialverträglichen Rassehunden.
    Die Ahnennachweise des VDH gewährleisten, dass strenge
    Wurf- und Zuchtkontrollen durchgeführt werden. "
    --------------------------------------------------------------------------
    die hündin hatte 5 jährig einen tumor, dieser wurde entfernt, 7jährig wurde sie immer schlapper. die herzuntersuchung ergab einen nicht unerheblichen befund. ich meine sie wurde trotz medikamente nur 9 jahre alt.

    ich brauche keinen "rassehund"., den papiere sind mir egal, züchten möchte ich nicht. allerdings bei mischlingen ist es oft schwer das zukünftige verhalten, in bezug auf jagen und beschützen richtig einzuschätzen. mein damaliger schäfermix, sah einem echten schäferhund zum verwechseln ähnlich, er hätte eher eine jagdhund als seine schutzhundprüfung ablegen können. unser landseer entspricht z.b. zu 100% der charakterbeschreibung dieser rasse. kein jagdtrieb, geduldig, freundlich zu hund und mensch, eine extrem hohe reizschwelle und ein verlässslicher beschützer. er musste nicht einmal erzogen werden, da er von sich aus gleich stubenrein war, nie an der leine zog etc. er wusste und weiss immer was ich von ihm erwarte. einzige "negativer" eigenschaft, er klaut alles was fressbar ist.
    ein verlasshund in jeder situation.

    mich ärgert immer wider, dass der vdh und die züchter immer auf der gesundheit ihrer zuchtprodukte so rumreiten, aber es wäre doch eine möglichkeit, rassehundbestizer nach mehreren jahren via fragebogen nach dem gesundheitszustand ihrer hunde zu fragen. da hätte der verband doch eine relativ preisgünstige langzeitstudie und sie könnten die linien aus der zucht nehmen, die mit erbkrankheiten auffallen.

  6. #6
        Gast
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    das liegt dann leider am verband. Aber es gibs auch heute schon Züchter die von sich aus solche Hunde aus der Zucht nehmen, die nujr kleinste mängel erweisen. Trotzdem aber zugelassen werden würden.

  7. #7
        Gast
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    Zitat Zitat von Honey Beitrag anzeigen
    hm was bringt dir das aber wenn ein mix auch so etwas vererbt? Ich denke es ist egal ob mix oder reinrassig. Hauptsache man achtet erstmal drauf das immer die Elterntiere frei sind. Auch wenn es keine garantie gibt das die welpen dann nicht frei sind.
    Klar das ist richtig: aber wie auch mischa83 schreibt- bei nem Mix ist das risiko zwar auch da, aber das ist offen und keiner tut so als ob nur dieser Wurf weil Papiere usw gesund ist! Es ist schon was anderes ob ich der Natur ein bisschen freienlauf lass oder überspitzt gesagt Gott spiele und dabei dann bestimmte Rasseprobleme verstärke! Krebs und sowas kann jeder bekommen egal woher aber diese ganzen Sachen wie atemprobleme weil zukurze Schnauze sind eindeutig durch die Zucht entstanden!

  8. #8
        Gast
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    Zitat Zitat von Honey Beitrag anzeigen
    das liegt dann leider am verband. Aber es gibs auch heute schon Züchter die von sich aus solche Hunde aus der Zucht nehmen, die nujr kleinste mängel erweisen. Trotzdem aber zugelassen werden würden.
    Das ist ja auch lobenswert aber zum einen nicht so einfach wenn ein Problem in der Blutlinie liegt und zum andren sag ich ja nicht das alle Rassehunde krank sind, es gibt aber leider viele Rassetypische Probleme...

  9. #9
        Stammuser/in
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    @ bingo, unser zweithund ist wie gesagt ein strassenhund. aber leider ein sehr komplizierter. die strassenhunde die ich bis jetzt kennegelernt habe, sind sehr oft ängstlich oder angstbeisser. als zweithund kann unserer mitlaufen. aber ich brauche einen verlässlichen beschützer.
    @ honey. und wo finde ich diese züchter?

  10. #10
        Gast
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    suchen. Sie sind selten. Aber es gibt sie. Haben unseren Hund selbst von so einem züchter. Solche zu finden ist nicht einfach. Das habe ich auch nicht gesagt. Aber bei langer und genauer suche wird man irgendwann fündig.

    Woran sich ruhig auch andere züchter ein beispiel nehmen können.

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